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Locked Topic Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl. (Gelesen: 12.572 mal)
Margret FJM
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Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
06.09.2009 um 17:19:39
 
Beichtandacht!
Aus dem Goldenen Buch vom Hl. Ludwig Maria Grignion


Durch die allerseligste Jungfrau kommen uns nach dem heiligen Bernhard alle Gnaden zu, also auch jene des Sakramentes der Buße. „Durch dich, o Maria“, ruft der Hl. Cyrill auf der Kirchenversammlung zu Ephesus aus, „empfangen die Gläubigen die Taufe, durch dich werden wir zur Buße gerufen.“ So oft wir also uns dem Bußgericht nahen, sollen wir uns auch an diese liebevolle Spenderin der Gnaden wenden.
Freilich ist Jesus Christus allein die Quelle unseres Lebens; er allein hat uns von der Hölle erlöst und durch seinen Tod am Kreuze die Verzeihung unserer Sünden verdient. Maria aber stand als Miterlöserin, wie die Heiligen sie nannten, unter dem Kreuze und hat zu unserer Erlösung durch ihre Schmerzen mitgewirkt. Durch die Hingabe ihres Sohnes hat sie sich auch selbst für unsere Rettung hingegeben. Auch sie hat in Vereinigung mit Jesus alle unsere Sünden auf sich genommen, beweint und verabscheut. O wie groß muß doch der Schmerz Mariä gewesen sein, da sie die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes , sowie die Hässlichkeit der Sünde mehr erkannte als alle Heiligen zusammengenommen! Wie viele Gnaden muß sie damals auch zur Bekehrung der Sünder verdient haben.
Danken wir also unserer Schmerzensmutter, der Zuflucht der Sünder, für diese ihre Liebe zu uns, die sie unter dem Kreuze bewiesen hat. Als Beweis unserer Erkenntlichkeit erinnern wir uns jedes Mal, wenn wir uns dem heiligen Bußgerichte nahen, an ihre Schmerzen, die sie unserer Sünden wegen erduldet hat. Stellen wir uns zu ihr an den Fuß des Kreuzes und bitten wir sie, bei der heiligen Beichte uns etwas von jenen Gefühlen der Bitterkeit und Traurigkeit mitzuteilen, die sie über unsere Sünden empfunden hat.  


Gebet zu Maria vor der heiligen Beichte


O barmherzigste Mutter, Du hast  Dich für das Heil meiner Seele mit dem Leiden Deines teuren Sohnes vereinigt und wegen meiner Sünden ebenfalls unsägliche Schmerzen gelitten, um in Vereinigung mit dem Gekreuzigten für mich Buße zu tun und mir die Gnade einer guten Beichte jetzt erflehen zu können. Wie sehr ist mein Herz mit Dankbarkeit und Reue erfüllt! O meine Mutter, Zuflucht der Sünder, ich bitte Dich, siehe mit liebevollem Mitleid auf mich herab und mache mich teilhaftig jener Erkenntnis und jenes Abscheues, die Du über meine Sünden gehabt hast. Erlange mir die Gnade, dass ich sie alle mit dem lebhaftesten Schmerze zu den Füßen des Priesters bekenne, und lege auf seine Lippen Worte, welche mein armes Herz zu ändern vermögen.
O mächtigste Mutter Jesu, durch die Wunden, die den Leib Deines göttlichen Sohnes zerrissen und durch die Leiden, welche Du meinetwegen erduldet hast, heile mich von den Wunden meiner Seele, die ich durch die Sünden meines Leibes, meines Verstandes, meines Gedächtnisses, meiner Einbildungskraft, meines Willens und meines Herzens verschuldet habe. Wasche mich durch die Hände des Priesters im Blute meines Jesu, damit ich mit Deinem makellosen Herzen vereinigt, Deinem Sohne in immer größerer Reinheit und Treue diene. Amen.
O heiliger Gott! Der Du allzeit bereit bist, die Sünder in Gnaden anzunehmen und sie zu verschonen, blicke barmherzig auf meine arme Seele, die nach so vielfachen Beleidigungen wiederum zu Dir zurückkehrt, um durch Dein heiliges Sakrament Verzeihung zu erlangen. Verleihe mir hierzu die notwendige Vorbereitung; erleuchte meinen Verstand, damit ich alle meine Sünden erkenne; erweiche mein Herz, damit ich sie wahrhaft bereue, und leite meine Zunge, damit ich alle recht beichten und dadurch Verzeihung erlangen möge; laß nicht zu, dass meine Eigenliebe mich verblende.
Heilige Maria, Mutter der Gnaden und Zuflucht der armen Sünder, bitte jetzt für mich, damit ich diese heilige Beichte wohl verrichte und dadurch Verzeihung und die Gnade erlange, mein Leben zu bessern. Amen.

