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Normal Topic Ein Wort an die Erstkommunion (Gelesen: 2.811 mal)
Inka
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In tiefer Liebe für JESUS,
MARIA und JOSEF

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Ein Wort an die Erstkommunion
19.10.2009 um 13:44:55
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Ein Wort an die Erstkommunion

Das höchste Glück

                                                    1.
Es sind jetzt mehr als 700 Jahre. In der Stadt Lissabon (Königreich Portugal) wurde braven Eltern ein Knäblein geschenkt, denn sie in der Heiligen Taufe den Namen Ferdinand gaben. Das Kind wuchs heran, und je älter es wurde, desto größer war auch seine Liebe zum göttlichen Jesuskinde. Die Mutter, und später der Priester hatten ihm so viel vom Heilande erzählt. Oft entfernte sich Ferdinand plötzlich von seinen Spielgenossen, ging ganz allein in eine Kirche, kniete an den Stufen des Altares nieder und betete da vor dem Tabernakel so fromm und andächtig, dass Jesus gewiss seine Freude daran haben musste. Der Knabe zum Jüngling geworden. Da entschloss er sich, in ein Kloster zu gehen und nur für Gott zu leben und zu arbeiten. Er wurde Franziskaner und erhielt den Namen Antonius. Wunderschön konnte er predigen. Sein Angesicht leuchtete und strahlte, wenn er von der Liebe des göttlichen Kindleins redete. Überall wollte man ihn hören, in Portugal, in Spanien, in Italien. Wo die Menschen ihm seine Aufmerksamkeit schenken wollten, wie in der Stadt Riminin, in  Italien, wandte er sich dem Ufer des Meeres zu. Unser Bild: „Die Bewohner des Meeres lauschen den Worten, welche die Menschen verachten“, zeigt uns den Heiligen Prediger. Er fordert die Fische zum Lobe Gottes auf. Diese drängen sich zahlreich an die Oberfläche des Wassers, um aufmerksam zu lauschen. Die Bewohner von Rimini, Alt und Jung, Vornehm und Niedrig, sind herbeigeeilt, um Zeugen des Vorganges zu sein. Auf einer Reise geschah etwas ganz wunderbares.
Er war bei einem Freunde eingekehrt; da wollte er die Nacht verbringen. Schon früh begab er sich auf sein Zimmer. Der Mond war eben am Himmel heraufgezogen und übergoss Berge und Täler mit seinem blassen Lichte. Still und friedlich lag die Welt da. Kein Laut tönte durch die Nacht. Auch die Vöglein waren schlafen gegangen, und mit ihnen die Bewohner des Hauses. Nur der Hausherr wachte noch. Zufällig kam er am Zimmer vorbei, in dem Antonius war. Da bemerkt er, dass ein heller Lichtschein aus einer Spalte der Türe dringe. Er blickte hinein durch dieselbe, und was sah er? Antonius kniete auf einem Betstuhle. Über demselben schwebte ein wunderliebliches Knäblein auf lichten Wolken. Es neigte sich lächelnd herab zu dem heiligen, und er nahm es in seine Arme und küsste es. Dann verschwand das Kind, und der Lichtglanz erlosch.



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Re: Ein Wort an die Erstkommunion
Antwort #1 - 20.10.2009 um 10:16:55
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                                                  2.
Du weißt, wer jenes Kindlein war. Vielleicht du: Wenn nur auch mir einmal das Jesuskind erscheinen würde; wenn ich es, wie Antonius, wie die frommen Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenlande, in meine Arme nehmen könnte! Aber siehe, du darfst noch mehr tun. Jesus kommt zu dir in der heiligen Kommunion, und er wohnt in deinem Herzen, wie im Tabernakel. Ist das nicht das höchste glück? Glücklich waren alle jene, die das göttliche Kind anbeten, die es in ihre Arme schließen, an ihr Herz drücken durften. Aber weit glücklicher bist du, da du Gott Herrn in dein Herz empfangen kannst. Du siehst ihn zwar nicht mit deinen leiblichen Augen, aber mit den Augen des Geistes. Denn der Glaube belehrt dich, dass es der nämliche Gott ist, der in der Krippe gelegen, der am Kreuze gelitten, der aus dem verschlossenen Grabe hervorgegangen, dieser nämlich Gott kommt in der heiligen Kommunion zu dir. Er kommt zu dir mit seiner ganzen Person, mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut, verborgen unter der geheimnisvollen Brotsgestalt.


