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Normal Topic Gedanken zu den zehn Geboten (Gelesen: 2.016 mal)
Sr.Theresia
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Mein Herz gehört JESUS,
MARIA und JOSEF

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Gedanken zu den zehn Geboten
06.09.2009 um 19:28:14
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Vorsicht - pass doch auf - lass das sein - nein   Smiley


Wie oft haben wir schon solche Worte gehört. Wie oft haben wir uns schon über solche Worte geärgert. Oft denken wir: Nichts darf ich. Immer stellt man mir ein Stoppschild auf und verbietet mir etwas."
Aber warum wird uns eigentlich etwas verboten? Sollen wir damit geärgert werden? Nein, ganz bestimmt nicht.
Wenn wir zu einem heißen Bügeleisen gehen, wird z.B. gesagt: "Fass es nicht an." Wir sollen es nicht anfassen, damit wir uns nicht die Finger verbrennen und uns weh tun. Es ist also gut gemeint. So ist es auch bei anderen Verboten. Überlege einmal, wie oft du durch ein Verbot schon vor Verletzungen bewahrt wurdest.
Gott hat Mose für uns 10 Gebote gegeben. An diese Gebote sollen wir uns halten, damit es uns gut geht und wir im Frieden leben können. Sie sind also eine Hilfe für uns.

Die 10 Gebote sind in der Bibel im Alten Testament im Buch Deuteronomium (Dt 5, 6 - 21) niedergeschrieben. Dort steht:

" Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Ägypterland hinweggeführt hat, aus dem Land der Knechtschaft. Du sollst keine fremden Götter neben mir haben! Du sollst keine fremden Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Schnitzbild verfertigen von irgendeiner Gestalt, die es gibt im Himmel droben und auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde! Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und sollst ihnen nicht dienen! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter an den Kindern, Enkeln und Urenkeln nachprüft bei denen, die mich hassen, der aber Huld erweist bis ins tausendste Geschlecht denen, die mich lieben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz aussprechen; denn nicht lässt der Herr den ungestraft, der seinen Namen unnütz ausspricht! Halte den Tag des Sabbats! Heilig sollst du ihn halten, so wie es der Herr, dein Gott, befohlen hat!  Sechs Tage lang sollst du arbeiten und alle deine Geschäfte verrichten; aber der siebte Tag ist ein Sabbat zu Ehren des Herrn, deines Gottes; du sollst keinerlei Geschäfte an ihm verrichten, weder du selbst noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Ochs oder Esel, noch sonst eines von deinen Tieren, auch der Fremde nicht, der in deinen Toren sich aufhält, damit auch dein Knecht und deine Magd ruhen wie du. Denke daran, dass auch du Knecht im Ägypterland gewesen bist und dich der Herr, dein Gott, mit starker Hand und ausgestrecktem Arm hinweggeführt hat! Darum hat der Herr, dein Gott, dir befohlen, den Sabbat zu heiligen. Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie der Herr, dein Gott, dir befohlen hat, damit du lange lebest und es dir wohlergehe in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt! Du sollszt nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst gegen deinen Nächsten nicht aussagen als falscher Zeuge! Du sollst nicht Begierde haben nach der Frau deines Nächsten! Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Akker, Knecht, Magd, Ochs, Esel und alles, was deinem Nächsten gehört."

                  Zum ersten Gebot: Du sollst keine fremden Götter neben mir haben!
                                                              Smiley
                                                                       Was ist  mir wichtig in meinem Leben?
Meine Familie, meine Freunde, mein Hobby: ein Instrument spielen, Computer, Tiere, Sport...
Vergessen wir dabei nicht allzuoft Gott? All diese Dinge hat er uns zu unserer Freude geschenkt. Er hat sie uns aber nicht dafür gegeben, dass wir ihn dadurch vergessen. Gott sollte immer der Wichtigste in unserem Leben sein. Ihm sollen wir unser Vertrauen schenken. Oder kannst du dir vorstellen, wenn du Probleme mit deinen Freunden hast, dass dir dann dein Computer helfen kann? Jetzt lachst du bestimmt. Aber du mußt dir das wirklich mal vorstellen. Gott hilft dir immer. Er ist immer bei dir, wenn du ihn nicht zur Seite stößt. Er gibt dir den wahren Frieden und die wahre Freude in dein Herz. Wenn wir auf Gott vertrauen, schenkt er uns alles andere hinzu. Er läßt uns nicht fallen wie eine heiße Kartoffel. Schenken wir ihm jeden Tag neu unser Herz, damit er es so formen kann, wie es ihm gefällt und unserem Seelenheil dient. Wenn wir nun unseren Hobbys nachgehen, dann betrachten wir diese als Geschenke Gottes, die er uns gibt und loben und preisen wir ihn dafür. So kann selbst unser Hobby zum Gebet werden.

