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Normal Topic Ölbergstunden (Gelesen: 8.872 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Ölbergstunden
04.10.2007 um 23:37:58
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In lieber Erinnerung ist mir ein Brauch an einem Ort, wo an jedem Donnerstag

die Todesangst Jesu geehrt wird.

21°° 22°° in dieser Stunde wird besonders für die Priester gebetet

22°°- 23°° für die Armen Seelen

23°°-24°° werden besonders die Gebete für die Bekehrung der Sünder erhört
                (so ein Priester) in dieser Std. wird fortwährend das kostbare Blut Jesu Christi
                 dem himmlischen Vater aufgeopfert.


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« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:23:40 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Ölbergstunden und Verheissungen
Antwort #1 - 25.10.2007 um 20:15:20
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Verheißungen an die Verehrer der Todesangst Jesu am Ölberg:

"Aus Meinem Herzen dringen immer wieder Stimmen der Liebe. Sie erfüllen die Seelen, in welchen sich das Feuer der Liebe entzündet und manchmal sogar das Herz entflammt. Es ist dies die Stimme Meines Herzens, welche sich ausbreitet und auch diejenigen erreicht, welche Mich nicht hören wollen und Mich deshalb auch nicht wahrnehmen. Aber zu allen spreche Ich innerlich und an alle richte Ich Meine Stimme, weil Ich alle liebe...
So habe Ich beschlossen, einen Damm zu öffnen, um den Gnadenstrom ausströmen zu lassen, den Mein Herz nicht mehr zurückhalten kann.
Schau, was Großes Ich allen anbiete gegen ein wenig Liebe:

1. Vergebung aller Sünden und Gewißheit des Seelenheils in der Sterbestunde denen, die
   wenigstens einmal am Tage meiner Todesangst liebend und verehrend gedenken.
2. Vollkommene und dauerhafte Reue denen, die zu Ehren jener Leiden eine heilige Messe feiern
   lassen.
3. Erfolg in geistigen Angelegenheiten denen, die anderen die Liebe zu Meinen Ölbergsleiden
   einprägen werden.
   Endlich, um euch zu beweisen, daß Ich einen Damm Meines Herzens brechen will, um einen Gnadenstrom daraus fließen zu lassen, verspreche Ich jenen,
   die diese Verehrung zu Meinen Gethsemaneleiden fördern, diese drei weiteren Gnaden:
1. Vollständigen und endgültigen Sieg in der schwersten Versuchung, der sie unterworfen sind,
2. direkte Macht, arme Seelen aus dem Fegefeuer zu befreien,
3. große Erleichterung und Kraft, Meinen Willen zu erfüllen.
   Alle diese Meine kostbaren Gnaden schenke ich bestimmt denjenigen, die das tun werden, was Ich gesagt habe, die also mit Liebe und Mitleid Meiner
   fürchterlich großen Todesangst am Ölberg verehrend gedenken."


aus:
Gebete mit Verheißungen
Alois Hueber,

noch ein LINK:

Aufopferung der Todesangst Jesu
« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:12:11 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #2 - 22.11.2007 um 21:48:02
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die Nacht ist eine gute Zeit für das Gebet 
unser Herz ist  frei von all den Eindrücken des Tages, es lässt sich leichter auf Gott hin sammeln.

"Des Nachts steigt das Gebet reiner und freier empor" (Bernhard von Clairvaux)

Der Donnerstag ist da eine gute Gelegenheit. Besonders um an das Leiden Jesu Christi am Ölberg zu gedenken.

Aber auch um zu beten für die leidenden und kranken Menschen, - die Sterbenden,  - um Todsünden zu verhindern.

"Jesus verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott" (Lk 6,12)

"Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen?" (Mt 26,40)


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« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:23:59 von Brigitta »  

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Priesterdonnerstag
Antwort #3 - 03.04.2008 um 20:50:19
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Priesterdonnerstag

Geschworen hat der Herr, nie wird es Ihn reuen: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedech. Alleluja, Alleluja! Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze Dich zu Meiner Rechten. Ehre sei.

O Gott, zur Verherrlichung Deiner Majestät und zum Heile des Menschengeschlechtes hast Du Deinen eingeborenen als ewigen Hohenpriester eingesetzt; gib, dass jene, die Er zu Seinen Dienern und zu Verwaltern Seiner Geheimnisse erwählt hat, in der Erfüllung des übernommenen Amtes treu befunden werden. Durch Ihn, unsern Herrn.

Brüder! Jeder Hohepriester der aus den Menschen genommen ist, wird für die Menschen bestellt in Ihren Angelegenheiten bei Gott, damit er Gaben und Opfer für die Sünden darbringe. Er muß Mitleid haben können mit den Unwissenden und Irrenden, da ja auch er selbst mit Schwachheit behaftet ist. Deshalb muß er, wie für die Sünden des Volkes, so auch für seine eigenen, Opfer darbringen. Aber niemand nimmt sich selbst die Ehre, sondern nur wer von Gott berufen ist wie Aaron. So hat auch Christus Sich nicht selbst mit der hohenpriesterlichen Würde geschmückt, sondern der zu Ihm sprach: „Mein Sohn bist Du...
Und an einer anderen Stelle spricht Er: „Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung des Melchisedech“ Hebr. 5-11

Alleluja, Alleluja! Hebr. 7,24  Weil aber Jesus ewig bleibt, hat Er auch ein ewiges Priestertum. Alleluja! Luk. 4,18 Der Geist des Herrn ruht auf mir; darum hat er Mich gesalbt; Er sandte Mich, die Frohbotschaft den Armen zu verkünden, zu heilen, die zerknirschten Herzens sind. Alleluja.

Aus dem  römischen Messbuch 1962 (Votivmesse für den Donnerstag)

LINK: Gebet z. Todesangst Jesu am Ölberg

             Priesterherz ist Jesu Herz
« Zuletzt geändert: 06.07.2013 um 15:27:16 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #4 - 18.06.2009 um 23:11:11
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Zuletzt bat Jesus die Seherin Margareta - Maria Alacocque jeden Donnerstag vor Mitternacht,
in der heiligen Stunde von 23 bis 24 Uhr, in Anbetung vor dem Heiligen Herzen Jesu zu verweilen.



