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Normal Topic Krönung Mariens (Gelesen: 478 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Krönung Mariens
22.08.2009 um 20:09:07
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Maria Krönung

Bei dieser Festlichkeit erschienen alle Chöre der Engel ich ihrem allerhöchsten Schmucke und alle lieben Heiligen waren mit einem besonderen Kleide der Glorie angetan.
Die gebenedeite Jungfrau ward durch die vornehmsten englischen Fürsten mit großem Gepränge vor den Thron der allerheiligsten Dreifaltigkeit geführt,
und alle Chöre der Engel sangen ihr zu Ehren einen neuen Gesang.
Sobald Maria vor den Thron kam, fiel sie mit größter Demut auf die Knie nieder, und mit höchster Ehrfurcht betete sie die allerheiligste Dreifaltigkeit an.
Der himmlische Vater stand von seinem Throne auf, umfing sie mit seinen göttlichen Armen und sprach gar freundlich zu ihr: „ Komm, meine Schwester, meine Braut!
Komm vom Libanon; denn du wirst gekrönt werden.“ (Hohel. 4, 8).
Da brachten die engel einen kostbaren königlichen Mantel, welcher mit den allerköstlichsten Edelsteinen die in den vornehmsten Schätzen Gottes aufbewahrt wurden,
besetzt war, in welchen Edelsteinen alle Tugendwerke, die Maria auf Erden gewirkt hatte, auf das zierlichste eingegraben waren.
Dieses unschätzbare Kleid legten ihr die drei göttlichen Personen an zur Vergeltung der guten Werke, die sie auf Erden verrichtet hatte und sprachen dabei mit freundlichen Worten:
„Nimm hin das Kleid der himmlischen Glorie und sei damit als Königin über alle Heiligen in alle Ewigkeit geschmückt.“
Maria aber sprach die Worte des Propheten Isaias: „Ich freue mich und frohlocke in dem Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott;
denn er zog mir an die Kleider des Heiles und umgab mich mit dem Gewande der Gerechtigkeit“ (Is. 61, 10)
Danach brachten die Seraphim die Krone des ewigen Reiches, mit zwölf Sternen geziert, worauf das jungfräuliche Haupt Mariä zur ewigen Königin mit den Worten gekrönt wurde:
„Nimm hin diese Krone unseres göttlichen Reiches, mit welcher wir dich zur Königin des Himmels und der Erde krönen.“
Darauf sangen die Engel mit himmlischer Melodie: „Mit dem Gewande der Fröhlichkeit hat sie der Herr bekleidet und die Krone der Schönheit hat er auf ihr Haupt gesetzt.“
Darauf überreichten die Cherubim den königlichen Scepter, den ihr Gott Vater in die rechte Hand gab mit den Worten:
„Nimm hin den Scepter des ewigen Reiches, mit welchem wir dir die Gewalt geben über alle erschaffenen Dinge.“
Zuletzt brachte der englische Chor der Thronen jenen königlichen Thron, welcher von Anfang der Welt auf das allerköstlichste erschaffen war
und bei fünftausend Jahre auf diese Jungfrau gewartet hatte, wie oben bei dem Feste der unbefleckten Empfängnis ist gemeldet worden.
Dieser Thron war so kunstreich gebildet und so köstlich geziert, dass von ihm mit Recht gesagt wird, was die Heilige Schrift vom Throne Salamons sagt:
„Einen solchen Thron gab es nicht in allen Königreichen“ (2Par. 9,19)

« Zuletzt geändert: 10.06.2013 um 22:59:12 von Brigitta »  

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Brigitta
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Re: Krönung Mariens
Antwort #1 - 22.08.2009 um 20:27:24
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Über demselben hingen nebst andern kostbaren Zieraten fünf überaus köstliche Kronen, welche die hl. Mechtildis einmal in einer Verzückung gesehen hat.
Auf der vornehmsten Krone, welche über den andern in der Mitte hing, standen die Worte: „Eine Mutter Gottes und der Menschen.“
Auf der anderen Krone standen dieWorte: „Eine Königin der Engel“
Auf der dritten: „Eine Freude der Heiligen.“
Auf der vierten: „Eine Trösterin der Betrübten“.
Auf der fünften: „Eine Zuflucht der Sünder“.
Es war auch dieser Thron mit unzählbaren Edelsteinen besetzt, welche einen solchen Glanz von sich gaben, dass der ganze Himmel davon erleuchtet wurde.
Endlich war dieser Thron zur Rechten des Sohnes so nahe zur Gottheit gesetzt, dass keine erschaffene Kreatur so nahe kommen konnte.
Auf diesen ehrwürdigen Thron wurde die neu gekrönte Königin von der heiligen Dreifaltigkeit mit solch göttlicher Feierlichkeit gesetzt,
dass alle himmlischen Einwohner sich darüber verwunderten und erfreuten.

Maria aber sprach: „Meine Seele macht groß den Herrn, und mein Geist frohlockt in Gott, meinem Heilande.
Denn er hat angesehen die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.
Denn Großes hat an mir getan, der da mächtig ist, und dessen Name heilig ist. Er erhöhet die Niedrigen“ (Luc. 1, 46 ff.)


Darauf sangen alle himmlischen Einwohner jenes Loblied, welches das jüdische Volk einstens Judith zu Ehren gesprochen hat (Judith 13, 22 ff.)
„Gesegnet bist du, o Tochter, von dem Herrn, dem höchsten Gott, vor allen Weibern. Gebenedeit sei der Herr, der Himmel und Erde erschaffen,
der dich geleitet, dass du verwundet das Haupt des Obersten unserer Feinde.
Denn heute hat er deinen Namen also erhöht, dass dein Lob nimmer weichet aus dem Munde der Menschen.
Du bist der Ruhm Jerusalems, du die Freude Isreaels, du die Ehre unseres Volkes.
Die Hand des Herrn hat dich gestärkt, darum wirst du gesegnet sein in Ewigkeit.“ Und alle Heiligen sprachen: „Amen, Amen.“

Q:Leben und Leiden Jesu Christi v. Martin v. Cochem 4. Auflage 1898
« Zuletzt geändert: 10.06.2013 um 22:58:13 von Brigitta »  

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