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Normal Topic Wert der Hl. Messe (Gelesen: 7.745 mal)
Inka
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In tiefer Liebe für JESUS,
MARIA und JOSEF

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Wert der Hl. Messe
06.01.2010 um 13:35:52
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Er lässt dir alle jene lässlichen Sünden nach, die du. entschlossen bist, nach Kräften zu meiden. Er vergibt dir auch alle Sünden, deren du dir nicht bewusst bist und die du niemals gebeichtet, Die Gewalt des Teufels über dich ist gebrochen.
Jede heilige Messe gewinnt für dich einen höheren Grad der Glorie im Himmel.
Der Segen des Priesters, den du in der heiligen Messe empfängst, wird von Gott selbst bestätigt. Wenn du die heilige Messe andächtig mitfeierst, erweisest du dem Heiland die grüßte Ehre. In der heiligen Messe leistet Christus Sühne für alle deine Fehler und Nachlässigkeiten. Te andächtiger du an der heiligen Messe teilnimmst, desto mehr zeitliche Sündenstrafen kannst du dadurch abbüßen.
Die heiligen Messen, die du andächtig mitgefeiert hast, werden in deiner Todesstunde dein größter Trost und vor dem Richterstuhle Gottes deine beste Hilfe sein. Durch die Teilnahme an der heiligen Messe kannst du den Seelen im Fegefeuer helfen, die Zeit ihrer Reinigung abzukürzen.
Durch jede heilige Messe verkürzt du dein eigenes Fegefeuer.
Eine einzige heilige Messe, die du im Leben fromm mitgefeiert hast, wird dir von größerem Nutzen sein als viele, die für dich nach dem Tode aufgeopfert werden.
Deine irdischen Angelegenheiten werden vom Himmel besonders gesegnet sein.
Du wirst vor vielen Gefahren und vor vielem Unglück bewahrt, dem du sonst erlegen wärest. Bei der heiligen Messe umgeben dich heilige Engel, die dem anbetungswürdigen Opfer mit Andacht beiwohnen.
Wenn du die heilige Messe zu Ehren eines Heiligen aufopferst, danke Gott für die Gnaden, die er ihm erteilt hat. Du vermehrst dadurch seine Freude im Himmel und er wird dich besonders beschützen.


Autor: P. Martin von Cochem"

Der auszugsweise Nachdruck, sowie dessen Vervielfältigung, ist jederzeit gestattet

Quelle: entnommen aus dem Buch Durch Maria zu Jesus
Eigentümer, Herausgeber, Verleger u.f.d. Inh. verantwortL: Otto Zischkin, A-1010 Wien, Seilerstätte 16, Österreich. Herstellung u. Druck; Wagner + Deni,D-8907 Thannhausen




« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:25:16 von Brigitta B »  

Wir wollen in der Freude nicht die Gottesfurcht vergessen und im Leid die Hoffnung niemals aufgeben.
Gregor von Nazianz

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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #1 - 10.10.2010 um 15:56:34
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WERT DER HL. MESSE

Ordnen wir unseren Tagesplan, damit uns für die Hl. Messe Zeit bleibt. Sagen wir nicht, wir hätten zu viel zu tun, denn Jesus könnte uns an das Wort erinnern:
„Martha, kümmerst dich um vieles, anstatt an das eine Notwendige zu denken!“ (LK 10,41).
Wer ernstlich will, findet die Zeit zur Messe zu gehen, ohne seine Pflichten zu vernachlässigen.
Der hl. Josef Cottolengo empfahl allen die tägliche Hl. Messe, den Lehrern, Pflegerinnen, den Tagelöhnern, Ärzten und Eltern..
und wenn jemand antwortete, er habe keine Zeit dafür, erwiderte er entschieden: „Schlechte Zeiteinteilung! Schlechte Einteilung der Zeit!“ So ist es.
Wenn wir wirklich an den unendlichen Wert denken würden, würden wir uns danach sehnen und alles unternehmen, um die Zeit dafür zu finden.
Als der hl. Karl von Sezze für das römische Gericht unterwegs war, kehrte er in einige Kirchen ein, um zusätzliche Messen mitzufeiern.
Bei einer dieser Messe traf ihn während der Wandlung die Liebesflamme im Herzen.
Der hl. Franz von Paola begab sich jeden Morgen in die Kirche und blieb bei allen Messen, die gefeiert wurden.  
Der hl. Aloisius von Gonzaga, der hl. Alfons Rodriguez und der hl. Gerhard Maiella dienten jeden Morgen bei so vielen Messen als möglich und in so andächtiger Haltung,
dass sie dadurch viele Menschen in die Kirche zogen.
Der ehrwürdige Franz vom Kinde Jesu, ein Karmelitermönch, diente täglich bei zehn Messen. Wenn er einmal bei weniger Messen Dienst tat, sagte er:
„Heute war mein Frühstück nicht vollständig.. „ Bei wie vielen Messen war der hl. Pio von Pietrelcina täglich dabei, wobei er viele Rosenkränze betete! –
Der hl. Pfr. von Ars irrte sich nicht, wenn er sagte: „Die Heilige Messe ist die Andachtsübung der Heiligen.“ „ICH WÜRDE ZEHN MEILEN WEIT GEHEN“

Ähnliches kann man von der Liebe heiliger Preister zur Messfeier sagen. Es war für sie ein großer Schmerz, wenn sie nicht zelebrieren konnten.
„Wenn du hörst, dass ich nicht mehr zelebrieren kann, kannst du mich für tot halten“, sagte der hl. Franz Xaver Bianchi zu einem Mitbruder
Der hl. Johannes vom Kreuz gab zu verstehen, dass sein größter Schmerz während der Verfolgungszeit war,
dass er durch neun Monate weder die Messe feiern noch die Hl. Kommunion empfangen durfte.
Für die Heiligen zählten weder Widerstände noch Schwierigkeiten, wenn es um ein so hohes Gut ging.
Wir wissen aus dem Leben des hl. Alfons von Liguori, dass ihn eines Tages auf einer Strasse in Neapel arge Leibschmerzen überfielen.
Der begleitende Mitbruder ermahnte ihn anzuhalten, um ein schmerzstillendes Mittel einzunehmen. Der Heilige hatte aber noch nicht die Messe gefeiert und antwortete sofort:
„Mein Lieber, ich würde in diesem Zustand noch zehn Meilen weit gehen, um nicht die Hl. Messe zu versäumen.
"Es war nicht möglich, ihn von der damaligen Vorschrift (des Nüchterngebotes ab Mitternacht) abzubringen.
Nach kurzem Anhalten, bis sich die Krämpfe etwas gelöst hatten, setzte er den Weg bis zur Kirche fort.
Als sich der hl. Laurentius von Brindisi, ein Kapuziner, an einem Ort von Andersgläubigen befand, wo keine katholische Kirche war,
ging er 40 Meilen weit zu Fuß, um eine Kapelle zu erreichen, worin er die Hl. Messe konnte. Er pflegte oft zu sagen: „Die Messe ist mein Himmel auf Erden.“
Auch der hl. Franz von Sales lebte in einer evangelischen Gegend und musste, um die Hl. Messe zu feiern, täglich am frühen Morgen in eine katholische Pfarrkirche gehen,
die jenseits eines Flusses war. Ein anhaltender Herbstregen ließ den Fluss anschwellen, dass er die kleine Brücke mitriss, die der Heilige überschreiten musste.
Aber der hl. Franz ließ sich nicht entmutigen.
Er legte einen dicken Balken an die Stelle, wo die Brücke war und balancierte jeden Morgen darüber.
Im Winter war dieses Unternehmen durch Eis und Schnee sehr gewagt und rutschgefährlich und er konnte ins Wasser stürzen.
Da setzte sich der Heilige rittlings auf den Balken und kroch auf allen vieren hin und zurück, um nicht ohne die Messfeier bleiben zu müssen.
Wir können nie genug über das unaussprechliche Geheimnis der Hl. Messe nachdenken, das sich auf unseren Altären als Kreuzopfer Jesu wiederholt.
Und nie können wir dieses erhabene Wunder der Liebe Gottes genug lieben.
Der heilige Bonaventura schrieb: „Die hl. Messe ist das Werk, durch welches uns Gott die ganze Liebe, die er uns brachte, vor Augen stellt.
In gewissem Sinn  ist sie die Synthese aller Wohltaten, die er uns erwiesen hat.“
„Setzt allen Eifer ein, um zur Hl. Messe zu gehen, auch an Werktagen, auch wenn ihr dafür manche Unanehmlichkeit ertragen sollt.
Damit erreicht ihr vom Herrn jede Art von Segen.