 

Gewissenserforschung:
 
Aus dem Goldenen Buch v. Hl. Ludwig Maria Grignion!  


Wir sollen ohne Angst darauf vertrauen, zum Heiligen Geist und zur Mutter Gottes beten, um die Gnade eines aufrichtigen Reueschmerzes, und das Gott auf die Lippen des Priesters Worte legen möge, welche unser armes Herz zu ändern vermögen.
 
Die Gewissenserforschung ist ein Werk, das nicht andere für uns verrichten können, sondern das man selbst erledigen muss. Man versetzte sich lebhaft in die Gegenwart Jesu und Mariä und denke nach, welche Fehler man seit der letzten gültigen Beichte begangen hat.
Erforsche Dich über die zehn Gebote Gottes , die Gebote der Kirche, und die sieben Hauptsünden.
 
Und die folgenden neun fremden Sünden:

 
1. zur Sünde raten  
2. andere zur Sünde auffordern                                                  
3. in die Sünden anderer einwilligen  
4. andere zur Sünde reizen  
5. die Sünden anderer loben  
6. zur Sünde schweigen  
7. die Sünde nicht strafen  
8. zur Sünde helfen  
9. anderer Sünde verteidigen  
 
und frage Dich gewissenhaft, wie Du in Werken, Worten, Gedanken, Begierden und Unterlassungen gesündigt hast. Auch über Deine Standespflichten und die Meidung der nächsten Gelegenheit zur Sünde denke ernstlich nach.  
Insbesondere sollen Seelen, welche ernstlich Fortschritte im geistlichen Leben machen wollen, folgende Punkte ins Auge fassen:
Die Gewohnheits- oder Lieblingsfehler, in die man gewöhnlich fällt.  
Man sehe insbesondere auf die Fehler, welche das Zunehmen in der Liebe Gottes verhindern, ob man eine, sei es auch noch so geringe, unordentliche Anhänglichkeit an irgend eine Person oder Sache habe und in sich dulde; ob man bei all seinem Tun und Lassen eine ganz reine Meinung und übernatürliche Absicht habe, damit keine Ehrsucht, keine Menschendienerei sich einschleiche.
Man überlege, ob man auch alle Fehler gegen die Nächstenliebe sorgfältig gemieden habe, ob man den Nächsten durch Wort oder Benehmen beleidigt , betrübt oder geärgert habe, ob man selbst geringe Abneigung gegen den Nächsten in sich habe aufkommen lassen, ob man christliche Geduld, Sanftmut, Nachsicht und Nachgiebigkeit gegen ihn geübt, für ihn gebetet habe und ihm sonst nach Kräften zu Hilfe gekommen sei.  
Auch die Fehler gegen die heilige Demut soll man nicht gering anschlagen, sondern sich ernstlich fragen, ob man jemand geringgeschätzt, verlacht oder gar verachtet habe, was ein sehr bedeutender Fehler wäre, der den wahren christlichen Geist nicht aufkommen lässt; ob man anderen sich nicht vorgezogen, oder sein eigenes Ich durch Worte oder sonstwie zur Schau gestellt habe.
Man frage sich weiterhin, ob man sich der Abtötung befliessen habe; ob man in Speise und Trank mässig, abgetötet war; ob man die Augen und besonders die Zunge bezähmt, ob man grossen Abscheu gegen alles Unlautere gehabt habe.  
Insbesondere muss man auch bezüglich seiner Reden sich erforschen, ob man dem Vielreden oder der Tadelsucht ergeben sei, ob man über die Fehler anderer geredet, oder sie weiterverbreitet habe, ob man solche Reden gern anhört, oder sie, wenn möglich, nicht gehindert habe. Hierher gehört auch das Richten, Urteilen, Absprechen… über andere, ein höchst hässlicher und schädlicher Fehler, der auch bei Frommen sich einschleichen kann.
Endlich erforsche man sich, wie man die kostbare Zeit benützt habe, ob man immer gut beschäftigt war.  
Trotz alledem soll die Gewissenserforschung bei Personen, die öfters mit reumütiger Aufrichtigkeit  beichten, kurz, nicht ängstlich sein. Kindlicher Gehorsam gegen den Beichtvater ist ganz besonders wichtig.
(Q: Goldenes Buch vom Hl. Ludwig Maria Grignion; LINS-VERLAG; A-6804 Feldkirch)
 
