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Normal Topic Zeit der Vorbereitung (Gelesen: 14.229 mal)
Sr.Theresia
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Mein Herz gehört JESUS,
MARIA und JOSEF

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Zeit der Vorbereitung
04.02.2010 um 11:11:11
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Zeit der Vorbereitung
Oje  jetzt ist gerade die Weihnachtszeit vorbei und schon stapeln sich in den Supermarktregalen die Osterhasen. Doch was haben die Osterhasen mit Ostern zu tun? Wie können wir uns eigentlich auf Ostern vorbereiten. Als ich mir dazu Gedanken machte, musste ich an unsere Heiligen denken. Die haben es verstanden, den Himmel anzurufen. Ja, auch ihnen ging es nicht immer gut. Sie wurden verlacht, aber sie waren frohen Herzens. Sie wussten: Am Ende wird Jesus siegen. Auch dann, wenn es im Moment nicht so danach aussieht.

So wäre es doch schön, sich für die Fastenzeit einen Vorsatz zu fassen. Wie wäre es, wenn man sich abends zusammensetzt und in den Heiligenlegenden liest? Es gibt auch viele heilige Kinder, die Jesus so sehr geliebt haben, dass sie in allem an Jesus dachten. Auch von solchen Kindern gibt es schöne Zeugnisse.

Ich hoffe, dass das Interesse geweckt ist. Falls ja, dann werden wir uns gerne während der Fastenzeit mit diesem Thema hier beschäftigen.



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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #1 - 08.02.2010 um 16:16:07
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Unsere Heiligen
Wie stellen wir uns die Heiligen vor?
Kommen sie schon mit einem Heiligenschein auf die Welt?
Hatten die Heiligen auch Schwächen?

Es gibt viele Menschen, die ihr Leben im Vertrauen auf Gott gelebt haben. Dabei handelt es sich um Menschen wie du und ich. Sie hatten auch ihre Kämpfe auf Erden. Auch sie mussten sich immer wieder überwinden, das Gute zu tun. Aber sie waren sich gewiss, dass Gott sie an seiner Hand hält. Sie vertrauten Gott ganz und gar. Wenn sie dann etwas taten, was Gott missfiel, dann bereuten sie es und brachten es in die heilige Beichte. Sie wussten, dass Gott ihnen verzeihen wird, wenn sie den guten Willen haben. So brannte ihr Herz in der Liebe zu Gott. Sie suchten kein bequemes Leben, da sie immer Jesu Leben vor sich sahen. Ja, wie hat Jesus gelebt?  War sein Leben auf rosaroten Wolken gebettet? Nein, er hat sich für uns hingegeben. So sollen auch wir unser Leben für Gott wagen. Stopp, nicht so wie du jetzt denkst. Wir sollen immer mehr auf uns selber verzichten und versuchen unsere Mitmenschen zu erfreuen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Bevor du deinen Eltern sagst, ich kann dir nicht helfen, hab was anderes zu tun, hol einmal tief Luft und dann geh zu deinen Eltern und hilf ihnen. Wenn du siehst, dass jemand Hilfe benötigt, dann hilf ihm. Merkst du, dass jemand ungerecht behandelt wird, dann nimm ihn in Schutz. Denn alles was du für einen deiner Nächsten tust, das tust du für Jesus.
Von diesem Leitbild war das Leben der Heiligen geprägt. Lassen wir uns von ihnen anstecken, damit auch wir ein Licht für unsere Mitmenschen sind.


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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #2 - 18.02.2010 um 12:45:20
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Anfangen möchte ich in der Reihe der Heiligen und Seligen mit Mutter Teresa, die ja in unserer Zeit gelebt hat. Daran erkennen wir, dass Heiligkeit  nichts von früher ist.

Mutter Teresa


Gonxha (später Mutter Teresa) wird 1910 als jüngstes von drei Kindern in Skopje geboren. Als sie acht Jahre alt ist, stirbt ihr Vater. Sie hat immer schon etwas von Jesus gehört. Mit zwölf Jahren hat sie schon den Wunsch, ihr Leben Gott zu schenken. Im Alter von 18 Jahren tritt sie in den Orden der "Schwestern von Loreto" ein und geht als Lehrerin nach Indien. Dort bekommt sie den Namen Schwester Maria Teresa, nach der heiligen Therese von Lisieux. Sie unterrichtet jahrelang an einer Schule in Kalkutta, die von Töchtern reicher Familien besucht wird. Immer wieder begegnet sie armen Menschen, denen sie hilft. Einmal sagte ein Bettler zu ihr: "Ich habe Durst." Dieser Ruf erinnerte sie an Jesus, der diesen Satz am Kreuz sprach.
In diesem Satz erkennt sie: Sie soll alles verlassen, um den Armen zu helfen. Am 10. September 1946 entscheidet sie sich, den Orden zu verlassen, und aus Schwester Maria Teresa wird nun Mutter Teresa.  Von diesem Tag an sieht sie in jeden Menschen Jesus. Sie sagte: " Was ihr den Armen, Hungernden, Ausgestoßenen und Kranken antut, das tut ihr Jesus an."
Im Jahr 1948 bekommt sie dann endlich die Erlaubnis, den  Orden zu verlassen, um in den Straßen von Kalkutta zu leben. Zu Beginn ist das neue Leben sehr schwierig. Sie ist alleine, ohne Hilfe und ohne Geld. Aber sie vertraut auf Gott. Mutter Teresa beginnt, einige Kinder im Park zu sammeln und sie zu unterrichten. Es kommen immer mehr Straßenkinder zu ihr.
Kurze Zeit später zieht sie in ein kleines Haus und eine ehemalige Schülerin schließt sich ihr an. Im Jahr 1950 gründet sie den  "Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe".  Sie richtet Sterbehäuser ein, damit die armen Menschen in Würde sterben können. Die Mitschwestern von Mutter Teresa kümmern sich um diese Menschen.
Dann findet Mutter Teresa ein ausgesetztes Kind in einer Mülltonne und nimmt es bei sich auf.. Kurze Zeit darauf eröffnet Mutter Teresa ein Haus für verlassene Kinder. Sie nimmt Waisenkinder, Behinderte, sowie Kinder, die niemanden haben, der sich um sie kümmert.
Mutter Teresa sagte: "Ich habe nur Zeit um Gott zu dienen und alle Menschen zu lieben, besonders aber diejenigen, die leiden. Nicht ich. Gott tut alles."
Am 5. September 1997 stirbt Mutter Teresa im Alter von 87 Jahren.
Am 19. Oktober 2003 wird sie durch Papst Johannes Paul II selig gesprochen.
                                                                                   

Das schöne an Mutter Teresa ist ihre Fröhlichkeit. Auch ihr geht es nicht immer gut. Aber sie tut alles, damit die anderen Menschen an ihrem Beispiel erkennen, dass es einen Gott gibt. Dabei zwingt sie den Glauben niemanden auf. Sie lebt einfach vor.  Und wie ist das bei uns? Erkennen unsere Mitmenschen durch unseren gelebten Glauben auch, dass es sich lohnt, sich auf Gott einzulassen???
Fang einfach an, du wirst dich wundern, was alles geschieht!!!
Du darfst uns auch gerne dein Glaubenszeugnis zuschicken!



