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Locked Topic Am Tage Allerheiligen (Gelesen: 661 mal)
Inka
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In tiefer Liebe für JESUS,
MARIA und JOSEF

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Am Tage Allerheiligen
01.11.2008 um 08:16:57
 
Am Tage Allerheiligen sah ein frommes junges Mädchen plötzlich vor sich die Seele einer Dame erscheinen, die kurz vorher verstorben war. Diese erklärte ihr, dass ihr größtes Fegefeuer darin be-stand, der Anschauung Gottes beraubt zu sein. Sie war in Weiß gekleidet, den Rosenkranz in der Hand als Zeichen der großen Verehrung, die sie im-mer für die Jungfrau Maria trug. So zeigte sie sich mehrere Male, besonders in der Kirche, wo sie sich nahe bei dem jungen Mädchen auf die Knie warf, mit ihr betete und sie zur Kommunion begleitete. Sie wohnte der Messe bei und im Augenblick der Erhebung der Hostie leuchtete ihr Gesicht so sehr, dass das Mädchen noch niemals etwas so schönes gesehen hatte. Sie zeigte sich vor allem in der Kir-che, und weil sie Gott nicht von Angesicht zu Ange-sicht sehen konnte, konnte sie dort wenigstens die göttliche Eucharistie betrachten, und außerdem das Mädchen zu eifrigerem Beten anstacheln, das wirklich nicht aufhörte, für sie zu beten. Oft ließ sie am Altar der heiligsten Jungfrau Messen in die-ser Meinung feiern. Eines Tages, als das Mädchen in der Kirche Notre Dame war, küsste es die Füße der Statue in Aufopferung für die Seele, die ihr er-schien. Als sie zurückging, sah sie diese Seele, die zu ihr kam, um ihr zu danken. Da sagte sie zu ihm, dass sie zu Lebzeiten das Gelübde gemacht hatte,
drei Messen am Altar der Jungfrau lesen zu lassen, aber dass sie es nicht ausgeführt hat. Sie flehte sie an, in ihrem Namen diese Schuld zu begleichen, die ihre Leiden vergrößerten. Darauf ließ das junge Mädchen diese ohne Zögern feiern.
Am Ende der dritten Messe sah sie diese Seele auf sich zueilen, ganz freudig und strahlend, denn ihre Zeit der Sühne sollte abgekürzt werden. Bei diesem Anblick warf sich das junge Mädchen auf die Knie, die Arme in Kreuzesform, und sprach sogleich fünf Vaterunser und fünf Ave für die Verstorbene, die ihr die Arme stützte.
Diese Seele zeigte ihre Dankbarkeit gegenüber ihrer Wohltäterin vor allem dadurch, dass sie ihr gute Ratschläge gab. Sie empfahl ihr, alle ihre Ge-lübde immer treu zu erfüllen, die sie machen würde, denn Gott fordert das treue Einhalten aller Versprechen, die man macht. Sie sagte ihr, sich vor jeder Lüge zu hüten, so klein sie auch sei, denn die Reinheit Gottes duldet sie nicht. Sie ermahnte es auch zu einer großen Verehrung für die Mutter Gottes. «Sei darauf bedacht», sagte sie ihm, «dass du jedesmal, wenn du ihr Bild siehst, diese drei An-rufungen wiederholst: "Wunderbare Mutter, Trö-sterin der Betrübten, Königin aller Heiligen".» Um so mehr man diese heilige Mutter liebt, und man ihr dient, um so mehr fühlt man ihre Gegenwart beim Gericht, das unser ewiges Schicksal festlegt. Sie riet ihr auch, alle ihre guten Werke zur Erleich-terung der Seelen im Fegefeuer zu verrichten, da-mit ihre Leiden gemildert werden. Zwischen der Seele und dem jungen Mädchen war eine wirkliche Freundschaft errichtet, in Folge dieser häufigen
Erscheinungen. Und als sie das Mädchen einlud, mit ihr zur Messe vom 3. Dezember zu gehen, versagte sie es nicht. Sie hielt sich an seiner Seite, be-sonders bei der Kommunion, die ihre Freundin in ihrer Meinung machte. Nachdem sie ihm gedankt hat, kündigt sie ihm an, dass sie sie nach fünf Tagen, am Fest der Unbefleckten Empfängnis, wieder sehen werde, bevor sie in den Himmel auffuhr. An diesem Tag erschien die Seele so strahlend, dass das junge Mädchen sie nicht ansehen konnte. Sie wohnte mit ihrer jungen Freundin der Messe bei und empfahl ihr noch einmal eine große Vereh-rung für die heilige Jungfrau. Schließlich, am 10. Dezember, kam sie wieder zur Messe, strahlender denn je, grüßte das junge Mädchen und wurde in die Lüfte gehoben, wo ein Engel sie willkommen hieß.



Quelle: Eine Geschichte die sich im Herzogtum Luxemburg so zugetragen hat und durch den Generalvikar des Erzbischofs von Treben für echt erklärt wurde.




« Zuletzt geändert: 13.07.2013 um 15:54:36 von Brigitta B »  

Mt5/14
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