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Normal Topic Taufe Jesu (Gelesen: 265 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Taufe Jesu
11.01.2009 um 01:55:13
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Jesus ging vermutlich am Neujahrstage weg und kam an dem Dreikönigstage zu St. Johannes an den Jordan, welcher zwei starke deutsche Meilen hinter Jericho fließt.
So hat er fünf ganze Tage gehen müssen und zwar mitten im Winter bei kaltem Wetter durch Wind und Frost.
Gleichwohl ging er mit höchster Begierde, das verlorene Schäflein zu suchen und seinem Vater mit Freuden heimzubringen.
Nun wisse,  dass St. Johannes Christum noch nie gesehen hatte, wie er selbst bekennt, da er sagt: „Ich kannte ihn nicht; aber der mich gesandt hat zu taufen, sprach zu mir:
Über welchen du sehen wirst den Geist Gottes herabsteigen, dieser ist es“ (Joh. 1. 33).....
Von göttlicher Liebe entzündet, lief er im Eifer des Geistes mit herzlicher Begierde ihm entgegen, fiel auf seine Kniee und wollte ihm seine heiligen Füße küssen, sprechend:
„Sei mir willkommen, mein allerhöchster Herr und Gott! Wie kommt mir diese große Gnade, dass mein Gott und Heiland zu mir kommt?“.....
Wer will nun erklären, wie sich der hl. Johannes über die unbegreifliche Demut Jesu wahrhaft „entsetzte“, als er vernahm, dass Jesus von ihm getauft zu werden begehrte? .....„
Ich sollte von dir getauft werden, und du kommst zu mir!“ Gleichwohl, weil Christus noch demütiger war als Johannes, musste Johannes nachgeben und dessen Willen vollbringen.
Da hätte man sehen sollen, mit welcher Ehrfurcht, mit welchem Zittern, mit welcher Andacht Johannes Christum taufte!....
An diesem Orte, wo Christus getauft wurde, hat St. Helena eine Kirche gebaut; auch sieht man allda in dem Wasser den Ort, wo Christus gestanden ist, da der Strom etwas weniges zurückwich, als ob Christus noch da stände und das Wasser sich nicht würdig schätzte vorüber zu fließen....
Diese große Demut Christi wollte der himmlische Vater nicht ungelohnt lassen; sondern sobald Christus aus dem Wasser gestiegen war und auf der Erde kniend betete, da tat sich der Himmel weit auf, dass es alle Menschen sehen konnten, und aus dieser Öffnung des Himmels kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube mit großem Glanze herab, setzte sich auf das Haupt Christi und blieb eine gute Weile darauf sitzen.
Es erschien auch aus dem geöffneten Himmel eine große Klarheit und es erscholl eine Stimme, welche alle hörten und sie sprach:
„Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.“
Der Hl. Johannes sah Christum in solcher Gestalt, wie ihn hernach die drei Jünger in der Verklärung gesehen haben, und dieser Anblick verursachte ihm eine unaussprechliche Freude.
O Gott, was für eine Verwunderung entstand unter dem Volke, weil solche Wunder geschahen, dergleichen noch niemals geschehen waren!
Alle sahen den Himmel offen stehen , den Heiligen Geist in Gestalt einer Taube herabkommen, Christum selbst von großer Klarheit umgeben, und hörten den Himmlischen Vater ausdrücklich bezeugen, dass dies sein geliebter Sohn sei.

Aus Leben und Leiden Jesu Christi v. M. v. Cochem mit Imprim.

LINK: GEBET ZUR TAUFE JESU
« Zuletzt geändert: 12.07.2013 um 23:13:37 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Brigitta B
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Re: Taufe Jesu
Antwort #1 - 08.01.2012 um 00:27:26
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Jesus lässt sich von Johannes taufen ..

Johannes war seit geraumer Zeit am Jordan aufgetreten, verkündete daselbst den ohne Verzug kommenden Messias,
predigte Buße zur würdigen Aufnahme desselben und weihte für sein Reich ein durch eine Taufe als Zeichen der Bußgesinnung.
Dahin nun – zu Johannes – begab sich Jesus, um von ihm auch selbst die Taufe, d. h. die Einweihung zu dem messianischen Reiche, zu erhalten,
welches er von nun an eröffnen und aufrichten sollte.
Und siehe, während Jesus sich von Johannes taufen und damit in das messianische Reich einführen ließ,
wurde er gleichzeitig auch von seinem himmlischen Vater in dasselbe eingeführt.
Der Heilige Geist ließ sich in sichtbarer Gestalt nieder und eine Stimme erscholl vom Himmel:
„Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich mein Wohlgefallen.“
Wenn die heilige Mutter von dem Zusammenkommen ihres Sohnes hörte,
oder vielleicht selbst zugegen war, was wird wohl in ihrer Seele vorgegangen sein?
Unfehlbar trat die Erinnerung an ihren einstigen Besuch bei Elisabeth lebhaft vor ihre Seele.
Welch ein Mann, dieser Johannes! Welch gewaltiger Prediger! Welch ernster, allgemein mit Ehrfurcht angeschauter Verkünder des nahenden Messias!
Welch hehrer Repräsentant der höchsten Sittenstrenge und Weltverleugnung!
Wie hat sich das prophetische Wort des Zacharias erfüllt:
„Du, mein Kind, wirst ein Prophet des Allerhöchsten genannt werden, denn du wirst dem Herrn vorangehen,
um ihm den Weg zu bahnen, um sein Volk zur Erkenntnis des Heils zu führen, in Vergebung seiner Sünden!“

