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Normal Topic Zerstreuung beim Beten (Gelesen: 1.458 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Zerstreuung beim Beten
23.06.2008 um 13:54:07
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Zerstreut im Gebet?

Wenn es auch für den Menschen schwer ist, alle Ausschweifungen des Geistes gänzlich zu vermeiden, so kann denselben doch ein Zaun angelegt werden.

1.  Dadurch, dass wir unser Herz von den zeitlichen Sorgen ablenken und diese Welt also genießen ,
    als genössen wir sie nicht (1 Cor. 7,31; dann

2.  Dadurch,  dass wir an die Gegenwart Gottes denken, der Herz und Nieren durchschaut.
   „Denn,“  sagt der Hl. Basilius, „wenn  derjenige, der vor einem Fürsten steht und mit ihm spricht,
    mit ängstlicher Sorgfalt darauf achtet,
       dass sowohl seine äußere Haltung als sein Geist  
    in einem geordneten Zustande sich darstelle:
       um wie viel mehr haben wir Ursache,
    mit Furcht und Zittern alle Kräfte unsers innern Lebens gesammelt zu erhalten,
    wenn wir vor dem Angesichte Gottes stehen!“

3.  Wir können ferner den Zerstreuungen eine Schranke setzen,
    wenn wir uns an fromme Seufzer und Stoßgebete gewöhnen,  
     welche unser Gemüt zu Gott erheben und an Ihn heften; wenn wir

4.  Nach unsern Geschäften, Berufsarbeiten, nach den Zusammenkünften mit Menschen,
     nach Gastmählern oder anderen derlei Anlässen, die sehr zu zerstreuen pflegen,
     unseren Geist sammeln und uns selbst Rechenschaft geben über alles, was wir getan und gesprochen haben; -
     nicht minder, wenn wir

5.  Uns zum Gebete vorbereiten, - und endlich wenn wir

6.  vor dem Gebet von Gott die Gnade der Andacht erflehen (denn jede gute und vollkommene Gabe kommt von oben)
    und nach dem Gebete für unsere Nachlässigkeiten um Verzeihung bitten.


Q: Goffine 1842
« Zuletzt geändert: 19.08.2014 um 11:18:43 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Re: Zerstreuung beim Beten
Antwort #1 - 29.02.2012 um 23:39:52
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Wenn dein Herz wandert oder leidet, bring es behutsam an seinen Platz zurück und versetze es sanft in die Gegenwart deines Herrn.


Und selbst wenn du in deinem Leben nichts anderes getan hast, außer dein Herz zurückzubringen
und wieder in die Gegenwart unseres Gottes zu versetzen, obwohl es jedes Mal wieder fortlief, nachdem du es zurückgeholt hattest,
dann hast du dein Leben wohl erfüllt.




(Franz von Sales)



Q: ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 19.08.2014 um 11:18:52 von Brigitta »  

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Re: Zerstreuung beim Beten
Antwort #2 - 17.07.2012 um 16:12:39
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Schon früher haben sich die Christen zunehmend verweltlicht.
Die Reform ist eine radikale Umkehr zu strengeren Regeln gewesen.

Die hl. Theresa v. Avila  habe die Einsamkeit vorgeschrieben um eine innere Sammlung zu ermöglichen. Das sei auch heute nötig, so Benedikt der XVI.

Alle Schwierigkeiten im Gebet können zurückverfolgt werden auf eine Ursache: zu beten, als wäre Gott anwesend.


Teresa von Avila
« Zuletzt geändert: 19.08.2014 um 11:19:00 von Brigitta »  

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Re: Zerstreuung beim Beten
Antwort #3 - 09.01.2013 um 22:33:26
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10. "Ich sehe aus dem Munde eines Betenden eine Linie von Worten wie einen Feuerstrahl hervorgehen
      und zu Gott empordringen."

