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Locked Topic Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl. (Gelesen: 12.573 mal)
Margret FJM
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #25 - 06.09.2009 um 18:32:56
 
Was heißt "sühnen"

"Sühnen" heißt:

stellvertretend für andere dem lieben Gott unsere Gebete
und Bußwerke aufopfern.
Wir können einfacher sagen: Wir leisten dann Sühne,
wenn wir für andere Buße tun.
Die Sühne gibt Gott die Möglichkeit, einem Sünder die
Gnade der Bekehrung zu schenken, der Gott schon den
Rücken gekehrt hatte und von ihm nichts mehr wissen wollte.
Jesus hat in einzigartiger Weise unsere Sünden gesühnt -
und nur er konnte es als Gottmensch tun -,
indem er durch sein bitteres Leiden und Sterben der Gerechtigkeit
Gottes Genüge getan und uns den Weg zur Vaterliebe Gottes
wieder geöffnet hat. -
Nun will uns Jesus auch unsere Sünden nachlassen.
Das aber geschieht im Bußsakrament, in der hl. Beichte.
  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #26 - 06.09.2009 um 18:35:16
 
Warum ist die hl. Beichte ein so trostvolles und so heiliges Sakrament

Die heilige Beichte ist das Sakrament der Sündenvergebung.
Hier begegnen wir Gott dem barmherzigen Vater,
Jesus dem Guten Hirten
und Gott Heiliger Geist dem Gnadenspender.

  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #27 - 06.09.2009 um 18:38:28
 
Warum müssen wir im Bußsakrament unsere persönlichen Sünden
einzeln bekennen


Wir müssen im Bußsakrament unsere persönliche Sünden
einzeln bekennen,
weil der Priester nur so die Vollmacht hat, im Namen Christi
unser Bekenntnis anzunehmen und uns loszusprechen.

  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #28 - 06.09.2009 um 18:42:27
 
Welche fünf Stücke gehören zum Empfang des Bußsakramentes

Zum Empfang des Bußsakramentes gehören diese fünf Stücke

1.      besinnen (= Gewissenserforschung)
2.      bereuen (= die aufrichtige Reue)
3.      bessern (= der gute Vorsatz)
4.      bekennen (= das Sündenbekenntnis)
5.      büßen (= die Genugtuung, das Bußwerk)

Was ist das Wichtigste beim Empfang des Bußsakramentes


Das Wichtigste beim Empfang des Bußsakramentes ist die Reue.
Ohne Reue ist die Beichte ungültig.
Zu jeder wahren Reue gehört der gute Vorsatz.
  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #29 - 06.09.2009 um 18:44:29
 
Wie erforschen wir unser Gewissen

Wir beten ein Vorbereitungsgebet,
dann denken wir nach,
wie wir Gott gedient, oder ihn vergessen,
oder gar ihn beleidigt haben.
Dazu benützen wir einen Beichtspiegel,
der für unsere Altersstufe am besten paßt.

Was sollen wir gleich nach der Gewissenserforschung tun

Gleich nach der Gewissenserforschung sollen wir eine
aufrichtige herzliche Reue erwecken.
  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #30 - 06.09.2009 um 18:46:59
 
Wann haben wir wahre Reue

Wir haben wahre Reue.

1.      Wenn es uns von Herzen leid tut, daß wir den lieben Gott beleidigt haben,
2.      wenn wir uns deshalb fest vornehmen, nicht mehr zu sündigen.

Wir werden leichter eine wahre Reue haben, wenn wir uns überlegen,
welch schweres Leiden und welch bitteren Tod Jesus wegen unserer Sünden
auf sich genommen hat; und wenn wir uns weiter überlegen, wie wir Gott
durch unsere Sünden betrübt, seine heilige Ordnung gestört und uns selbst
in das größte Unglück (der Gottesferne) gestürzt haben.