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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #3 - 20.02.2010 um 08:27:43
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Franziskus von Assisi
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Francesco wird in Assisi geboren. Seine Mutter lehrt ihn, immer mit den Armen zu teilen. Franziskus träumt davon, eines Tages Ritter zu werden. Er wird älter und arbeitet im Geschäft seines Vaters.Da er sehr reich ist, kann er viele Feste feiern. Dann zieht er in den Krieg. Als er zurückkommt, ist er nicht mehr derselbe, aber er hofft immer noch Ritter zu werden. Doch dann hört er in der Nacht eine Stimme und er begreift, dass er nach Assisi zurückkehren muss, um dem Herrn zu dienen. Sein Vater ist sehr enttäuscht. Aber Franziskus ist voller Freude. Er hat die Liebe Gottes entdeckt.  Er überlegt, wie er Jesus dienen kann und hört dann in einer Kapelle die Stimme, die zu ihm spricht: " Franziskus, baue mein Haus wieder auf."

Er beginnt, den Armen zu helfen, lebt abgeschieden und hat sich vollkommen verändert. Sein Vater versteht das nicht und nimmt Franziskus alles ab, was er noch von seinem Vater besitzt.  Alle Menschen machen sich über ihn lustig. Aber er ist voller Freude im Herrn, dem er allein gehorchen will. Er liebt Jesus über alles und spricht überall von ihm. Er spricht ganz einfach über Jesus, so dass die Menschen ihn verstehen können. Nach und nach kommen immer mehr junge Männer zu ihm, um mit ihm dieses Leben zu leben. Sie wollen Gott und den Menschen dienen. Darum nennt sie Franziskus "kleine Brüder". Sie werden auch Franziskaner genannt.

Im Jahr 1224 beschließt Franziskus, der sehr krank ist, den Berg Alverna zu besteigen, um dort vierzig Tage zu fasten wie Jesus in der Wüste. Dort bekommt er von Jesus die Stigmata (Wundmale Jesu). Diese behält er bis zu seinem Tod.

Obwohl er sehr krank ist, hindert ihn dies nicht daran, immer froh zu sein.

In der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober schläft er im Frieden des Herrn ein.

Schon zwei Jahre später wird er vom Papst heilig gesprochen.



Und wie ist das bei mir? Was ist mir am wichtigsten in meinem Leben? Ist es wirklich Jesus?




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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #4 - 22.02.2010 um 10:30:14
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Fragst du dich auch manchmal, warum du auf deine Eltern hören sollst? Manchmal sehen wir doch gar nicht ein, was diese von uns wollen. Denk immer daran, dass deine Eltern für dich Jesus Stelle einnehmen. Wenn deine Eltern dir etwas sagen, dann ist das so, als ob Jesus dir das sagt. So überlege jedes Mal, wenn du ungeduldig wirst, ob du Jesus auch die Antwort geben würdest, die du deinen Eltern nun gibst. Der heilige Augustinus hat es später bitter bereut, seine Mutter soviel Kummer bereitet zu haben. Er hat nämlich nicht auf sie gehört. Aber seine Mutter, die heilige Monika, hat nicht aufgegeben für ihn zu beten und für ihn zu flehen. Aber lesen wir hier eine kurze Lebensgeschichte von ihr:

                                                                     
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Monika

*332

+387

Die Mutter des heiligen Augustinus wurde im Jahr 332 in Tagaste in Afrika geboren. Ihre christlichen Eltern vermählten sie mit dem heidnischen (das heißt nicht gläubigen) Beamten Patritius, der sich durch ihr Beispiel bekehrte. Obwohl Monika alles für Augustinus im Glauben tat, was sie tun konnte, wandte er sich dem Glauben ab und suchte nur seine Vergnügungen. Bei Tag und  Nacht flehte sie zu Gott für ihn und ermahnte ihn mit vielen heißen Tränen. Eines Tages hatte sie einen Traum. Ein Junge stand vor ihr und lächelte sie an. Er sagte zu ihr: "Warum bist du so traurig?! Als sie ihm nun sagte, dass sie Angst um ihren Sohn hätte, weil er nichts von Gott wissen wollte, da tröstete dieser Junge Monika und sagte: "Wo du stehst, da steht ja auch er." Durch diesen Traum war Monika etwas getröstet, hörte aber natürlich nicht auf, für ihn zu beten. Auch als sie mit einem Bischof über ihre Sorgen sprach, sagte dieser: "Es ist nicht möglich, dass ein Kind, um das soviele Tränen vergossen wurden, verlorengeht." Diese Worte waren ihr wie eine Stimme vom Himmel.

In Mailand hörte Augustinus Predigten vom Bischof Ambrosius. Dadurch bekehrte er sich zum Glauben. Zu der Zeit fuhr Monika zu ihm, ohne davon zu wissen. Als sie bei ihm ankam, fand sie ihren Sohn in heilsamer Betrübnis. Das gewährte ihr großen Trost. Augustinus bekehrte sich und kehrte zum katholischen Glauben zurück. Monika freute sich sehr. Sie frohlockte und pries Gott, weil sie nun alle ihre Wünsche vollkommen erhört sah. So blieb sie nun bei ihm. Froh der Gnade, welche ihrem Sohn widerfahren war, sorgte Monika für ihn und seine Freunde, die sich mit ihm verbunden hatten. Bei einem fröhlichen Mahl führten sie oft Gespräche über das Glück. Auf die Frage: "Wer ist glücklich?" antwortete Monika: "Der das Gute wünscht und es besitzt."


                                                                     
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Und wünscht du dir und deinen Mitmenschen immer das Gute???

Wie glücklich könnten wir dann immer sein!!!

Versuch es heute einmal! Und dann immer wieder auf´s Neue. Es wird dir die wahre Freude in dein Herz bringen!!!



                                                       
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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #5 - 24.02.2010 um 10:56:21
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Es gibt Heilige, die als Kind schon den brennenden Wunsch hatten, Jesus zu gehören. Einer von diesen war sicherlich Dominikus Savio. Natürlich gäbe es über ihm viel mehr zu schreiben. Hier nur ein ganz kleiner Auszug aus seinem Leben:


Dominikus Savio


Dominikus Savio fiel den Menschen auf, weil er jeden Morgen in die Kirche ging, innig betete und dann wieder verschwand. Eines Tage war die Kirche noch geschlossen, als er kam. So kniete er sich vor der Kirche nieder, um sein Gebet zu verrichten. Und dann war er auch schon wieder verschwunden.
Eigentlich hatte Dominikus nur einen Wunsch. Er wollte Priester werden. Doch jedes Mal, wenn er mit dem Priester darüber reden wollte, traute er sich dann doch nicht mehr.
"O, wie schön wäre es, wenn ich Priester werden könnte," dachte er oft. Wenn in der Kirche jemand mit ihm reden wollte, ermahnte er diesen und sagte: "Pssst, wir sind hier bei Jesus, da möchte ich mit Jesus reden und zu ihm beten." In der heiligen Messe achtete er genau auf alles, was der Priester am Altar machte. Er übte auch schon die Gesänge. Eines Tages fasste er allen Mut zusammen und sagte zum Priester: "Ich möchte Priester werden." Der Pfarrer sagte: "Mein lieber Dominikus, ich will dir gerne behilflich sein, aber wir wollen erst darum beten, ob es auch Gottes Wille ist."
Nach einiger Zeit sagte der Priester zu Dominikus: "Dominikus, es ist so weit. Du darfst Priester werden. Bei Don Bosco im Oratorium kannst du eintreten.." Dominikus fragte nach: "Sicher?"
Er konnte es nicht glauben. Der Priester sagte zu ihm: "Ja, so ist es. Ich sage es dir." Dominikus freute sich so sehr, dass er nur noch stammeln konnte: "Oh, vielen Dank, oh vielen Dank, Herr Pfarrer!"

