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Locked Topic Kommunionempfang - Bußsakrament (Gelesen: 658 mal)
Margret FJM
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Mein Herr und mein Gott!
Mein Gott und mein Alles!

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Kommunionempfang - Bußsakrament
26.03.2005 um 17:00:44
 
Dein Herz muss frei von schwerer Sünde sein!

Die heilige Hostie ist nicht Sinnbild: Sondern mit JESUS CHRISTUS leibhafter Person identisch. Rein menschlich nicht zu verstehen, sondern als Geheimnis des Glaubens zu betrachten ist es, dass beim Kommunionempfang der Gottessohn sich uns als wahre Speise und wahrer Trank hingibt.
Diese Tatsache:
1. Darf der Kommunionempfänger nicht blind hinnehmen.
2. Seine Seele muss frei von jeder schweren Sünde sein.
3. Diese Reinheit der Seele erreicht man nur durch den Empfang des Bußsakraments, dem eine gründliche Gewissenserforschung vorausgehen muss.

Für eine würdige Beichte:
1. Es ist ratsam, bei der Anklage die schwere oder die schweren Sünden als Erstes zu bekennen.
2. Am einfachsten ist es, sich alles von der Seele zu reden.
3. Die aufgetragene Buße verrichtet man baldigst.
Man bedenke:
Die Beichte und nicht die Kommunion ist das Heilmittel der durch schwere Sünde verwundeten Seele.
Das Sakrament der Ehe:
Das Versprechen, durch das sich die Brautleute bei der kirchlichen Trauung einander schenken und einander annehmen, wird durch Gott selbst besiegelt.
Außerehelicher Geschlechtsverkehr ist eine schwere Sünde. Die standesamtliche Eheschließung genügt nicht!
In diesen Fällen darf man die Heilige Kommunion auf keinen Fall empfangen.
Den unwürdigen Empfang nennt man Sakrileg, Entweihung oder Gottesraub.
Lehre der Katholischen Kirche: " Ein Sakrileg begeht, wer Sakramente oder andere liturgische Handlungen, gottgeweihte Personen, Dinge oder Orte entweiht oder verunehrt. Eine besonders schwere Sünde ist das Skrileg dann, wenn es sich gegen die Heilige EUCHARISTIE richtet, denn in diesem Sakrament ist der Leib Christi substanziell gegenwärtig."
Nach dem Empfang der Kommunion: Gehe demütig und dankbar in dich. Wissend, dass Gott mit dir ist und der böse Feind dir nichts anhaben kann, wenn du nicht zustimmst. Freu dich darüber und frohlocke in deinem Herzen!


Pfarrer Hermann Josef Weidinger (verstorben)
« Zuletzt geändert: 06.01.2014 um 19:44:07 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Shuca21
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Ein HERZ für Jesus, Maria
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Re: Kommunionempfang - Bußsakrament
Antwort #1 - 26.03.2005 um 22:17:33
 
Ich bin viele Jahre zur Kommunion gegangen ohne zu beichten . Jetzt traue ich mir das nicht mehr . Wer ohne zu beichten zur Kommunion geht , kippt edlen Wein vor die Säue . Es ist sinnlos . Das Sakrament steht . Die Mutter des Herrn fordert es ständig . Nur durch das mutige Bekenntnis vor einem gesalbten Priester kann man Vergebung erlangen . Wer keine Vergebung erreicht steht mit dieser gesamten Belastung vor dem Gericht Gottes . Und das wird nicht einfach . Die Menschen der heutigen Zeit pflegen ihren Körper und nicht ihre Seele . Ein fataler Fehler . Wenn sie es erkennen wird es zu spät sein .
« Zuletzt geändert: 06.01.2014 um 19:44:23 von Brigitta B »  
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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Re: Kommunionempfang - Bußsakrament
Antwort #2 - 01.04.2005 um 11:34:25
 
Der Papst über Buße und Eucharistie  
(zenit.org) Für jene Priester, die zum Thema Beichte und Gewissensfragen einen Kurs der Apostolischen Pönitentiarie besucht haben, verfasste Papst Johannes Paul II. am 8. März in der Gemelli-Klinik ein Schreiben.  
In seinem Brief setzt sich der Heilige Vater mit der Beziehung zwischen Eucharistie und Bußsakrament auseinander.  
"Wir leben in einer Gesellschaft, in der es oft den Anschein hat, dass der Sinn für Gott und das Bewusstsein für die Sünde abhanden gekommen ist", schreibt der Papst. "Unter solchen Umständen ist die Einladung Christi, sich zu bekehren, umso notwendiger. Die Bekehrung schließt das bewusste Bekennen der eigenen Sünden und die damit verbundene Bitte um Vergebung und Erlösung mit ein. In der Ausübung seines Amtes weiß der Priester, dass er 'in der Person Christi und unter der Einwirkung des Heiligen Geistes' handelt. Deshalb muss er seine Empfindungen [die Empfindungen Christi] in sich selbst hegen, indem er in sich jene Liebe wachsen lässt, die Jesus als Lehrer und Hirte, als Arzt von Seele und Leib, als geistlicher Wegweiser und als gerechter und barmherziger Richter gehabt hat."  
Der Heilige Vater zeigt anschließend, dass die sakramentale Versöhnung immer in tiefer Beziehung mit dem "Gastmahl des eucharistischen Opfers, dem Gedächtnis unserer Erlösung", gestanden ist:
"Bereits in den ersten christlichen Gemeinden betrachtete man es als notwendig, sich selbst mit einer würdigen Lebensführung auf die Feier des Brechens des eucharistischen Brotes vorzubereiten. Sie ist 'Kommunion' mit dem Leib und dem Blut des Herrn und 'Kommunion' ('koinonia') mit den Gläubigen, die einen Leib bilden, weil sie mit demselben Leib Christi gespeist werden."  
Aus diesem Grund müsse die Warnung des heiligen Paulus an die Korinther auch heute ernst genommen werden:
"Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn"
(1 Kor 11,27). "
Im Ritus der Heiligen Messe", schreibt der Heilige Vater, "gibt es viele Elemente, die diese Erfordernis zu Reinigung und Umkehr betonen: vom Bußakt über die Kurie-Rufe bis hin zum Friedensgruß und jenen Gebeten, die die Priester und die Gläubigen vor dem Kommunionsempfang sprechen." Abschließend ruft Johannes Paul II. eine Lehre des Konzils von Trient in Erinnerung:
"Nur derjenige, der sich wirklich bewusst ist, dass er keine Todsünde begangen hat, darf den Leib Christi empfangen."
Und das ist auch heute noch die Lehre der Kirche", ergänzt der Papst.
 
« Zuletzt geändert: 06.01.2014 um 19:44:43 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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