Q: Jesus die eucharistische Liebe  (mit feundl. Erlaubnis)
« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:25:26 von Brigitta B »  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #2 - 15.01.2011 um 22:59:55
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Das heilige Meßopfer ist mein Leben!
Alle 24 Stunden 350 000 heilige Messen.
In jeder Sekunde 4 Erhebungen von Hostie und Kelch. Vereinige dich im Geiste mit ihnen!
Dann sind sie dein, dann fließen ihre Gnaden dir zu. Ich kann den ganzen Tag der heiligen Messe im Geiste beiwohnen;
denn ich weiß, das heilige Meßopfer wird zu jeder Stunde des Tages und der Nacht auf dem Erdkreis dargebracht.
Sobald ich mich innerlich sammle, und sei es nur für einen Augenblick, sehe ich zwischen Himmel und Erde Hostie und Kelch erhoben.
Mit einem Gedanken kann ich sie der heiligsten Dreifaltigkeit aufopfern zur Ehre Gottes und zur Verbreitung des Reiches Jesu Christi auf Erden.
Sobald mir eine Gnade zuteil wird und mir irgend etwas Gutes geschieht, opfere ich Hostie und Kelch auf als Dank für Gottes unermeßliche Großmut.
Wenn ich einen Fehler begangen habe, kann ich gleich im Geiste das kostbare Blut Jesu Christi als Sühne aufopfern. Ich weiß dann mit Gewißheit,
daß mir verziehen wird und daß ich neues Licht und neue Kraft erhalte.
Wenn ich leiden muß, so vereinige ich mein Leiden mit dem Opfer Jesu Christi.
Und da ich weiß, daß mein Kummer und meine Schmerzen dadurch für viele Seelen wirksam werden können, wird es mir nicht mehr so schwer, sie zu tragen.
Wie viele Wünsche habe ich auf dem Herzen für die Kirche und mein Vaterland, für die Seelen in dieser Welt und im Jenseits.
Wie viele Menschen verlangen nach meiner Hilfe. Und ich kann ihnen helfen, wenn ich mein Gebet mit der göttlichen Fürbitte im heiligen Meßopfer vereinige.
Ja, ich glaube fest, dadurch alles, aber auch alles erlangen zu können.
Also mit dem heiligen Meßopfer fortwährend vereinigt, erhält mein kleines Leben ein unermeßlich weites Wirkungsfeld.
Ich werde erfüllt mit schöpferischer Kraft, die Erde und die Seelen für Jesus Christus umzugestalten.
Denn, was könnte ich Größeres für die Ehre Gottes und für das Wohl meiner Brüder auf Erden tun, als immer wieder Hostie und Kelch zum Himmel zu erheben?

Q: Herr lehre uns beten (vergriffen)

« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:25:36 von Brigitta B »  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #3 - 28.01.2012 um 12:35:54
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Smiley

Wer mit Andacht und Beharrlichkeit die hl. Messe hört,
werde keines schlechten Todes sterben.
In besonderer Weise erhört der Herr die Gebete,
die mit Andacht während der Erhebung der heiligen Hostie verrichtet werden.

(Hl. Augustinus)


« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:25:56 von Brigitta B »  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #4 - 19.07.2012 um 00:28:39
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In der heiligen Messe wird die Gnade vermehrt

In jeder heiligen Messe wird uns die Gnade vermehrt. Das gilt sowohl für den Priester, welcher die Messe feiert, als auch für die Gläubigen, die an ihr andächtig teilnehmen.
Denn bei der heiligen Messe üben wir die verschiedensten Tugenden. Du schlägst in der Messe mehrmals demütig und ernstlich an die Brust. Dabei erweckst du jedesmal Reue und Leid.
Du hälst fest für wahr, dass Christus in der Hostie gegenwärtig ist und sich auf dem Altar seinem Vater für die armen Sünder aufopfert.
Damit übst du die hohe Tugend des Glaubens. So oft du daran denkst, dass Jesus auf dem Altar ist, übst du eine große Tugend und verdienst reiche Vermehrung der Gnade.
Du übst auch die Tugend der Anbetung, so oft du dich verneigst und deinem Gott innerlich oder äußerlich Ehrerbietung erzeigst.
Obgleich du Gott schuldig bist, ihn in Ehrfurcht anzubeten, belohnt er doch diesen Akt mit einer neuen Gnade.
Wenn du während der Wandlung die Hostie und den heiligen Kelch mit Liebe anschaust, übst du die Tugend wahrer Andacht.
Bei der heiligen Messe sollst du beten: "Mein Gott, ich opfere Dir auf Deinen lieben Sohn, ich opfere Dir auf sein bitteres Leiden, ich opfere Dir auf seinen schmerzlichen Tod."
Dadurch übst du die Tugend der Freigebigkeit gegen Gott. Du sprichst:
"Herr, ich opfere Dir diese heilige Messe auf für alle Lebenden und Verstorbenen, besonders jene, für die ich zu beten schuldig bin."
Damit übst du die Tugend der Nächstenliebe. Durch all diese Tugendübungen aber erwirbst du dir reichliche Vergeltung.
Dass die heilige Messe die heiligmachende Gnade vermehrt, bezeugen auch die Väter. So spricht der heilige Cyprian:
"Dieses übernatürliche Brot und der geweihte Kelch gereichen den Menschen zum Leben und zum Heil." Und Papst Innozenz III. sagt:
"Durch die Kraft des heiligen Messopfers werden alle Tugenden in uns vermehrt und die Früchte aller Gnaden reichlich ausgeteilt."
Q: Martin v. Cochem
« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:26:05 von Brigitta B »  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #5 - 19.07.2012 um 22:34:36
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Alle Mühen des Messbesuches werden reichlich belohnt.

Dein Weg zur heiligen Messe ist vielleicht weit und mühsam: du frierst im Winter während der heiligen Messe; du mußt früher aufstehen; das Knien fällt dir schwer;
du verlierst wegen der heiligen Messe einen kleinen Gewinn. Alle diese kleinen Beschwerden bewirken aber eine überschwängliche, ewige, alles überwiegende Glorie im Himmel.
Ein Beispiel, das Pelbart von Temeswar, ein Priester aus dem Franziskanerorden, erzählt, mag dir diese himmlische Glorie veranschaulichen:
Ein Bauersmann hatte eine große Liebe zur heiligen Messe. Jedesmal wenn er zur Messe läuten hörte, verließ er Acker und Wald und eilte zur Kirche.
An dieser Übung hielt er fest bis ins hohe Alter. Nach und nach fiel ihm aber der Weg beschwerlich.
Da sprach er zu sich selbst: "Ich bin ein greiser Mann und kann nicht mehr so gut gehen; ich glaube, dass es Gott nicht missfällt, wenn ich in Zukunft nicht mehr so weit zur Kirche gehe."
Kaum hatte er diesen Entschluss gefasst, bemerkte er, dass ihm jemand nachkam. Es war ein Engel, der in seinem Kleide blühende Rosen trug.
Dieser Engel war so schön, dass der Bauer meinte, Gott den Herrn selbst zu sehen. Darum fiel er auf seine Knie und sprach:
"O mein lieber Gott, wie verdiene ich die Gnade, dass Du zu mir kommst?"
Der Engel antwortete: "Ich bin nicht dein Gott, sondern dein Schutzengel." Der Bauer erwiderte: "O lieber Engel, was bedeutet es, dass du mich würdigst, dich anzuschauen?"
Der Engel sagte: "Gott hat mich gesandt, dir nachzugehen; und dies habe ich immer getan, wenn du zur heiligen Messe gegangen bist." - "Warum das?" fragte der Bauer.
Der Engel sagte: "Für jeden Schritt, den du zur Kirche getan hast, ist eine Rose unter deinen Fußtritten hervorgesproßt.
Diese Rosen habe ich stets aufgehoben und in den Himmel hinaufgetragen." Dann öffnete er seinen Schoß, zeigte ihm die Rosen und sprach:
"Siehe, das sind die Rosen, die ich heute unter deinen Füßen aufgehoben habe; darum fahre fort, in die Kirche zu gehen.
Wenn du in diesem löblichen Werk bis an dein Ende verharren wirst, so will ich bei deinem Tode dein Haupt mit Rosen krönen und deinen himmlischen Thron mit Rosen schmücken."
Danach verschwand der Engel. Der Bauer küsste dessen Fußstapfen und mit weinenden Augen dankte er Gott für diese freudige Erscheinung.
Nach kurzer Zeit starb er, mehr aus Verlangen nach dem Himmel als durch die Krankheit.
Wenn diesem Bauersmann schon seine Schritte so reichlich belohnt wurden, welche Glorie wird ihm dann jedes heilige Messopfer erlangt haben!