« Zuletzt geändert: 06.07.2013 um 15:27:32 von Brigitta »  

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Donnerstag Tag der Eucharistie
Antwort #5 - 03.12.2009 um 10:33:47
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Ein Tag ohne Sonne

Der Beichtvater der hl. Gemma Galgani verbot ihr einmal, zur Hl. Kommunion zu gehen, um sie zu prüfen. Da schrieb sie ihrem geistlichen Begleiter:
„O Vater, Vater, heute habe ich gebeichtet und der Beichtvater sagte, er wird mir Jesus nehmen. O mein Vater, die Feder entgleitet mir, ich zittere und weine.
„O du liebe Heilige, du feuriger Seraph voll Liebe zum eucharistischen Jesus!
Für den heiligmäßigen Jungen Aldo Marcozzi war ein Tag ohne die Hl. Kommunion ein Tag ohne Sonne.
Die Mutter wollte, dass er in den Wintermonaten, bevor er zur Schule ging, frühstückte.
Da konnte er aber nicht mehr zur Kommunion gehen (denn damals galt das Nüchternheitsgebot von Mitternacht an, nicht nur eine Stunde lang wie heute).
Darum sagte der hl. Junge sehr traurig zur Mutter: „Mutter, du musst vor Gott Rechenschaft ablegen, für die Kommunion, an der du mich hinderst!“
Einmal fragte ihn ein Freund, ob es ihm nicht gut gehe, weil er blaß aussah.
„Ach heute habe ich einen schlechten Tag,“ antwortete Aldo, „weil ich Jesus nicht empfangen durfte.“
Auch dem hl. Gerhard Maiella wurde die Hl. Kommunion entzogen, weil man ihn verleumdet hatte und er sich nicht verteidigen wollte.
Sein Leiden war so groß, dass er sich eines Tages weigerte, einem durchziehenden Priester bei der Messe zu ministrieren.
Das begründete er mit der Aussage:  „wenn ich die konsekrierte Hostie in den Händen des Priesters sehe,
kann ich nicht widerstehen und....Welche Sehnsucht verzehrte diesen bewundernswürdigen Heiligen!
Gleichzeitig ist das auch ein Vorwurf für uns, die wir bequem zur Hl. Kommunion gehen könnten und sie nicht empfangen,
weil die Liebe fehlt. Vielleicht sind wir so in diesseitige Freuden verliebt, dass es uns nicht möglich ist, die himmlische Wonne der Einheit mit Jesus zu genießen.
„Mein Sohn, wie kannst du den himmlischen Wohlgeruch wahrnehmen, der aus dem Tabernakel strömt?“
sagte der Philipp zu einem jungen Mann, der die sinnlichen Freuden, Tanz und Unterhaltungen liebte.
Eucharistische Freuden und Befriedigung der Sinne sind „Gegensätze“ (Gal 5, 17)  und ein Mensch welcher der Fleischeslust frönt,
kann die Freuden des Geistes nicht wahrnehmen

(1 Kor 2, 14) Das ist Weisheit, die Gott schenkt.
Der hl. Philipp Neri war ein so großer Liebhaber der Eucharistie, dass er noch in schwerer Krankheit täglich die Hl. Kommunion wollte,
und wenn sie ihm nicht am frühen Morgen gebracht wurde, war er unruhig und fand keine Ruhe mehr:
„Ich habe so große Sehnsucht nach Jesus, dass ich keinen Frieden finde und sein Kommen kaum erwarten kann.“
Dasselbe geschah dem hl. Pio von Pietrelcina. Nur im Gehorsam konnte seine ungeduldige Erwartung gezähmt werden,
bis er um vier oder fünf Uhr früh endlich die Hl. Messe feiern konnte. Die Liebe Gottes ist wirklich ein „verzehrendes Feuer.“ (Dt. 4,24).

Q: Jesus die Eucharistische Liebe Impr. 1973  
   zu beziehen: Franziskanerkloster Kitzbühel
« Zuletzt geändert: 07.11.2013 um 23:25:12 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #6 - 11.02.2010 um 22:42:37
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Donnerstag...

Ölbergleiden

Jesus zur hl. Margareta Maria Alacoque:

„Hier habe ich innerlich mehr gelitten, als während meines ganzen übrigen Lebens,
da ich mich gänzlich verlassen sah von Himmel und Erde, beladen mit Sünden der ganzen Menschheit.
So erschien ich vor der Heiligkeit Gottes, der ohne Rücksicht auf meine Unschuld
in Seinem Grimm mich zermalmte und mich den Kelch trinken ließ,
der alle Galle und Bitterkeit Seiner gerechten Entrüstung enthielt;
Er schien des Vaternamens nicht mehr zu gedenken,
um mich Seinem gerechten Zorn zu opfern.
Es gibt kein Geschöpf, das die Größe der Qualen ermessen kann, die ich damals litt.
Es ist der gleiche Schmerz, den die schuldige Seele empfindet,
wenn sie vor dem Richterstuhl Gottes erscheint und von Seiner unendlichen Heiligkeit erdrückt,
zermalmt und in gerechtem Zorn in den Abgrund gestürzt wird.“

« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:25:17 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #7 - 18.02.2010 um 21:42:40
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Was ist die Heilige Stunde?

Die Heilige Stunde ist eine Andachtsübung zu Ehren des im Ölgarten Todesangst leidenden Erlösers.
Sie besteht darin, dass man sich während der Dauer einer Stunde im Geiste in den Ölgarten an die Seite des Heilandes versetzt
und sich in seine Todesangst versenkt, um dadurch seinem göttlichen Herzen jenen Trost zu bereiten,
den ihm die schlafenden Jünger versagten und um Gott den Vater um Barmherzigkeit für die Sünder anzuflehen.
Sie also ein Werk von doppeltem Verdienste, ein Werk wohltuenden Mitleidens dem Erlöser gegenüber und ein Werk der Sühne für die armen Sünder.
Der göttliche Heiland selbst verlangte diese Andachtsübung von der heiligen Margareta Maria Alacoque,
der er die Liebe seines göttlichen Herzens zu den Menschen in wunderbarer Weise offenbarte.
„Jede Nacht vom Donnerstag auf den Freitag“ sprach er zu ihr,
„werde ich dich an der tiefen Traurigkeit teilnehmen lassen, die ich im Ölgarten empfinden wollte...
Zu diesem Zwecke sollst du dich jeden Donnerstag von 11 bis 12 Uhr nachts erheben und eine Stunde im Gebet mit mir verweilen,
sowohl um den Zorn Gottes zu besänftigen und Barmherzigkeit für die Sünder zu erflehen, als auch um mich zu trösten über den Schmerz,
den ich empfand, als ich mich von meinen Aposteln verlassen sah...“
die Heilige hat den Wunsch des göttlichen Herzens treu erfüllt und diese ihm so wohlgefällige Andacht auch andere gelehrt.
Daraus entwickelte sich mit der Zeit eine Bruderschaft die,mit vielen Ablässen bereichert, vom Papst Leo XII. zur Erzbruderschafterhoben wurde.
Sie hat ihren Sitz im Kloster der Heimsuchung Mariä zu Paray–le-Monial, in dem die heilige Margareta lebte und starb.