Welche Arten von Reue unterscheiden wir

Wir unterscheiden

1.      die Liebesreue oder die vollkommene Reue
2.      die Reue aus Furcht vor der Strafe Gottes oder die unvollkommene Reue

Wann ist unsere Reue vollkommen

Unsere Reue ist vollkommen, wenn uns die Sünden leid tun aus Liebe zu Gott.
Diese Reue bewirkt sofortige Sündenvergebung von seiten Gottes.
Sie ist vor allem wichtig in Todesgefahr und dann, wenn man längere Zeit
keine Gelegenheit zum Sakramentsempfang hat. - Dennoch müssen wir wenigstens
die schweren Sünden sobald dazu die Gelegenheit ist, gebeichtet werden
und zwar noch vor dem nächsten Empfang der heiligen Kommunion.

Wann ist unsere Reue unvollkommen

Unsere Reue ist unvollkommen, wenn uns die Sünde leid tut aus Furcht
vor der ewigen Strafe.
Diese Reue genügt zum gültigen Empfang des Bußsakramentes,
sollte aber baldmöglichst in eine vollkommene Reue umgewandelt werden.

Wann ist eine Reue vor Gott ungültig
Eine Reue ist vor Gott ungültig, wenn einer nur deshalb bereut,
weil er einen irdischen Nachteil von seinem bösen Tun hatte.
  

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Antwort #31 - 06.09.2009 um 18:48:28
 
Was ist mit einer guten Reue immer verbunden

Mit einer guten Reue ist immer
der gute Vorsatz verbunden.

Worin besteht der gute Vorsatz

Der gute Vorsatz besteht

1.      im festen Willen, Gott nicht mehr zu beleidigen
2.      jede Gelegenheit zur Sünde zu meiden,
3.      einen angerichteten Schaden wieder gutzumachen
  

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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #32 - 06.09.2009 um 18:49:52
 
Versuchung - Gelegenheit zur Sünde

1.      Eine Versuchung ist noch keine Sünde. Sie wird aber zur Sünde,
sobald ich die Versuchung einwillige.
2.      Wer sich in Gefahr begibt, wird darin umkommen. Deshalb ist es wichtig,
daß man sich fest vornimmt, jede Gelegenheit zur Sünde zu meiden.
Wer bewußt eine Gelegenheit zur Sünde aufsucht, hat schon dadurch
eine Sünde.
3.      Ein Gott besonders wohlgefälliges Gebet ist es, wenn wir um Kraft
in Versuchungen bitten. Jeder, der dies aufrichtig tut,
wird Gottes helfende Gnade deutlich erfahren.
  

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Antwort #33 - 06.09.2009 um 18:51:32
 
Wie bekenne ich meine Sünden

Ich trete in den Beichtstuhl und knie nieder.
Während der Priester mich segnet,
bezeichne ich mich mit dem Zeichen des Kreuzes, dann sage ich:
"Meine letzte Beichte war vor ... Wochen;
in Demut und Reue bekenne ich meine Sünden."
Nun sage ich schlicht und einfach und demütig meine Sünden.
Am Schluß des Bekenntnisses sage ich:
"Mein Jesus, Barmherzigkeit!"
Es folgt nun der Zuspruch des Priesters und die Lossprechnung.
Beim Segen des Priesters mache ich wieder das Kreuzzeichen.
Auf seinen Entlaß-Gruß "Gelobt sei Jesus Christus" antworte ich:
"In Ewigkeit. Amen."
Dann verlasse ich den Beichtstuhl.
  

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Antwort #34 - 06.09.2009 um 18:53:27
 
Welche Sünden muß ich beichten

Ich muß alle schweren Sünden beichten und zwar mit Angabe der Zahl
und der erschwerenden Umstände. Es empfiehlt sich aber,
auch die leichteren Verfehlungen zu beichten,
weil auch diese dann sakramental losgesprochen werden.
Wenn du bei früheren Beichten eine Todsünde, oder auch nur
die erschwerenden Umstände dazu, absichtlich verschwiegen hast -
vielleicht aus Scham -, so mußt du diese Beichten nachholen
und auch dazu sagen, wie oft etwa in der Zwischenzeit
die heilige Kommunion unwürdig empfangen hast.
  

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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #35 - 06.09.2009 um 18:54:57
 
Wie verhalte ich mich, wenn ich eine schwere Sünde vergessen habe zu beichten

Wenn ich eine schwere Sünde vergessen habe zu beichten,
so war die heilige Beichte dennoch gültig.
Falls Du dich nachher so einer vergessenen Sünde erinnerst,
brauchst du nicht ängstlich zu sein. In der nächsten Beichte
kannst du diese Sünden noch nachträglich dem Beichtvater sagen.
  