                                               
 


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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #6 - 26.02.2010 um 07:46:03
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Klara von Assisi
*1194
+1253


Klara wurde um das Jahr 1194 in Assisi geboren. Sie stammte aus einer adeligen Familie und erhielt eine sorgfältige Erziehung. Als sie den heiligen Franziskus predigen hörte, entschloß sie sich, ihr Leben ganz Gott zu weihen. Franziskus selbst kleidete sie als Klosterfrau ein und brachte sie, da er noch keine Frauenklöster besaß, zunächst in andere Klöster. Mit Franziskus zusammen gründete sie den Klarissen- oder Franziskanerinnenorden. Vierzig Jahre lang stand Klara dem Kloster San Damiano bei Assisi vor.
Da in dem Kloster von der göttlichen Vorsehung gelebt werden sollte, beschloß sich Klara, als sie Geld erbte, dieses an die Armen auszuteilen. Sie behielt nichts für ihr Kloster. (Von der göttlichen Vorsehung leben bedeutet, dass die Schwestern nicht arbeiten gingen, um Geld zu verdienen. Sie vertrauten auf Gott, dass er ihnen das geben wird, was sie benötigen, weil sie nur zu seiner Ehre leben.)
Obwohl Klara die Oberin des Klosters war, kümmerte sie sich um die Arbeiten, die niemand gerne macht. Sie verband die Wunden bei den Kranken, bediente ihre Mitschwestern beim Essen...
Ihren Trost und ihre Stärke fand sie immer im Gebet. Oft flehte sie mit tränenden Augen zu Gott für ihre Mitschwestern. Sie dachte nicht an sich selber. In allem war sie dem heiligen Franziskus gegenüber gehorsam. So sagte sie oft zu ihm: "Verfüge mit mir, wie es dir gefällt, ich gehöre dir an; seitdem ich Gott das Opfer meines Willens dargebracht habe, kann ich mir nicht mehr angehören."

                                                                   
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Wie ist das in deinem Alltag? Versuchst du immer deine Wünsche erfüllt zu bekommen oder überwindest du dich immer wieder, um deinen Mitmenschen eine Freude zu bereiten?
Übernimmst du auch Arbeiten, die dir nicht gefallen, ohne Murren? Versuch es, du würdest deinen Mitmenschen und besonders Jesus eine große Freude machen.



                                                                                             
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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #7 - 28.02.2010 um 11:26:09
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Patrick



Patrick wurde um das Jahr 385 im römischen Britannien geboren. Er war ein Junge wie die anderen auch. Er hatte viele lustige Ideen und freute sich jedes Jahr auf den Urlaub. Als er 16 Jahre alt war, ging er allein am  Strand spazieren, als ihn plötzlich jemand von hinten angriff und in ein Boot schleppte. Er wurde entführt. Piraten nahmen ihn gefangen, um ihn als Sklaven zu verkaufen. Viele Wochen saß er unten in dem Boot, ohne etwas zu sehen. Auf einem Sklavenmarkt in Irland wurde er verkauft. Von nun an musste er Schafe hüten. Während dieser Zeit dachte er häufig an die Worte seiner Eltern und Großeltern, die immer wieder aus der Bibel erzählt haben. Damals wollte er es gar nicht hören. Doch jetzt fing er an zu beten und verstand die Worte viel besser. So wollte er ein guter Christ werden und auch anderen den Glauben näher bringen. So vergingen viele Jahre. Doch nach sechs Jahren gelang  ihm die Flucht. Er kehrte wieder zu seinen Eltern zurück.

                                                   
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Getreu seinem Entschluß wurde er Priester und Missionar und kehrte nach Irland zurück, um auch den Menschen dort den christlichen Glauben näher zu bringen. Während seines langen Lebens gelang es ihm, die Iren (= die Menschen, die in Irland wohnen) zum Christentum zu bekehren.

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Beim Lesen dieser Lebensbeschreibung könnte man zunächst denken: "O der arme Junge!" Aber war dieses Erleben wirklich so schlimm für ihn. Sicherlich hat er viel Angst gehabt und das Leben war auch schwer für ihn. Aber in dieser Zeit hat Gott ihn wachgerüttelt. Gott hat ihm gezeigt, worauf es im Leben ankommt. Nämlich darauf, dass wir Gott suchen und an Gott glauben. Wenn wir diesen Glauben gefunden haben, beschenkt er uns ganz reich. Wir bekommen Freude im Herzen, ja wir spüren, dass wir nicht alleine sind, da wir Jesus in unser Herz aufgenommen haben. So gehen wir mit viel mehr innerer Sicherheit auf unsere Mitmenschen zu und diese werden automatisch neugierig. Hast du das auch schon erlebt?
Patrick war über diese Erkenntnis so glücklich, dass er allen Menschen, die noch nicht an Gott glauben, auch teilhaben lassen wollte an dieser Freude. So ist er als Priester wieder nach Irland zurückgekehrt. Dort gab es nämlich nur wenige Christen.
Und brennt in dir auch diese Sehnsucht, die anderen anzustecken? (Sonst steckt man sich ja immer nur mit einer Krankheit an, aber diese Ansteckung wäre sehr gesund.  
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Antwort #8 - 02.03.2010 um 10:49:06
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Bernadette
*1844
+1879