Von unserem Br. Johannes-Marcus, folgende sehr wirksamen Worte:
Bei der hl.Beichte, bitte laut  vor dem Priester im Beichtstuhl, sprechen:
Jesus ich schenke Dir mein Herz, nimm heraus was nicht hineingehört, heile meine inneren Wunden, und die Wunden welche ich andern zugefügt, reinige und heilige es in Deinem kostbaren Blut. (Dann Sündenbekenntnis)
 
Ein gutes Reuegebet:
O Gott, du hassest die Sünde und strafest sie streng und ich habe so viel gesündigt! Du bist voll Liebe gegen mich, du bist für mich am Kreuz gestorben! Und ich habe dich so oft beleidigt. Es reut mich jetzt von Herzen. Ich will nicht mehr sündigen. Ich will auch jede Gelegenheit zur Sünde meiden. Verzeih mir, barmherziger Vater!

« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:07:50 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #1 - 06.09.2009 um 17:21:38
 
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LINK:200 Fragen über unseren christlich katholisch und apostolischen Glauben ... Die Auswahl und Texte nach P.Nießner OSB ... aufbereitet von Br.Johannes-Marcus (FJM)

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Wie lautet der Sinai – Dekalog?

Gott redete also:Ich bin der Herr, dein Gott:
1.Du sollst keine fremden Götter neben mir haben!
2.Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!
3.Gedenke, daß du den Sabbat heiligst!
4.Du sollst Vater und Mutter ehren!
5.Du sollst nicht töten!
6. Du sollst nicht ehebrechen!
7. Du sollst nicht stehlen!
8.Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinem Nächsten!
9.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib!
10.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, noch seinen Knecht, seine Magd, sein Rind, seinen Esel noch irgend etwas, was deinem Nächsten gehört!

Wie wollen wir uns die Zehn Gebote merken

Wir merken uns die Zehn Gebote Gottes wie folgt:
1.Ich bin der Herr, dein Gott: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
2.Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!
3.Du sollst den Feiertag (= auch den Sonntag) heiligen!
4.Du sollst Vater und Mutter ehren, auf das du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden! 5.Du sollst nicht töten!
6.Du sollst nicht Unkeusch treiben!
7.Du sollst nicht stehlen!
8.Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten!
9.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib!
10.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut!
Das 6.Gebot verbietet die Tatsünden: also das böse Tun, Reden, Sehen, schlechte Bücher, Schauspiele u.s.w.
Das 9.Gebot aber verbietet bereits das böse Denken und Begehren.
Ebenso verhält es sich mit dem 7. und 10.Gebot Gottes.
Deshalb dürfen diese Gebote zusammengefaßt werden in 6.und 9.Gebot und 7.und 10.Gebot Gottes. Und diese beiden Doppelgebote werden wie je ein Gebot behandelt. Eigens hinzu kommen dann die Kirchengebote und die Hauptsünden.

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« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:08:26 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #2 - 06.09.2009 um 17:23:44
 
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Wie heißt das erste Gebot

Das erste Gebot Gottes heißt:

Ich bin der Herr dein Gott: Du sollst keine anderen Götter neben dir haben!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

1. Liebe zu Gott und Beten: Gott will, daß wir ihn lieben, gern an ihn denken
und seinen heiligen Willen tun. Gott will, daß wir fromm und andächtig beten,
besonders morgens, abends und bei Tisch.
oder einfacher:
1. Gebot Gottes: Ich muß glauben und Gott über alles lieben. Ich muß andächtig beten.

Was gebietet Gott im ersten Gebot

Gott gebietet uns, fromm und gottesfürchtig zu leben, d.h. an ihn zu glauben,
ihn zu lieben und ihn als den allein wahren Gott anzubeten.