11. "Ich sah mehrere Leute beten. Einigen wuchsen beim Beten aus dem Munde Blumen hervor,
      die zum Himmel emporstiegen, während Personen unter ihnen,
     die zerstreut war, gekautes Gras aus dem Munde zur Erde fiel."
       Q: Anna, Katharina Emmerich
« Zuletzt geändert: 19.08.2014 um 11:19:55 von Brigitta »  

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Antwort #4 - 28.02.2013 um 20:24:06
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Größtmögliche Sammlung
Der selige Contardo Ferrini, Professor an der Universität von Modena, war sehr in Anbetung versunken, dass ihm folgendes geschah.
Er war in eine Kirche eingetreten, um Jesus einen Besuch zu machen. Dabei war er mit dem Blick auf den Tabernakel ganz in Jesus vertieft,
dass er nicht bemerkte, wie ihm jemand den Mantel von den Schulter abnahm und damit verschwand.
Von der hl. Magdalena Postel sagte man: „Nicht einmal ein Blitz könnte sie zerstreuen, „ als man sie in Liebe gesammelt bei der Anbetung der Eucharistie beobachtete.
Die hl. Katharina von Siena erhob einmal während einer Anbetung den Blick, um eine vorübergehende Person zu sehen.
Darüber war sie sehr betrübt, weinte lange und jammerte: „Ich bin eine Sünderin, ich bin eine Sünderin!“
Wie oft müssten wir uns wegen unseres Verhaltens anklagen? Auch vor dem ausgesetzten Allerheiligsten sehen wir uns mit Leichtigkeit nach allen Seiten um
und zerstreuen uns durch Nebensächlichkeiten ohne Bedauern; das ist schlimm. Es fehlt uns die feinfühlende Liebe der Heiligen. Die hl. Theresia lehrte ihre Schwestern:
„Wir müssen in der Gegenwart Jesu im Sakrament wie die Heiligen im Himmel vor Gott sein.“ So verhielten sich die Heiligen.
Der Pfarrer von Ars verehrte den eucharistischen Herrn mit so großer Sammlung und Andacht, dass die Gläubigen überzeugt waren,
der Heilige würde mit seinen Augen Jesus in Menschengestalt sehen. Dasselbe sagte das Volk vom hl. Vinzenz von Paul: „Er sieht dort Jesus.“ –
Auch vom hl. Peter Julian Eymard, dem unvergleichlichen Apostel der eucharistischen Anbetung, meinte man das gleiche.
Der hl. Pio von Pietrelcina verehrte diesen Heiligen sehr und ahmte ihn nach. Er ließ sich in die Gemeinschaft der Anbetung für Priester eintragen
und behielt durch vierzig Jahre ein Bild des hl. Peter Julian Eymard auf seinem Tischchen.

Q: Die eucharistische Liebe (unverkäuflich)

« Zuletzt geändert: 19.08.2014 um 11:20:12 von Brigitta »  

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Re: Zerstreuung beim Beten
Antwort #5 - 19.08.2014 um 11:21:09
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was heisst beten...
St. Franziskus im Gebet
Man könnte kurz sagen: „Beten heißt mit dem lieben Gott sprechen“, aber nicht trocken und kühl,
wie man etwa mit einem Fremden spricht, der nach dem Wege fragt, sondern sprechen mit Herz und Gemüt,
wie ein Kind mit seinem Vater spricht:
„Du bist mein lieber guter Vater, ich danke Dir für alle Deine Wohltaten, ich bitte Dich um Verzeihung,
gib mir doch bitte dieses oder jenes.“

Da ist immer das Herz dabei. So oft wir im Gebet mit Gott sprechen, sind wir nicht nur mit dem Verstande bei Gott,
indem wir nur an ihn denken – das kann auch der Ungläubige, der nicht zu Gott betet, sondern ihn leugnen möchte –
wir sind vielmehr mit ganzer Seele, mit unserem Willen und Gedächtnis, mit dem Herzen und Gemüte bei ihm.
Ein Vierfaches haben wir im Gebete, wie ein Kind dem Vater, dem lieben Gott im Himmel zu sagen:

Wir wollen ihn loben und preisen, als den höchsten Herrn, gütigsten Vater und größten Wohltäter anerkennen.
Das ist das Lobgebet.

Wir danken ihm für alles Gute, das er uns tut. Dankgebet.

Wir leisten ihm Abbitte wegen unserer Sünden. Sühnegebet.

Wir bitten ihn um neue Gnade und Wohltaten. Bittgebet.
Das Bittgebet ist wohl am häufigsten, die Menschen kommen meist als Bettler zu Gott,
um irgendetwas von ihm zu erlangen.
Aber gewiss wäre es nicht recht, wollten wir fast immer nur bitten und darüber die drei anderen ebenso wichtigen Gebetsarten vergessen.


alles aus: Konvertitenunterricht, von F. Bitter, Pfarrer in Gelsenkirchen-Hüllen, Laumann´sche Verlagsbuchhandlung, 1929, mit Imprimatur
  

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