Fortsetzung folgt...

« Zuletzt geändert: 01.06.2013 um 17:04:02 von Sr.Theresia »  
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Re: Gedanken zu den zehn Geboten
Antwort #1 - 07.09.2009 um 09:27:24
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Zum zweiten Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!      


Wie verunehren wir den Namen Gottes?
Denk einmal nach, wie oft wir das Wort Gott in den Mund nehmen  und Gott gar nicht meinen. Wir sprechen über das Wetter und sagen "Gott sei Dank - es schneit." Aber denken wir dann wirklich an Gott oder sagen wir das nicht einfach so daher? Gott ist traurig, wenn wir seinen Namen aussprechen, ihn aber gar nicht damit ansprechen. Mach dir einmal bewußt, was der Name Gott eigentlich heißt. Das steht in der heiligen Schrift (Exodus 3, 13 - 14):
"Moses sprach zu Gott: "Wenn ich nun zu den Kindern Israels komme und zu ihnen spreche: "Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt" und sie mich dann fragen werden "Wie heißt er?" was soll ich ihnen dann antworten? Gott entgegnete dem Moses: "Ich bin, der ich bin!"
Wir denken also daran, dass Gott immer für uns da ist. Er läßt uns nie alleine.


   Zum dritten Gebot: Halte den Tag des Sabbats!  

Smiley

Was ist damit gemeint? Gott schuf die Erde. Am siebten Tag ruhte er. Auch wir sollen am Sonntag zur Ruhe kommen und Gott bewusst an die erste Stelle setzen.
Wir besuchen die heilige Messe und hören zu, was der Priester uns im Namen Jesu sagt. Wenn wir schon die heilige Kommunion empfangen dürfen, kommt Jesus in unser Herz. Wenn nicht, dann laden wir ihn so ein, in unser Herz zu kommen. Dort müssen wir aber Platz für ihn haben, das heißt unser Herz muß aufgeräumt sein. Jesus hilft uns beim Aufräumen, wenn wir unsere Einwilligung dazu geben. Damit unser Herz auch wirklich saubergefegt ist, wäre es gut, vorher die heilige Beichte zu empfangen.
All dies geht aber nicht ohne wirklich zur Ruhe zu kommen, das heißt schalte den Fernseher und den Computer ab, schau dir einfach ein Bild von Jesus an und sprich mit ihm, so wie du mit deinem besten Freund sprichst. Vertrau ihm alles an - er versteht dich.
Nutze den Sonntag, um in der Bibel zu lesen und denke darüber nach, was du da liest. Gott spricht durch die heilige Schrift zu dir persönlich. So wie er dort den Menschen geholfen hat, so hilft er auch dir heute. Danke Gott für seine Liebe zu dir. Du wirst sehen, dass du in deinem Herzen dann einen tiefen Frieden verspüren wirst, alleine aus der Gewissheit heraus, weil du weißt:
                       JESUS LIEBT MICH!!!

Es gibt auch verschiedene Liedtexte, die dies ausdrücken, z.B.:

                       Vom Anfang bis zum Ende,
                       hält Gott seine Hände,
                       über mir und über dir.
                       Ja, er hat es versprochen,
                       hat nie sein Wort gebrochen:
                      "Glaube mir, ich bin bei dir.
                       Immer und überall,
                       immer und überall,
                       immer bin ich da."
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Re: Gedanken zu den zehn Geboten
Antwort #2 - 07.09.2009 um 09:54:41
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Zum 4. Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren!                                                                                                

Kennst du diese Situation?
Du wirst gerufen: ".....kannst du mir bitte die Kartoffeln aus dem Keller holen?" - "O immer ich. Ich bin gerade am Computerspielen und habe keine Zeit...."            Ob Gott sich über so eine Antwort freut?    
       Smiley                                                                      
                                                                                   