Q: Aus dem Heftchen, Die Heilige Stunde, Imprimatur 1949
« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:25:34 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #8 - 18.02.2010 um 21:45:13
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Wann hält man die Heilige Stunde?

Die eigentliche Heilige Stunde kann nur an Donnerstagen gehalten werden.
Am zweckentsprechendsten verrichtet man sie am Donnerstagabend von 11 bis 12 Uhr,
in jener Stunde, in der der Erlöser im Ölgarten Todesangst litt und Blut schwitzte.
Doch ist es gestattet, diese Andachtsübung bereits um 2 Uhr nachmittags an vorzunehmen,
unbeschadet des mit dieser heiligen Übung verbundenen vollkommenen Ablasses.
Diese von Papst Gregor XVI. bewilligte Milderung ermöglicht allen Christen die segensreiche Übung der Heiligen Stunde.

Wo hält man die Heilige Stunde?

Diese Andacht kann überall, zu Hause oder an einen anderen passenden Ort angestellt werden;
am besten aber wird sie, wenn es angängig ist, in der Kirche vor dem heiligen Sakramente gehalten.


Q: Aus dem Heftchen, Die Heilige Stunde, Imprimatur 1949
« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:25:43 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #9 - 25.02.2010 um 20:58:19
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Wie hält man die Hl. Stunde?

Man versetzt sich im Geiste an die Seite des göttlichen Heilandes im Ölgarten und betrachtet seine schmerzliche Todesangst.
Dieses Geheimnis birgt eine unerschöpfliche Quelle der kräftigsten und furchtbarsten Anmutungen und Entschlüsse in sich.
Alle Leiden, die Jesus während seiner Passion erdulden wollte, waren ihm in jener schauerlichen Nacht vollständig gegenwärtig.
Auch alle Lästerungen und Schmähungen, die seiner bis zum Ende der Zeiten im Tabernakel warten, verwundeten im Ölgarten sein  göttliches Herz.
Über diese verschiedenen Punkte zu betrachten, entspricht ganz dem Geiste der Heiligen Stunde.

Man kann sich während der Heiligen Stunde aber auch mündlicher Gebete bedienen, die sich auf die Leiden des göttlichen Heilandes beziehen.

Benutzt man für diese Andachtsübung ein Büchlein, so lese man langsam und unter öfterem Nachdenken die einzelnen Betrachtungen.
Statt der nach jedem Punkte angegebenen mündlichen Gebete könnten auch der andere entsprechende Gebete verrichtet werden.
Der göttliche Heiland wünschte von der Heiligen Stunde fünf Vater unser und Gegrüßet – seist - du – Maria
mit fünf Anbetungsakten zur Verehrung seines bitteren Leidens und für die Bekehrung der Sünder.
Die öffentliche Heilige Stunde wird zweckmäßig vor dem ausgesetzten Hochwürdigsten Gute mit feierlichem sakramentalen Segen gehalten.

Die öffentliche Heilige Stunde am Donnerstag vor dem Herz – Jesu - Freitag ist geradezu die zeitgemäße Bitt- und Sühneandacht geworden,
seidem unsere hochwürdigsten Herren Bischöfe sie allen Gläubigen dringend ans Herz gelegt haben
im Hinblick auf die in so traurigem Maße zunehmende Verletzung der Rechte Gottes, im Schmerze über den Undank gegen Christus,
unsern Herrn und Erlöser und zum Heile unsers deutschen Volkes und Vaterlandes.

Q: Aus dem Heftchen, Die Heilige Stunde, Imprimatur 1949

Link: Ölbergandachten


Q: ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:26:11 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #10 - 01.04.2010 um 20:21:28
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Noch ein Rosenkranzgebet für die Ölbergstunden:

Rosenkranz von Gethsemane




Q: ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:27:10 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #11 - 04.11.2010 um 23:59:56
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Christus im hl. Altarsakrament gewährt uns mehr Trost,
als die ganze Welt mit ihren Festen und Vergnügungen nur geben kann.

Hl. Theresia von Avila.

Q: ecclesiaveritas.net
« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:27:25 von Brigitta »  

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Der Priesterstand
Antwort #12 - 02.12.2010 um 22:33:40
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Alle Feinde der Kirche Gottes auf Erden haben es ganz besonders auf die katholischen Priester und Bischöfe abgesehen und suchen ihnen zu schaden, wo und wie sie können.
Den Einfluss des Klerus, der Priester und Bischöfe, bei den weitesten Kreisen zu nichte zu machen, das ist ihr Streben, weil sie wissen,
dass dadurch auch die Religion, die katholische Kirche selbst den größten Schaden leidet.
Kein Mittel ist ihnen dazu zu schlecht, wenn nur den Gläubigen die Achtung und Ehrfurcht vor dem Priesterstande genommen wird.
In Wort und Schrift, in Witzblättern und Zeitungen, überall suchen diejenigen, welche von Gott und seiner heiligen Kirche nichts oder nur wenig wissen wollen,
den katholischen Priesterstand lächerlich zu machen, zu verleumden, die wirklichen Fehler einzelner Priester ungerechter Weise zu verallgemeinern und zu vergrößern,
um ihm sein Ansehen zu rauben und Glauben und Religion dadurch in den Herzen der Christen wankend zu machen oder allmählich ganz zu zerstören.
Von dem katholischen Priester gilt aber das Wort des heiligen Apostels Paulus, indem er sagt: "So halte uns jedermann für Diener Christi und Ausspender der Geheimnisse Gottes." (1.Kor. 4,1).
Überall, besonders bei allen Völkern des Heidentums und Judentums und zu allen Zeiten, finden wir Priester, gerade wie wir überall Opfer finden.
Die Menschen haben das unwillkürliche Gefühl, dass sie von Gott getrennt und mit ihm zerfallen sind.
Und um die Kluft, welche den Himmel von der Erde, den Schöpfer von den Geschöpfen trennt, zu überbrücken,
bringt der Mensch das Beste, was er besitzt, die schönsten Früchte, die tadellosesten Tiere, die herrlichsten Wohlgerüche durch die Hand der Priester der Gottheit als Opfer dar.
Die Priester waren es auch, welche in besonderer Weise den Willen der Gottheit zu erforschen suchten und an sie die wohlgefälligen Gebete richteten.
Diesem in der Menschennatur tief liegenden Zuge kam auch Gott in dem Alten Bunde entgegen.
Er bestimmte ausdrücklich, dass ein Geschlecht, das des Aaron, die priesterliche Würde bekleiden sollte.