Was verbietet Gott im ersten Gebot

Gott verbietet uns, nachlässig und gleichgültig in religiösen Dingen (Gebet, hl.Sakrament)
zu leben, am Glauben zu zweifeln und abergläubisch zu sein.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:08:49 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #3 - 06.09.2009 um 17:27:48
 

Wie lautet das zweite Gebot Gottes

Das zweite Gebot Gottes lautet:

Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

2. Heilige Namen und Dinge: Gott will, daß wir vor heiligen Namen
und Dinge Ehrfurcht haben.
oder einfacher:
2.Gebot Gottes: Ich darf nicht fluchen

Was gebietet Gott im zweiten Gebot

Gott gebietet im zweiten Gebot, stets Ehrfurcht vor seinen heiligen
Namen, vor der heiligen Jungfrau und allen Engeln und Heiligen
zu haben und alles Geweihte und Heilige ehrfürchtig zu behandeln.

Was verbietet Gott im zweiten Gebot

Gott verbietet im zweiten Gebot, seinen heiligen Namen zu mißbrauchen
(leichtsinnig oder zornig auszusprechen, zu fluchen, falsch zu schwören)
und mit Heiligem (Rosenkranz, Gebetbuch, Heiligenbildchen etc. Unfug zu treiben.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:09:04 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #4 - 06.09.2009 um 17:29:14
 

Wie lautet das dritte Gebot Gottes

Das dritte Gebot Gottes lautet:

Du sollst den Feiertag heiligen!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

3. Sonn- und Feiertage: Gott will, daß wir an Sonn- und Feiertagen
die heilige Messe andächtig mitfeiern.
oder einfacher:
3.Gebot Gottes: Ich muß am Sonntag in die heilige Messe gehen.

Was gebietet Gott im dritten Gebot

Gott gebietet im dritten Gebot, die Sonn- und Feiertage heilig zu halten
d.h., sie ihm in besondere Weise zu weihen. - Darin ist für uns auch
die Pflicht enthalten, an diesen Tagen die heilige Messe andächtig mitzufeiern.
Insbesondere macht es uns die Kirche zur höchsten Pflicht, an Sonn- und
Feiertagen an der heiligen Messe teilzunehmen, weil diese als vollkommenstes
Lob-, Dank-, Bitt- und Sühneopfer größte und Gott wohlgefällige Gottesverehrung ist.
Der Sonntag soll auch zu Hause in der Familie schön gestaltet sein.
Das gemeinsame Gebet, ein festlicher Familientisch, ein neuer Schmuck im
Herrgottswinkel, die Lesung eines frommen Buches, auch gute Musik:
all das soll erinnern, daß heute der Tag des Herrn ist.

Was verbietet Gott im dritten Gebot

Gott verbietet uns, an Sonn- und Feiertagen knechtliche Arbeit zu verrichten.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:09:18 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #5 - 06.09.2009 um 17:30:17
 

Wie lautet das vierte Gebot Gottes

Das vierte Gebot Gottes lautet:

Du sollst Vater und Mutter ehren, auf daß Du lange lebest
und es dir wohlergehe auf Erden!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

4. Eltern und Vorgesetzte: Gott will, daß wir unseren Eltern
und Vorgesetzten gehorchen und ihnen Freude machen.
oder einfacher:
4.Gebot Gottes: Ich muß folgen.

Was gebietet Gott im vierten Gebot

Gott gebietet uns im vierten Gebot, die Eltern und Vorgesetzten
zu achten und ihnen zu gehorchen. Die Eltern aber sollen ihre
Kinder lieben und sie nach Gottes Willen erziehen.
Es kann auch vorkommen, daß man Gott mehr gehorchen muß
als den Menschen, nämlich dann, wenn Eltern und Vorgesetzte
etwas verlangen, was gegen Gottes Willen und gegen sein Gebot ist.