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Re: Ein Wort an die Erstkommunion
Antwort #2 - 21.10.2009 um 10:43:36
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                                                 3.
So hatte es die ewige Wahrheit versprochen. Viele Menschen kamen einst zum Heiland, um seine Predigt zu hören. Den ganzen Tag harrten sie aus. Darum waren sie hungrig geworden. Der Herr hatte Mitleid und wirkte ein erstaunliches Wunder. Er vermehrte fünf Brote und zwei Fische derart, dass 5000 Menschen davon satt wurden, und noch 12 Körbe voll übrig blieben. Am anderen Tag kamen die Leute wieder, sie hoffen abermals Brot zu erhalten. Daher sprach der Herr zu ihnen: „Ihr suchet mich, weil ihr gestern satt geworden.“ Dann ermahnte er sie, mehr um eine andere  Speise besorgt zu sein. Er meinte die himmlische Speise. Darum fügte er bei: „Das Brot, das ich euch geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt“, d.h. das nämliche Fleisch, das ich am Kreuze hingeben werde, damit die Welt d.i. die Menschen, das Leben haben auf dieser Welt das Leben der Gnade, in der anderen Welt das Leben der ewigen Seligkeit. Da stritten die Juden unter einander und sagten: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ Sie fassten also die Worte des Heilands buchstäblich auf, er werde ihnen sein Fleisch zum  Genusse reichen. Wäre es nicht so gewesen, so hätte es der Herr sagen müssen, das hat er auch jedes Mal getan, wenn man ihn falsch verstund. Diesmal aber wiederholte er noch klarer und bestimmter, was er vorher gesagt. Er sprach: „Wahrlich, wahrlich sage ich euch, wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht essen und sein Blut nicht trinken werdet, so werdet ihr das Leben nicht in euch haben, Denn mein Fleisch ist wahrlich eine Speise, und mein Blut ist wahrhaftig ein Trank“ ( Joh.6,52ff.) Daraufhin haben ihn viele von seinen Jüngern verlassen. Diese Rede ist hart“, sagten sie, „wer kann sie hören?“ Sie wollten dem Heiland nicht glauben. Deshalb gingen sie fort von ihm; wer aber Christus verlässt, der geht verloren. Was tat der Herr? Hielt er sie zurück? Sagte er: Ihr guten Leute, bleibt doch. Es handelt sich ja nur um ein Stücklein Brot, das euch an meinen Leib erinnern soll? O nein, er ließ  sie gehen. Und an die Zurückgebliebenen sich wendend, sagt er: „Wollt auch Ihr gehen?“ d.h. wollt auch ihr meinen Worten nicht glauben? Aber da trat Petrus vor und sprach: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt, dass du bist Christus, der Sohn Gottes.“ Der Apostel wollte sagen: Wir können es zwar auch nicht begreifen, wie du uns deinen Leib zum Genusse gibt. Aber wir haben gesehen, wie du Wasser in Wein verwandelt, Blinde sehend, Lahme gehend, Tode lebendig gemacht hat. Also wirst du auch das Brot in deinen heiligsten Leib verwandeln können.

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Re: Ein Wort an die Erstkommunion
Antwort #3 - 22.10.2009 um 10:52:05
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                                                4.

So müssen auch wir sprechen. Jesus Christus ist der Sohn Gottes; also kann er die größten Wunder wirken, wenn er will. Und weil der Heiland so unendlich gut ist, so wollte er nicht bloß leiden und sterben für die Menschen, und dann wieder zur Herrlichkeit  des Vaters zurückkehren. Nein, er wollte immer bei uns bleiben, immer neuerdings sich für uns opfern, in der heiligen Kommunion sogar unsere Seelenspeise sein. Darum erfüllte er, was er versprochen, am Vorabende vor seinem Leiden. Da nahm er Brot, segnete, brach es, gab es seinen Jüngern und sprach: „Nehmet hin und esset; dies ist mein Leib, der für euch hingegeben wird:“ Auf gleiche Weise nahm Jesus den Kelch, segnete ihn, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: „Nehmet hin und trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des neuen Bundes, welches für euch und für viele vergossen werden zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Andenken.“ (Matth.26,Luk22) Klarer und deutlicher hätte doch der Heiland nicht sprechen können. Es frägt sich nur, wenn wir glauben wollen, ihm, der ewigen Wahrheit, oder jenen, die seine Worte nach ihrem Gutdünken auslegen. Hinter dem Hochaltar der berühmten Abtkirche zu Ottobeuren in Schwaben befindet sich der Tabernakel aus der früheren Kirche, die im Jahre 1558 war geweiht worden. Auf diesem Tabernakel blickt man ein eigentümliches Gemälde: Im oberen Felde sitzt Christus der Herr, mit der geweihten Hostie in den Händen, an einem Tische, während auf einem Spruchbande die Worte stehen: „Das ist mein Leib:“ Auf der einen Seite des Tisches steht Luther im schwarzen Doktorgewande, ein offenes Buch in der Hand, worauf geschrieben ist: „Das werd mein Leib.“ Die andere Seite nimmt Calvin ein, gleichfalls mit einem geöffneten Buch, welches die Worte enthält: „Das bedeutet meinen Leib.“ Am Fuße der Darstellung steht die kurze Frage: „Wer hat Recht?“


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Re: Ein Wort an die Erstkommunion
Antwort #4 - 23.10.2009 um 12:52:35
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                                             5.