"Ich habe Aaron", so spricht Gott, "auserwählt vor allen Stämmen Israels zu meinem Priester, dass er hinzutrete zu meinem Altare und mir Räucherwerke anzünde..."
"Ich will mir einen treuen Priester erwecken, der tun wird nach meinem Herzen und meiner Seele." (1. Kön. 2,28.35).
Sie sind allein von dem Herrn berufen, das Volk zu segnen; denn es heisst (4.Mos. 6,22-27): "Der Herr redete zu Moses und sprach:
Sage zu Aaron und seinen Söhnen: Also sollt ihr die Söhne Israels segnen und ihnen sagen:
Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr zeige dir sein Angesicht und sei dir gnädig, der Herr wende zu dir sein Angesicht und gebe dir Frieden.
Und sie sollen anrufen meinen Namen über die Söhne Israels und ich will sie segnen."
Dieses alttestamentliche Priestertum mit seinen Ehren und Vorrechten ist das Vorbild des Priestertums des Neuen Bundes.
Dieses letztere ist nicht eingesetzt für ein Volk, sondern für die Kirche, welche alle Völker umfasst,
es ist auch nicht an einen Stamm gebunden und wird nicht von dem Vater auf den Sohn fortgepflanzt.
Das alttestamentliche Priestertum weist urbildlich auf den Hohenpriester Christus als den hin,
der noch kommen soll, das neutestamentliche zeigt zurück auf ihn, auf den, der schon dagewesen ist.
Die Opfer des Alten Testamentes, welche zwischen Gott und den Menschen vermitteln sollten, es aber nur vorbereitend vermochten,
verschwanden durch den Erlösungstod des Heilandes.
Er brachte sich selbst Gott als Opfer dar und war zugleich Priester und Opfer. Damit wurde er der wahre und einzige Vermittler und Erlöser.
"Ein Gott ist," so sagt der Apostel, "und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus, der sich selbst zum Lösegelde für alle hingegeben hat, als Zeugnis zu seiner Zeit."
(1. Tim. 2,5. 6.) Er ist das Lamm Gottes, welches hinweg nimmt die Sünden der Welt, sein Blut reinigt uns von aller Sünde.
Er ist ein für allemal als Hoherpriester mit seinem Blute in das Heiligtum eingezogen und hat eine ewige Loskaufung und eine immerdauernde Erlösung zustande gebracht.
Er ist der Hohepriester in Ewigkeit.
Damit nun aber die Erlösung fortdauernd gleichsam in Tätigkeit bleibe, hinterließ dieser Hohepriester Nachfolger und Stellvertreter in den Aposteln und später in den Priestern.
Sie sind in hervorragender Weise Nachfolger des einen Hohenpriesters, berufen und ermächtigt, das Mittleramt zwischen Gott und den Menschen in dem Neuen Bunde fortzuführen.
Dieses allein schon genügt, um die hohe Würde des Priestertums zu kennzeichnen: Nachfolger und Stellvertreter des ewigen Hohenpriesters, des Erlösers zu sein.
Aber die eigentliche Erhabenheit des Priestertums verstehen wir erst, wenn wir das Opfer betrachten, welches der Priester des Neuen Bundes im Auftrage Christi darbringt.
Damit ein Opfer bleibe, welches an Würde dem Kreuzesopfer nicht nachstehe, welches zu allen Zeiten und an allen Orten dargebracht werden könne,
so hinterließ der Heiland sein eigenes am Kreuze Gott zum Opfer dargebrachtes Fleisch und Blut als Opfer seiner Kirche.
Und dieses erhabene, allen Begriff überragende Opfer bringt der katholische Priester am Altare dar.
Seitdem der Heiland bei dem letzten Abendmahle Brot in seiner heiligen Hände nahm und sagte: "Nehmet hin und esset; das ist mein Fleisch",
seitdem er den Kelch nahm, ihn segnete und sagte: "Nehmet hin und trinket alle daraus, das ist mein Blut" und befehlend hinzufügte:
"So oft ihr dies tuet, tuet es zu meinem Andenken", seit dieser Zeit ist das Priestertum eingesetzt mit der übernatürlichen, wunderbaren,
fast unglaublichen Gewalt, Brot und Wein in das Fleisch und Blut des Gottmenschen zu verwandeln
und in dieser unscheinbaren Gestalt den Gottmenschen selbst dem himmlischen Vater als Opfer und Unterpfand unseres Heiles darzubringen.
Bei dem Worte des Priesters öffnet sich gleichsam der Himmel, und es steigt der göttliche Heiland auf die Erde herab,
der Schöpfer gehrocht dem Geschöpfe, der Gottmensch einem schwachen Sterblichen.
Man denkt unwillkürlich an das Brot des Herrn: "Alle Gewalt ist euch gegeben im Himmel und auf Erden."
Aber damit ist es nicht genug. Es genügt nicht, dass Gott sich einem Werke seiner Hände, seinem oft sündigen und schwachen Geschöpfe zur Verfügung stellt,
er überträgt ihm auch einen Teil der Gewalt, die ihm als Gott am meisten zu eigen ist. Als der Heiland eines Tages zu einem Unglücklichen sagte:
"Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben", da sagten die Juden ganz richtig: "Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?"
Ja, Gott allein, der Beleidigte und Gekränkte, kann in seiner unendlichen Barmherzigkeit dem Menschen seine Sünden vergeben,
und was tut er bei seinen Aposteln und deren Nachfolgern? "Nehmet hin den Heiligen Geist; denen ihr die Sünden vergeben werdet, denen sind sie vergeben,
und denen ihr sie behalten werdet, denen sind sie behalten", so spricht er. Welch großartiges Vorrecht überträgt damit Gott schwachen Menschen!
In seinem Auftrage vergeben sie die Beleidigungen, die ihm, dem Allmächtigen und Allheiligen, angetan worden sind, und er überlässt es ihnen sogar, darüber zu urteilen,
ob die Sünder der Vergebung würdig sind oder nicht. Wahrlich, wäre nicht das klare Wort der heiligen Schrift da, der Mensch wäre berechtigt, daran zu zweifeln,