Am 7. Januar 1844 erblickt Bernadette in Lourdes das Licht der Welt. Sie wird auf den Namen Bernarde Marie getauft, aber immer Bernadette gerufen. Die Familie ist sehr arm. Aus diesem Grund müssen sie auch die Mühle, in der sie leben, verlassen. Sie ziehen in ein ganz altes Haus. Gott sei Dank halten sie zusammen und vertrauen ihr Leben immer wieder Gott im Gebet an. Bernadette hütet die Schafe einer Familie, damit sie etwas Geld verdient. Sie kann leider nicht zur Schule gehen und somit auch nicht zur Erstkommunion. Deshalb kehrt sie nach Lourdes zurück. Dort besucht sie dann die Schule.
Am 11. Februar 1858 hat die Familie weder Holz zum Heizen noch Geld, um welches zu kaufen. Bernadette geht mit ihrer Schwester und ihrer Freundin zur Grotte von Massabielle, um nach Holz zu suchen. Ihre Begleiterinnen springen trotz der Kälte mit nackten Füßen über das Wasser. Bernadette zögert... Plötzlich spürt sie einen leichten Windstoß, aber kein Baum bewegt sich. Als Bernadette zur Grotte hinauf schaut, sieht sie dort ein schönes Fräulein ganz in weiß, und vor lauter Verblüffung und Erstaunen fängt sie an zu beten, während sie die Dame betrachtet.
Die Dame verschwindet. Bernadette traut sich ihrer Schwester an. Sie erzählt es weiter. Bald wissen alle Bescheid.. Die Mutter befürchtet, Bernadette sei verrückt geworden. Bernadette geht immer wieder zur Grotte, obwohl es ihr verboten wird. Es kommen immer mehr Leute zur Grotte. Die Polizei meint, Bernadette sei eine Lügnerin. Die Dame befiehlt Bernadette, aus der Quelle zu trinken. Aber in der Grotte ist keine Quelle. Deshalb gräbt sie in der Erde und plötzlich sprudelt Wasser hervor. Seitdem sind viele Kranke gesund geworden, die von diesem Wasser getrunken oder darin gebadet haben. Als Bernadette dem Pfarrer erzählt, die Dame habe gesagt, sie wolle eine Kapelle, wird ihr nicht geglaubt. Eines Tages aber erklärt die Dame Bernadette, wer sie wirklich ist: "Ich bin die Unbefleckte Empfängnis". Das konnte sich Bernadette nun wirklich nicht ausdenken. Das glaubte auch der Pfarrer.
Seitdem pilgern jedes Jahr Millionen von Menschen nach Lourdes, um dort zu beten.
Bernadette geht später in das Kloster der Schwestern von Nevers. Sie verlässt Lourdes für immer. In dem Kloster wird ihr nicht geglaubt. Sie muß viele Demütigungen ertragen. Aber aus Liebe zu Jesus bemüht sie sich, immer freundlich und friedfertig zu sein.
Das Gebet und die Liebe zu Jesus erfüllt Bernadette so sehr, daß ihre Freude und ihr Mut auf die anderen Schwestern übergeht. Deshalb schickt man sie zu den Schwestern, die Probleme haben, um sie zu beraten und zu trösten. Bald vertraut man ihr die Krankenstation an, weil sie sehr gut mit den kranken Schwestern umgeht.
Sie selbst wird immer schwächer und kränker. Sie leidet an Asthma. Auch andere schmerzhaften Krankheiten quälen sie. Nun liegt sie selber auf der Krankenstation.
Am 16. April 1879 stirbt sie, während sie zum letzten Mal zur Jungfrau Maria betet.
Bernadette wurde am 8. Dezember 1933 heilig gesprochen.


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Bernadette wird von ihren Mitmenschen nicht verstanden und sogar verlacht und als Lügnerin hingestellt. Sie aber lässt sich nicht beirren. Sie glaubt an die Erscheinungen und vertraut auf Gott. Wie ist das bei dir, wenn man dich wegen deinem Glauben auslacht und nicht ernst nimmt? Fängst du dann an zu zweifeln oder hälst du an Gott fest?
Wenn du an Gott festhältst, wird er dich reich beschenken!!! Du wirst es spüren!!! Denn die Freude, die Gott dir schenken möchte, kann dir kein Mensch auf Erden schenken.



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Antwort #9 - 04.03.2010 um 10:44:08
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Theresia von Lisieux
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Am 2. Januar 1873 wurde Therese in Alencon geboren. Sie wuchs heran, umgeben von der innigen Liebe ihrer ganzen Familie. Ihr Vater nennt sie "meine kleine Königin". Sie hat nicht immer einen einfachen Charakter. Aber sie lernt sich nach und nach zu bessern, um Jesus Freude zu bereiten. Sie betet gerne: sie sagt Jesus wie lieb sie ihn hat, sie dankt ihm für alle Freude und vertraut ihm ihre Sorgen an. Als sie vier Jahre alt ist, stirbt ihre Mutter. Therese wählt sich ihre Schwester Pauline als "Ersatzmama". 1877 zieht die Familie nach Lisieux. Wenn Therese mit ihrem Vater angeln geht, bewundert sie die Natur und denkt, dass Gott uns das alles gegeben hat, weil er uns liebt.

Als Pauline in den Karmelitenorden eintritt, wird Therese durch ihre Traurigkeit sehr krank. Durch das Lächeln der Muttergottes wird sie aber wieder geheilt.

Am 8. Mai 1884 feiert Therese ihre Erstkommunion. Mit 15 Jahren möchte Therese auch in den Orden eintreten. Der Bischof erlaubt es aber noch nicht. So fahren Therese, ihr Vater und ihre Schwester Celine auf eine Pilgerfahrt nach Rom. Dort bittet sie den heiligen Vater um die Erlaubnis, doch in den Orden eintreten zu dürfen. Dieser antwortet: "Wenn der liebe Gott es will, wirst du eintreten..." Als sie wieder in Lisieux ist, kommt der Brief des Bischofs mit der Erlaubnis. Am 9. April 1888 tritt sie ein. Am 10. Januar 1889 wird sie eingekleidet. Sie erhält den Namen: Schwester Therese vom Jesuskind. Sie bemüht sich immer liebenswürdig und hilfsbereit zu sein, vor allem zu den Menschen, die ihr das Leben schwer machen.

Am 8. September 1890 legt sie ihre Gelübde ab. Therese kümmert sich auch um die neuen. Diesen bringt sie bei, so voller Liebe zu Gott zu sein wie Kinder zu ihrem leiblichen Vater. Doch dann wird sie schwer krank. Sie ist immer erschöpfter und hustet viel. Im Juli 1897 muss man Therese in die Krankenstation einweisen. Sie weiß, dass ihr Ende naht und sie sagt: "Ich sterbe nicht, ich gehe in das Leben ein."

Am 30. September verschlechtert sich ihr Zustand. Während sie ihr Kreuz betrachtet, ruft sie aus: "Oh! Ich liebe dich!... Mein Gott, ich liebe dich!" Das sind ihre letzten Worte...



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Mögen diese Worte auch unsere Worte sein: "Mein Gott, ich liebe dich!" Jeden Tag kann man dieses Wort immer wieder sagen. Die Freude im Himmel und bei dir wird riesengroß sein!!!
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Antwort #10 - 06.03.2010 um 07:51:48
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Antonius von Padua