Q: Martin v. Cochem

« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:26:15 von Brigitta B »  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #6 - 20.07.2012 um 18:01:27
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Die heilige Messe vermehrt die künftige Glorie im Himmel

Es ist doch etwas Großes um die himmlische Glorie, für die wir erschaffen sind und nach der wir sehnlichst verlangen.
Der heilige Paulus sagt:
"Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört und in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben".

Im zweiten Brief an die Korinther aber schreibt derselbe Apostel:
"Unsere gegenwärtige Trübsal, die augenblicklich und leicht ist, bewirkt eine überschwängliche, ewige, alles überwiegende Herrlichkeit in uns".
Darum lehrt auch die katholische Kirche, dass alle Werke eines gerechten Menschen die Vermehrung der Gnade und Glorie verdienen.
Um so mehr gilt dies von der heiligen Messe.

Zur heiligen Gertrud sprach Christus:
"Jeder Mensch vermehrt seine Verdienste für das ewige Leben, sooft er mit Andacht an der heiligen Messe teilnimmt."
Wie jener, der eine Stiege emporsteigt, durch jeden Schritt höher hinaufkommt, so steigen wir durch jede heilige Messe eine Stufe höher in den Himmel.

Je höher wir aber im Himmel steigen, um so näher kommen wir zu Gott, um so klarer erkennen wir Gott, um so herzlicher lieben wir Gott, um so reichlicher genießen wir Gott.
Unsere Seele wird bei jeder Stufe schöner, glänzender, reiner, glorwürdiger und bei allen Heiligen angesehen.
Welch hohe Stufe der Glorie wäre dir im Himmel bestimmt, wenn du dein ganzes Leben hindurch täglich an der heiligen Messe teilgenommen hättest!

Q: Martin v. Cochem


LINK: Hl. Messe

Link: Traditional Catholic Latin Mass of the Angels

Trid. Messe 1

Link: Trid. Messe Wandlung

Link: Weitere Teile der Trid. Messe
« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:26:49 von Brigitta B »  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #7 - 21.07.2012 um 19:38:58
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Wenn man nicht wirklich kommunizieren kann, soll man es geistigerweise tun.

Wenn man bei der heiligen Messe nicht wirklich kommunizieren kann, soll man wenigstens ein inniges Verlangen danach erwecken, Christus zu empfangen und sich mit ihm zu vereinigen.
Wer dies tut, kommuniziert geistigerweise.
Dieses sehnen nach Christus kann dem Menschen großes Heil erwerben; denn Christus kann seine Gnaden auch außerhalb der Sakramente erteilen.
Die gute Mitfeier der heiligen Messe aber schließt die geistige Kommunion in sich.
Der erleuchtete Bischof Forner von Hebron sagt: "Alle Christen, welche die heilige Messe andächtig mitfeiern, werden mit dem Leibe Christi geistigerweise gespeist;
denn die Kraft der heiligen Messe ist so groß, dass sie zugleich mit dem Priester die Frucht dieser geistigen Speise empfangen.
Es genügt, wenn sie denken: Ich möchte mit dem Priester kommunizieren und verlange, dieses heiligen Messopfers vollkommen teilhaftig zu werden." -
"Es wäre ungeziemend", spricht Forner, "wenn jener, der an einer königlichen Tafel gedient hat, hungrig entlassen würde.
Ebenso ist es auch undenkbar, dass derjenige ohne geistige Nahrung gelassen werde, der mit Andacht der heiligen Messe beigewohnt hat.
Denn durch sein Mitfeiern dient er im Geiste mit dem Priester dem Tisch des Herrn. Es ist daher auch billig, dass er im Geiste mit dem Priester gespeist werde."
Bei einer Mahlzeit leidet keiner von den Hausgenossen Hunger; in der heiligen Messe aber wird das große Abendmahl gehalten.
Da ist keiner gegenwärtig, der nicht irgendwie daran teil hätte.

Q: Martin v. Cochem

« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:27:00 von Brigitta B »  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #8 - 25.07.2012 um 23:39:52
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Geistige Kommunion und Altarsakrament

Die heilige Kirche lehrt uns: "Die Christen, die mit lebendigem Glauben dieses himmlische Brot zu essen verlangen, empfangen dessen Frucht und Nutzen".
Das gilt jedoch nur von jenen, die ohne eigene Schuld und Nachlässigkeit verhindert sind, den Leib des Herrn im heiligen Sakrament zu empfangen.
Sonst könnte man von ihnen nicht sagen, dass sie mit lebendigem Glauben danach verlangen.
Hat einer aber wirklich dieses Verlangen, so wird er der Frucht dieses Himmelsbrotes teilhaftig, wie wenn er wirklich kommuniziert hätte.
Pater Nider schreibt:
Bei Nürnberg wohnte ein frommer Bauer, der oft zur heiligen Messe ging.
Er achtete stets andächtig auf die Zeremonien, die der Priester am Altar verrichtete, und betrachtete innig das bittere Leiden Christi.
Wenn der Priester kommunizierte, empfand er ein großes Verlangen, ebenfalls zu kommunizieren. Damals war es aber Brauch, dass die Laien nur zweimal im Jahre kommunizierten.
Da seufzte dieser fromme Bauer bei sich und sprach: "Wehe mir Armseligen, dass es mir nicht erlaubt ist, das göttliche Sakrament zu empfangen!
Du, o liebster Jesus, weißt am besten, wie gern ich Dich empfangen und mich mit Dir vereinigen möchte.
Darum bitte ich Dich, Du wollest Dich würdigen, mich mit diesem Himmelsbrot geistigerweise zu speisen."
Als der Priester kommunizierte, stellte sich der Bauer vor, er kommuniziere auch.
Da geschah es, dass er ein Teilchen von der heiligen Hostie auf seiner Zunge fühlte, es ehrerbietig schluckte und einen großen Trost im Herzen empfand.
Von diesem Tag an wuchs das Verlangen nach der heiligen Kommunion in ihm,
und er merkte jedesmal bei der heiligen Kommunion des Priesters ein Teilchen der heiligen Hostie auf seiner Zunge.
So belohnte Gott durch ein Wunder das eifrige Verlangen nach dem allerheiligsten Sakrament.
Durch dieses Ereignis gibt uns Gott zu erkennen, wie gnadenreich die geistige Kommunion ist.

( Q: Erklärung des heiligen Messopfers, von Pater Martin Cochem)
« Zuletzt geändert: 22.06.2014 um 00:27:10 von Brigitta B »  

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Schauungen von Heiligen über die Hl.Messe
Antwort #9 - 12.08.2012 um 00:26:33
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1. Mechthildis (+ 1258) und Gertrud
Dieses Schwesternpaar sollen Gräfinnen von Hackeborn gewesen sein.
Mechthild ward als siebenjähriges Kind dem Kloster Rodersdorf übergeben, ward Äbtissin in Helpede oder Helfeda, wo sie 1258 starb.
Diese Seherin zeichnete sich bei den Erscheinungen und Offenbarungen, deren sie gewürdigt wurde, vor andern Seherinnen aus durch herzliche Innigkeit ihrer Tugendübungen,
durch frommen, milden Sinn ihrer Lehren, durch Offenbarungen und "Gesichte".
Johann Lansperg gab ihre "Heimlichkeit des Lebens" als Buch der geistigen Gnaden und Offenbarungen heraus,
darin sie über die hl. Kommunion und das hl. Messopfer ungemein Herrliches mitteilt.