Was verbietet Gott im vierten Gebot

Gott verbietet uns, die Eltern und Vorgesetzten unehrerbietig
zu behandeln, sie zu beschimpfen und zu beleidigen.
Die Eltern und Vorgesetzten vertreten Gottes Stelle.
Wenn du sie ehrst, ehrst du zuerst Gott.
Wenn du sie liebst, liebst zu zuerst Gott.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:09:31 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #6 - 06.09.2009 um 17:31:07
 

Wie heißt das fünfte Gebot Gottes

Das fünfte Gebot Gottes heißt:

Du sollst nicht töten!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

5. Gott will, daß wir den Nächsten lieben wie uns selbst,
ihm helfen und ihm nichts Böses tun.
oder einfacher:
5.Gebot Gottes: Ich muß helfen, ich darf nicht weh tun.

Was gebietet Gott im fünften Gebot

Gott gebietet uns, mit niemanden in Feindschaft zu leben,
allen wohlgesinnt zu sein und einen an Leib oder Seele
angerichteten Schaden nach Kräften wiedergutzumachen.

Was verbietet Gott im fünften Gebot

Gott verbietet uns, Leib, Leben oder Ehre des Nächsten zu verletzen.
Wir sollen allen Menschen mit Ehrfurcht begegnen, weil Gott für alle
Menschen am Kreuze gestorben ist und weil alle in Gottes Liebe
eingeschlossen sind. - Auch wir sollen immer allen mit Wohlwollen
begegnen und ihnen auf dem Wege zu Gott behilflich sein.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:09:45 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #7 - 06.09.2009 um 17:32:15
 

Wie lautet das sechste und neunte Gebot Gottes

Das sechste und neunte Gebot Gottes lautet:

Du sollst nicht Unkeuschheit treiben!
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

6.und 9. Schamhaftigkeit und Keuschheit: Gott will,
daß wir schamhaft und keusch sind.
oder einfacher:
6.und 9.Gebot Gottes: Ich darf nicht Unkeusch treiben.

Was gebietet Gott im sechsten und neunten Gebot

Gott gebietet uns, den Körper schamhaft bedeckt zu halten
und Ehrfurcht zu haben vor dem Mitmenschen, der auch ein
Tempel Gottes des Heiligen Geistes ist.
"Wißt ihr nicht, daß ihr ein Tempel Gottes seid und der Geist
Gottes in euch wohnt?" (1. Kor. 3 V. 16)
Überlege: Alles Körperliche mit seiner Pracht und seinem Stolz
wird einmal vergehen. Am jüngsten Tage aber wird Gott die Leiber
der Verstorbenen aus den Gräbern hervorrufen und verklärt darf
dann auch unser Körper an der Herrlichkeit Gottes Anteil haben,
wenn wir Gott in unserem irdischen Leben gedient und ihn geliebt haben.

Was verbietet Gott im sechsten und neunten Gebot

Gott verbietet und jede Unreinheit (d.h. Schamlosigkeit) im Denken,
Reden, Anschauen und Tun; ganz besonders aber müssen wir uns hüten
andere zum Bösen zu verführen.
Jesus sagt: "Wehe dem, durch den Ärgernisse kommen! Es wäre besser
für ihn, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer
versenkt würde, als daß er einem von diesen Kleinen Ärgernis gibt."
(Luk. 17 V. 2) Das gilt aber nicht allein bezüglich des sechsten Gebotes.
Der Wehe-Ruf Jesu gilt auch denen, die z.B. ein Kind zum Fluchen oder
zum Stehlen verleiten, oder die es zum Aberglauben oder zum
Unglauben verführen.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:10:29 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #8 - 06.09.2009 um 17:32:53
 

Wie lautet das siebente und zehnte Gebot Gottes

Das siebente und zehnte Gebot Gottes lautet:

Du sollst nicht stehlen!
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

7. und 10. Eigentum: Gott will, daß wir das Eigentum achten.
oder einfacher:
7.und 10.Gebot Gottes: Ich darf nicht stehlen.

Was gebietet Gott im siebenten und zehnten Gebot

Gott gebietet uns, einen an fremden Eigentum
angerichteten Schaden wiedergutzumachen,
sonst aber uns nicht zu ängstlich um irdisches Besitztum zu sorgen.

Was verbietet Gott im siebenten und zehnten Gebot

Gott verbietet uns, fremdes Eigentum zu begehren, zu beschädigen
oder zu stehlen (rauben).
Letztlich gehört alles, was wir haben, dem lieben Gott und wir müssen
einmal Rechenschaft vor ihm ablegen, wie wir mit dem Eigentum
umgegangen sind. Deshalb soll der Reiche nicht geizig sein, vielmehr
den Armen von seinem Überfluß geben, der Arme aber soll nicht neidisch
sein und wissen, daß er sich so leichter das Himmelreich erwerben kann.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:10:43 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #9 - 06.09.2009 um 17:33:34
 

Wie lautet das achte Gebot Gottes

Das achte Gebot Gottes lautet:

Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinem Nächsten!