Wohl kaum. Und deine Mutter?
Überlege einmal, wem du dein Leben zu verdanken hast. Natürlich an erster Stelle Gott, weil er dich erschaffen hat. Dann haben deine Eltern ja zu dir gesagt. Sie haben dich gewollt. Sie sorgen sich um dich. Als du ein Baby warst, haben sie dich gewickelt, dich gekleidet, dir ihre Liebe geschenkt, sie haben dir beigebracht, wie du im Leben zurechtkommst. Sie beschützen dich, trösten dich, helfen dir.... Hier könnte man noch vieles aufzählen.
Um deinen Eltern auch eine Freude zu machen, kannst du ihnen einige Aufgaben ohne zu Murren abnehmen (z.B. die Kartoffeln holen, dein Zimmer aufräumen).
Du wirst sehen, wenn du dies ohne Murren machst, werdest ihr in Frieden miteinander leben können. Gott freut sich darüber.
Eines ist klar: Wenn wir Freude ausstrahlen, werden auch unsere Mitmenschen fröhlicher und so geht das Licht von einem zum anderen und in unserem Umfeld wird es immer heller und freundlicher. So kann Gottes Reich unter uns Menschen wachsen.
Fang in den kleinen Situationen des Alltags an. Nach einiger Überwindung wird es dir zu einer Freude. Du wirst ständig danach suchen, Gott und deine Mitmenschen durch einfache Sachen (z.B. ein Lächeln, eine Hilfsbereitschaft) zu erfreuen. Probiere es einfach aus.


Zum 5. Gebot: Du sollst nicht töten        

Jetzt sagst du bestimmt: Dieses Gebot ist doch überflüssig. Ich würde doch nie jemanden umbringen. Gott meint aber mit diesem Gebot noch viel mehr. Was heißt eigentlich töten? Ist es nur, wenn ich tatsächlich jemanden umbringe? Oder kann töten auch auf andere Art und Weise geschehen? Ein Beispiel:
Ein Freund kommt zu dir und erzählt: "Hast du schon gehört, dass Karin nichts mehr mit dir zu tun haben will, weil..." Nun kommt es darauf an, wie du mit dieser Äußerung umgehst. Du kannst
1. hingehen und sagen: "Da werde ich die Karin mal fragen, was eigentlich los ist und das klären."
   Darüber würde Gott sich freuen, weil du versuchst, im Frieden zu bleiben.
2. du kannst aber auch sauer werden und schimpfen: "Was, das hat die Karin gesagt? Mit der rede ich kein Wort mehr. Die ist für mich gestorben."
   Wenn du so reagierst, ist das schon töten. Du tötest die Liebe in dir und in deinen Mitmenschen. Die Frucht daraus ist, dass ihr traurig werdet.
Versuchen wir immer, mit Gottes Hilfe in der Liebe zu bleiben und uns nicht durch negatives Reden zum Bösen hinreißen zu lassen. Schweigen wir in einigen Situationen lieber und suchen Hilfe durch das Gebet. So bleiben auch unsere Mitmenschen im Frieden und der Haß kann sich nicht so schnell ausbreiten. Scheuen wir uns aber auch nicht davor, uns zu entschuldigen und unseren Fehler zuzugeben, wenn wir für Unruhe gesorgt haben. Bedenken wir dabei die Stelle aus der heiligen Schrift, wie Jesus mit den Sündern umgegangen ist (Johannes 8, 1 - 11) :
"Jesus aber ging zum Ölberg. Frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und das ganze Volk kam zu ihm, und er setzte sich nieder und lehrte sie. Da führten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau herbei, die man beim Ehebruch ertappt hatte, stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: "Meister, diese Frau wurde auf frischer Tat ertappt als Ehebrecherin. Im Gesetz hat uns Moses befohlen, solche zu steinigen; was sagst du dazu?" Das sagten sie, um ihn auf die Probe zu stellen damit sie einen Grund hatten zur Anklage gegen ihn. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger in die Erde. Da sie aber nicht nachließen mit ihren Fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: !"Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie." Und er bückte sich abermals und schrieb auf der Erde. Als sie aber dies hörten, gingen sie davon, einer nach dem anderen, von den Ältesten angefangen bis zu den letzten, und es blieb Jesus allein zurück und die Frau, die in der Mitte stand. Da richtete sich Jesus auf und sprach zu ihr: "Frau, wo sind sie? Hat dich keiner verurteilt?" Sie sagte: " Keiner, Herr!" Jesus sprach zu ihr: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige fortan nicht mehr!"
Wenn Jesus uns immer wieder die Gelegenheit zur Umkehr gibt, haben wir dann ein Recht dazu, im Unrecht zu verharren???
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Re: Gedanken zu den zehn Geboten
Antwort #3 - 07.09.2009 um 10:02:28
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Zum 6. Gebot: Du sollst nicht die Ehe brechen!


