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Normal Topic „Bischöfin“ und „Mundraub“ (Gelesen: 1.660 mal)
Maria Erbe
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„Bischöfin“ und „Mundraub“
09.07.2009 um 15:16:11
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« Zuletzt geändert: 16.01.2014 um 22:34:43 von Brigitta »  

Praise be Jesus Christ-now and forever!!!&&God is good all the Time!!!
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Brigitta
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Re: „Bischöfin“ und „Mundraub“
Antwort #1 - 09.07.2009 um 22:40:27
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Hl. Papst Eutychian (275—283):

,,Keine Frau trete an den Altar heran noch berühre sie den Kelch des Herrn.“ ,,Niemand möge sich anmaßen, einem Laien oder einer Frau die Kommunion zu überlassen, um sie einem Kranken zu bringen.

Hl. Martyrer-Kard. John Fisher († 1459) ,,Zeiten des Verfalls oder der Blüte in der Geschichte der Kirche hingen immer zusammen mit der Behandlung der Heiligsten Eucharistie!
« Zuletzt geändert: 16.01.2014 um 22:27:29 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Elisabeth
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Re: „Bischöfin“ und „Mundraub“
Antwort #2 - 10.07.2009 um 07:57:30
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Brigitta schrieb on 09.07.2009 um 22:40:27:
Hl. Papst Eutychian (275—283):

,,Keine Frau trete an den Altar heran noch berühre sie den Kelch des Herrn.“ ,,Niemand möge sich anmaßen, einem Laien oder einer Frau die Kommunion zu überlassen, um sie einem Kranken zu bringen.

Liebe Brigitta!

Papst Eutychian lebte im 3. Jahrhundert, wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Es sind also inzwischen ein paar Tage vergangen und es gab in dieser Zeit mehrere Päpste, mehrere Lehrschreiben und einige Konzile. Wir müssen prüfen und anerkennen, was die Kirche HEUTE sagt. Wir erkennen doch das 2. Vatikanum an und die aktuellen Lehrschreiben - oder?

Das aktuelle Schreiben "Redemptionis sacramentum" (Instruktion 164) besagt folgendes:

"155. Über die ordentlichen Amtsträger hinaus gibt es den rechtmäßig beauftragten Akolythen, der kraft seiner Beauftragung außerordentlicher Spender der heiligen Kommunion auch außerhalb der Meßfeier ist. Wenn es ferner echte Notsituationen erfordern, kann nach Maßgabe des Rechts[256] vom Diözesanbischof auch ein anderer christgläubiger Laie ad actum oder ad tempus als außerordentlicher Spender beauftragt werden; dazu ist die für diesen Fall vorgesehene Segensformel anzuwenden. Dieser Akt der Beauftragung hat aber nicht notwendig eine liturgische Gestalt, und wenn er eine solche hat, darf er in keiner Weise der heiligen Weihe angeglichen werden. Nur in besonderen, unvorhergesehenen Fällen kann eine Erlaubnis ad actum vom Priester gewährt werden, der der Eucharistiefeier vorsteht."
« Zuletzt geändert: 16.01.2014 um 22:28:18 von Brigitta »  
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Br.Johannes-Marcus (fjm)
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Re: „Bischöfin“ und „Mundraub“
Antwort #3 - 10.07.2009 um 11:26:10
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Tja - em ... jetzt müssen wir aufpassen, dass wir nicht zwei Dinge vermischen hier!

a.) es ging darum, dass diese Frau, die exkommuniziert ist, weil sie unerlaubte und ungültige Weihehandlungen angenommen hat, und so tut als ob sie ein von Gott berufener Priester - ja gar Bischof sei.
b.) Grundsätzlich darf sich niemand die Eucharistie ergreifen. Das ist ein Sakrileg (Verstoß gegen Heiliges)

c.) Die Tradition von Einst ist nicht gleich ungültig geworden, weil wir im HEUTE sind. Der Heilige Geist passt sich nicht der Zeit, dem Menschen an, sondern wir müssen uns Gott anpassen! Das 2. Vaticanum hob diesen Bund der Tradition ausdrücklich hervor und sollte nicht gebrochen werden. Ich weiß von einer päpstlichen Verfügung aus 1970, die von deutschsprachigen Bichöfen falsch wiedergegeben wurden, und damit der Bruch zwischen päpstlichen Lehramt - zwischen Tradition und dem Eigenwille von Heute vollzogen wurde.
Gott räumt auf. Man höre doch bitte nur einmal was Papst JPII. und unser heutiger Papst Benedikt XVI. sagt und praktiziert [nicht was deutschsprachige ...wieder daraus machen], dann erkennen wir, dass der Papst den Bruch beseitigen will und die deutschsprachigen ... den Bruch verstärken wollen. Darum kämpft man ja sogar gegen die, welche in der Tradition leben (wollen) und innerhalb der Kirche unter dem Schutz des Papstes leben.

