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Locked Topic Ein christliches Weihnachten!!! (Gelesen: 163 mal)
Margret FJM
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Mein Herr und mein Gott!
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Ein christliches Weihnachten!!!
17.12.2006 um 19:43:45
 
Smiley Ein christliches Weihnachten!!! Smiley

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Ohne die bestimmte Sorte Christstollen oder Weihnachtsgebäck, ohne die von uns bevorzugte Sektmarke, fern von jedem Skisportgebiet – was für ein Weihnachten ist das? Mit dieser verführerischen Frage wird der Mensch von heute geradezu bombardiert, durch Wandplakate, ganzseitige Anzeigen in Zeitschriften und Tageszeitungen, durch Fernsehwerbung, Internet usw. Und die meisten von uns,  irregeleitet von einem Genuss- und Konsumkult, geben nach und setzen alles daran, dass auch dieses Weihnachten ein richtiges Weihnachtsfest werde.
Unter die vielen mischt sich jedoch auch eine andere Stimme, kraftvoll und eindringlich, eine Stimme, die Millionen von Gläubigen lieben:
Die Stimme Pater Pios. Von seinem glorreichen Thron wiederholt der Heilige aus Pietrelcina die Worte, die er einmal an seine Mutter schrieb: Ich hoffe, dass Ihr nicht zu jenen falschen Christen gehören werdet, für die sich das ganze Fest nur auf den sinnlichen Genuß beschränkt; sondern dass es für Euch hauptsächlich darin besteht, mit Gott in Freundschaft zu sein. Deshalb fordere ich euch auf, dies große Geheimnis mit aufrichtiger Reue über eure Verfehlungen gegen Gottes Güte und mit einer zutiefst erlebten Kommunion zu begehen, damit ihr dann den Segen des neugeborenen Kindes empfangen könnt.(Epist. IV, 909).

Die Gefahr, zu den falschen Christen zu gehören, sollte uns großen Schrecken einjagen. Um ihr zu entgehen, ist wohl eine kleine Überlegung angebracht. Der Christ ist ein Schüler Jesu Christi, der sich verpflichtet, seinem Meister zu folgen und eine persönliche Antwort zu finden auf den Ruf, sein Wort und seine Heilsbotschaft anzuhören. Diese Verpflichtung ist eine freiwillige, spontane, reife und bewusste Handlung und bedeutet eine willentliche Loslösung von allem, was nicht Gottes ist und nicht von Gott kommt. Von einem Jünger Christi wird kein vollständiger Verzicht auf die Welt verlangt, es sei denn, es liegt eine besondere Berufung vor. Lediglich eine Ausgeglichenheit, die den geistigen Dingen einen vorrangigen Wert beimisst. Der wahre Christ akzeptiert die Existenz einer übernatürlichen Welt, welche die vollkommene Gleichförmigkeit mit den ethischen Grundsätzen im Widerspruch steht und eine ganz bestimmte Wahl treffen. Christus zu folgen bedeutet auch, sein Kreuz auf sich zu nehmen und hinter ihm herzugehen(vgl. Mt. 10/38). Im übertragenen Sinn heißt das, man muss bereit sein, das Leiden zu ertragen und die Abtötung zu üben, im Sinne einer vorbeugenden Kontrolle über die Triebe, die von der Erbsünde herrühren. Auch ein Christ ist fortwährend den Einflüssen der menschlichen Natur ausgesetzt, die von der Sünde verletzt und geschwächt ist. Er muß daher ständig wachsam sein, die Tugenden ausüben, für seine Familie und die Gesellschaft ein vorbildlicher Zeuge der Gedanken, der Lehre und der Taten Jesu Christi sein.