dass Gott einfachen Menschen solche Gewalt übertragen kann.
Die Vorzüge des Priestertums sind das herrliche Recht, die Gnaden Gottes in den Sakramenten zu verwalten, das Vorrecht, den Menschen die Wahrheit zu verkünden.
Dieses Wenige gibt uns einen Begriff von der hervorragenden Stellung des katholischen Priesters.
Aber der Priester ist nicht bloß Ausspender der Geheimnisse Gottes, sondern auch Diener Christi.
Die beiden Eigenschaften hängen eng miteinander zusammen. Stellvertreter Christi sein ist schön, erhaben, eine von einem Sterblichen nie verdiente Würde,
aber nicht bloß Nachfolger soll der Priester sein in der Gewalt, sondern auch in den Tugenden. Wenn jeder Christ ein Nachfolger Christi sein soll,
so ist dies in erster Linie die Aufgabe des Priesters, eine ebenso erhabene als schwierige Aufgabe. "Die Priester sollen vor Gott heilig sein und seinen Namen nicht entweihen"
(3. Mos. 21,6), so heißt es schon im Alten Bunde, und der Neue Bund bleibt in seinen Anforderungen nicht hinter ihm zurück.
"Niemandem", so sagt der Apostel Paulus, "geben wir irgend einen Anstoß, damit unser Amt nicht gelästert werde, sondern in allen Dingen erweisen wir uns als Diener Gottes."
(2. Kor. 6,3.4.) Wie der Heiland, so soll sein Nachfolger den Willen Gottes und das Heil der Menschen über alles stellen, nie sich selbst suchen, sondern immer die ihm Anvertrauten;
Geduld haben mit den Sündern, aber auch heiligen Eifer und Zorn empfinden bei dem Anblicke der missbrauchten Gnaden
und der verlästerten göttlichen Barmherzigkeit, mit Gott im Gebete ringen, um von ihm Gnade und Barmherzigkeit für die ihm anvertrauten Seelen zu erlangen.
Wie sagt der heilige Petrus? "Weidet die euch anvertraute Herde und besorget sie nicht aus Zwang, sondern aus Liebe, um Gottes willen...
aus Liebe, nicht als solche, die über das Erbe Gottes herrschen, sondern die ein Vorbild der Herde geworden sind von Herzen." (1. Petr. 5, 2.3.)
Der Apostel sagt dann, der Seelsorger soll die ihm anvertraute Herde weiden wie ein guter Hirt.
Aber was gehört dazu nicht alles, und was wird nicht alles verlangt von einem armen Menschen, der allerdings von Gott mit Gnade und Kraft ausgestattet ist,
aber doch immerhin ein schwacher Mensch bleibt! Er soll die Glieder seiner Gemeinde bewachen und sie vor allem Unheil bewahren.
Wie er sie durch die heilige Taufe in die Gemeinde Christi aufnimmt, so soll er dafür sorgen, dass sie würdig bleiben der Kindschaft Gottes.
Von ihm sollen sie die ersten Wahrheiten des Glaubens lernen, er soll ihnen, wenn sie sich noch in zarter Jugend befinden,
Begeisterung für den Glauben, Liebe zu Gott und seiner Kirche beibringen; er soll sie bewahren vor der Verführung in der Jugend,
ihre Seele verteidigen nicht bloß gegen die offenbaren Feinde ihres Heiles, sondern gegen ihren eigenen Unverstand und die Verblendung ihrer Eltern und Freunde.
Wie er vor dem Herrn auserwählt ist, die Christen zu dem heiligen Bunde der Ehe zu vereinen und ihnen die Gnade des Sakramentes zu vermitteln,
die allein ihnen durch die Kämpfe des Lebens hindurchhelfen kann, so hat er später die Aufgabe, ihnen Geduld in Anfechtung und Leiden beizubringen und ihnen zu helfen,
den Frieden in der Familie und den Frieden der Seele unter allen Umstände zu bewahren. Er soll die Verirrten zurückführen und immer wieder die Stimme der Ermahnung und der Warnung vernehmen lassen. Er soll die Reuigen auf Gottes Barmherzigkeit hinweisen, die verfolgten Frommen mit dem Beispiele des Heilandes trösten,
den hartnäckigen, verstockten Sündern die Gerichte Gottes und die ewigen Vergeltung vor die Seele führen, den Ungerechten, den Unzüchtigen,
den Habgierigen das Wort der heiligen Schrift ins Gedächtnis zurück rufen, dass ihnen das Himmelreich entgeht.
Mit den Armen soll er leiden, mit den Weinenden betrübt sein, mit den Fröhlichen sich freuen, in allem sein ein Nachfolger Christi,
ein Stellvertreter des ewigen Hohenpriesters, ein zweiter guter Hirte. Und hat er dann seine Schäflein gehütet, sie bewahrt vor Irrgängen oder sie zurückgeführt,
hat er sie genährt und geweidet auf guter Weide, dann soll er sie begleiten durch das ganze Leben. Wenn der Herr sie abberuft aus diesem Leben,
wenn die Schrecken des Todes und des Jenseits drohend über den Menschen hereinbrechen, wenn da nichts Mut gibt als der Glaube an den Heiland,
dann soll der brechende Blick des hinscheidenden Christen an seinem Lager neben dem Bilde des Gekreuzigten sehen seinen Seelsorger,
der ihn gestärkt hat für den letzten Gang und seine Gebete vereinigt mit den Seufzern des Sterbenden,
der ihm Mut und Vertrauen zuruft und seine Seele empfiehlt der Gnade und Barmherzigkeit seines Herrn und Vorbildes, des ewigen Hohenpriesters.
Und ehe sich das Grab über der irdischen Hülle schließt, da erschallt noch des Seelsorgers Gebet: Herr gib ihm die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihm;
und bei der Darbringung des heiligen Opfers, in seinen Gebeten gedenkt der gute Hirt fortwährend derer,
die ihm im Leben anvertraut waren und dahingewandert sind zu der auserwählten Schar der Kinder Gottes.
Der Priester kann mit dem Apostel Paulus sagen: "Allen bin ich alles geworden; sie konnten mich finden, wenn sie mich suchten, und ich habe sie gesucht,
wo ich sie finden konnte." (1.Kor. 9,22). Leider hat der Priester oft auch viele Feinde ohne allen Grund.