Auch bei diesem Gebot denkst du bestimmt: "Damit habe ich nichts zu tun. Das ist was für meine Eltern." Aber stopp: Gott hat nicht gesagt, dass dieses Gebot nur für bestimmte Menschen gilt, sondern es gilt für alle Menschen: also auch für dich!
Stellen wir uns jetzt einen Mann und eine Frau vor dem Traualtar vor. Was machen sie dort?
Sie versprechen sich die Treue. Sie sagen ja zueinander in guten wie in bösen Tagen, das heißt in Tagen, in denen es ihnen gut geht wie auch in Tagen, in denen es ihnen nicht gut geht.
Und jetzt zu dir:
Wie verhältst du dich in deinem Alltag? Kleidest und redest du so, dass du bei deinen Mitmenschen auffällst? Möchtest du immer die erste bzw. der erste überall sein? Kleidest du dich ordentlich? Oder wählst du dir Kleidung aus, die aus dem Rahmen fällt? Möchtest du von allen Menschen angeschaut werde, weil du „so schön“ bist? Überlege einmal, was die anderen Menschen da für Gedanken bekommen könnten. Es wäre gut, wenn du schon jetzt für deinen zukünftigen Mann beziehungsweise für deine zukünftige Frau betest. Wenn du diese Person bereits jetzt Jesus schenkst, dann weißt du, dass Gott dir den Richtigen/ die Richtige schicken wird. Schon allein aus dem Grund, weil du nicht allen Männern/ nicht allen Frauen gefallen möchtest und du ein reines Herz hast, schenkt Gott dir dann die Gnade mit der wahren Liebe auf diese Person zuzugehen. Daher zügeln wir unsere Gedanken, Worte und Werke, kleiden wir uns ordentlich, damit wir nicht in Gefahr kommen, andere durch unser Benehmen zur Sünde zu reizen. Ach, vielleicht noch eine Hilfe zur Kleidung: Wenn du dir neue Kleidung kaufst, dann überlege doch einfach: Würde die Gottesmutter Maria solch ein Kleidungsstück tragen? Schau dir mal ein Muttergottesbild an und dann vergleiche…








Zum 7. Gebot: Du sollst nicht stehlen!      

         

Wenn wir hören, dass wir nicht stehlen sollen, denken wir zunächst an Einkaufssituationen. Es gibt aber viel mehr, was wir stehlen.

Wir sind zu Hause und überlegen, was wir machen wollen. Und schon schalten wir das Fernsehgerät ein. Du sagst, damit stehlen wir doch nicht. Doch, sogar ziemlich viel:

1. stehlen wir Jesus Zeit, die wir mit ihm verbringen könnten.

2. bestehlen wir uns selber, indem wir uns vollpumpen mit überflüssigem Müll, der uns belastet und uns von Gott wegführt.

3. bestehlen wir unsere Mitmenschen, denen wir in dieser Zeit Gutes tun könnten.

Solche Situationen gibt es sehr häufig in unserem Alltag. Schauen wir in allen Situationen auf Jesus und überlegen, was er an unserer Stelle tun würde. Wir werden sehen, dass wir innerlich immer freier und glücklicher werden. Es wird immer einfacher mit Jesus ins Gespräch zu kommen, da nicht mehr so viele Trennwände in Form von negativen Gedanken aufgestellt sind. Bestehlen wir uns nicht selber der Gnadengeschenke Gottes, die vor unserer Herzenstür liegen und nur darauf warten, ausgepackt zu werden. Was nutzen uns die Geschenke, wenn sie in der Ecke verstauben. Erfreuen wir uns an diesen, damit wir immer in der Vereinigung mit Jesus leben können.

                                                Smiley



All die Tugenden fließen auf uns über, wenn wir uns öffnen. Wenn ich ja sage zu Jesus, kümmert er sich um den Rest. Und Jesus weiß, was wir gebrauchen. Er weiß es besser wie wir es je wissen können. Öffnen wir unsere Herzen, damit die Liebe Gottes nicht in Schranken gehalten wird und gehindert wird, hinaus zu gelangen.

                                                   Smiley

Öffnen wir uns, damit die Liebe Gottes freien Ein- und Ausgang hat und so unser ganzes Umfeld mitreißen kann.





Ja, entfernen wir die Schranken, damit das Reich Gottes mitten unter uns sein kann. Bestehlen wir unser Umfeld dieser Gnaden nicht dadurch, dass wir die Türen verschlossen halten und Jesus den Eingang verweigern. Er wartet nur auf unser Ja zu ihm.



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Re: Gedanken zu den zehn Geboten
Antwort #4 - 07.09.2009 um 10:08:18
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Zum 8. Gebot: Du sollst gegen deinen Nächsten kein falsches Zeugnis abgeben

                         oder: Du sollst nicht lügen





Wie schnell kommen wir in die Gefahr aus der Wahrheit herauszufallen.