Wie lernen wir dieses Gebot für die heilige Beichte

Wir lernen:

8. Wahrheit und Ehre: Gott will, daß wir immer die Wahrheit sagen.
oder einfacher:
8. Gebot Gottes: Ich darf nicht lügen.

Was gebietet Gott im achten Gebot

Gott gebietet uns im achten Gebot, immer die Wahrheit sagen
und wenn wir jemanden an der Ehre geschadet haben,
diesen Schaden wiedergutzumachen.

Was verbietet Gott im achten Gebot

Gott verbietet uns, Böses über andere zu reden oder sie zu verleumden
(= Falsches über sie auszusagen) und ihnen so an der Ehre zu schaden.
Gelegentlich müssen Fehler anderer weitergemeldet werden, um größeres
Unheil zu vermeiden. Wenn z.B. einer anderen Kindern weh tut oder
Tiere quält, und man kann nicht selbst etwas dagegen tun, so muß man
das anderen melden, damit diese Abhilfe schaffen. - Ohne wichtigen
Grund darf man Fahler anderer nicht weitersagen.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:10:57 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #10 - 06.09.2009 um 17:34:20
 
Smiley
Wie lauten die fünf wichtigsten Kirchengebote

Sie lauten:

1.      Du sollst die gebotenen Feiertage halten!
2.      Du sollst an Sonn- und Feiertagen andächtig an der Meßfeier teilnehmen!
3.      Du sollst die gebotenen Fast- und Abstinenztage halten!
4.      Du sollst wenigstens einmal im Jahr deine Sünden beichten!
5.      Du sollst wenigstens einmal im Jahr die heilige Kommunion empfangen, und zwar zur österlichen Zeit.
Es gibt noch andere Kirchengebote, die aber erst später behandelt werden. So schreibt z.B. die Kirche vor,
daß die Kinder baldmöglichst getauft werden sollen; oder daß in den geschlossenen Zeiten
(Advent und Fastenzeit) sowohl die öffentliche Vergnügungen, besonders Tanzveranstaltungen,
als auch häusliche aufwendige Feiern, wie Parties, verboten sind. In den Zeiten soll auch keine Hochzeit sein.

Was ist zu den ersten beiden Kirchengeboten zu sagen

Die ersten beiden Kirchengebote geben nähere Anweisung zum dritten Gebot Gottes und sind für die
Gewissenserforschung in diesem Gebot mit behandelt.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:11:10 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #11 - 06.09.2009 um 17:35:08
 


Was verstehen wir unter einem Fasttag

An einem Fasttag darf man sich nur einmal satt essen.

« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:11:30 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #12 - 06.09.2009 um 17:36:43
 

Was versteht man unter einem Abstinenztag

An einem Abstinenztag darf man kein Fleisch essen.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:11:45 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #13 - 06.09.2009 um 17:41:56
 

Welche Tage sind gebotene Fast- und Abstinenztage

Der Aschermittwoch und der Karfreitag
sind gebotene Fast- und Abstinenztage.
An diesen beiden Tagen ist nur einmalige Sättigung erlaubt
und der Genuß von Fleischspeisen untersagt.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:11:57 von Brigitta B »  

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Antwort #14 - 06.09.2009 um 17:44:20
 
Welche Verpflichtung haben wir an den gewöhnlichen Freitagen

Die gewöhnlichen Freitage, auf die kein gebotener Feiertag fällt, sind Bußtage.
Da sind wir zu einem Freitagsopfer verpflichtet.
"Dieses Freitagsopfer kann nach persönlicher Wahl bestehen in einem Werk der Nächstenliebe,
in einer Tat der Frömmigkeit (Gebet, Lesung der Hl.Schrift, geistliche Lesung, Werktagsmesse)
oder in einem spürbaren Verzicht," z.B. auf Süßigkeiten. "Nicht zuletzt behält die bei uns bisher
gebotene Enthaltung von Fleischspeisen ihren besonderen Sinn ..., insbesondere,
wenn sie einen wirklichen Verzicht bedeuten."
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:12:07 von Brigitta B »  

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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #15 - 06.09.2009 um 17:47:24
 
Wer ist verpflichtet die Fasttage zu halten

Jeder Gläubige, der das 21. Lebensjahr vollendet und das 60. Lebensjahr
noch nicht begonnen hat, ist verpflichtet, die Fasttage zu halten,
sofern er nicht durch Krankheit am Fasten gehindert ist.