Die Bosheit des Priesterhasses sehen wir deutlich an dem Leben der neunzehn heiligen Martyrer von Gorkum (29. Juli 1572), welche ihres katholischen Glaubens wegen gemartert wurden.
Die Irrlehre Luthers und Calvins hatte auch bei vielen Bewohnern der Niederlande Beifall gefunden.
Diese empörten sich wider ihren König, um die sogenannte Gewissensfreiheit zu erzwingen.
Man nannte sie Geusen d.h. Bettler, weil sie der Mehrzahl nach dem gemeinen Pöpel angehörten.
Diese Geusen besetzten mehrere Städte und erschienen vor Gorkum.
Der königliche Hauptmann Turcus, der Treue der Bewohner misstrauend, zog sich mit den standhaften Katholiken, darunter die zwei Stadtpfarrer,
elf Franziskaner und sechs andere Priester, ins feste Schloß zurück.
Die Geusen konnten wirklich ohne Schwertstreich in Gorkum einziehen und erlangten auch die Übergabe des Schlosses, gegen das eidliche Versprechen,
dass Alle sicher und frei abziehen dürften; aber sie brachen treulos ihren Eid, behielten den Hauptmann mit allen Geistlichen als Gefangene und sättigten an den Letzteren ihre ketzerische Wut.
Die Geistlichen und Mönche wurden in eine unterirdisches Loch gesperrt. Es war gerade Freitag, und man stellte ihnen zum Hohne Fleisch vor.
Da sie aber lieber Hunger litten, als das kirchliche Fastengebot zu übertreten und den Ketzern gegenüber den Schein auf sich zu laden,
als wankten sie im Glauben, so misshandelte man sie mit Schimpf und Spott, der Pöpel trieb den scheußlichsten Mutwillen mit ihnen.
Um nur ein Beispiel dieser Schändlichkeiten anzuführen: dem jüngeren Pfarrer Poppel von Gorkum setzte ein Soldat die geladene Pistole vor die Stirn und schrie:
"He, Pfaff, wie stets nun? Du hast dich oft auf der Kanzel gebrüstet, dass du freudig bereit seiest, für deinen Glauben zu sterben; nun sprich - ists dir noch Ernst?"
Furchtlos erwiderte der Bedrohte: "Ja, mit voller Freude gebe ich mein Leben für den heiligen katholischen Glauben
und besonders für den von euch verworfenen wichtigsten Glaubensartikel von der wahrhaften Gegenwart Jesu Christi im heiligen Abendmahle!"
Der Soldat stutzte über dieses mutvolle Bekenntnis und stellte drohend eine andere Frage, wo die Schätze im Schloße verborgen lägen. Der Pfarrer erklärte ruhig,
dass er nichts davon wisse. Die Soldaten hielten diese Erklärung für eine Ausrede und misshandelten ihn barbarisch.
Nun examinierten sie die Mönche, wo die Schätze ihres Klosters versteckt seien. Der Guardian belehrte sie höflich,
dass die Franziskaner gar kein Eigentum haben dürfen und nur vom Almosen leben. Dafür rissen sie ihm den Gürtel vom Leibe, schnürten ihm denselben um den Hals,
schleiften ihn auf dem schmutzigen Boden des Kerkers umher und zogen ihn dann an der Türe so lange auf und ab, bis der Gürtel zerriß und der Gemarterte wie tot dalag.
Als sie am anderen Tage wieder kamen, verwunderten sie sich, dass der Guardian noch am Leben sei, und freuten sich,
ihre höllischen Bosheiten von neuem an den Gefangenen ausüben können. Sie gaben ihnen Backenstreiche, dass das Blut aus Mund und Nase hervorquoll,
verlangten ihnen zu beichten, und sagten die unflätigsten Schändlichkeiten und Lästerungen her; dann banden sie je zwei zusammen,
führten sie in den großen Hofraum, zwangen sie eine Prozession zu halten und das "Te Deum" zu singen und vollführten dabei ein teuflisches Gelächter.
Inzwischen taten die treugebliebenen Katholiken von Gorkum ihr Möglichstes, die Gefangen zu befreien,
boten Geld an zum Loskaufe und schickten Abgeordnete an den Prinz von Oranien mit einem Bittgesuch um Begnadigung.
Als die Geusen dies merkten, beraubten sie sämtliche Priester noch ihrer Oberkleider und transportierten sie in aller Eile nach Briel zum Grafen Lum,
einem berüchtigten Todfeind katholischer Priester. Nun führte man die Schlachtopfer auf das Rathaus nach Briel zum Verhör.
Am Gerichtstische saßen zwei kalvinische Prädikanten und in ihrer Mitte der Graf Lum.
Dieser forderte sie in trotzigen Tone auf, vom "katholischen Aberglauben" zum "reinen Evangelium" überzutreten und schwor ihnen den Tod am Galgen,
wenn sie seinen Befehle nicht sogleich gehorchten.
Namentlich betonte er, dass sie den römischen Papst und den Glauben an die Gegenwart Jesu Christi im heiligen Abendmahle verdammen müssten.
Mit Entrüstung wiesen die treuen Priester des Herrn diese gotteslästerliche Zumutung von sich und erklärten freimütig,
dass sie gerne bereit seien, den qualvollen Martyrertod zu sterben, dass sie aber niemals auch nur einen einzigen Artikel des wahren Glaubens verleugnen würden.
Auf diese feierliche Bekenntnis hin warf man sie in einen Kerker, der so schmutzig war, dass sie kein trockenes Plätzchen zum Sitzen oder Stehen fanden.
Gegen Abend kam wirklich der Befehl vom Prinzen von Oranien, dass die Gefangenen folglich freigelassen werden sollten.
Allein der Graf Lum, berauscht von Wut und Wein, beschleunigte ihre Hinrichtung. Nachts um 1 Uhr ließ er die Schlachtopfer vor die Stadt hinausführen zum Kloster Rügen,
das die Geusen vor kurzem niedergebrannt hatten. In der dort noch stehenden Scheune wurde zuerst der P. Guardin,
der mit Begeisterung seine Leidensgefährten zur Standhaftigkeit aufgemuntert hatte, an einem Balken aufgehängt; nach ihm erdrosselte man die anderen achtzehn.
Der wunderbare Mut, womit diese neunzehn Martyrer in den Tod gingen, stachelte die Wut der Mörder auf´s  neue,
so dass sie noch gegen die Leichname tobten, ihnen Nasen, Ohren und andere Glieder abschnitten und selbe als Siegeszeichen auf ihre Hüte oder Helme steckten.
Die Katholiken kauften die verstümmelten Leichname um teures Geld und brachten sie nach Brüssel.
Wegen der auf ihre Fürbitte geschehenen Wunder hat Papst Klemens X. im Jahre 1674 sie "selig", Pius IX. sie heilig gesprochen.