Jesus Christus, der Gottmensch, kommt also zu dir in der heiligen Kommunion. Kann es ein höheres Glück geben? Don Bosco, der große Jugendapostel, lebte in Turin. Eines Tages wollte er sich rasieren lassen. Er trat in eine Barbierstube. Niemand war da als ein kleiner Junge von 11 Jahren. „Wie heißest du, mein Freund? Fragte Don Bosco. „Ich heiße Antonio Castini.“ „Leben deine Eltern noch?“ „Nur noch die Mutter.“ „Hast du die erste heilige Kommunion schon empfangen?“ „Noch nicht“ Don Bosco lud den Knaben ein, zu ihm zu kommen, er wollte ihn vorbereiten auf die erste heilige Kommunion. Pünktlich fand sich  Antonio bei dem Priester ein, aber erst in späten Abendstunde. Vorher durfte er das Geschäft nicht verlasen. Jede freie Minute benützte er zum lernen des Katechismus. Als der Tag der ersten Kommunion kam, da war der Knabe überglücklich. Begleitet von seiner Mutter, trat er zum Tisch des Herrn. Ein Schimmer seliger Verklärung glitt über sein Angesicht, als der liebe Heiland in seinem Herzen Einkehr hielt. Noch in der Kirche umarmte der Knabe seine Mutter und sprach: „So glücklich war ich noch nie. Aber von heute an will ich auch brav sein und dich nie mehr betrüben.“ Mutter und Kind weinten. Auch dem heiligen Priester Don Bosco, der alles das mit ansah, rollten die  hellen Tränen über die Wangen. Der Knabe hat sein Wort gehalten. Er ist heute ein braver Familienvater in Turin und ernährt mit seiner Hände Arbeit sich und seine Kinder, allgemein geachtet als wackerer Bürger und eifriger Katholik. In seiner Wohnstube hängt ein Bild; es stellt den Heiland dar, wie er einem Knaben die heilige Kommunion reicht. Unter dem Bilde stehen die Worte: „Das höchste Glück: bei Gott zu sein, Wer Gott verlässt, hat Qual und Pein.“


Quelle: entnommen aus dem Buch Der Weg zum Glück Hausschatz für die katholische Familie vom Stadtpfarrer und Dekan Franz Xaver Wetzel.
Das Buch erschien im Jahre 1922 im St. Vincenz- Verlag Josef Feyrer

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Re: Ein Wort an die Erstkommunion
Antwort #5 - 08.08.2013 um 22:23:09
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Hier hat ein Priester einen wichtigen Brief an die Eltern geschrieben.
Sollte heute jeder Priester tun.
Es sind die wichtigsten Regeln für Eltern und Kinder zur Hl.Erstkommunion und auch für später.

1. Die aktive Mitfeier der katholischen Liturgie ist allen Christen und Christinnen möglich. Diese besteht in der richtigen Einstellung des Herzens und im inneren und - wenn gewünscht und je nach Fähigkeit - auch im äußeren Mitsingen und Mitbeten. Der Empfang der Heiligen Kommunion selbst ist kein notwendiger Bestandteil der aktiven Mitfeier der Heiligen Messe (vgl. Apostolisches Schreiben Sakrament der Liebe, Nr. 55).

2. Zum Empfang der Heiligen Kommunion selbst sind zunächst notwendig die gültig empfangene heilige Taufe (im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes) und normalerweise die aktuelle volle Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche sowie damit verbunden die aktuelle Annahme aller ihrer Glaubenswahrheiten und Sittenlehren, vor allem was die - auch nach der Heiligen Messe - andauernde Gegenwart Christi unter den (nach der Wandlung nur noch äußerlich verbleibenden) Gestalten von Brot und Wein im Tabernakel betrifft (vgl. Apostolisches Schreiben Sakrament der Liebe, Nr. 56).