Q: Das Leben der seligen Jungfrau und Gottesmutter 1899
« Zuletzt geändert: 11.01.2015 um 10:53:54 von Brigitta B »  

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Re: Taufe Jesu
Antwort #2 - 11.01.2020 um 21:04:45
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Tagesgebet

Guter Gott,
bei der Taufe Jesu im Jordan hast Du Deinen Geist auf ihn gelegt
und ihn als Deinen geliebten Sohn bezeichnet.
Auch bei unserer Taufe haben wir Deinen Hl. Geist empfangen.

Wir bitten Dich:
Hilf uns, treu zu Deinen Geboten zu stehen
und Dich durch ein konsequentes Glaubensleben zu ehren.
Darum bitten wir durch Jesus Christus unsern Herrn Amen.


  

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Erneuerung des Taufversprechens
Antwort #3 - 12.01.2020 um 09:49:00
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Erneuerung des Taufversprechens:

Die Verbindung mit Christus, die in der Taufe grundgelegt wurde, will sich in unserem Leben auswirken;
wir sollen Christus immer ähnlicher werden.
In der österlichen Bußzeit will die Kirche darum alle Jahre ihre Glieder von neuem zur Taufentscheidung führen,
die in der Osternnacht in feierlicher Weise bekräftigt wird (Nr. 207).
Ähnliches geschieht bei der Firmung und bei der Erstkommunionfeier.
Auch im sonntäglichen Gottesdienst kann der Bußakt die Form einer Tauferneuerung annehmen,
damit wir, wiedergeboren aus Wasser und Heiligem Geist, durch den gemeinsamen Empfang des Herrenleibes
immer mehr eins werden in Christus.
Auch der einzelne Christ wird sich dankbar immer wieder seiner Taufe erinnern.
Besonders wird ihn der Jahrestag seiner Taufe und der Gedenktag seines Namenspatrons zu einer bewußten Tauferneuerung führen.
Man kann im Familienkreis dazu die Taufkerze anzünden.
Auch werden die Eltern gern (z. B. am Abend, beim Abschied) ihren Kindern das Kreuz auf die Stirne zeichnen, wie sie das bei der Taufe getan haben.
Jedesmal, wenn einer sich selber bekreuzigt und das Weihwasser nimmt, ist dies eine Aufforderung zu einem erneuten Taufbekenntnis.
Wer aufmerksam das Gebet des Herrn oder das Glaubensbekenntnis spricht, bekennt, daß er in der Taufe ein Kind Gottes geworden ist
und zur Gemeinschaft der Christgläubigen, zur Kirche gehört.

Ritus der Tauferneuerung:

Vorbeter: Wir alle sind Kinder Gottes durch den Glauben an Christus Jesus.
Alle: Denn wir alle, die in Christus getauft sind, haben Christus angezogen.
V. Wir sind ein auserwähltes Volk.
A. Ein Volk, das er sich erworben hat.
V. Zum Gedächtnis des Tages unserer Wiedergeburt (Tauftag) erneuern wir unser Taufgelöbnis. Wie einst am Tage eurer Taufe, so frage ich euch:
V. Widersagt ihr dem Satan?
A. Wir widersagen.
V. Und all seinem Gepränge?
A. Wir widersagen.
V. Und weiter frage ich euch:
V. Glaubt ihr an Gott, den Vater, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde?
A. Wir glauben.
V. Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren wurde von der Jungfrau Maria, der gelitten hat
   und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
A. Wir glauben.
V. Glaubt ihr an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, den Nachlaß der Sünden,
   die Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben?
A. Wir glauben.

Dank für die Taufe
(2) Ich danke dir, Vater im Himmel, daß ich aus Wasser und Geist neu geboren wurde in der Taufe.
Ich darf mich dein Kind nennen, denn du hast mich aus Schuld und Tod gerufen und mir Anteil an deinem Leben geschenkt.
Ich danke dir, Jesus Christus, Sohn des Vaters, für deinen Tod und deine Auferstehung.
Wie die Rebe mit dem Weinstock, so bin ich mit dir verbunden; ich bin Glied an deinem Leib, aufgenommen in das heilige Volk zum Lob der Herrlichkeit des Vaters.
Ich danke dir, Heiliger Geist, daß deine Liebe ausgegossen ist in unsere Herzen.
Du lebst in mir und willst mich führen zu einem Leben, das Gott bezeugt und den Brüdern dient.
So kann ich einst mit allen Heiligen das Erbe empfangen, das denen bereitet ist, die Gott lieben.

Aus dem Gottesdienst 1950 (Ritus) und Gotteslob
  

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