Im Jahr 1195 wird Fernando geboren. Er wächst heran, bekommt Reitunterricht, damit er einmal ein Ritter werden kann. Aber seine Mama lehrt ihn auch Jesus zu lieben und den Armen zu helfen. Er geht bei den Augustinern zur Schule und möchte auch gerne ein Augustiner werden. Mit 15 Jahren tritt er in das Novizenhaus in Lissabon ein. Da er dort sehr viel Besuch von seinen Freunden bekommt, bittet er  weit fortgeschickt zu werden. Man sendet ihn nach Coimbra. Dort wird er zum Priester geweiht. Im Kloster empfängt er die Besucher. Eines Tages kommen Franziskaner zu ihm, die nach Marokko gehen wollen, um über Jesus zu sprechen. Da hat auch er den Wunsch, zu den Menschen zu gehen, die Jesus noch nicht kennen. Schließlich erlaubt man ihm die Augustiner zu verlassen, um Franziskaner zu werden. Von nun an heißt er Antonius. Er reist nach Marokko. Dort wird er krank und muss nach einem Jahr nach Portugal zurückkehren. Da aber das Schiff, das ihn zurückbringen soll in ein Unwetter gerät, muss es in der Nähe von Sizilien anlegen. Dort kümmern sich Franziskaner um ihn und er wird wieder gesund. In Assisi wird er in eine abgelegene Einsiedelei geschickt, um mit einigen Brüdern zu leben. Dort putzt er, kümmert sich um den Abwasch... Keiner weiß, dass er so gelehrt ist.
Eines Tages wird er gebeten, bei einem Fest zu predigen. Da sind alle erstaunt, was er alles zu sagen hat. Von nun an wird er überall hin eingeladen, um von Jesus zu erzählen. Die Menschen sind begeistert. Im Jahr 1227 kommt er nach Italien zurück und lässt sich in Padua nieder.
Im Jahr 1231 wird er eingeladen, sich ein wenig auf einem Landgut auszuruhen, da er sehr müde ist. Dort steht ein großer Nussbaum. Auf diesem Baum betet, schreibt und arbeitet der Franziskaner. Als er einmal an Jesus denkt, erscheint ihm das Jesuskind. Antonius nimmt es in seine Arme und küsst es. Dies wiederholt sich mehrmals.
Am 13. Juni 1231 muß man ihn nach Padua zurückbringen, weil er nicht gesund wird. Unterwegs halten sie an einem Kloster, in dem er stirbt. Vorher hat er gerufen: "Ich sehe meinen Herrn!" Er wird in Padua beerdigt. Die Menschen sind sehr traurig, weil Antonius für sie ein großer Heiliger war..
Ein Jahr später wird er heilig gesprochen.

                     
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Antonius kümmert sich zunächst um die kleinen Arbeiten, er putzt, wäscht ab usw. Niemand weiß, dass er eigentlich sehr gelehrt ist. Ja, die Leute halten ihn wahrscheinlich für dumm. Aber er sagt nichts, sondern nimmt demütig die Aufgaben an, die ihm übertragen werden. Er gibt nicht an und prahlt nicht. Nein, er lebt ganz bescheiden.
Wie ist das bei dir? Möchtest du immer die erste Geige spielen? Gehst du zu deinen Mitmenschen, um ihnen zu beweisen, was du alles schon kannst und gelernt hast? Oder nimmst du auch die kleinen Aufgaben freudig an, ohne negative Gedanken. Denn gerade in der Erfüllung der kleinen Werke zeigt sich unsere Liebe zu Gott. Antonius hat diese Arbeiten aus Liebe zu Jesus gemacht. So wurden sie zum reichen Segen für seine Mitmenschen. Als Gott sah, dass Antonius im Kleinen treu war, hat er ihn für Größeres erwählt. Diese Stelle gibt es schon in der Heiligen Schrift. Gott prüft erst die Menschen, ob sie bereit sind zu dienen. Denn auch Jesus ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen.
Seien auch wir immer bereit, zu dienen. Gott kennt ja unsere Talente und wird sie dann aufzeigen, wenn sie gebraucht werden. Also seien wir treu im Kleinen!!!




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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #11 - 08.03.2010 um 10:47:38
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"Muß ich dem Priester wirklich meine Sünden sagen?
Was ist, wenn er mir dann auf der Straße begegnet?
Und wenn er meine Sünden meinen Eltern erzählt?"

Kennst du solche Sorgen auch? Folgender Heiliger ist das beste Zeugnis dafür, dass wir keine Angst vor der Beichte haben müssen und dass der Priester nur für Jesus im Beichtstuhl sitzt und Jesus seine Ohren und seinen Mund ausleiht. Jesus selber jedoch befreit dich von deinen Sünden. Daran solltest du denken, wenn du den Beichtstuhl betrittst.

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Johannes von Nepomuk


Johannes von Nepomuk wurde 1350 in Pomuk (Böhmen) geboren und starb  1393.
König Wenzel wollte wissen, was seine Frau über ihn dachte. Daher ließ er Johannes von Nepomuk zu sich kommen. Er wusste nämlich, dass seine Frau bei diesem immer beichtete. Aber Johannes von Nepomuk bewahrte das Beichtgeheimnis und sagte natürlich nichts. Der König war beleidigt, denn schließlich war er doch der König und alle hatten das zu tun, was er wollte.
Kurze Zeit später, als Johannes von Nepomok einen Diener vom König in Schutz nahm, wurde der König so ärgerlich, dass er ihn ins Gefängnis werfen ließ. Er sagte zu Johannes: "Du kommst erst dann wieder aus dem Gefängnis heraus, wenn du mir erzählt hast, was meine Frau bei dir gebeichtet hat."  Doch dann kam Johannes doch frei und der König lud ihn sogar zum Essen ein. Nach dem Essen wiederholte der König seine Bitte und versuchte auf jede mögliche Weise dieses Geheimnis zu erfahren. Johannes aber sagte nichts. Da ließ der König ihn erneut ins Gefängnis werfen. Nachdem die Königin davon erfuhr, bat sie ihren Mann, Johannes von Nepomok doch freizulassen. Der König tat es dann.
Johannes von Nepomok ging heiter und zufrieden seinen Weg weiter, da er wußte, dass ihm dieses Leid nur näher zu Jesus führt. Er ahnte, dass der König nicht lockerließ und bereitete sich schon auf seinen Tod vor. Als er eines Tages von einer Wallfahrt zurückkam, sah ihn der König durch das Fenster und fragte ihn wieder nach dem Beichtgeheimnis. Da Johannes von Nepomok auch jetzt schwieg, befahl der König, ihn töten zu lassen. Damit es aber niemand mitbekommt, sollte er nachts von einer Brücke mit gebundenen Händen und Füßen in die Moldau geworfen werden. So geschah es.
Kaum aber war er ertrunken, da schimmerte sein Leib von himmlischen Glanz, so dass viele Menschen kamen und wussten, hier ist ein Heiliger gestorben.

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Johannes von Nepomok ist als Märtyrer gestorben. Er hat selbst dem König nichts von der Beichte seiner Frau erzählt. So brauchst auch du nichts befürchten. Der Priester ist ein Werkzeug Gottes. Er läßt sich von Gott benutzen. So gehe ganz frei in den Beichtstuhl und freue dich, dass Jesus dich reinwaschen wird von deinen Sünden!!! Und außerdem, wenn du deine Sünden gebeichtet und natürlich bereut hast, dann hat Jesus dich doch sauber gewaschen. Also freue dich über dein sauberes Gewand, das Jesus dir geschenkt hast. (So sauber kann keine Waschmaschine waschen!!!)


