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Normal Topic "DER GEDANKE DER EINHEIT" (Gelesen: 621 mal)
HJR
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I love JESUS und Maria

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"DER GEDANKE DER EINHEIT"
22.10.2006 um 17:23:36
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Was ist eigentlich Einheit? Das ist eine wichtige Frage! Vereinigung heißt Kommunion, die Einheit findet im Christentum genau dort statt, in der Eucharistie, der Vergegenwärtigung des Kreuzopfers. Das Christentum (das mit der römisch-katholischen Kirche und dem Papst) ist nicht eine Einheit, die sich auf Äußerlichkeiten stützt, sondern eine "INNERE EINHEIT DER HERZEN", eine "EINHEIT ZWISCHEN GOTT UND DEN MENSCHEN"!!! Die wahre Einheit, die Jesus Christus uns gelehrt hat, ist an das "Wesen der Liebe" geknüpft und geht aus diesem hervor und führt dorthin zurück: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt bringt es viele Frucht (vgl. Joh 12,24-25)."
Einheit ist demnach nur möglich, wenn der Mensch in geistiger Weise stirbt!!! Was heißt das? Wir müssen mit unseren Begierden und Leidenschaften in Christus gekreuzigt werden, gereinigt werden. Eine Einheit ist demnach nur möglich, wenn unsere Eigenwille und unsere Eigenliebe stirbt und Gott in allem die Ehre gegeben wird. So ist nur Christus selbst als wahrer Gott und wahrer Mensch das Fundament der Kirche, das Saatkorn (Senfkorn), der Sämann, das "lebendige Brot" als die Vollendung und die Frucht der Saat des WORTES! Es geht hier nicht um eine äußere Einheit der Religionen, sondern zuerst um eine "innere Einheit" der Herzen mit der ganzen Wahrheit. Diese Wahrheit ist nur Christus!


Was ist der Plan der Bewegung der Ökumene? Michael Urban schreibt in einem Dokument über die Ökumene und erwähnt diesen "Gedanken der Einheit", der in Wirklichkeit dazu führt, dass nicht eine Einheit geschaffen wird, sondern ein neuer Gott, eine Gottesbild, dass kein Gott mehr ist, sondern dass ein Mensch angebetet wird. Das Dokument, dass bei Kath.net zu finden ist, heißt: "Ökumene, Zeichen der Endzeit?"
Satan tritt anfangs nie öffentlich auf, er verschleiert alles und schleußt Irrlehren sakrilegisch in die Kirche ein. Dabei benutzt er die Wahrheit der Heiligen Schrift, lenkt sie aber vom inneren Wesen des Hl. Geistes ab und rationalisiert sie. Es wird eine "geheuchelte Liebe" zum Bild der Gottesliebe. Man macht immer mehr kleine Kompromisse und dann kommt der große Kompromiss, der falsche Gott, der "Greuel der Verwüstung". Deshalb gibt Papst Benedikt XVI. und damit der Hl. Geist uns die Enzyklika "Gott ist die Liebe" (Deus caritas est), damit wir wieder wissen, was eigentlich Liebe ist. Liebe heißt bei Gott eine radikale und gänzliche Entscheidung für Gott. "Wer sein Leben liebt, verliert es, und wer sein Leben in dieser Welt haßt, wird es zu ewigem Leben bewahren (Joh 12,25b)."
Die Wahrheit Gottes ist ein Schwert, das von allen falschen Bindungen trennt und keine Kompromiss mit der Lüge duldet. Die Erbsünde ist das "Bezweifeln des Geschenks", also das Zweifeln an der einen Wahrheit. Die Schlange sagte schon im Paradies zu Eva, das Gott ja viel mehr weiß und dass ihnen die Augen aufgehen werden, wenn sie vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse essen würden (vgl. Gen 3ff). Der Mensch hat sich also angemaßt selbst darüber zu entscheiden, was Wahrheit ist und was nicht. Es gibt nur eine Wahrheit: JESUS CHRISTUS und der ist in der EUCHARISTIE und am KREUZ und die AUFERSTEHUNG und sonst nirgendwo, nur in der römisch-katholischen Kirche. Man meint in der Ökumene etwas Gutes zu tun, wenn man gegenseitig ständig Kompromisse macht und Buddha, Islam, Hindu usw. auf eine Ebene stellt. Wir sollen nicht die Menschen ablehnen, das ist richtig. Das heißt aber nicht, dass ich dann die Wahrheit, nämlich Gott selbst ablehnen darf. "Bloß keinem weh tun" ist die Devise der "Softkirche"! Ist das die Wahrheit: "Denkt nicht, ich bin gekommen um Frieden zu bringen. Ich bin gekommen um das Schwert zu bringen."

Hat Jesus gesagt, dass wir uns ab und zu selbst verleugnen sollen, unser Kreuz nebenbei mitschleppen sollen und ihm nur äußerlich nachfolgen sollen? Nein!!! "Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach."
Der Heilige Ludwig Maria Grignion v. Montfort hat weit vorher vor diesem Geist gewarnt, der uns einen Jesus anbietet, der kein Gott mehr ist, sondern nur noch ein Mensch. Denken wir jetzt nur mal an den sog. "Weltenlehrer", der angibt, der neue Messias zu sein. Auf diesen Geist läuft die Menschheit zu, eine Kirche aufzubauen, die nur noch äußerlich ein Kirche ist, in Regeln und scheinbaren Gebeten und Aktionen, aber ohne die innere Kraft und Dynamik des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist kann nämlich nur dort sein, wo das Herz der Welt mit Christus und in ihm und durch ihn gestorben ist. Ohne Reinheit im Herzen kein Heiliger Geist.

Die Leitsätze der Ökumene lauten nach diesem Dokument:

"Im ökumenischen Einheitsgedanken geht es nicht mehr um die Person Jesu Christi, sondern um die Übereinkunft, was alles im Wort Gottes verzichtbar ist, um miteinander beten zu können."

Was ist das für ein Gebet ohne die Person Jesu Christi? Wessen Geist?
Lassen wir uns nicht täuschen liebe Brüder und Schwestern! Christus ist wahrhaft eine Person, die 2. Person der HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT und Christus ist nicht tot, sondern er lebt und wirkt im Heiligen Geist! "Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung geführt werdet"
« Zuletzt geändert: 19.01.2014 um 21:28:20 von Brigitta B »  
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