3. Weiters ist es nötig, sich von schwerer (ungebeichteter) Schuld in den zehn Geboten frei zu wissen (nötigenfalls ist zuvor eine heilige Beichte abzulegen und die priesterliche Lossprechung zu empfangen, was einmal im Jahr für alle Katholiken vorgesehen ist), das heißt es muß der Stand der Gnade vorliegen (vgl. Apostolisches Schreiben Sakrament der Liebe, Nr. 20 f.)

4. Außerdem ist es nötig, daß das Eucharistische Fasten gehalten wird, das heißt spätestens eine Stunde vor dem Zeitpunkt des geplanten Empfanges der Heiligen Kommunion dürfen Gesunde außer Wasser nichts mehr einnehmen (keine feste Nahrung oder nahrhafte Getränke).

5. Schließlich sind zu erwarten eine andächtige Gebetshaltung, eine möglichst mysteriengemäße Kleidung und konkrete Zeichen der Ehrfurchtsbezeugung vor und/oder nach dem Kommunionempfang. Als Ideal kann nach Meinung unseres Papstes Benedikt XVI. die Heilige Kommunion in den Mund sowie in in knieender Haltung gelten, wobei aber jedem ehrfürchtigen Kommunikanten die Form des würdigen Empfanges ganz freigestellt ist (vgl. Apostolisches Schreiben Sakrament der Liebe, Nr. 50).

6. Nach dem Kirchenrecht ist jeder Priester verpflichtet, öffentlichen Sündern die Heilige Kommunion zu verweigern (z. B. Politikern, welche liberale Abtreibungsgesetze oder den Abtreibungsmord als angebliches Recht befürworten, aber auch - die Beispiele sollen hier jedoch nicht einfach gleichgesetzt werden - Christen in [kirchlich] nicht geordneten Standesverhältnissen usw. [vgl. Apostolisches Schreiben Sakrament der Liebe, Nr. 29]).

7. Kann man nicht kommunizieren, so ist der aktiven Mitfeier der unblutigen Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Jesu Christi deshalb keinerlei Abbruch getan. Das Wichtigste ist nämlich die herz-innige Teilnahme an der Opferhandlung Christi in der Messe (an jedem Sonn- und Feiertag für Erwachsene und Kinder verpflichtend), die ab der Heiligen Wandlung geschieht. So soll auch der, der die Kommunion (als Frucht des Meßopfers) nicht empfängt, eine innige geistliche Sehnsucht in seinem Herzen entwickeln, Jesus Christus empfangen zu wollen, und das nennt sich die geistliche Kommunion (vgl. Apostolisches Schreiben Sakrament der Liebe, Nr. 55).

Sollten Sie selbst von einem der vorgenannten Punkte persönlich betroffen sein, so stehe ich Ihnen jederzeit zum Gespräch bereit. Ich schätze es sehr, wenn mir gegenüber die persönliche Meinung frontal gesagt wird. Wir können über alles reden. Auch bin ich jederzeit bereit, Gespräche zur vollen Integration in die Katholische Kirche oder über eine mögliche Ungültigkeit oder Lösbarkeit etwaiger früherer Ehen zu führen.

Die Kirche bietet in ihrer Gerichtsbarkeit allen Eheleuten die Möglichkeit, in einfacher Weise eine mögliche Ungültigkeit früherer (und gemäß dem Ja-Wort äußerlich noch bestehender) Ehen überprüfen zu lassen, um möglicherweise Paaren, die derzeit nicht kirchlich verheiratet sind, die Chance zu geben, ihren Stand nachträglich kirchlich zu ordnen bzw. auf Wunsch auch wieder feierlich-kirchlich zu heiraten.

Ohne einen Übertritt in die Katholische Kirche bzw. ohne eine möglicherweise notwendige Ordnung der eigenen partnerschaftlichen Verhältnisse im Sinne der Naturordnung und der vom Glauben herrührenden Rechtsordnung der Kirche ist der Kommunionempfang leider nicht möglich. Ich bitte Sie sehr, dies zu akzeptieren und für diese Haltung auch in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis um Verständnis zu werben.

Es geht darum, daß der Weiße Sonntag geordnet und friedlich abläuft, um den Höhepunkt der Heiligen Wandlung und der ersten Heiligen Kommunion der vier Erstkommunikanten ohne Ablenkungen und in freudiger Weise mitzufeiern. So verbleibe ich mit herzlichem Gruß und mit allen guten Wünschen für die verbleibende Fastenzeit, wobei ich Sie schon heute zur Osternacht in die Wallfahrtskirche St. Marien Buchenhüll (D-85072 Eichstätt) einlade, die um 20.30 Uhr beginnen wird. Ihr Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik, katholischer Seelsorger und Rektor der Wallfahrtskirche / Euer Padre Alex

LINK: Brief an die Eltern
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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