Das bist du vor der Beichte: Smiley Smiley Smiley, und so siehst du nach der Beichte aus:  Smiley Smiley Smiley  Und welche Gesichter gefallen dir besser?
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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #12 - 10.03.2010 um 11:18:23
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Theresia von Avila
* 1515
+ 1582


Theresia wurde am 28.03.1515 in Avila geboren. In ihrer Jugend war sie heiter, ausgelassen, sehr hübsch und reich. 1535 jedoch entschied sie sich in das Karmeliterinnenkloster einzutreten. Sie überanstrengte sich dort so sehr, dass sie nach einem Jahr nervlich und körperlich zusammenbrach. Nachdem sie sich wieder erholt hatte, lebte sie 18 Jahre ein alltägliches Ordensleben. Sie betete (ohne innere Wärme), arbeitete (leider ohne Freude und Lust), erfüllte ihre Aufgaben (ohne Liebe), erhob ihre Gedanken zu Gott, aber auch gerne in die Welt, sie war gerne alleine, freute sich aber auch über jedes Gespräch. Kurz gesagt: sie wollte eigentlich beides: Gott und die Menschen. Dann geschah ihre eigentliche Bekehrung:
Als sie eines Tages den Gekreuzigten mit all seinen Wunden betrachtete, da wurde sie zutiefst bewegt. Tränen der Zerknirschung quollen aus ihren Augen, und sie flehte Jesus an, dass er ihr doch die Kraft geben möge, nur noch ihm anzugehören. Ja, sie wollte alles nur noch aus Liebe zu Jesus machen. Von nun an suchte sie nicht mehr die Welt. Es war aus mit all den Plaudereien. So geschah es auch, dass sie zahlreicher Erscheinungen und Verzückungen gewürdigt wurde. Ihre Beichtväter verstanden ihren neuen Lebenswandel nicht sofort und dachten, sie sei krank. Aber immer wieder kamen heilige Männer zu ihr, die ihr Mut machten. Theresia hatte einen Wunsch, nämlich einen Orden zu gründen, in dem die Schwestern ganz abgeschieden leben sollten. Sie holte sich dazu den Rat ihres Beichtvaters ein, dem sie immer gehorchte. Dieser erlaubte es nicht.
Mit der Erlaubnis von Papst Pius IV. und mit Hilfe ihrer Geschwister richtete sie heimlich ein Haus ein. Dort traten direkt vier Frauen ein. Theresia übernahm die Leitung des Hauses. Das Leben dieser Ordenspersonen, die in Armut und Abgeschiedenheit, in lauterster Gottseligkeit und Liebe lebten, erregte überall Bewunderung und so traten immer mehr Frauen in den Orden ein. Das tägliche Brot wurde ihnen immer gegeben.
Der Karmelitergeneral Rossi übertrug Theresia die Aufgabe, weitere solcher Häuser zu gründen. So hinterließ sie 60 Nonnen- und Mönchsklöster.

Smiley


Lassen wir uns wirklich ganz auf Gott ein, dann kann er Großes bewirken. Theresia von Avila hatte den Mut, ihr Leben auf den Kopf zu stellen. Sie war schließlich schon 18 Jahre im Kloster und hätte ja auch so weiterleben können. Aber auf einmal verstand sie, worauf es im Leben ankommt. Verstehen wir auch immer, was wichtig ist oder suchen wir auch überall nach dem Glück, das wir eigentlich nur in Gott finden können?

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Antwort #13 - 13.03.2010 um 08:24:54
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Charles de Foucould


Am 15. September 1858 wird Charles de Foucould in Straßburg geboren. Da seine Eltern sterben, als er sechs Jahre alt ist, werden Charles und seine Schwester von ihrem Großvater aufgezogen. Charles ist sehr eigensinnig und hat oft Wutausbrüche. Er ist sehr abenteuerlustig und bereist später viele Länder. Er feiert viele Feste. Auf einer seiner Reisen lernt er viele Muslime kennen und ist sehr beeindruckt von deren Gebet. So kommt es, dass er zu Gott schreit: "Mein Gott, wenn es dich wirklich gibt, so lass mich dich erkennen." Er selber glaubt nicht wirklich an Gott , aber er fängt an, Gott zu suchen.
Eines Tages begegnet ihm ein Priester, bei dem er beichtet und die Kommunion empfängt. Auf einmal wird ihm klar: Es gibt Gott und er liebt mich. Er will von nun an nur noch für Gott leben. So geht er in ein Kloster und wird Mönch. Im Jahr 1901 wird er zum Priester geweiht. Jetzt möchte er dort leben, wo die Menschen Jesus noch nicht kennen. Deshalb bricht er nach Algerien auf. Dort errichtet er eine kleine Kapelle und eine Einsiedelei mit mehreren Zellen. Zu ihm kommen viele Menschen, weil er den Kranken hilft und für jeden ein Wort des Trostes findet.
Aber manchmal fühlt er sich sehr einsam. Als er sehr krank wird, kümmern sich die Menschen in der Wüste um ihn. Da spürt er, dass er nicht alleine ist. Er lernt was wahre Liebe ist: Nämlich nicht nur den anderen zu helfen, sondern sich auch von ihnen helfen zu lassen.

Smiley   Smiley

Charles de Foucould führt erst ein Leben in Saus und Braus wie man so schön sagt. Ihm sind die Feste wichtig. Dann kommt es zu einem Umsturz in seinem Leben. Er erkennt, dass es Gott gibt und schenkt ihm sein Leben. Stell dir diesen Unterschied vor. Zunächst ist er immer mit vielen Menschen unterwegs, um fröhlich zu sein. Dann erkennt er, dass das nicht das wahre Glück ist und zieht sich in ein Kloster zurück. Dort aber brennt der Wunsch in ihm, Gott zu den Menschen zu bringen, die Gott noch nicht kennen. Dazu geht er in eine Wüste. Hast du schon einmal eine Wüste gesehen? Dort gibt es nur Sand und Steine und viel Trockenheit. Dieses Leben aber wählt Charles bewusst, um nur noch für Gott da zu sein. Tief in seinem Herzen erfährt er nun den wahren Frieden und die wahre Freude, die von Gott kommt. Vielleicht spürst du ja auch die wahre Freude und den wahren Frieden, wenn du mal zur Ruhe kommst. Du könntest den Fernseher auslassen und wirklich still werden. Ja, zieh dich einfach mal zurück, schließe deine Augen und sage zu Jesus: "Jesus, hier bin ich." Du wirst spüren, dass Jesus in dir ist. Dieses still werden vor Gott ist dann für uns wie ein Wüstenleben. Denn in der Wüste ist keine Ablenkung (Fernseher, Computer, Geschäfte...). Bemühen wir uns wirklich einmal still zu werden, dann kann Gott in unserem Leben vieles bewirken. Probiere es einfach aus. Fange mit kurzen Momenten an.


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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #14 - 15.03.2010 um 16:10:58
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Wir lesen hier vom heiligen Leopold von Österreich. Dieser Heilige soll uns ein Beispiel dafür sein, dass alles Gute von Gott stammt und wir Gott durch das, was wir haben, Ehre, Lob und Preis zurückgeben können durch ein wohlgefälliges Leben.