Einmal sah Mechthild unter der Messe eine Menge der Engel gegenwärtig und jeden Engel vor der Jungfrau, welche ihm anbefohlen war, in Gestalt eines schönen Jünglings stehen.
Einige hatten blütentragende Szepter, andere goldene Blumen. Wenn die Gemeinde sich neigte, legten sie ihren Mund auf die Blumen zum Zeichen ewigen Friedens.
So dienten die Engel durch die ganze Messe mit grosser Ehrerbietung.
Als sodann die Jungfrauen zu dem Gastmahl des Königs des Himmels gingen, führte jeder Engel diejenige, welche ihm anbefohlen war.
Der König der Glorie aber stand an der Seite des Priesters und war mit unaussprechlicher Herrlichkeit umgeben.
An seiner Brust befand sich ein Schmuck in Gestalt eines schönen Baumes.
Dieser Baum teilte sich, und aus dem honigfliessenden Herzen, in welchem alle Schätze der Weisheit und Kraft verborgen sind, floß ein lauterer Quell,
von welchem alle, die hinzugingen, trunken wurden an dem Strome seiner göttlichen Wonne.
Unter einer heiligen Messe, da Mechthildis durch mancherlei hindernde Gedanken des Genusses Gottes beraubt war,
bat sie Maria, die Mittlerin zwischen Jesus und den Menschen, dass sie ihr die Gegenwart ihres lieben Sohnes erwerbe.
Während der Aufopferung der gebenedeiten Hostie stand der Herr von dem Stuhle auf, und ward gesehen,
wie er mit seinen eigenen Händen sein hl. Herz erhob in Gestalt einer durchsichtigen, vollen, überquellenden Lampe.
Diese Lampe aber floß allseitig mit solcher Hast über, dass grosse Tropfen aus ihr herabträufelten, und dennoch ward die Fülle der Lampe nicht gemindert.
Sie entnahm daraus, dass durch die brennenden und aufgerichteten Lampen die Herzen derer bezeichnet waren,
die mit Andacht und Begierde der Messe beiwohnten, durch die umgestürzten Lampen aber die Herzen derjenigen, welche versäumten, sich zur Andacht zu erheben.
Einmal offenbarte sich während der heiligen Messe der Herr seiner Dienerin, indem er ihr erschien, thronend auf dem Stuhl seiner Majestät.
Da nun zu der Stillmesse geläutet wurde, sprach sie zum Herrn:
"Nun bist du ganz auf dem Altare in den Händen des Priesters und nichts destoweniger bist du doch vollkommen hier bei mir!"  Darauf antwortete er:
"Ist nicht deine Seele in allen deinen Gliedern, und ist dieselbe doch auch allezeit in meiner Gegenwart bei mir im Himmel?
Wenn das deine Seele vermag, die doch eine geringe Kreatur ist, warum vermag ich, der Schöpfer aller Dinge, nicht bei all meiner Kreatur zu sein und wo und wie ich will?"


2. Gertrudis (+ 1292)
Wie ihre Schwester kam sie mit fünf Jahren ins Kloster Rodersdorf, ward im 30. Jahre Äbtissin zu Helfeda.
Fast immer war sie während der hl. Messe der Welt entrückt, geriet aber beim Empfang der hl. Kommunion regelmässig in Extase und erhielt die wonnevollsten Offenbarungen.
Als die Heilige eines Tages nach der heiligen Kommunion betrachtete, mit welchem Fleiß man den Mund bewahren müsse,
der unter allen Gliedern des Leibes gewürdigt ist, das kostbarste Geheimnis Christi zu empfangen, wurde sie durch folgendes Gleichnis belehrt:
"Wenn jemand seinen Mund nicht von eitlen, falschen, hässlichen Worten und Nachreden bewahrt und also unbußfertig zum Tisch des Herrn geht,
der nimmt Jesum ebenso auf, wie einer, der seinen Gast beim Eintritt in seine Wohnung mit Steinen bewirft."
"Wer dies liest," sagt hier die Heilige, "der betrachte mit Seufzen, wie doch eine so grosse Grausamkeit und eine so grosse Güte zusammenpassen, und wie abscheulich es sei,
dass derjenige, welcher voll Sanftmut zum Menschen kommt, um sein Heil zu wirken, so grausam von dem, welchen er selig machen will,
verfolgt werde. Und so kann man auch von allen Sündern urteilen."
Als die Heilige eines Tages bei der Wandlung die heilige Hostie dem Herrn zu seinem ewigen Lobe und zum Heile aller Schwestern des Klosters aufopferte,
nahm der Herr die Hostie freundlich in sich selbst auf, hauchte aus der Tiefe seines Herzens eine lebendigmachende Süßigkeit hervor und sprach:
"durch dieses Anhauchen will ich sie mit göttlicher Speise ersättigen."


Q: "Das Heilige Messopfer" von A.Reiners Pfarrer, Imprimatur 1904)

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #10 - 28.01.2014 um 22:19:04
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Welschen Wert hat Die gefeierte heilige Messe?

Der heilige Laurentius Giustiniani sagt:
Keine menschliche Zunge ist im Stande, all die Früchte der Feier einer hl. Messe zu beschreiben.
Durch die hl. Messe wird der Sünder mit Gott versöhnt, und der Gerechte wird noch gerechter, die Missetaten werden nachgelassen,
die Laster ausgerottet, die Tugenden vermehrt, die Verdienste vergrößert und die Nachstellungen des Teufels überwunden.

Pater Molina sagt:
Nichts ist für den Menschen so nützlich, nichts hilft den armen Seelen mehr und nichts erlangt uns mehr geistige Reichtümer, als das hochheilige Messopfer.
Der hohe Wert aller guten Werke, die wir bei Tag und Nacht als Tugendübungen verrichten, ist nur der eines Stäubchen im Vergleich zu einer heiligen Messe, die wir andächtig mitfeiern.

Über den Nutzen der heiligen Messe schreibt Marschant:
Die katholische Kirche kann Gott, dem Allerhöchsten, nichts Würdigeres, Jesus und Maria nichts Angenehmeres,
den Engeln und Heiligen nichts Erfreulicheres, den Gerechten und Sündern nichts Nützlicheres
und den armen Seelen keine bessere Hilfe geben, als die heilige Messe aufopfern.
Die Tugend zu üben ist unser aller Pflicht, für den Glauben schwere Martern zu erdulden ist heldenhaft.
Aber einen Angenehmeren Dienst noch leisten wir dem allmächtigen Gott, wenn wir Ihm eine einzige hl. Messe aufopfern.
Denn Christus übt in der heiligen Messe alle Tugenden und zugleich mit diesen Tugenden opfert er sein bitteres Leiden
und Sterben seinen Vater auf.
Das Lob, die Liebe und die Ehre, die Anbetung und Danksagung, die Christus in jeder hl. Messe dem Vater darbringt,
übertreffen alles Lob der Engel und alle Dienste der
Heiligen unendlich.

  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #11 - 03.06.2014 um 13:38:37
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Der Wert der heiligen Messe.

1)  Todesstunde werden die Messen, denen du beiwohnt hast, dein größter Trost sein.

2)  Jede Messe wird dich zum Richterstuhle begleiten dort dein Fürsprecher sein.

3)  Bei jeder Messe kannst du die zeitlichen Sündenstrafen vermindern und dies mehr oder weniger, je nach deiner Andacht.

4)  Wenn du andächtig der heiligen Messe beiwohnst, bezeigst zu dem Gottmenschen die größte Verehrung.

5)  Er ersetzt viele unserer Nachlässigkeiten und Versäumnisse

6)  Er Vergibt dir alle lässlichen Sünden, wenn du willens bist, sie zu vermeiden.

7)  Die Macht des Satans über dich wird geschwächt

8)  Du gewährst den Armen Seelen im Fegefeuer die größte  Linderung, die möglich ist.

9)  Jede hl. Messe bringt dem Allmächtigen das Lob, den schönsten Dank, die beste Sühne. Ohne diese Sühne wäre die Welt in ihren Sünden wohl längst untergegangen.

10)  Du bleibst von vielen Gefahren und Missgeschicken verschont, die dich sonst heimsuchen würden.

11)  Mit jeder Messe verkürzest du deine Leidenszeit im Fegefeuer.

12)  Jede Messe vergrößert deinen Lohn im Himmel.

13)  Du empfängst den Segen eines Priesters, den Gott im Himmel selbst bestätigt.

14)  Du kniest unter einer Menge Engel, die diesem erhabenen Opfer mit der größten Ehrfurcht beiwohnen.

15)  Du wirst in deinen zeitlichen Gütern und Ange¬legenheiten gesegnet.

16)  Wenn wir der heiligen Messe beiwohnen, dieses heilige Opfer zur Ehre eines besonderen Heiligen oder Engels aufopfern und Gott für die Gnaden danken, die er diesem verliehen, so verschaffen wir ihm größere Ehre, Freude und Glückseligkeit und gewinnen seine besondere Liebe und seinen beson¬deren Schutz für uns.

17)  Jedes Mal, wenn wir bei der heiligen Messe dienen, sollten wir diese, abgesehen von andern Meinungen, zur Ehre des Tagesheiligen aufopfern.


IMPRIMATUR + G. Card. MUNDELEIN, Erzb. V. Chicago.
  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #12 - 22.06.2014 um 00:28:30
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III.
Jesus nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Dieses ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
Dieses tut zu meinem Andenken! Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahle und sprach:
Diess ist der Kelch, der neue Bund in meinem Blute, das für euch wird vergossen werden. Luc. 22, 19-20.


