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Normal Topic UNIFORM und ORDENSGEWAND !? (Gelesen: 965 mal)
HJR
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I love JESUS und Maria

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Mitglied seit: 07.06.2005
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UNIFORM und ORDENSGEWAND !?
10.05.2006 um 11:25:45
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Ist es wichtig das Ordenskleid bzw. das Priestergewand auch öffentlich zu tragen?

Jesus gibt eine klare Antwort:
"Ein jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel; wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel (Mt 10,32-33)."

Im Polizeidienst war es sehr wichtig war und es wurde auch von den Vorgesetzen großer Wert darauf gelegt, dass die Uniform im Dienst sauber und immer getragen wird. Auch außerhalb des Dienstes war jeder Polizeibeamter verpflichtet, sich seiner Aufgabe als Diener des Staates (unter Eid verpflichtet) entsprechend zu verhalten und Vorbild zu sein.
Gilt das nicht auch für die Diener Jesu Christi, die sich durch das Gelübde der Taufe und sogar Ordensgelübde zur ewigen Treue verpflichtet haben. Besteht ein Unterschied im Eid an den Staat und dem Gelübde an Gott. Ja, das eine tue ich für die Welt, das andere für Gott. "Gebt des Kaisers, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist."

Welche Aufgabe hat das Ordenskleid, das Priestergewand? Jeder Priester ist Stellvertreter Gottes auf Erden und übt die selbe Tätigkeit aus wie Christus selbst. Es ist aber nicht bloß eine "Tätigkeit" wie ein "Job" oder ähnliches, sondern eine heilige Berufung des Lebens. Das Priestertum und die Ordensberufung ist nicht eine organisatorische Aufgabe, sondern eine Berufung des Herzens, ein Treuegelöbnis an Gott. Das Zeugnis für Christus gilt damit auch für alle Eheleute. Sie verpflichten sich ebenso, in der Welt durch ihr Vorbild im Verhalten, Reden, Sprechen, Zeugnis für Christus abzulegen. Wenn wir heute die Welt so betrachten, dann man kann man sagen, dass die meisten Menschen das vergessen haben. Wir brauchen wieder mutige Zeugen, Helden, die lieber sterben, als Christus zu verleugnen! Wo sind diese Helden geblieben, die Bekenner? Betrachten wir einmal andere Religionen, was hier nicht alles getan wird, damit ihr Glaube nicht geschändet wird. Wie sieht es bei uns Christen aus. Ja, wir sollen nicht demonstrieren oder Gewalt ausüben, sondern in Liebe sühnen und beten. Es hat uns aber niemand verboten, öffentlich ein Logo der Kirche zu tragen, öffentlich Zeugnis zu geben für Christus, im Gegenteil.

Ich möchte eine kurze Geschichte erzählen, die mir heute widerfahren ist. Mir wurde dadurch klar, wie wichtig es ist, dass wir z. B. den Rosenkranz in der Öffentlichkeit in den Händen tragen, und vor allem ein sichtbares Zeichen am Leib tragen, dass uns als Christen der römisch-katholischen Kirche auch nach aussen sichtbar macht!

Wir gehen morgens meist zu Fuß in die Kirche. Auf diesem Weg tragen wir jetzt, wo es wärmer wird, als Jacke unsere Stoffwester mit dem Logo der FJM. Auf diesem Weg begegnete uns immer eine Frau. Wir sprachen nicht miteinander. Sie schaute uns nur an und sie schaute auf das Logo auf meiner Weste. Ich lächelte zurück und stellte fest, dass sie auch auf den Rosenkranz schaute. Ich übergab diese Frau der Mutter Gottes Maria und bat sie, dass sie sie ganz fest einschließen möge in ihr Unbeflecktes Herz.
Was passiert?
Die gleiche Frau sprach uns heute auf unser Logo, welche Religion wir denn leben. Wir haben natürlich geantwortet, römisch-katholisch! Die Frau schüttete mir anschließend ihr Herz aus und bat um Hilfe. Warum hat sie das getan? Hätte sie das auch getan, wenn wir mit dem T-Shirt herumgelaufen wären, mit Schlappershorts oder ähnlichem?