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Re: Beichtandacht!  Aus dem Goldenen Buch vom Hl.
Antwort #36 - 06.09.2009 um 18:56:55
 
Warum ist es gut auch dann zu beichten,
wenn ich nur läßliche Sünden zu sagen weiß


Es ist immer gut und empfehlenswert zu beichten,
auch wenn ich nur läßliche Sünden zu sagen weiß,
weil ich in jeder heiligen Beichte

1.      ein Gott wohlgefälliges Werk vollbringe,
indem ich mich demütig anklage und Gottes
Barmherzigkeit erflehe.
2.      die Gnaden dieses heiligen Sakramentes empfange
und
3.      in der Liebe zu Gott gefestigt werde.
  

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Antwort #37 - 06.09.2009 um 19:00:30
 
Welches sind die wichtigsten Gnaden,
die wir in einer guten heiligen Beichte empfangen


Die wichtigsten Gnaden einer guten heiligen Beichte sind:

1.      Nachlaß der gebeichteten (und bereuten) Sünden,
2.      Wiedererlangung oder Vermehrung der heiligmachenden Gnade,
3.      größere Abscheu vor dem Bösen
4.      mehr Freude am Guten und
5.      die Kraft, in Versuchungen besser widerstehen zu können (= helfende Gnade).
6.      Liebes Kind! Habe keine Angst vor dem Beichten! Der Priester schweigt wie das Grab.
Er denkt auch nicht schlecht von dir, wenn du alle Sünden gesagt hast. Im Gegenteil:
Er freut sich mit dem göttlichen Heiland, daß deine Seele in Gottes Gnade und
Gottes Liebe wieder schön und gut geworden ist.
  

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Antwort #38 - 06.09.2009 um 19:04:24
 
Warum gibt der Priester eine Buße auf

Der Priester gibt eine Buße auf, damit wir so eine kleine Sühne für die
begangenen Sünden auf uns nehmen und sie in Zukunft leichter meiden.
Die sakramentale Lossprechung genügt meist nicht, um die Sündenstrafen
zu tilgen. Wir sollten deshalb freiwillig weitere Bußwerke auf uns nehmen.

Warum bleiben noch zeitliche Sündenstrafen zum Abbüßen

In der Lossprechung erhalten wir Nachlaß der Sünden und der für Todsünden
verdienten ewigen Strafe. Zeitliche Sündenstrafen aber bleiben noch,
wenn vor allem die Reue nicht vollkommen war oder leichtere Sünden nicht
gebeichtet und nicht - oder zu wenig -bereut wurden.

Wie werden die zeitlichen Sündenstrafen abgebüßt

Die zeitlichen Sündenstrafen werden abgebüßt

1.      durch Gebet (vorzüglich auch durch das des Rosenkranzes)
2.      durch Bußwerke (auch durch Werke der Barmherzigkeit)
3.      durch Gewinnung von Ablässen,
4.      im Fegefeuer
Es ist der Wunsch Gottes und der Kirche, daß wir eifrig die gewonnenen Ablässe
den Armen Seelen zuwenden. So kommen wir ihnen zu Hilfe und üben zugleich
ein Werk der Barmherzigkeit. Dabei verlieren wir nichts, sondern gewinnen doppelt.
Denn der liebe Gott läßt sich an Großmut nicht übertreffen.
  

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Antwort #39 - 06.09.2009 um 19:06:21
 
Wem nur kann Gott barmherzig sein

Gott kann nur dem barmherzig sein, der reumütig und demütig
zu ihm zurückkehrt und Buße für seine Sünden tut.
Dem Stolzen kann Gott keine Barmherzigkeit erweisen,
weil dieser ja Gottes Barmherzigkeit in seinem Stolz verschmäht,
weil er nicht demütig sein will, weil er Gott nicht um Verzeihung bitten
und ihn nicht anbeten will. Da ein solcher Gottes Liebe zurückweist,
so wird er Sklave dessen, der auch einmal gesagt hat:
"Ich will nicht dienen!" -
Also muß ihn Gottes strafende Gerechtigkeit treffen.
  