Leopold von Österreich
*1073
+1136


Als Leopold und Agnes heirateten, vereinbarten sie, Gott ein Kloster zu bauen, damit Gott mehr angebetet würde. Während sie überlegten, wo sie es bauen wollten, entriss der Wind Agnes den Schleier, den sie nicht wieder fanden. Nach 23 Tagen fand der Markgraf Leopold den Schleier auf einer Jagd auf einer Holunderstaude. An der Stelle ließ er ein Kloster errichten.
Leopold war mutig, tapfer, voller Gottesfurcht, demütig, weise, gütig und voller Eifer für Gott. Nie hörte man aus seinem Mund ein unschönes Wort, Lügen waren ihm ein Greuel, er lebte sehr bescheiden und las viel in der Heiligen Schrift und hielt fromme Betrachtungen. Nachdem sein Vater starb, übernahm er die Regierung Österreichs. Dazu bat er Gott um Weisheit, weil er wusste, dass er es ohne Gottes Hilfe nicht konnte.
Jede Nacht stand er gemeinsam mit seiner Frau Agnes auf, um Gott zu loben und zu preisen. Vormittags gingen sie gemeinsam zur heiligen Messe. Ihre 18 Kinder erzogen sie auch zur Frömmigkeit, zum Gehorsam, zur Bescheidenheit und zur Güte gegen Hilfsbedürftige. Allen Armen wurde geholfen: den Hungrigen gaben sie Brot, die Nackten wurden bekleidet, die Kranken besuchte und tröstete er. Manchmal musste er auch ein Urteil gegen Verbrecher sprechen. Ihnen gegenüber übte er strenge Gerechtigkeit. Sobald er aber sah, dass diese Reue zeigten, neigte er zur Milde. Feste und Lärm waren ihm verhaßt.
Alles, was er machte, tat er zum Lob Gottes.

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Setzen auch wir alles, was Gott uns schenkt, zu seiner Ehre ein? Überlege einmal, was du tun könntest, um Gott eine Freude zu machen. Da gibt es bestimmt vieles in deinem Leben.



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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #15 - 17.03.2010 um 10:17:14
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Der heilige Josef


Der Monat März ist dem heiligen Josef geweiht. Der heilige Josef ist ein großer Heiliger, obwohl in der heiligen Schrift nicht oft von ihm die Rede ist. Wer war der heilige Josef? Lesen wir in der heiligen Schrift:

Matthäus 1, 18 - 25
18 Mit der Herkunft Jesu Christi verhielt es sich aber so: Als Maria, seine Mutter, mit Joseph verlobt war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, daß sie empfangen hatte vom Heiligen Geist. 19 Joseph, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, gedachte, sie heimlich zu entlassen. 20 Als er darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: »Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was gezeugt ist in ihr, stammt vom Heiligen Geist. 21 Sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk erlösen von seinen Sünden.« 22 Dies alles ist geschehen, damit erfüllt würde, was gesagt ist vom Herrn durch den Propheten: 23 »Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und man wird ihn Emmanuel nennen«, was übersetzt heißt: »Gott mit uns« (Is 7,14). 24 Joseph stand auf vom Schlaf, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar, und er gab ihm den Namen Jesus.

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Somit war Josef der Pflegevater von Jesus. Er führte ein einfaches demütiges Leben. So wie das Leben von Josef soll auch unser Leben sein. Wir sollen im Vertrauen auf Gott unseren Weg gehen. Gott selber lenkt dann unsere Schritte, oft anders als wir es erwarten. So war es doch auch beim heiligen Josef. Als er sah, dass Maria schwanger war, wollte er sich von ihr trennen. Gleichzeitig flehte er aber zu Gott. Da er offen war für den Ruf Gottes, konnte Gott ihm ein großes Geheimnis anvertrauen. Und Josef hat zu diesem Willen Gottes ja gesagt. Wie ist das mit uns? Sind wir auch offen für den Anruf Gottes? Oder halten wir immer an unsere Meinung fest? Kannst du glauben, dass Gott auch in deinem Leben wirkt?
Josef arbeitete und sorgte sich  um seine Familie. Das alles machte er in Liebe und tiefer Ehrfurcht zu Jesus und Maria. Wie ist das mit dir? Wofür erledigst du die Aufgaben, die dir übertragen werden? Machst du dich damit wichtig und gibst an? Oder beschwerst du dich über die Aufgaben? Oder kannst du auch sagen, du erledigst sie aus Liebe zu Gott? Denke immer daran alles, was du tust, zur Ehre Gottes zu machen. So wie Jesus immer beim heiligen Josef war, so will er auch immer bei dir sein. Du mußt ihn nur immer zu allem, was du unternimmst, einladen, denn sonst versperrst du ihm die Tür und er kann dir nicht helfen.
Bist du einmal unzufrieden, dann ruf den heiligen Josef an und bitte ihn um seinen Beistand. Ich kenne eine Familie, in der immer ein bestimmtes Gebet gesprochen wurde, wenn Uneinigkeiten da waren. Einer aus der Familie fing dann mit dem ersten Satz an und jedes Familienmitglied fügte einen Satz an. Hinterher war oft der Ärger wie verflogen. Sie wollten, dass der Friede aus dem Haus in Nazareth auch in ihrem Haus einziehen sollte. Das Gebet lautet (sinngemäß):


Heiliger Josef, nimm unser Haus
und mach ein Nazareth daraus.
Dass Lieb und Eintracht stets sich mehrt
hier über unseren kleinen Herd.
Dass Fried und Freude uns begleit
und Gottes Furcht uns steh zur Seit.
Dir gebe ich mit frohem Blick
den Schlüssel zu des Hauses Glück.
O, schließe du doch alles aus,
was schaden könnte unserem Haus.
Schließ all die meinen und auch mich
in Jesu Herz, das bitt ich dich.
Dass hier uns jeder Tag vergeht
wie dir im Haus zu Nazareth.


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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #16 - 20.03.2010 um 11:48:16
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Der hl. Nikolaus

Jetzt wunderst du dich bestimmt, dass ich im Laufe des Jahres über den heiligen Nikolaus schreibe. Aber ich habe mir die Frage gestellt, warum wir den heiligen Nikolaus nur am 6. Dezember verehren und sonst vergessen. Wir sollten doch das Zeugnis unserer Heiligen immer vor Augen haben und nicht nur an einem Tag im Jahr.

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Nikolaus wurde im Jahr 270 in Patara im kleinasiatischen Lykien geboren. Seine Eltern waren sehr fromm. Sie lehrten Nikolaus auf Gott zu schauen, Gutes zu tun und den Armen zu helfen. Später entschied sich Nikolaus, Priester zu werden, um allen Menschen von Gott zu erzählen.
Als seine Eltern starben, erbte er ein großes Vermögen. Aber anstatt dieses Geld selber zu gebrauchen, verteilte er es an die Armen.
Nikolaus starb am 06. Dezember. Er war 65 Jahre alt. Auch nach seinem Tod geschahen noch Wunder und bis heute haben die Menschen nicht aufgehört, seine guten Taten zu erzählen.

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Vom hl. Nikolaus erzählt man auch folgende Legenden:

Ein Mann hatte drei Töchter. Diese Töchter wollte niemand heiraten, weil sie kein Geld hatten. Der Mann war natürlich sehr traurig. Es kam soweit, dass die Töchter wie Bettlerinnen auf die Strasse gehen mussten, um Geld zu verdienen, damit sie nicht vor Hunger sterben mussten. Nikolaus hörte davon. Eines Nachts schlich er sich zum Haus dieses Mannes und warf heimlich drei Säckchen mit Gold durch das offene Fenster. Als der Vater das Gold sah, freute er sich sehr und lobte Gott. Nun hatten sie genug zu essen und die Töchter mussten nicht mehr auf die Strasse.