Achte und ehre den katholischen Priester! Dieses ist in unserer Zeit ganz besonders notwendig, wo derselbe so viel geschmäht und verleumdet wird in Wort und Schrift.
Der Priesterstand ist der erhabenste Stand.
noch mehr über Priester: Priester

(entnommen aus: Das dreifache Reich Gottes, von Joseph Reiter, Pfarrer, Inhaber des päpstlichen Kreuzes "Pro Ecclesia et Pontifice", 1911)
« Zuletzt geändert: 17.06.2013 um 23:27:41 von Brigitta »  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #13 - 02.10.2013 um 23:24:24
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Ölbergandacht

Leistet Jesus im Ölgarten immer Gesellschaft,
dann wird Er euch in den Stunden der Angst,
die über euch kommen werden,zu trösten wissen.
Pater Pio

LINK: Vieles über den Priesterdonnerstag!





Bildquelle: Ecclesiaveritas
  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #14 - 13.02.2014 um 23:24:40
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Gebet am Donnerstag zur Todesangst Christi


V: Vater, willst Du
A: So nimm diesen Kelch mir mir; doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe. Meine Seele ist betrübt bis in den Tod. Und sein Schweiß ward wie Tropfen Blutes, das auf die Erde  rann.
V: Seines eigenen Sohnes hat Gott nicht geschont.
A: Sondern hat ihn für uns alle hingegeben.

Lasset uns beten. Sieh gnädig herab, wir bitten Dich, o Herr, auf Deine Gemeinde, für die unser Herr Jesus Christus sich freiwillig in die Hände der Feinde überliefert und die Qualen des Kreuzes erduldet hat.
Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Vater unser.....
  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #15 - 04.09.2014 um 22:27:14
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Die Heilige Stunde
ist eine Andachtsübung zu Ehren des im Ölgarten Todesangst leidenden Erlösers.
Sie besteht darin, daß man sich während der Dauer einer Stunde
im Geiste in den Ölgarten an die Seite des Heilands versetzt und sich in seine Todesangst versenkt,
um dadurch seinem göttlichen Herzen jenen Trost zu bereiten,
den ihm die schlafenden Jünger versagten, und um Gott den Vater um Barmherzigkeit für die Sünder anzuflehen.
Sie ist also ein Werk von doppeltem Verdienste, ein Werk wohltuenden Mitleidens dem Erlöser gegenüber
und ein Werk der Sühne für die armen Sünder.
Der göttliche Heiland selbst verlangte diese Andachtsübung von der heiligen Margareta Maria Alacoque,
der er die Liebe seines göttlichen Herzen zu den Menschen in wunderbarer Weise offenbarte.
"Jede Nacht vom Donnerstag auf den Freitag", sprach er zu ihr, "werde ich dich an der tiefen Traurigkeit teilnehmen lassen,
die ich im Ölgarten empfinden wollte. Zu diesem Zwecke sollst du dich jeden Donnerstag von 11 bis 12 Uhr nachts erheben
und eine Stunde im Gebet mit mir verweilen, sowohl um den Zorn Gottes zu besänftigen
und Barmherzigkeit für die Sünder zu erflehen, als auch um mich zu trösten über den Schmerz, den ich empfand,
als ich mich von meinen Aposteln verlassen sah"

Wann hält man die Heilige Stunde?
Die Heilige Stunde kann nur an Donnerstagen gehalten werden.
Am zweckmäßigsten verrichtet man sie am Donnerstagabend von 11 bis 12 Uhr, in jener Stunde,
in der der Erlöser im Ölgarten Todesangst litt und Blut schwitzte.
Doch ist es bereits gestattet (durch Papst Gregor XVI.), diese Andachtsübung bereits von 2 Uhr nachmittags an vorzunehmen.

Wo hält man die Heilige Stunde?
Diese Andacht kann überall, an jedem passenden Orte gehalten werden, am besten in der Kirche vor dem Allerheiligsten Altarssakrament.

Wie hält man die Heilige Sunde?
Man versetzt sich im Geiste an die Seite des göttlichen Heilands im Ölgarten und betrachtet seine schmerzliche Todesangst.
Man betrachtet alle Leiden, die Jesus während seiner Passion erdulden wollte
und die ihm in jener Nacht vollständig gegenwärtig waren. Man betrachtet auch alle Lästerungen und Schmähungen,
die seiner bis zum Ende aller Zeiten im Tabernakel warten und sein göttliches Herz im Ölgarten verwundeten.
Man kann anstatt der Betrachtung sich auch mündlicher Gebete bedienen, die sich auf die Leiden des göttlichen Heilands beziehen.
Man kann den schmerzhaften Rosenkranz, die Bußpsalmen und andere Gebete verrichten.
Der göttliche Heiland wünschte von der heiligen Margareta Maria während der Heiligen Stunde fünf Vater unser
und Gegrüßet-seist-du-Maria mit fünf Anbetungsakten zur Verehrung seines bitteren Leidens und für die Bekehrung der Sünder.