Das heilige Weihnachtsfest, sagt Pater Pio, darf sich für einen wahren Christen nicht auf den sinnlichen Genuß beschränken. Es stimmt freilich, dass die Sinne instinktiven Neigungen folgen. Unsere Augen wollen sehen, unsere Ohren hören, unsere Hände berühren und unser Gaumen will schmecken. Ein Christ jedoch muss Opfer bringen können und diesen Neigungen Zügel anlegen, indem er die transzendentalen Werte über alle anderen setzt. Kurz, er muss sich beherrschen können und den Genuß der erlaubten Sinnenfreuden kontrollieren und dosieren.

Der Heilige aus Pietrelcina wünscht, dass Weihnachten hauptsächlich darin bestehe, dass wir mit Gott in Freundschaft leben. Dies können wir nur durch die vollkommene Gleichförmigkeit mit seinem Willen erreichen: Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. (Joh. 15/14). Daher die Aufforderung des verehrten Paters, das hohe Geheimnis der Geburt Jesu mit aufrichtiger Reue zu feiern, Reue über all die Sünden, die wir durch die Übertretung seiner Gebote begangen haben. Diese geistige Einstellung ruft einen tief empfundenen Schmerz über die Gott zugefügte Kränkung hervor und den festen Vorsatz, in Zukunft nicht mehr zu sündigen, sowie das Bedürfnis, die göttliche Barmherzigkeit im Sakrament der Buße zu erfahren. Der Herr ist immer bereit zu vergeben, jedoch will er, dass die Versöhnung erfleht und mit dem ehrlichen Versprechen, sich zu bekehren, verbunden ist.

Der heilige Pater Pio empfiehlt auch eine zutiefst erlebte Kommunion. Die Vereinigung mit Christus muss mit höchster Glut, mit Hingabe, innerem Verlangen und intensiver innerer Beteiligung erfolgen. Er will, dass alle, die ihn verehren, beim Empfang der heiligen Kommunion dasselbe empfinden, was er tagtäglich beim heiligen Messopfer empfand. Er offenbarte dies seinem Seelenführer Pater Benedetto Nardella in einem Brief vom 29. März 1911: Das Herz fühlt sich wie von einer höheren Macht angezogen, ehe es sich am Morgen mit ihm (Jesus) im Sakrament vereint. Ich habe einen solchen Hunger und Durst, bevor ich ihn empfange, dass nicht viel daran fehlt, dass ich vor Kummer sterbe. Und eben deshalb, weil es mir unmöglich ist, mich nicht mit ihm zu vereinigen, bin ich gezwungen, auch wenn ich Fieber habe, hinzugehen, um mich von seinem Fleisch zu nähren. Und statt dass dieser Hunger und Durst gestillt wird,  nachdem ich ihn im Sakrament erhalten habe, wächst er immer weiter an. Wenn ich dann im Besitz dieses höchsten Guts bin, ist mein Glück vollkommen, und es fehlt nicht viel, dass ich zu Jesus sage: Genug, ich kann es wirklich fast nicht mehr aushalten. Ich vergesse beinahe, auf der Welt zu sein; Herz und Verstand wünschen nichts mehr, und manchmal fehlt in mir für lange Zeit selbst der Wille, etwas anderes zu wünschen. (BriefI, Nr. 31).

WIR SOLLTEN UNS UNSERER LAUHEIT SCHÄMEN; WENN WIR DIESE ZEILEN LESEN!

Wie oft haben wir uns aus reiner Gewohnheit vom Brot der Engel genährt, ohne uns zu überlegen, WEN wir da zu uns nehmen und WESSEN Körper wir  teilhaftig werden!
Die Worte des heiligen Pio von Pietrelcina sollten für uns ein Ansporn sein, die nahende Geburt Unseres Herrn mit derselben Einstellung und denselben Gefühlen zu feiern, die der erste stigmatisierte Priester in sich spürte.
Nur so können wir, wie er uns fest versichert, den Segen des Jesuskindes erhalten.
Dann wird es für uns ein wahrhaft christliches Weihnachten sein.
(von Gennaro Preziuso)
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Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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