Später zog Nikolaus in die Stadt Myra. Dort wurde er zum Bischof geweiht. Als dort eine große Hungersnot ausbrach, waren die Menschen sehr verzweifelt. Doch dann liefen drei voll mit Weizen beladene Schiffe im Hafen ein, und Nikolaus bat die Seeleute um Korn für die Hungernden. Die Seeleute aber wollten nichts abgeben. Sie hatten Angst vor dem Kaiser aus Konstantinopel, dem sie das Getreide bringen sollten. Er hatte ihnen gesagt, dass von dem Getreide nichts fehlen darf, wenn sie es ihm geben. Doch Nikolaus beruhigte sie: "Ihr müsst keine Angst haben, es wird euch kein Getreidekorn fehlen, auch dann nicht wenn ihr uns Getreide abgebt. Vertraut auf Gott! Er wird das Getreide wieder auffüllen!" Die Seeleute willigten ungläubig ein und Nikolaus verteilte das Korn an die hungernden Menschen. Und tatsächlich, das Schiff wurde nicht leichter. Es fehlte kein einziges Korn! Als die Menschen von dem Wunder erfuhren, bereitete sich überall eine große Freude aus und sie priesen Gott und dankten ihm.

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Da sehen wir, dass Gott überall wirkt, wenn wir nur vertrauen. Wie bei der wunderbaren Brotvermehrung, als das Brot nicht ausging, so erging es auch hier den Menschen. Obwohl sie dem Schiff immer mehr Korn entnahmen, wurde dieses nicht leichter. Vielleicht hast du so etwas ja schon einmal sinnbildlich erlebt, wenn du etwas geteilt hast. Du hast von deinem Reichtum abgegeben und Gott schenkte dir immer mehr Freude ins Herz. Diese Freude kann dir dann niemand nehmen, sie erfüllt dich ganz. Falls du solche Erfahrungen noch nicht gemacht hast, dann achte einfach beim nächsten Mal darauf. Wenn du immer mehr auf dein inneres Empfinden achtest, wirst du Gott immer näher kommen.
 
 
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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #17 - 23.03.2010 um 14:41:27
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Elisabeth von Thüringen


Elisabeth lebte von 1207 bis 1231. Sie kam im Alter von vier Jahren als Tochter des ungarischen Königs an den landgräflichen Hof nach Thüringen. Auf der Wartburg bei Eisenach wurde sie erzogen, sie sollte später mit dem Landgrafen Ludwig vermählt werden. Elisabeth war ein schönes, wildes, dunkelhaariges Kind, das Reiten und wilde Spiele sehr liebte. Aber schon früh hatte sie gelernt, aus Liebe zu Gott auf vieles zu verzichten. So wurde sie älter. Sie heiratete den Landgrafen. Sie sorgte für ihn und die beiden bekamen drei Kinder. Doch ihre Liebe galt auch den Kranken und Alten, denen sie täglich begegnete. Sie brachte den Bettlern oft Brot.
Als ihr Mann starb, war sie sehr traurig. Aber sie fand mit Gottes Hilfe die Kraft, sich um kranke Menschen zu kümmern. Sie verließ den Hof, verschenkte einen großen Teil ihres Besitzes und gründete in Marburg mit einigen Freundinnen ein Hospital, in dem sie Arme und Kranke pflegte.
Sie starb, als sie erst 24 Jahre alt war. Schon vier Jahre nach ihrem Tod wurde sie heilig gesprochen.

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Elisabeth war eine Frau, die ihren Mann und Gott aus ganzem Herzen liebte. Sie sorgte sich um ihre Familie und versäumte es dabei nicht, auf Gott zu schauen. Alles, was sie machte, geschah aus Liebe zu Gott. Bereits als Kind versuchte sie Jesus zu erfreuen. Sie verzichtete auf verschiedene Sachen, da sie wusste, dass Jesus das Fasten gefällt. Wie schwer fällt es uns oft bereits bei den Kleinigkeiten zu verzichten. Wir wollen gerne alles haben und uns in den Vordergrund stellen. Lernen wir von der heiligen Elisabeth uns selber zurückzunehmen, damit Jesus selber in uns handeln kann. Dann gibt es das Wort "ICH WILL" nicht mehr.




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« Zuletzt geändert: 01.06.2013 um 16:59:39 von Sr.Theresia »  
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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #18 - 26.03.2010 um 12:52:19
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So, das wars... Smiley

Jetzt haben wir von etlichen Heiligen bzw. Seligen gelesen. Bemühen wir uns, deren Leben in unserem Leben nachzuahmen. Du sollst sie jetzt nicht kopieren, denn das wäre nicht Gottes Wille. Aber du könntest dir einiges zu Herzen nehmen. Ja, du könntest dir ein Beispiel nehmen an verschiedenen Lebensweisen der Heiligen und diese nachahmen. Da hätte man genug zu tun.  

z.B.  - Rücksicht nehmen auf deine Mitmenschen
       - deinen Eltern gehorchen (wie du auch Jesus gehorchen würdest)
       - die Schwächeren in Schutz nehmen
       - teilen
       - nicht immer Recht haben wollen
       - Arbeiten, die dir aufgetragen werden, in Freude erledigen
       - in der Kirche andächtig sein
       - das tägliche Gebet nicht unterlassen
       - immer in der Gewissheit gehen, dass du nicht alleine unterwegs bist
       - ....................

Sollte es noch besondere Heilige geben, über deren Leben du näheres erfahren möchtest, dann kannst du dich gerne melden!!!
Wir freuen uns über Anregungen und Anfragen!!!



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« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 15:51:46 von Sr.Theresia »  
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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #19 - 25.05.2010 um 20:03:54
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Einübung in die himmlische Gegenwart

Viele Kinder und Jugendliche denken sich, dass sie niemals zu den Heiligen zählen können. Dabei ist es ganz einfach, sich Jesus ganz zu schenken.
Mache einfach die Sachen, die dir aufgetragen werden für Jesus. Schenke alles Jesus durch das Unbefleckte Herz Mariens. Er nimmt alles an.
Immer wieder erzählen mir Kinder bzw. Jugendliche von ihrem Berufswunsch. In jedem Beruf kannst du Gott ehren.
Ein Beispiel möchte ich hier aufgreifen:
Ein Mädchen möchte gerne Bäuerin (Landwirtin) werden. Wie kann man in diesem Beruf Jesus gefallen? Das fängt schon beim Melken der Kühe an.
Sage Jesus einfach, dass jeder Tropfen Milch, den die Kuh gibt, Segen sein soll für die ganze Welt. Meinst du, Jesus würde dein Gebet nicht erhören?
So kann man es in jeder Situation machen. Beziehe einfach immer den Himmel mit ein in allem was du tust. Vielleicht fallen dir ja auch Beispiele ein. Du darfst uns auch gerne Beispiele nennen (wir fügen sie dann dieser Seite zu).
So haben es auch die Heiligen gemacht. Sie haben Gott in den kleinen alltäglichen Situationen ihre Treue bewiesen.
Dadurch konnte Gott Großes durch sie tun. Sie waren die kleinen Werkzeuge. Und ihr wißt ja: ein Werkzeug kann alleine nichts machen...


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Re: Zeit der Vorbereitung
Antwort #20 - 02.09.2014 um 19:53:05
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Wenn ihr noch mehr über andere Heilige lesen möchtet, dann besucht doch einfach folgende Seite:


Unsere Heiligen im Kleinen Ritter


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