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Antwort #40 - 06.09.2009 um 19:21:29
 
Nach der heiligen Beichte

O mein liebenswürdigster Jesus, wie großen Dank bin ich Dir schuldig! Ich hoffe, dass Du mir um der Verdienste Deines Blutes willen, meine Sünden vergeben hast. Ich danke Dir deshalb von ganzem Herzen, und ich brenne vor Begierde, im Himmel die ganze Ewigkeit hindurch Deine Barmherzigkeit zu preisen. Bis jetzt, o mein Gott, habe ich Dich oft verloren, aber in der Folge will ich Dich nicht wieder verlieren; ich will mein Leben ändern, Du verdienst alle meine Liebe, ich will Dich wahrhaft lieben, ich will nicht wieder von Dir getrennt werden. Ich habe Dir versprochen, lieber zu sterben, als Dich zu beleidigen; ich erneuere jetzt mein Versprechen, ich will es halten.
Ich verspreche Dir, die Gelegenheit zur Sünde zu meiden und folgendes Mittel anzuwenden ( hier nenne man das Mittel ), um nicht wieder zu sündigen. Aber Du kennst auch meine Schwäche, o Gott! Gib mir die Gnade, Dir treu zu bleiben bis zu meinem Tode, und hilf mir bei jeder Versuchung, dass ich alsbald zu Dir meine Zuflucht nehme. Hilf mir, o Maria! Du bist die Mutter der Barmherzigkeit, auf Dich setze ich alle meine Hoffnung.

Lob- und Dankgebet in Vereinigung mit Maria


O meine Seele, in Vereinigung mit deiner himmlischen Mutter preise den Herrn und alles, was in mir ist, preise seinen heiligen Namen!
Meine Seele preise den Herrn und vergiß niemals der unermeßlichen  Wohltaten, die er dir erwiesen!
Denn er hat dir verziehen alle deine Sünden und geheilt alle deine Gebrechen.
Er hat dich befreit vom Tode und dich umgeben mit Barmherzigkeit und Gnade… Er erfüllt alle deine Wünsche und überhäuft dich mit seinen Gütern; er stellt in dir der Unschuld Schönheit wieder her und erneuert deine Jugend, wie die des Adlers. So weit der Aufgang der Sonne entfernt ist vom Niedergang, so weit entfernt er deine Sünden… Denn, wie ein Vater zartes Mitleid hat mit seinen Kindern, so ist der Herr voll Mitleid gegen jene, die ihn Fürchten, denn er weiß, was für gebrechliche Geschöpfe wir sind…Preiset den Herrn, alle seine Engel und seine Diener, die ihr vollführt seinen Willen!... Ihr Werke des Herrn, preiset ihn und du, meine Seele, in Vereinigung mit Maria, preise deinen Gott! ( Psalm 102 )
O meine himmlische Mutter, die die Engel loben und die  Cherubim preisen, Du siehst mein Unvermögen, Gott für diese Gnade geziemend zu loben, die er mir erwiesen: hilf mir, ihm danken! Opfere ihm für mich alles Lob der Heiligen und alle Danksagungen Deines unbefleckten Herzens auf!

Verrichte jetzt deine Buße und schließe mit dem schönen Gebet der hl. Gertrud, das du Gott durch die Hände Mariä darbringst.

Himmlischer Vater, indem ich meine Buße mit allen Bußwerken vereinige, die jemals zur Ehre Deines Namens verrichtet wurden, opfere ich Dir diese Beichte und diese Genugtuung auf. Durch die Verdienste des Leidens Deines geliebten Sohnes, durch die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau Maria und aller Deiner Hl. Apostel, Martyrer, Bekenner und Jungfrauen, bitte ich Dich, Sie zu bestätigen und für mich fruchtbar zu machen!
Was mir an Ernst der Vorbereitung, an Vollkommenheit meines Schmerzes, an Treue und Entschiedenheit meiner Vorsätze gefehlt hat, mögen das süßeste Herz Deines eingeborenen Sohnes und das heiligste Herz seiner gebenedeiten Mutter aus dem überfließenden  Schatz ihrer Verdienste ergänzen. Alle Mängel und Nachlässigkeiten, deren ich mich auch sonst beim Empfang diese heiligen Sakramentes schuldig gemacht habe, mögen durch diese heiligsten Herzen zu Deiner ewigen Glorie vollkommen wieder gut gemacht und ersetzt werden.
Mit vollem Vertrauen gebe ich mich somit der zuversichtlichen Hoffnung hin, dass Du mich auch im Himmel so vollkommen von meinen Sünden und meiner Schuld befreit hast, wie mich Dein Diener auf Erden losgesprochen hat durch die Gewalt, die Du ihm verliehen hast. Erhöre mich durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Gebet zu Maria