Der Kontext lautet noch immer: In erster Linie ist der zelebrierende Priester - dann die mitzelebrierenden bzw. in der Gemeindemesse anwesenden Priester für die Sakramentenspendung etc. zuständig, dann der Diakon und nur ... es steht geschrieben: IM NOTFALL auch der Laie unter Berücksichtigung ... wie schon geschrieben ...
Die Ordnung zum neuen -dritten- Messbuch ist da klar und eindeutig, wenn hier auch die Laienaufgaben noch mehr vorangetrieben werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Wille des Papstes ist, weil die Lehrschreiben - u.a. "die Aufgaben der Laien in der Kirche - bei den litugischen Feiern",  "Instruktion 164", Ad-Liminat-besuch Deustcher Bischöfe vom Herbst 2006 usw. - es anders aussagen.
« Zuletzt geändert: 16.01.2014 um 22:29:08 von Brigitta »  

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Brigitta
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Re: „Bischöfin“ und „Mundraub“
Antwort #4 - 10.07.2009 um 12:22:07
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Liebe Elisabeth,

Die Notsituation..... (da ist wohl irgendwo der Wurm drin)...hat es im 3. Jahrundert auch gegeben. Da fällt mir der Hl. Tarzisius (fast noch ein Kind) ein. Er lebte in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts und er durfte in der Christenverfolgung mit besonderer Erlaubnis des Bischofs die Eucharistie zu den Gefangenen bringen.

Ich glaube das war echte Notsituation.


Tarzisius

Tarzisius der Gottesträger
« Zuletzt geändert: 16.01.2014 um 22:29:58 von Brigitta »  

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Elisabeth
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Re: „Bischöfin“ und „Mundraub“
Antwort #5 - 10.07.2009 um 13:38:22
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Quote:
,,Niemand möge sich anmaßen, einem Laien oder einer Frau die Kommunion zu überlassen, um sie einem Kranken zu bringen."

Mir geht es nur um diesen Satz. So kann man das heute nicht mehr anwenden, da es von der Kirche anders geregelt ist! Man kann natürlich die "Tradition" weiterführen für sich selbst. Wenn aber andere so handeln, wie von der Kirche erlaubt, ist es meiner Meinung nach in Ordnung und muss akzeptiert werden. Und ob ein Notfall vorliegt oder nicht entscheidet der zuständige Priester.

Was diese sogenannte "Bischöfin" gemacht hat war auf keinen Fall in Ordnung. Die Kommunion sich selbst reichen darf einzig und allein ein Priester.
« Zuletzt geändert: 16.01.2014 um 22:30:43 von Brigitta »  
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Brigitta
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Re: „Bischöfin“ und „Mundraub“
Antwort #6 - 10.07.2009 um 21:23:41
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Doch ich denke man kann den Satz schon stehen lassen... weil die außerordentlichen Spender außer der Ordnung sind....

156. Diese Aufgabe ist streng im Sinn ihrer Bezeichnung zu verstehen, es geht also um außerordentliche Spender der heiligen Kommunion, nicht aber um «besondere Spender der heiligen Kommunion» oder um «außerordentliche (Außer der Ordnung) Diener der Eucharistie» oder um «besondere Diener der Eucharistie»; durch solche Bezeichnungen wird ihre Bedeutung in ungebührlicher und falscher Weise ausgeweitet.

158. Der außerordentliche Spender der heiligen Kommunion darf die Kommunion nur dann austeilen, wenn Priester oder Diakon fehlen, wenn der Priester durch Krankheit, wegen fortgeschrittenen Alters oder aus einem anderen ernsten Grund verhindert ist, oder wenn die Gläubigen, die zur Kommunion hinzutreten, so zahlreich sind, daß sich die Meßfeier allzusehr in die Länge ziehen würde.[259] Dies muß aber so verstanden werden, daß eine gemäß den örtlichen Gewohnheiten und Bräuchen kurze Verlängerung ein völlig unzureichender Grund ist.

159. Einem außerordentlichen (außer der Ordnung) Spender der heiligen Kommunion ist es niemals erlaubt, jemand anderen zur Spendung der Eucharistie zu beauftragen, wie zum Beispiel einen Elternteil, den Ehepartner oder das Kind eines Kranken, der kommunizieren möchte.

160. Der Diözesanbischof soll die Praxis der letzten Jahre in dieser Sache von neuem überdenken und gegebenenfalls korrigieren oder genauer festlegen. Wo aus einer echten Notlage heraus viele solche außerordentliche Spender beauftragt werden, hat der Diözesanbischof besondere Normen zu erlassen, mit denen er unter Berücksichtigung der Tradition der Kirche über die Ausübung dieser Aufgabe nach Maßgabe des Rechts Anordnungen trifft.
« Zuletzt geändert: 16.01.2014 um 22:31:56 von Brigitta »  

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