Sage ich immer wirklich die Wahrheit oder gibt es da auch sogenannte Notlügen? Versuche ich meinen Willen durchzusetzen, indem ich übertreibe?

Kann ich auch mal fünfe gerade sein lassen ohne mich zu verteidigen und Recht haben zu wollen?

Gönne ich meinem Nächsten wirklich alles Gute oder denke ich zunächst egoistisch an mich selber?

Es gibt einen Satz, der heißt: Jeder Mund, der lügt, ist ein Mörder seiner eigenen Seele.

Das bedeutet, immer wenn ich in der Unwahrheit lebe, entfernt sich Jesus von mir. Ich schränke ihn ein, indem ich sage: "Stop! Bis hierher und nicht weiter." Jesus ist zwar traurig über dieses Stoppschild, aber er respektiert es, weil er uns unseren freien Willen gegeben hat. Die Konsequenz in unserem Leben ist dann aber, dass wir immer unglücklicher und trauriger werden. Wir fühlen uns nicht mehr geborgen in der Liebe des Vaters. Dies geschieht dann aber nicht, weil Gott es so will.

Wir übertragen dieses Getrenntsein von Gott dann auf unsere Mitmenschen, indem wir nicht mehr fröhlich sind, uns selber für viel zu wichtig nehmen, besser sein wollen wie diese, eifersüchtig sind...

Und schon lauert die Gefahr der Lüge, da wir uns ja beweisen wollen. Wenn wir in diesem Fall das Stoppschild aufstellen

ist es für uns ein großer Segen.

STOPPEN wir die negativen Gedanken, Worte und Werke, indem wir uns immer an Jesus wenden. So schenkt er uns den wahren Frieden und die wahre Freude.


                                         Smiley



Zum 9. und 10. Gebot: Du sollst nicht begehren...


Da kommt deine Freundin Lisa zu dir und zeigt dir ganz stolz ihr neues Fahrrad, das sie von ihren Eltern geschenkt bekommen hat. Wie verhälst du dich?

Kannst du dich wirklich aus ganzem Herzen mit Lisa freuen? Oder bist du eifersüchtig, indem du es ihr nicht gönnst und denkst: "Warum bekommt die Lisa ein neues Fahrrad und nicht ich?" In diesem Gebot steht ja: Du sollst nicht begehren... Dort steht nicht, dass das mit Worten und Taten geschehen muß, das fängt in unseren Gedanken an. Sind meine Gedanken wirklich rein? Unsere Mitmenschen spüren unsere schlechten Gedanken. Dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass Streit und Eifersucht entsteht.

                                                                       

Stell dir einmal einen großen Sack vor, der zugebunden ist. In diesem Sack kann Gutes (Gold, Silber...) aber auch Schlechtes (schlechte Filme, faule Eier...) sein. Solange der Sack verschlossen ist, scheint alles gut zu sein. Wird aber der Sack geöffnet, kommt der Inhalt zum Vorschein. So ist es auch mit unseren Gedanken. Es heißt: was du in deinem Herzen hast, das kommt über deine Lippen. Das heißt, wenn du innerlich voll bist mit negativen Gedanken, dann öffnest du irgendwann deinen Mund (wie den Sack) und richtest dadurch viel Schaden an. Du stiftest dann Unfrieden, Streit, Eifersüchteleien, Verleugnungen...

Dein Gegenüber wird dann wieder damit infiziert und geht damit in sein Umfeld. So verbreitet sich das Unheil wie eine schwere ansteckende Krankheit.

Anstatt sich also auf seine negativen Gedankenwelt einzulassen, sollte man sofort in den Anfängen dagegen angehen, indem man seine Mitmenschen segnet (vor allem auch in Gedanken) und immer wieder Zuflucht bei Jesus... sucht.

Stell dir vor, wie du dem Himmel dadurch helfen kannst, indem du dieses geistige Stoppschild aufstellst.

So bist du der Noah für dein Umfeld. Und wenn du nun liest, was Noah gemacht hat, dann sollte das für dich ein Ansporn sein auch so zu handeln. Noah wurde für sein Festhalten am Wort Gottes und durch seine Treue reich gesegnet und mit ihm seine ganze Familie.

Lassen wir uns von nichts und niemanden aufhalten unser Christsein zu leben. Denn nur wenn wir ja sagen zu dem Willen Gottes, kann er uns und unser ganzes Umfeld reich segnen und beschenken.

Also worauf wartest du noch? Fang einfach an



                                                                       Smiley


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