Meine geliebteste Mutter und Herrin, jetzt hast Du wieder Wohlgefallen an meiner Seele. O nimm mich nun unter Deinen mächtigen Schutz. Mit kindlichem Vertrauen übergebe ich Dir von neuem mein Herz und meine Seele und weihe mich Dir ganz und gar. Leite und führe mich auf den Weg der Tugend, erziehe mich für Deinen göttlichen Sohn und hilf mir, ihm immer ähnlicher zu werden. Ich verspreche Dir von Herzen, dass ich bereitwillig allen Deinen Mahnungen folgen will, um Dir ein treuer Diener zu sein. Bewahre mich vor neuer Sünde und gib mir Kraft, den Verfolgungen des bösen Feindes zu entrinnen, den Lockungen der Welt zu widerstehen und die eigene böse Begierlichkeit zu überwinden. Ich nehme mir ernstlich vor, die nächste Gelegenheit zur Sünde zu meiden und mit Deiner Hilfe besonders meinen Hauptfehler zu bekämpfen, der mir schon so oft verhängnisvoll geworden ist. Bitte für mich am Throne Gottes, damit ich standhaft bleibe und fortschreite auf dem Wege, der zum Himmel führt. Amen.

Hast du wirklich den ernsten Willen, sie Sünde, besonders die freiwillige Sünde aus deinem Herzen zu beseitigen, so musst du einen entschiedenen Kampf gegen deine bösen Neigungen aufnehmen, „den alten Menschen ausziehen und den neuen Menschen anziehen, der nach Gott geschaffen ist in Gerechtigkeit und wahrhafter Heiligkeit“. „Denn das Himmelreich leidet Gewalt, und nur die Gewalt brauchen, reißen es an sich“. Diese Überwindung der eigenen durch die Sünde verderbten Natur kostet aber viel Mühe, Ausdauer und Übung, über die du dir täglich im sog. Partikular – Examen Rechenschaft geben musst. Es ist dies die besondere Gewissenserforschung über die Bekämpfung Deines Hauptfehlers, der dich schon so oft zur Sünde verleitet hat und die Quelle deiner meisten Sünden ist. Um diesen hartnäckigen Feind deiner Seele unschädlich zu machen, musst du ihn zunächst ausforschen. Er ist oft nicht leicht zu finden, da er sich deiner Natur so schlau anzupassen und sich sorgsam zu verstecken weiß. Hast du ihn erkannt, nimm dir vor, nicht eher zu ruhen, als bis er völlig in die Flucht geschlagen ist. Gleich beim Erwachen grüße Maria, deine Mutter, und nimm dir vor, dich vor deinem Hauptfehler zu hüten. Nach der Mittagsmahlzeit erforsche dein Gewissen, aber nur über diesen Fehler, und untersuche sorgfältig, ob du dem morgens gefassten Entschluß treu geblieben bist oder wie oft du dich gegen ihn verfehlt hast. Alsdann bitte Gott um Verzeihung, lege dir selbst eine Buße auf und erneuere deinen Vorsatz. Abends vor der allgemeinen Gewissenserforschung stelle zum zweiten Mal dieselbe Prüfung über deinen Hauptfehler an. Laß aber vor allem  nie den Mut sinken, wenn du nicht bald einen Fortschritt merkst, setze ein demütiges, festes Vertrauen auf Gott, der deinem Kampf vom Himmel aus mit Freuden zusieht und gewiß reiche Gnaden für dich bereithält.
(Q: Goldenes Buch vom Hl. Ludwig Maria Grignion; LINS-VERLAG; A-6804 Feldkirch)
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