In meiner letzten Predigt über die heilige Messe habe ich euch weiter nachgewiesen,
dass der Heiland das unblutige Opfer seines heiligsten Leibes und Blutes eingsetzt habe,
um das blutige Versöhnungsopfer am Kreuze auf unblutige Weise darzustellen und zu erneuern
und uns dessen beseligende Früchte durch das heiligste Opfer unserer Altäre zuzuwenden.
Wir haben durch die untrügliche Erklärung der Kirchenversammlung von Trient vernommen,
dass "ganz derselbe Christus in dem göttlichen Opfer der heiligen Messe enthalten ist und unblutig geopfert wird,
welcher auf dem Altare des Kreuzes sich einmal blutig dargebracht hat ...
Es ist eine und dieselbe Opfergabe, es ist derselbe Opfernde durch den Dienst der Priester,
welcher sich damals am Kreuze dargebracht hat, nur die Weise, zu opfern, ist verschieden."
Die Lehre von der heiligen Messe setzt eine grosse, wichtige Grundlage des Christentums voraus, die wirkliche
und wesentliche Gegenwart Jesu im allerheiligsten Sacramente.
Nimm die Gegenwart Jesu im allerheiligsten Sacramente hinweg und die heilige Messe verliert Alles,
was sie Grosses, Tröstliches, Göttliches und Verdienstliches in sich trägt!
Nimm die Gegenwart Jesu im Geheimnisse seiner unaussprechlichen Liebe hinweg
und die heilige Messe sinkt weit unter die Opfer des alten Bundes herunter!
Da es Zweck des Unterrichts über die heilige Messe ist, auch über diejenigen Glaubenslehren gründlich zu unterrichten,
welche der Lehre vom heiligen Messopfer als Grundlage dienen; so fordert es die Ordnung und nöthige Gründlichkeit,
dass ich in einigen Predigten den Glaubenssatz von der wirklichen Gegenwart im allerheiligsten Sacrament behandle, ehe ich die Unterweisung über die heilige Messe fortsetze.

Warum aber handeln über die Gegenwart Jesu im heiligsten Altarsacramente?
Ist Jemand in unserer Mitte, der an diesem Grundartikel unsers Glaubens zweifelt?
Ich setze im Gegentheil den festesten Glauben bei allen meinem Schafen voraus, ich nehme an,
dass Jeder aus uns für diesen Glaubenssatz sein Leben hinzugeben bereit ist.
Ich setze euren Glauben voraus, den Glauben kann man durch Beweise nicht hervorrufen, er ist ein Werk der Gnade.
Es ist jedoch sehr nützlich und wird von einem unterrichteten katholischen Christen verlangt, dass er im Stande sei,
Rechenschaft von seinem Glauben abzulegen.
Damit dies Jeder nach Mass seiner Fassungskraft zu leisten vermöge, will ich euch in zwei Predigten einige Beweise
für die wirkliche Gegenwart Jesu im allerheiligsten Sacramente anführen.
Was werde ich euch zu diesem Zwecke sagen? Ich werde euch zeigen, dass sowohl in der heiligen Schrift,
als in den Zeugnissen der heiligen Kirchenväter die wirkliche Gegenwart Jesu klar ausgesprochen ist.
Heute wollen wir uns beschränken, mit einander die Beweise zu beherzigen, welche die heilige Schrift für die wirkliche Gegenwart
im allerheiligsten Sacramente bietet. Sehet da den Gegenstand unserer Betrachtung!

Predigt über die Hl. Messe von Dr. J. P. Bäcker - 1867
16. Juni 2014 um 00:41
  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #13 - 22.06.2014 um 14:11:33
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Besuchen wir oft die Hl. Messe da wir durch diese reichlich beschenkt werden. Denn mit jeder Hl. Messe wird uns das Fegefeuer gemildert mehr als mit jeden anderen Buswerk falls wir nicht gleich in den Himmel einziehen. Sind wir erst einmal im Himmel werden wir dort auf ewiglich eine hohe Glorie haben. Wir werden auch einmal großen Trost erhalten falls wir ins Fegefeuer müssen und es werden uns schon zuvor begangene Sünden erlassen. Durch eine andächtig gehörte aufgeopferte Hl. Messe können auch Sünder zur Bekehrung kommen, die armen Seelen zur Erquickung oder gar zur Erlösung.

  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #14 - 26.08.2014 um 09:07:55
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Predigt über die Hl. Messe von Hw. Dr. J. P. Bäcker - 1867


Vortrag
Unter den Geheimnissen unserer heiligen Religion ist keines zu finden, welches einer gläubigen Seele mehr Trost,
grössere Stärke, reichere Gnaden und eine der himmlischen Seligkeit entsprechendere Wonne spendet,
als das hochheiligste Sacrament des Altars.
Was kann mehr beglücken, trösten und ermuntern, als sich vor Jesus im allerheiligsten Sacramente,
wenn er auch unter Brodsgestalten verborgen ist, niederzuwerfen, seine Bitten und Anliegen ihm vorzutragen,
seine Leiden und Schwächen ihm zu klagen, Trost, Stärke und reiche Gnaden aus seinen Händen in Empfang zu nehmen?
Das heiligste Sacrament ist der Mittelpunkt alles Heiligen, wie kalt, leer und öde wären unsere Kirchen ohne den Heiland
im allerheiligsten Sacramente! Das heiligste Sacrament ist die reichste Quelle aller Gnaden, alles Grosse in der Kirche,
alle Tugenden, die darin geblüht haben, sind gesprosst aus dem heiligsten Fleische und Blute ihres göttlichen Erlösers,
welches er im allerheiligsten Sacramente zurückgelassen hat, uns zum ewigen Leben zu nähren.
So tröstlich jedem gläubigen Kinde das hochheilige Geheimniss des Altares ist,
so anstössig ist es den Ungläubigen in den letzten drei Jahrhunderten geworden,
besonders wenn zum Unglauben noch ein sittenloses, wüstes Leben hizutritt
und der Ungläubige von seinem Glauben nichts bewahrt hat, als dass er einmal mit katholischem Taufwasser ist abgewaschen worden.
Ist wenig oder keine Hoffnung, solche Ungläubigen zu bekehren; so ist es doch nicht ohne Nutzen, nachzuweisen,
wie vielfach der Unglaube den Aussprüchen unsers Herrn und Heilandes widerspricht.
Das gilt von keinem christlichen Lehrsatze mehr, als von der Gegenwart Jesu im allerheiligsten Sacramente.

Wer fest und ohne Zweifel glaubt, dass Christus der ewige eingeborne Sohn Gottes sei,
der muss eben so fest glauben und freudig mit dem Munde bekennen,
dass unser Herr und Heiland
seiner Verheissung gemäss mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut, mit Gottheit und Menschheit
im allerheiligsten Sacramente zugegen sei.
Ist nicht Christus die unfehlbare Wahrheit, die unendliche Weisheit, die Allmacht, welche Alles ins Dasein gerufen hat?
Wir müssen fester vertrauen auf das untrügliche Wort des Herrn, als auf unsern dem Truge unterworfenen Verstand.
Das untrügliche Wort des Herrn bekundet sich in Betreff des allerheiligsten Sacraments in dreifacher Weise.
Seine heiligste, gnadenreiche Gegenwart im allerheiligsten Sacrament hat der Heiland ausgesprochen in den Worten,
womit er es am letzten Abendmahle einsetzte,
endlich bezeugt dieselbe der Glaube der ersten Christen,
wie er sich durch den heiligen Apostel Paulus im ersten Briefe an die Corinther ausgesprochen findet.

Dass Jesus Christus im allerheiligsten Sacramente wahrhaft und wesentlich gegenwärtig sei, bezeugen die Worte,
womit der Heiland kurz nach dem Wunder der Brodvermehrung die Einsetzung dieses hochheiligen Geheimnisses etwa
ein Jahr vor dem heiligen Abendmahle zu Capharnauum den Juden und seinen Jüngern angekündigt und vorher gesagt hat.

  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #15 - 31.08.2014 um 14:11:38
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Welche Ereignisse hat der Heiland seinen Jüngern vorher gesagt?
Sein Leiden, seinen Tod, seine Auferstehung.
Die Einsetzung des allerheiligsten Sacraments
muss diesen Ereignissen an Wichtigkeit gleichkommen.

Wie lauten die Worte, womit der Heiland sein Liebesgeheimniss angekündigt hat?

"Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben. 
Dieses ist aber das Brot, welches vom Himmel herabgekommen ist, damit wer davon isset, nicht sterbe.
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brote isst, wird leben in Ewigkeit;
das Brot aber welches ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt."
Wie klar und unzweifelhaft hat der Heiland seine Gegenwart im allerheiligsten Sacramente ausgedrückt!
Er selbst, der vom Himmel herabgestiegen ist, will das Brot unserer Seele sein, uns das ewige Leben spenden,
das nämliche Fleisch will er uns zur Speise geben, welches hingegeben wird für die Erlösung und das Leben der Seele am Kreuze.
Aber noch deutlicher sollte der Heiland sich aussprechen. Viele Juden murren mit den heutign Ungläubigen und sprechen:
Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?
Welch eine treffliche Gelegenheit, seine Worte zu erläutern für den Heiland!
Und diese hat der Heiland in seiner unendlichen Weisheit ergriffen und sprach zu ihnen:
Wahrlich, wahrlich, sage ich euch, wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht essen
und sein Blut nicht trinken werdet, so werdet ihr das Leben nicht in euch haben.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben und ich werde ihn am jüngsten Tage auferwecken.
Denn mein Fleisch ist wahrhaftig eine Speise und mein Blut ist wahrhaftig ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm."
Wie hätte der Heiland bestimmter reden können?
Er verspricht seinen heiligsten Leib zur Speise,
sein heiligstes Blut zum Tranke,
er will durch diese Himmelspeise in uns verbleiben, wir sollen mit ihm auf das Innigste vereinigt werden,
unsere unsterbliche Seele wird genährt zum ewigen Leben,
unser sterblichen Leib zur glorreichen Auferstehung am jüngsten Tage.
Christus muss wahrhaft und wirklich im allerheiligsten Sacramente zugegen sein,
mögen wir dabei die Worte des Heilandes oder die wunderbaren Wirkunge dieser erhabenen Himmelsspeise betrachten.
Diese Worte sind zu klar, lassen keine andere Deutung zu.
Murrten doch nach dieser Rede des Heilandes kein geringer Theil seiner Jünger, indem sie sprachen:
Das ist eine harte Rede, wer kann sie ertragen?
Viele aus ihnen traten von Jesus zurück, wandelten nicht mehr mit ihm.
Hätten sie die Worte Jesu blos missverstanden, warum hat der Heiland, der so bereitwillig jeden Irrthum aufklärt,
dies im vorliegenden Falle nicht gethan?
Vielmehr hat er sich mit den ernsten Worten an Petrus gerichtet: Wollet auch ihr mich verlassen?
Was besagen die Worte anders als:
Die Wahrheit ist so wichtig, dass ich lieber alle Jünger entlasse, als einen Buchstaben daran ändere?
Petrus aber antwortete und sprach:
"Zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
Und wir haben geglaubt, dass du bist Christus, der Sohn Gottes."
Und in dieses Bekenntniss wollen auch wir einstimmen, denn es ist das Bekenntnis der gesammten Kirche.
Christus ist der Sohn Gottes, also ewig wahr sind alle Worte seiner Verheissung, also auch jene,
worin er uns durch seine Allmacht, Weisheit und Liebe seinen heiligsten Leib und sein heiligstes Blut
zur Nahrung und zum Tranke für unsere unsterblichen Seelen versprochen hat.
Wir untergrüben die festeste Grundlage unserer heiligen Religion,
wollten wir nur den leisesten Zweifel gegen so klare und bestimmte Verheissungen aufkommen lassen.
In dem Sinne der wirklichen und wesentlichen Gegenwart sind diese Worte der Verheissung auch von allen Vätern der Kirche
während achtzehn Jahrhunderten stets erklärt und ausgelegt worden.
  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #16 - 02.09.2014 um 23:15:43
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Seine so klar gegebene Verheissung hat der Heiland etwa ein Jahr später
am letzten feierlichen Abende seines Lebens auch erfüllt und vollzogen.
Als er am letzten Abendmahle das Osterlamm mit seinen Jüngern genossen hatte,
hat er unter den Gestalten des Brodes und des Weines seinen heiligsten Leib
und sein heiigstes Blut als neues Opferlamm, seinen Jüngern zum Genusse dargeboten.
Die heiligen Evangelisten Matthäus, Marcus und Lucas mit dem heiligen Apostel Paulus berichten uns
mit etwas verschiedenen Worten, die aber denselben Sinn haben, die Feier dieses hochheiligen Mahles.
"Da sie des Nachts assen, schreibt Matthäus,
nahm Jesus das Brod, segnete und brach es, gab es seinen Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset, das ist mein Leib.
Und er nahm den Kelch, dankte, gab ihn (denselben) und sprach:
Trinket Alle daraus, denn dies ist mein Blut des neuen Testaments, das für Viele wird vergossen werden zur Vergebung der Sünden.
"In gleichem Sinne berichten die übrigen Evangelisten und der heilige Paulus.
Jesus Christus, die ewige Wahrheit, sagt bestimmt und in klaren Worten, dass er seinen Jüngern seinen heiligsten Leib
und sein heiligstes Blut darreiche.
Das ist mein Leib, das ist mein Blut, so lauten seine Worte. Wer kann also so vermessen sein, diese Worte nach Willkühr zu ändern, ihnen einen den Worten des Heilandes wdersprechenden Sinn geben?
Der Heiland hat nicht gesprochen:
Das bedeutet meinen Leib, das bedeutet mein Blut, auch nicht, das ist ein Bild meines Leibes, ein Bild meines Blutes,
oder das wird mein Leib und mein Blut sein.
Ja, wer immer an den klaren Worten des Heilandes festhält, der macht jede verkehrte Auslegung unmöglich.
Wer den klaren Sinn der heiligen Schrift verdrehen will, der muss die Worte des Heilandes auslöschen
und andere biegsamere an ihre Stelle setzen.

Wozu bedarf es dann aber noch einer heiligen Schrift?

Christus ist mit Fleisch und Blut, mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele im allerheiligsten Sacramente zugegen.
Wie soll ich euch von einer so schwierig zu begreifenden, aber ebenso tröstlichen Wahrheit überzeugen?
Der Heiland versichert uns, dass wir in der heiligen Communion denselben Leib empfangen, der am Kreuze für uns ist dargebracht worden, dasselbe Blut,
welches am Kreuze für uns ist vergossen worden, dieses empfingen die Apostel, dieses empfangen auch wir durch die Hand jedes rechtmässig geweihten Priesters.
Ist ja doch der wahre Leib am Kreuze für uns geopfert, ist das wahre Blut Jesu Christi für uns vergossen worden
zur Vergebung der Sünden und das nämliche heiligste Fleisch und Blut ist im allerheiligsten Sacramente zugegen.
Wie vermessen wären wir, wollten wir der göttlichen Allmacht, Güte und Weisheit mit unerer scharfen Vernunft ihre Gränzen
anweisen und offenbar dem Heilande widersprechen. Um so weniger dürfen wir dieses,
da Christus bei dem letzten Abendmahle sein Testament errichtet, wie dies auch in den Worten unsers göttlichen Heilandes ausgesprochen ist.
Wer aber ein Testament errichtet, der redet klar, der braucht deutliche Worte,
damit sich nach seinem Tode über den wahren Sinn desselben nicht etwa Streit erheben könne.

    Predigt über die Hl. Messe von Hw. Dr. J. P. Bäcker - 1867
  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #17 - 06.09.2014 um 23:50:25
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Seine so klar gegebene Verheissung hat der Heiland etwa ein Jahr später am letzten feierlichen Abende seines Lebens
auch erfüllt und vollzogen. Als er am letzten Abendmahle das Osterlamm mit seinen Jüngern genossen hatte,
hat er unter den Gestalten des Brodes und des Weines seinen heiligsten Leib und sein heiigstes Blut als neues Opferlamm,
seinen Jüngern zum Genusse dargeboten.
Die heiligen Evangelisten Matthäus, Marcus und Lucas mit dem heiligen Apostel Paulus berichten uns
mit etwas verschiedenen Worten, die aber denselben Sinn haben, die Feier dieses hochheiligen Mahles.
"Da sie des Nachts assen, schreibt Matthäus, nahm Jesus das Brot, segnete und brach es, gab es seinen Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset, das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch, dankte, gab ihn (denselben) und sprach:
Trinket Alle daraus, denn dies ist mein Blut des neuen Testaments, das für Viele wird vergossen werden zur Vergebung der Sünden.
"In gleichem Sinne berichten die übrigen Evangelisten und der heilige Paulus.
Jesus Christus, die ewige Wahrheit, sagt bestimmt und in klaren Worten, dass er seinen Jüngern seinen heiligsten Leib
und sein heiligstes Blut darreiche. Das ist mein Leib, das ist mein Blut, so lauten seine Worte.
Wer kann also so vermessen sein, diese Worte nach Willkühr zu ändern, ihnen einen den Worten des Heilandes wdersprechenden Sinn geben?
Der Heiland hat nicht gesprochen: Das bedeutet meinen Leib, das bedeutet mein Blut, auch nicht,
das ist ein Bild meines Leibes, ein Bild meines Blutes, oder das wird mein Leib und mein Blut sein.
Ja, wer immer an den klaren Worten des Heilandes festhält, der macht jede verkehrte Auslegung unmöglich.
Wer den klaren Sinn der heiligen Schrift verdrehen will, der muss die Worte des Heilandes auslöschen
und andere biegsamere an ihre Stelle setzen. Wozu bedarf es dann aber noch einer heiligen Schrift?