Vorbereitungsgebet
(vor jeder Andacht der Heiligen Stunde zu verrichten)

O liebevollster Erlöser! Ich komme zu Dir, um diese Heilige Stunde, die Du einst von Deiner treuen Braut,
der heiligen Margareta Maria, verlangt hast, in Vereinigung mit Deinem Todesangst leidenden Herzen zuzubringen.
Verleihe mir eine innige Teilnahme an Deinen unermeßlichen Schmerzen und an dem tiefen Mitleid,
das die Seele Deiner heiligsten Mutter in jener Nacht Deiner bitteren Todesangst erfüllte.
Laß mich während dieser Stunde mit Dir wachen und beten, um den Zorn Deines himmlischen Vaters zu besänftigen,
um Barmherzigkeit für die Sünder zu erlangen und um Dich zu trösten für den Schmerz,
den Du über die Teilnahmslosigkeit Deiner Apostel empfunden hast.
In der Erkenntnis meines Unvermögens opfere ich Dir auf die Gefühle Deiner heiligen Mutter,
der heiligen Margareta Maria und aller jener frommen Seeln, die dir jemals den größten Trost bereitet haben
und noch bereiten in diesem Geheimnis der Schmerzen und der Liebe. Amen.

Jetzt folgt die Betrachtung oder mündliche Gebete

Schlußgebet
(nach jeder Heiligen Stunde zu verrichten)

Ich danke dir, o göttlicher Heiland, für die mir in dieser Heiligen Stunde erwiesenen Gnaden.
Möge das Andenken an Deine bittere Todesangst im Ölgarten sich immer tiefer meiner Seele einprägen
und mich mit demütige Reue- und Sühnegesinnung erfüllen, sowie mit wahrer, opferbereiter Gegenliebe
zu Deinem von unendlicher Liebe zu uns entzündeten Herzen.

  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #16 - 04.09.2014 um 22:29:14
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Fortsetzung:
Zum Beweise der Aufrichtigkeit meiner Gesinnung spreche ich mit der heiligen Margareta Maria:
"Ich weihe und übergebe hiermit dem heiligsten Herzen unseres Herrn Jesus Christus, meine Person, mein Leben,
meine Handlungen, Mühseligkeiten und Leiden, um mich in Zukunft ganz seiner Ehre und Verherrlichung zu weihen.
Es ist mein fester und unwiderruflicher Entschluß, ihm ganz anzugehören, alles aus Liebe zu ihm zu tun,
und aus ganzem Herzen allem zu entsagen, was diesem göttlichen Herzen mißfallen könnte.
Ich erwähle also Dich, o heiligstes Herz Jesu, zum einzigen Gegenstand meiner Liebe, zum Beschützer meines Lebens,
zur Sicherheit meines Heiles, zur Stütze in meiner Schwachheit und Unbeständigkeit
und zur sicheren Zufluchtsstätte in der Stunde meines Todes.
Sei also, o Herz der Güte, meine Versöhnung bei Gott, Deinem Vater, und wende von mir ab die Geißel seines gerechten Zornes.
O Herz der Liebe, auf Dich setzte ich mein ganzes Vertrauen, von meiner Bosheit und schwäche befürchte ich alles,
aber von Deiner Güte hoffe ich auch alles.
So verzehre denn in mir alles, was Dir an mir mißfallen oder widerstehen könnte.
Deine reine Liebe präge sich so tief in meinem Herzen ein, daß ich Dich niemals vergessen noch jemals von Dir getrennt werden kann.
Ich beschwöre Dich bei Deiner unendlichen Güte, laß meinen Namen tief in Dein heiligstes Herz eingegraben sein,
denn all mein Glück und mein ganzer Ruhm soll darin bestehen, in Deiner heiligen Liebe zu leben und zu sterben." Amen.

Zu Ablassgewinnung sind die Gebete nach der Meinung des Heiligen Vaters hinzuzufügen: Ehre sei .... Vater unser ... Gegrüßet seist du, Maria ..


Q: Die Heilige Stunde - Drei Andachten zu dem mit der Todesangst ringenden Herzen Jesu, Direktion der Heiligen Stunde, Kloster der Heimsuchung Mariä, Uedem, Niederrhein, Steyler Missionsbuchhandlung, Kaldenkirchen, 6. verbesserte Auflage, Imprimatur 1949
  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #17 - 16.10.2014 um 22:47:46
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Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
"Am Ölberg in nächtlicher Stille
ergab sich dem Vater sein Wille,
zu trinken den Becher der Qualen,
um unsere Schulden zu zahlen.
Mit Blutschweiß umronnen,
so hat er begonnen:
O Jesu mein,
was leidest für Pein!"

"In den drei Stunden, da Christus am Ölberge betete, hatten immer die Liebe zu dem menschlichen Heil
und die Furcht vor den bevorstehenden Martern miteinander gekämpft, und keines wollte dem anderen weichen.
Die Liebe wollte den Tod annehmen, die Furcht aber sträubte sich dagegen.
Dieser Streit hatte nun drei volle Stunden gewährt und wurde immer heftiger...
Es entstand ein entsetzlicher Streit zwischen der Liebe und der Furcht, und in diesem heftigen Kampf wurde sein armes Herz so geängstigt,
dass es erbebte und alles Blut aus den Adern zum Herzen sich zurückdrängte, weshalb er am ganzen Leib erblasste und an allen Gliedern zitterte...
Endlich siegte die Liebe und vertrieb die Furcht von dem Herzen Christi mit solcher Gewalt, als wenn sie mit einem Hammer auf das Herz schlüge
und es in zwei Teil zerspaltete. Dadurch geschah es, dass alles Blut, das sich im Herzen gesammelt hatte,
mit solcher Gewalt in die äußeren Glieder zurückgetrieben wurde, dass es zu allen Schweißlöchern reichlich herausdrang
und über das Angesicht und den Leib so häufig herabrann, dass die Erde davon genässt und gerötet wurde."

Pater Martin von Cochem.
  

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Re: Ölbergstunden
Antwort #18 - 08.10.2015 um 23:50:20
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Re: Ölbergstunden
Antwort #19 - 05.11.2015 um 22:08:23
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Die Hl.Stunde mit Gebetsvorschlägen hier im:

LINK: Die Heilige Stunde
  

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