Nein, mit Sicherheit nicht! Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir öffentlich durch ein Kreuz nach aussen, durch Tragen des Rosenkranzes, durch öffentliches Gebet usw. Zeugnis geben für Jesus und Maria. Wir brauchen Gemeinschaft, Mut, Stärke und viel Vertrauen. Es ist die Zeit gekommen, öffentlich Zeugnis zu geben. Vor wem sollten wir uns fürchten, wenn Gott mit uns ist. "Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?"
"Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib ins Verderben der Höle zu stürzen vermag (Mt 10,28)."
Nur wenn ein Priester als solcher auch öffentlich zu erkennen ist, dann ist er für die Menschen ein "lebendiges Brot", von dem die Menschen essen können. Der Hl. Franziskus ging oft einfach nur still öffentlich im Ordensgewand auf und ab, um Zeugnis abzulegen. Jesus hat zwar gesagt, dass wir in unsere Kammer gehen sollen zum Beten. Damit war aber in erster Linie die Abischt beim Beten gemeint, nämlich dass wir es nicht tun, um uns sehen zu lassen und uns selbst zu ehren. Er hat damit nicht gemeint, dass wir nicht öffentlich im Stillen beten dürfen, den Rosenkranz nicht in der Hand tragen dürfen! Das würde sich ja sonst mit o. g. Wort widersprechen. Die Kirche soll einladend sein, v. a. auch für Aussenstehende, die, die am weitesten von Jesus entfernt sind. Genau die, will Jesus holen. Er ist gekommen, die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten. Wie sollen aber die Sünder und die Ausgegrenzten wissen, dass Jesus sie liebt, wenn Priester und Ordensleute mit dem Ablegen des  Ordensgewandes in der Öffentlichkeit sozusagen auch ihre Berufung zur Liebe ablegen und sich verstecken. Ein Priester ist immer im Dienst, selbst wenn es vier Uhr morgens ist, weil Jesus das auch tat.
Man hat oft den Eindruck, dass ein Priester zwar in der Pfarrei oder Gemeinde intern da ist, aber nicht nach aussen, so dass es auch einladend ist für die Ungläubigen. Das Entscheidende ist, dass die Kirche wieder ihren Auftrag der Mission und das Apostolat aufgreift. Die Zeiten der Hauskirche kommen wieder. Betrachten wir den Hl. Pfarrer von Ars. Die Pfarrei war völlig ungläubig. Was tat er? Hat er sich versteckt? Nein, er hat auch die Kraft Christi vertraut, hat sich vollkommen hingegeben und ist selbst zu den Leuten gegegangen. Er hat Christus im Heiligen Geist wirken lassen und die Menschen haben von selbst gespürt, dass da etwas Besonderes ist; sie haben die Liebe gespürt.

Genau darin liegt unser Problem! Wenn es darauf ankommt und wir Zeugnis ablegen sollen, v. a. vor Ungläubigen, ziehen wir uns oft zurück und sprechen nicht über Jesus und Maria. Welch große Gnade ist es, ein Ordensgewand tragen zu dürfen. Trägt eine Braut nicht ein Brautkleid, wenn sie ihrem Bräutigam anvertraut wird? Geht die Braut mit dem T-Shirt zur Hochzeit, oder gar im Minirock?
Der Priester ist stellvertretend ebenso Bräutigam und seine Gemeinde die Braut. Priester und Pfarrei sind also in Christus eine Person, so wie Christus und die Kirche. Wenn ein Priester ein Priestergewand ablegt, v. a. in der Öffentlichkeit, dann bricht er den Bund mit Gott. Es besteht kein Unterschied zu dem, wenn Eheleute ihren Ehering ablegen. Der Ehering und das Brautkleid sind ein Siegelring und ein Siegelkleid!