Wer ist verpflichtet die Abstinenztage zu halten

Jeder Gläubige, der das 14. Lebensjahr vollendet hat, ist verpflichtet
die Abstinenztage zu halten.
Betreffs "Buße und Verzicht" (= Abstinenz) sind die Kinder "angewiesen
auf das Beispiel der Eltern und Erzieher" (a.a.O.). "Die Kinder sollen
dazu erzogen werden, an den kirchlichen Bußtagen freiwillig
Fleischverzicht zu üben oder ein anderes Opfer zu bringen".
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:12:19 von Brigitta B »  

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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #16 - 06.09.2009 um 17:49:03
 
Welches sind die sieben Hauptsünden

Die sieben Hauptsünden sind:

Hoffart (=Überheblichkeit, Stolz)
Geiz
Unkeuschheit
Neid
Unmäßigkeit
Zorn
Trägheit

Warum heißen diese Sünden Hauptsünden

Diese Sünden heißen Hauptsünden, weil sie meist andere Sünden
nach sich ziehen. Deshalb nennt man sie auch Wurzelsünden.
Hauptsünden müssen nicht immer gleich Todsünden sein,
wohl aber können sie es werden; je nach der Schwere des Vergehens,
nach Erkenntnis des Bösen und der freien Einwilligung.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:12:31 von Brigitta B »  

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Antwort #17 - 06.09.2009 um 17:51:51
 
Wie heißt das Hauptgebot der Liebe

Das Hauptgebot der Liebe lautet:
"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen,
aus deiner ganzen Seele, aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen Kräften.
Dies ist das erste und größte Gebot. Ein zweites aber ist diesem gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Mk. 12 V. 30 f.)

Wann lieben wir Gott über alles

Wir lieben Gott über allen, wenn wir bereit sind, eher alles zu verlieren,
sogar das eigene Leben, als Gott durch eine schwere Sünde zu beleidigen
und uns dadurch von ihm zu trennen.

Warum sollen wir Gott über alles lieben

Wir sollen Gott über alles lieben,
1. weil er unser himmlischer Vater ist und uns zuerst geliebt hat,
2. wer er unendlich gut und aller Liebe würdig ist,
3. weil er seinen Sohn vom Himmel gesandt hat, der uns in seinem für uns
vergossenen Blut von den Sünden reinigen und uns zum himmlischen Vater führen will.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:13:04 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #18 - 06.09.2009 um 17:58:42
 
Warum sollen wir alle Menschen lieben

Wir sollen alle Menschen lieben, weil jeder Mensch nach Gottes Ebenbild erschaffen,
durch Christi Blut erlöst und zur ewigen Seligkeit im Himmel berufen ist.

Mit welchen Worten verlangt Jesus, daß wir auch unsere Feinde lieben sollen

Jesus sagt:

"Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch verfolgen und verleumden.
Dann werdet ihr Kinder eures himmlischen Vaters sein, der seine Sonne aufgehen läßt
über Gute und Böse und es regnen läßt über Gerechte und Ungerechte." (Mt. 5 V. 44)
Weiter sagt Jesus: "Denn wenn ihr nur jene liebt, die euch lieben, welchen Lohn werdet ihr haben?
Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Freunde grüßt, was tut ihr da Besonderes?
Tun das nicht auch die Heiden? Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!" (Mt. 5 V. 46-48)
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:13:14 von Brigitta B »  

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Antwort #19 - 06.09.2009 um 18:08:07
 
Was ist das Gewissen

Das Gewissen ist die Stimme Gottes in unserer Seele.

Oft spricht Gott auch durch den Schutzengel zu uns oder
auch durch einen Mitmenschen, ja oft durch ein Kind.
Die Stimme des hl. Schutzengel vernehmen wir deutlich,
indem er uns an etwas erinnert oder eindringlich
zu etwas mahnt oder drängt.