Christus ist mit Fleisch und Blut, mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele im allerheiligsten Sacramente zugegen.
Wie soll ich euch von einer so schwierig zu begreifenden, aber ebenso tröstlichen Wahrheit überzeugen?
Der Heiland versichert uns, dass wir in der heiligen Communion denselben Leib empfangen, der am Kreuze für uns ist dargebracht worden, dasselbe Blut,
welches am Kreuze für uns ist vergossen worden, dieses empfingen die Apostel, dieses empfangen auch wir durch die Hand jedes rechtmässig geweihten Priesters.
Ist ja doch der wahre Leib am Kreuze für uns geopfert, ist das wahre Blut Jesu Christi für uns vergossen worden
zur Vergebung der Sünden und das nämliche heiligste Fleisch und Blut ist im allerheiligsten Sacramente zugegen.
Wie vermessen wären wir, wollten wir der göttlichen Allmacht, Güte und Weisheit mit unerer scharfen Vernunft ihre Gränzen anweisen
und offenbar dem Heilande widersprechen. Um so weniger dürfen wir dieses, da Christus bei dem letzten Abendmahle
sein Testament errichtet, wie dies auch in den Worten unsers göttlichen Heilandes ausgesprochen ist.
Wer aber ein Testament errichtet, der redet klar, der braucht deutliche Worte,
damit sich nach seinem Tode über den wahren Sinn desselben nicht etwa Streit erheben könne.
Müssen wir nicht ein Gleiches von Seiten unsers göttlichen Heilandes annehmen?
Haben ihm dazu etwa die nöthigen Worte gefehlt?
Hat er nicht vorausgesehen, welche grosse Streitigkeiten sich nach einer grossen Reihe von Jahrhunderten
über den Sinn dieser Worte erheben würden?
War ihm als allwissendem Gotte doch wohl bekannt, dass seine Kirche vom ersten Augenblicke ihrer Gründung
bis auf diese Stunde seine so klaren Worte buchstäblich nehmen und ihre ganze Einrichtung darnach treffen werde. Trügen ja von allen verderblichen Irrthümern,
deren un die Gottlosen beschuldigen, nur die klaren bestimmten Worte des Heilandes die alleinige Schuld.
Wer kann dieses ohne Gotteslästerung denken?
Weil sich der Sohn Gottes in so klaren, deutlichen Worten ausgedrückt hatte,
so sind dieselben beinahe zwölf volle Jahrhunderte einstimmig ohne die geringste Widerrede nach der Lehre der katholischen Kirche ausgelegt worden.
Und die Wenigen, welche in der Mitte des zwölften Jahrhunderts die katholischen Lehre von der wirklichen Gegenwart Jesu
im allerheiligsten Sacramente angriffen, sind in kurzer Zeit wieder verschwunden und ihr Urheber, Berengar aus Angers
in Frankreich ist reumüthig in die Kirche zurückgekehrt.
Erst im sechzehnten Jahrhunderte, als der Unglaube durch falsche Aufklärung zunahm, die Liebe erkaltete,
wuchs auch die Zahl Jener, welche den Worten Jesu eine andere Deutung zu geben versuchten.
Wie viele Streitigkeiten entstanden da, wo bis dahin nur die grösste Einigkeit geherrscht hatte?
Wie viele Meinungen machten sich geltend, die heute entstanden und morgen wieder aufgegeben wurden!
Wie zerrissen unter sich waren die Anhänger der neuen Lehre, fast so viele Meinungen, als sich Köpfe fanden.
Kann so grosser Standhaftigkeit und Einheit in der Auslegung der Worte Jesu gegenüber der geringste Zweifel
über die richtige Auslegung der Worte des Herrn obwalten?
Ueber achtzehnhundert Jahre beharrt die katholische Kirche mit dem bei weitem grössten Theile
selbst nicht katholischer Christen bei der einen, von den Aposteln überkommen,
sich allzeit gleich bleibenden Auslegung des Testaments ihres Herrn, während der Unglaube erst drei Jahrhunderte
die verschiedensten Meinungen geltend macht.

Predigt über die Hl. Messe von Hw. Dr. J. P. Bäcker - 1867
  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #18 - 07.09.2014 um 13:59:56
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Ist nun die Wahrheit eine, welche sich allzeit gleich bleibt, gibt es dagegen unzählige Irrthümer,
wer kann zweifelhaft sein, wo er die Wahrheit und auf welcher Seite er den Irrthum zu suchen habe?

Was Christus mit unendlicher Liebe zum Heile der ganzen Kirche eingesetzt hat,
das haben die ersten Christen mit bewunderunswürdigem Eifer zu ihrem Heile gebraucht.
Tag für Tag traten sie hinzu zu dem heiligen Tische des Herrn.

Und welches war der Glaube, welcher diese eifrigen Communicanten beseelte?
Kein anderer, als der Glaube der ganzen katholischen Kirche in allen Jahrhunderten.
Das sehen wir an der ausführlichen Beschreibung der Einsetzung des heiligen Abendmahles,
welche uns der heilige Paulus im Briefe an die Corinther liefert.
"Ich habe vom Herrn empfangen, schreibt er, was ich euch überliefert habe,
dass der Herr Jesus in der Nacht, in welcher er verrathen wurde, das Brod nahm und dankte, es brach und sprach:
Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird, dieses thuet zu meinem Andenken.
Dessgleichen nahm er nach dem Nachtmahle den Kelch und sprach:
Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, thuet diess, so oft ihr trinket, zu meinem Andenken!
Denn so oft ihr dieses Brod esset und den Kelch des Herrn trinket,
sollet ihr den Tod des Herrn verkündigen, bis er kommt, so oft ihr dieses heilige Mahl feiert,
sollet ihr euch an den Tod des Herrn erinnern, es als unblutiges Erinnerungsopfer an seinen Tod feiern bis zum Tage des Gerichtes.
Wir empfangen nach der Lehre des heiligen Paulus im heiligen Abendmahle das nämliche Fleisch und Blut unsers Herrn,
welches am Kreuze für die Erlösung der Welt ist hingegeben worden.

Und wie bereiteten sich die ersten Christen zum Empfange dieser heiligen Speise und dieses himmlischen Trankes vor?
Wie es die hohe Würde eines so grossen Sacramentes erforderte:
Der Mensch prüfe sich selbst, befiehlt der Apostel und so esse er von diesem Brode und trinke aus diesem Kelche!

Was fordert diese Prüfung vom Menschen?
Dass er sich reinige von jeder grossen und schweren Sünde, ehe er zu dem heiligen Tische hinzutritt.
Warum eine so sorgfältige Reinigung des Herzens vor der heiligen Communion?
Wer unwürdig isst un trinkt, der macht sich schuldig am Leibe und Blute des Herrn, der isst und trinkt sich das Gericht,
weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.

Wie aber begeht der unwürdige Communicant ein so schweres Vergehen,
macht sich schuldig am Leibe und Blute des Herrn, isst sich das Gericht und die Verdammniss?

Weil er sich am Herrn selbst vergreift, sich an seinem heiligsten Fleische und Blute versündigt.

Wie aber wäre eine solche Sünde möglich, wenn der Herr im allerheiligsten Sacramente nicht zugegen wäre?
Wie könnte man sich am Leibe und Blute des Herrn versündigen,
wenn nur ein Stückchen Brod und wenig Wein gegenwärtig wären?

Betrachten wir also die Einsetzungsworte des Herrn, die vom heiligen Apostel geforderte Vorbereitung zur heiligen Communion,
das Verbrechen der unwürdigen Communion, so leuchtet ein,
dass der Glaube an die wirkliche Gegenwart im allerheiligsten Sacramente bei den ersten Christen ebenso fest begründet war,
wie in allen späteren Jahrhunderten der Kirche.

Aber, sagt der Unglaube, ich kann die Gegenwart Jesu im allerheiligsten Sacramente nicht begreifen.
Wie könnte ich dieselbe also glauben?
Was soll ich also antworten?