Oh, Jesus, Maria, Josef schenkt uns die Gnade, dass wir unsere Gewänder tragen dürfen! Wir laden auch alle ein, sich zusammenzutun und gemeinsam Zeugnis abzulegen für Christus. Z. B. für den Ritter der Unbefleckten haben wir ja unser Logo! Es ist mit Sicherheit hervorragend für die Jugend, wenn sie ein Logo tragen als Zeugnis für Jesus und Maria. Was tut denn die Welt? Es gibt mittlerweile T-Shirts mit dem Aufdruck "Antichrist". Wollen wir uns diesen Müll noch länger anschauen oder endlich handeln?

Das Gebet um den Bekennermut und den Starkmut darf man nie vergessen, dann wird Jesus uns die Kraft geben, Zeugnis abzulegen in der Welt. Wir sollen "in" der Welt sein, aber nicht "von" der Welt. Das bedeutet, dass wir dem Heiligen Geist die Chance geben sollen, dass er die Ungläubigen entzündet. Wie sollen sie die Liebe Christi zu spüren bekommen, wenn wir nicht zu ihnen hingehen? In der Kirche zu warten, bis die Leute wiederkommen ist nicht die Gesinnung Jesu! Die Kirche hat den Auftrag bekommen selbst zu den Gläubigen hinzugehen und sie zu Jüngern zu machen, also die Mission. Der Hl. Geist braucht Werkzeuge, er braucht den Leib als "Sakrament" um die Menschen berühren zu können. Er braucht unsere Hände und Füße um die Menschen zu umarmen, dann wird sich auch etwas ändern.
Dieser apostolische Geist kann aber nur geschenkt werden, wenn wir uns durch Maria führen lassen, weil sie die Königin der Apostel ist und mit ihnen den Hl. Geist herabgefleht hat.

Das o. g. Zeugnis hat mir ganz klar gezeigt, wie dringend notwendig es ist, dass die Menschen in der Kirche wieder eine lebendige Kirche erkennen, eine Kirche die zu den Menschen geht, die sie einlädt, mit ihnen zu beten, voll Feuer und Kraft. Dieses Feuer wird dorthin kommen, wo die Marienweihe gelebt wird. Eine Kirche, die nicht mehr marianisch ist, wird früher oder später auch nicht mehr apostolisch sein und folglich auch nicht mehr römisch-katholisch. Bitten wir Maria, den Leitstern der Neuevangelisation, dass sie uns zu den Menschen führt, um ihnen Christus zu bringen, so wie sie Elisabeth Christus gebracht hat und den Hl. Johannes, den Täufer, durch den in ihr wohnenden Sohn Gottes die Gnade der Erlösung geschenkt hat. So soll auch in uns Christus wohnen und durch uns den Menschen die erlösende Liebe Christi geschenkt werden. "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe", das ist der Auftrag an jeden Christen. Und Jesus hat gesagt, dass wir uns aufmachen sollen und Frucht bringen, d. h. wir sollen uns bewegen und die Menschen aufsuchen. Das ist der marianische Geist und auch der größte Wunsch der Mutter Gottes und auch Jesu.


Ich bete immer folgendes Gebet, wenn ich Menschen begegne, besonders für diejenigen, die offensichtlich in großer Not sind:

"Liebe Mutter Gottes, lege du deinen Liebesmantel über diese Seele. Bedecke sie mit deinem Tränenschleier und schließe sie ganz tief in dein Unbeflecktes Herz ein. Trage sie mit allen Engeln und Heiligen in das Heiligste Herz Jesu und erflehe ihnen die Gnade der Bekehrung. Tröste sie, liebe sie, umarme sie, schütze sie und lass sie nicht verloren gehen. Ich weihe dir diese Seele für alle Ewigkeit und bitte dich, dass du stellvertretend für mich für diese und alle Seelen, die in Not sind auf der ganzen Welt, betest und sie durch das Kostbare Blut Christi reinwäschst. Amen"

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Ich wünsche euch Gottes Segen und freue mich auf die Pilgerfahrt nach Rom! Gottes Segen, euer kleiner Ritter Hans-Jürgen
« Zuletzt geändert: 12.06.2013 um 11:42:23 von Brigitta B »  
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