Wie erhalten wir ein zartes Gewissen

Wir erhalten ein zartes Gewissen, indem wir erst immer
nachdenken, was Gott von uns will, und dann es auch tun.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:13:27 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #20 - 06.09.2009 um 18:09:38
 
Wer begeht eine Sünde

Eine Sünde begeht, wer Gottes Gebot
mit Wissen und Willen übertitt.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:14:11 von Brigitta B »  

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Antwort #21 - 06.09.2009 um 18:19:46
 
Wer begeht eine Todsünde

Eine Todsünde begeht, wer gegen Gott sündigt:

1.      in einer schweren Sache
2.      mit klarer Erkenntnis
3.      mit freier Wille

Warum müssen wir uns vor einer Todsünde ganz besonders hüten

Wir müssen uns vor einer Todsünde ganz besonders hüten,
weil sie das größte Unrecht gegen den allheiligen Gott,
unserem Schöpfer ist, für uns Menschen aber das größte Unglück bedeutet.

Was geschieht in der Todsünde

Wer eine Todsünde begeht,

1.      der mißachtet Gottes Liebe
2.      er verliert die Kindschaft Gottes
3.      er vermehrt das Unheil in der Welt
4.      er zieht sich zeitliche Strafen
5.      und die ewige Verdammnis zu.

a.      Viele Menschen ziehen die Sünde Gott vor,
weil es ihnen angenehmer erscheint, zu sündigen,
als die Gebote Gottes zu halten.
Die Frucht der Sünde aber ist der Tod.
b.      Die Sünde ist vergleichbar mit einer Frucht,
die eine schöne äußere Schale hat,
innen aber voller Fäulnis ist.
Die Gebote Gottes aber sind vergleichbar mit einer Frucht,
die eine rauhe Schale aufweist,
in deren Innerem aber sich ein kraftvoller süßer Kern verbirgt.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:14:23 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #22 - 06.09.2009 um 18:25:48
 
Warum sollen wir auch die läßlichen Sünden nach Kräften meiden

Wir sollen auch die läßlichen Sünden nach Kräften meiden,

1.      weil sie nach und nach zu schweren Sünden führen,
2.      weil auch sie ein großes Unrecht gegen den allgütigen Gott sind,
3.      weil sie uns um viele Gnaden bringen und Gottes Strafe nach sich ziehen.

« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:14:38 von Brigitta B »  

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Antwort #23 - 06.09.2009 um 18:28:46
 
Will uns Gott die Sünden vergeben

Ja, Gott will uns die Sünden vergeben, sonst wäre er ja umsonst
für uns Sünder am Kreuze gestorben.

Liebes Kind! Gott ist voll Liebe zu uns. Er will uns immer
Barmherzigkeit erweisen, auch wenn einer noch so viel gesündigt hätte.
Damit uns Gott aber barmherzig sein kann müssen wir
1. umkehren zu ihm (d.h. wir müssen uns bekehren),
2. unsere Sünden von Herzen bereuen,
3. demütig unsere Sünden einem Beichtvater bekennen und
4. Buße für unsere Sünden tun.


Du kannst auch Buße für die Sünden anderer tun.
Das nennt man Sühne leisten für die anderen.
Gott nimmt so eine Sühne gerne an, weil es ihm die Möglichkeit gibt,
einem Sünder die Gnade der Bekehrung zu schenken. Vergiß es nie:
Gott erbarmt sich immer eines demütigen und reumütigen Sünder
und schenkt ihm seine Gnade.
« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:15:08 von Brigitta B »  

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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #24 - 06.09.2009 um 18:30:51
 
Was verstehen wir unter "Buße"

Unter Buße verstehen wir

1.      Das Sakrament der Sündenvergebung
2.      die Bußwerke, die immer wir verrichten.

Wann tun wir Buße

Wir tun Buße, wenn wir uns von der Sünde
abwenden und wieder zu Gott zurückkehren.
Das Gotteskind will, wenn es gesündigt hat,
sobald als möglich wieder in Gottes Liebe sein.
Deshalb geht es gerne zur heiligen Beichte
und nimmt auch gern ein Bußwerk auf sich.

« Zuletzt geändert: 22.06.2013 um 15:14:54 von Brigitta B »  

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