Wird Gottes Allmacht, Weisheit und Güte nicht mehr vermögen, als der schwache Mensch begreifen kann?
Wäre das Nichtbegreifen ein vernünftiger Grund, eine Sache zu verwerfen,
so wäre der unwissendste Mensch am Meisten berechtigt, alle Wahrheiten, die seine geringe Fassungskraft überstiegen,
in Abrede zu stellen. Was könnte thörichter sein, als ein solcher Grundsatz?
Fragst du mich aber dennoch, wie unter den geringen Gestalten von Brod und Wein,
der Heiland im allerheiligsten Sacramente zugegen sein könne, so sage ich dir, durch die göttliche Allmacht,
durch Jesus Christus und den heiligen Geist, die unsichtbarer Weise die Wandlung bewirken.
Wie Niemand begreift, wie Got durch sein allmächtiges Wort Alles aus Nichts geschaffen hat,
es aber dennoch unbezweifelt glaubt; so glaube die wunderbare Verwandlung von Brod und Wein,
wenn du sie auch nicht zu fassen vermagst.
Giebt es doch viele natürliche Dinge, die unbezweifelt sind die wir nicht zu erklären vermögen.

Predigt über die Hl. Messe von Hw. Dr. J. P. Bäcker - 1867
  

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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #19 - 08.09.2014 um 23:11:25
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Wie wird ein Wort gesprochen und ertönt dennoch in tausend Ohren?
Wie spiegelt sich in unserem Augapfel das Bild einer ganzen viel grösseren Gegend?

Wie hat Gott die unermesslichen Weltkörper frei und schwebend ohne Stütze in der Luft befestigt?
Wie viel ist dem Blindgebornen ein Geheimniss, welches andern Menschen mit gesunden Augen ganz begreiflich erscheint?
Wie viel mehr muss in übernatürlichen Dingen ein geheimnisvolles Dunkel walten!
Lasset also alles Grübeln, je weniger du forschest, je kindlicher du glaubst dem Worte des Herrn,
desto fester und verdienstlicher wird dein Glaube sein.

Hier wollen wir unsere Betrachtung schliessen.
So beherzigt denn oft und prägt es euch tief in das Gedächtniss ein,
mit welchen klaren, bestimmten und unzweifelhaften Worten die wirkliche Gegenwart Jesu
im allerheiligsten Sacramente in der heiligen Schrift sich ausgesprochen findet.
Dieser Glaube findet sich ausgedrückt in den Worten der Verheissung, in den Worten der Einsetzung dieses heiligen Sacramentes,
findet sich bestätigt durch den Glauben der ersten Christen, wie er sich im Briefe an die Corinther kundgiebt.
Dieser Glaube sei aber kein todter, sondern ein lebendiger, an guten Werken fruchtbarer Glauben!
Glaubet also allezeit, besonders vor dem allerheiligsten Liebesgeheimnisse, mit dem heiligen Anselmus,
dass der Leib, welchen du unter den Gestalten des Brodes und Weines empfängst,
derselbe sei, welcher geboren ist aus Maria der Jungfrau, welcher gekreuzigt, in das Grab ist gelegt worden,
welcher in den Himmel aufgefahren, nun zur rechten Gottes sitzt und am jüngsten Tage zum Gerichte wiederkommen wird.
Dein Glaube sei ein lebendiger Glaube und desshalb reinige Dein Herz mit aller Sorgfalt,
so oft du zur heiligen Communion hinzutreten willst, denke, dass du vor dem Allerheiligsten stehest,
dem Kenner der Herzen, der die geheimsten Gedanken durchschaut,
und reinige Dich von allen schweren Sünden, von allen lässlichen Sünden, von allen Unvollkommenheiten,
damit uns das hochheilige Sacrament zum Heile und nicht zum Verderben gereiche.
Habe einen lebendigen Glauben und desshalb habe Ehrfurcht vor Deinem Heilande,
so oft du eintrittst in die Kirche, bei jeder heiligen Messe, vorzüglich bei der Wandlung,
bei der Austheilung der heiligen Communion, bei jedem Segen, so oft der Heiland in Prozession oder bei Kranken herumgetragen wird.
Habe einen lebendigen Glauben an die Gegenwart Jesu im allerheiligsten Sacramente
und denke in Ehrfurcht an die Nähe deines Herrn in deiner Wohnung,
auf der Strasse, an finsteren abgelegenen Orten, bei Tag und bei Nacht!
Aus Ehrfurcht für den Heiland fliehe jede Sünde, halte dein Herz rein,
fliehe selbst jeden unreinen und sündhaften Gedanken, halte rein die Zunge, die so oft den Heiland empfängt,
verunreinige deine Hände nicht, welche du so oft zur Anbetung des Heilandes faltest.
Ist dein Glaube ein lebendiger, an guten Werken fruchtbarer, so wird deine Liebe zu ihm eine feurige sein,
du wirst dein Herz allzeit schmücken mit tiefer Demuth, mit festem Vertrauen, mit lebendigem Verlangen,
mit wahrem Schmerze über alle etwa vergessene  oder nicht genug bereuten Sünden.
So wird der Heiland im allerheiligsten Sacramente werden die reichste und allzeit fliessende Quelle aller Gnaden,
in jeder heiligen Messe, in jeder heiligen Communion,
das kräftigste Unterpfand des ewigen Lebens und der zukünftigen Auferstehung. Amen.


Aus:
"Predigten über die Hl. Messe" - 3. Predigt - von Dr. J. P. Bäcker, Paderborn - 1867[/size]
  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #20 - 21.09.2014 um 10:01:01
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In der heiligen Messe erfüllt Christus sein tröstliches Versprechen: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis ans Ende der Welt".
Im allerheiligsten Sakrament des Altars wohnt Christus nicht nur als Gott, sondern auch als Mensch beständig bei uns.
In der heiligen Messe ist er überdies unser Opfer, unser Fürsprecher und die Versöhnung für unsere Sünden.
Die heilige Hostie liegt als Opfergabe vor den Augen des Vaters.
Zwischen der heiligen Hostie im Tabernakel oder in der Monstranz und der heiligen Hostie in der Messe
ist daher ein großer Unterschied, obwohl die Gegenwart Christi dieselbe ist.
In der Monstranz ist Christus uns zur Anbetung ausgesetzt: in der heiligen Messe ist er unsere Opfergabe an den Vater.
Weil Jesus Christus uns immerdar liebt, wollte er immer bei uns bleiben.
Er ist das Haupt seiner Kirche, der Gläubigen.
In der heiligen Taufe hat er alle mit der heiligmachenden Gnade schön geziert wie die Engel und sie zu Gliedern seines Leibes gemacht.
Haupt und Glieder gehören aber zusammen. Und da wir in diesem Leben noch nicht bei ihm im Himmel sein können,
wollte er bei uns auf Erden bleiben.
Christus liebt eine reine Seele mehr als ein Bräutigam die allerschönste Braut;
er ist ihr enger und tiefer verbunden.
Darum will er bei den Gläubigen bleiben und ihnen alles verschaffen, was sie zu ihrem ewigen Heile brauchen.
Dies tut er vor allem in der heiligen Messe; dort gibt er sich beim Empfang seines heiligsten Leibes und Blutes den Seelen zur Nahrung.


Q: Erklärung des heiligen Messopfers, von Pater Martin Cochem)
  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #21 - 27.06.2015 um 22:44:34
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"Die hl. Messe ist in ihrem Wesen eine Nachbildung des Kreuzesopfers Christi, aber nicht ein leeres, schattenhaftes Bild,
wie es etwa ein Passionsspiel ist, sondern eine wirkliche Darstellung, in welcher derselbe Christus, der sich am Kreuze opferte, lebendig,
wenn auch nicht in blutiger Weise, im gleichen Geist und mit derselben inneren Gesinnung sich opfert wie ehedem am Kreuze.
Die hl. Messe ist demnach ein lebendiges, die Wirklichkeit geheimnisvoll in sich schließendes Bild, eine lebendige Vorführung
und in diesem Sinne eine wesenhafte Vergegenwärtigung oder Erneuerung des Kreuzesopfers.
Die hl. Messe schließt also eine innere und wesenhafte Beziehung zum Kreuzesopfer ein
und ist nur in dieser Hinordnung auf das Kreuzesopfer ein wahres Opfer.
Darin liegt die Würde und Bedeutung der hl. Messe, dass sie ein und dasselbe Opfer ist wie das am Kreuz, ebenso heilig, ebenso gottgefällig.
Deshalb verschafft auch sie Gott unendliche Ehrung, bietet ihm unendlichen Lobpreis, unendliche Danksagung und Anbetung.
Für uns aber zeitigt jede hl. Messe dieselbe Frucht wie das Kreuzesopfer:
sie wendet uns die von Christus am Kreuz erworbenen Verdienste, Gnaden und Genugtuungen zu."

(Einführung zum vollständigen Römischen Messbuch)

  

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Re: Wert der Hl. Messe
Antwort #22 - 29.07.2015 um 05:49:21
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Eine wunderbare Erklärung über die hl.Messe!!!!

Link: Erklärung der Hl.Messe!!!!
  

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