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Normal Topic Das betrachtende Gebet (Gelesen: 1.595 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Das betrachtende Gebet
07.04.2008 um 14:21:02
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Das betrachtende Beten kann man lernen. Man taucht bewußt in heiliges Schweigen, verschließt die Tore der Sinne, richtet die Augen auf das Herz und erhebt das Herz zu Gott.....
Willst du also das betrachtende Beten lernen, dann mußt du zuerst die Stille suchen, denn wenn der Lärm der Welt auf eine Seele eindringt, wird es schwierig, das Wehen des Heiligen Geistes zu erspüren. Wenn es dir wichtig ist, dann wirst du die Zeit dazu finden. Begib dich an einen ruhigen Ort, an dem du nicht gestört wirst. Mach es wie die alten ägyptischen Einsiedler, die die Einsamkeit der Wüste suchten, oder wie der Mönch, der die Stille seiner Zelle liebt. Versetze dich bewußt in Gottes Gegenwart, indem du an ihn denkst. Richte deinen Geist nach oben und erwäge, wie Gott dich anschaut. Verneige dich innerlich vor ihm und bete ihn an. Nach diesen ersten Schritten empfiehlt der hl. Ignatius ein Gebet zur Vorbereitung: „Von Gott unserem Herrn die Gnade erbitten dazu hin, daß alle meine Absichten, Handlungen und Beschäftigungen rein im Dienst und zur Verherrlichung Seiner Göttlichen Majestät geordnet seien.” (EB 46)

Nun nimm dir den Stoff vor, über den du betrachten willst: einen Vers aus dem Evangelium, ein Wort des Herrn, eine Glaubenswahrheit aus dem Katechismus, einen Satz aus einer Predigt, den Ausspruch eines Heiligen, ein Gebet, die ‚Nachfolge Christi’ oder was immer geeignet ist, darin verborgenes Manna zu finden. Diese Wahrheit mußt du dir aneignen, sie dir einprägen, sie verinnerlichen und sie mit dem Herzen ergreifen.


Von Pater Martin R.

  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Margret FJM
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Re: Das betrachtende Gebet
Antwort #1 - 07.04.2008 um 17:55:45
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Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche:

II Betrachtendes Gebet

2705 Das betrachtende Gebet, die Meditation, ist vor allem ein Suchen. Der Geist sucht das Warum und das Wie des christlichen Lebens zu erfassen, um dem, was der Herr verlangt, zustimmen und antworten zu können. Dazu bedarf es der Aufmerksamkeit, die sich aber nur schwer beherrschen läßt. Man nimmt gewöhnlich ein Buch zu Hilfe. Die christliche Überlieferung bietet eine reiche Auswahl: die Heilige Schrift, besonders die Evangelien, Ikonen, die für den Tag vorgesehenen liturgischen Texte, die Schriften der geistlichen Väter, das geistliche Schrifttum, das große Buch der Schöpfung und jenes der Geschichte, besonders die Seite, die heute aufgeschlagen ist.
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2706 Über Gelesenes nachsinnen heißt, diesem begegnen und es sich aneignen. So wird das Buch des Lebens aufgeschlagen: Dies ist der Übergang von den Gedanken zur Wirklichkeit. Der Demut und dem Glauben entsprechend werden darin die Bewegungen des Herzens wahrgenommen und beurteilt. Man muß die Wahrheit tun, um zum Licht zu kommen. „Herr, was willst du? Was soll ich tun?"

2707 Die Methoden betrachtenden Gebetes sind so unterschiedlich wie die geistlichen Lehrer. Ein Christ soll regelmäßig meditieren. Andernfalls gleicht er dem Weg, dem felsigen oder dem dornenüberwachsenen Boden aus dem Gleichnis vom Sämann [Vgl. Mk 4,4-.7.15-19]. Eine Methode aber ist nur ein Führer. So ist es wichtig, mit dem Heiligen Geist auf Christus Jesus, dem einzigen Weg des Gebetes, voranzuschreiten.

2708 Das betrachtende Gebet macht vom Denken, von der Einbildungskraft, von der Gefühlsbewegung und vom Verlangen Gebrauch. Dieser Einsatz ist notwendig, um die Wahrheiten des Glaubens zu vertiefen, die Umkehr des Herzens anzuregen und den Willen zur Nachfolge Christi zu stärken. Das christliche Gebet bemüht sich vor allem, über die „Mysterien Christi" nachzusinnen, wie das bei der Schriftlesung, der „lectio divina", und beim Rosenkranz geschieht. Diese Form betenden Nachdenkens ist von großem Wert; aber das christliche Gebet soll noch mehr erstreben: die liebende Erkenntnis Christi und die Vereinigung mit ihm.


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Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Margret FJM
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Re: Das betrachtende Gebet
Antwort #2 - 07.04.2008 um 23:02:19
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Betrachtendes Rosenkranzgebet!

Mit dem Rosenkranz geht das christliche Volk in die Schule Mariens,
um sich in die Betrachtung der  Schönheit des Antlitzes Christi
und in die Erfahrung der Tiefe seiner Liebe einführen zu lassen.
In der Betrachtung schöpft der Gläubige Gnade in Fülle,
die er gleichsam aus den Händen der Mutter des Erlösers selbst erhält.

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Nehmt aufs Neue den Rosenkranz mit Vertrauen in eure Hände!
Entdeckt den Rosenkranz wieder im Licht der Heiligen Schrift,
im Einklang mit der Feier der Liturgie,
und unter den Umständen des alltäglichen Lebens.

(Q: Johannes Paul II.)
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Re: Das betrachtende Gebet
Antwort #3 - 08.04.2008 um 09:49:26
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Betrachtung und Gebet!

Glaubst du,
heilig werden zu können ohne Betrachtung,
was noch kein Heiliger konnte? -
Die Betrachtung ein Zeitverlust?
Im Gegenteil,
ohne Betrachtung ist das Leben verloren.
Wähle dir außerdem einen Tag im Monat,
den du für Gebet und Betrachtung frei hältst.
Es sind des Lebens schönste, nützlichste Tage,
an denen der Heilige Geist zum Herzen
zu sprechen versprochen hat.

(Q: Sel. Josef Freinademetz)
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Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Das betrachtende Gebet
Antwort #4 - 14.05.2015 um 20:26:53
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Das betrachtende Gebet
reinigt den Geist,
ordnet das Leben,
regelt die Handlungen,
bessert die Fehler
und heiligt das Leben.
(Hl. Bernhard)

Wie soll man richtig betrachten?
In Gottes Gegenwart versetzen,
sich sammeln
langsam lesen
mit Bedacht lesen
über die praktische Umsetzung des Inhaltes nachdenken.
und vor allem vertrauensvoll bitten.
  

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