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Locked Topic Ein ganz gewöhnlicher Mittwoch - Aschermittwoch (Gelesen: 6.069 mal)
Sr.Theresia
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Ein ganz gewöhnlicher Mittwoch - Aschermittwoch
12.02.2010 um 16:45:28
 
Ein ganz gewöhnlicher Mittwoch - Aschermittwoch?

Lukas war ein fünfjähriger Junge. Jeden Morgen, wenn er aus dem Haus ging, segnete ihn seine Mutter mit Weihwasser. Lukas segnete dann auch seine Mutter. Sie wussten, dass Gott sie dann besonders beschützt und freuten sich darüber. Doch an diesem Tag war alles anders:
Lukas stand wie gewöhnlich auf. Die Mutter sagte nur zu ihm: "Komm Lukas, machen wir uns auf dem Weg. Wir dürfen uns heute etwas in der Kirche abholen." Lukas überlegte, was es denn an diesem Tag wohl in der Kirche gäbe. Es war doch ein gewöhnlicher Werktag, genauer gesagt ein Mittwoch. Er überlegte weiter, was an diesem Tag los ist. Ja, dachte er, heute beginnt doch die Fastenzeit und dieser Mittwoch hat doch auch einen ganz besonderen Namen. Da fiel es ihm auch schon ein: Es war Aschermittwoch.
Er war schon richtig neugierig, was denn wohl als nächstes geschieht. Da schon wieder eine Änderung des normalen Alltagslebens:  Die Mutter machte ihm heute kein Segenskreuz auf die Stirn, als sie das Haus verließen. Sie sagte nur: "Das wirst du gleich verstehen, pass gut in der Kirche auf."


Wie diese Geschichte weitergeht, kann jeder am Mittwoch selber erfahren, wenn er die hl. Messe besucht.
Am Mittwoch folgt dann auch der Rest dieser Geschichte. Vielleicht weiß ja auch jemand die Lösung???????


                                                                             Smiley
« Zuletzt geändert: 18.02.2014 um 13:32:51 von Sr.Theresia »  
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Sr.Theresia
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Re: Thomas und das Aschenkreuz
Antwort #1 - 16.02.2010 um 10:51:01
 
Fortsetzung...



Lukas folgte also seiner Mutter neugierig zur Kirche. Wie immer begrüßte er beim Eintritt in die Kirche Jesus, indem er sich mit Weihwasser segnete eine Kniebeuge machte und Jesus nochmals dankte, dass er durch die Taufe zu Jesus gehören durfte. Nachdem der Priester wie sonst auch immer die heilige Messe eröffnete, wartete Lukas ungeduldig auf das Besondere dieses Tages. Und dann war da etwas, das es wohl nur einmal im Jahr gibt, nämlich die Asche. Der Priester erklärte, dass wir nun am Beginn der Fastenzeit stehen und uns abtöten wollen. Dieses Abtöten kann bei jedem verschieden aussehen,

z.B.   - kein Fernsehen schauen

       - auf Süßigkeiten verzichten

       - den Geschwistern, Eltern helfen ohne zu murren

       - sich bei den Hausaufgaben besonders anstrengen

       - sich mehr Zeit für Jesus zu nehmen

       - besonders andächtig zu sein während der heiligen Messe.....



Dann sagte der Priester, dass nun das Aschenkreuz ausgeteilt würde. Das Aschekreuz soll ein Zeichen sein, dass Gott nicht den Tod des Sünders will, sondern dass er sich bekehrt und lebt. Asche entsteht ja, wenn wir etwas verbrennen. In diesem Fall werden die Palmzweige vom letzten Jahr verbrannt. Dann betet der Priester: "Segne diese Asche, mit der wir uns bezeichnen lassen, weil wir wissen, dass wir Staub sind und zum Staub zurückkehren. Hilf uns, die vierzig Tage der Buße in rechter Gesinnung zu begehen. Verzeihe uns unsere Sünden, erneuere uns nach dem Bild deines Sohnes und schenke uns durch seine Auferstehung das unvergängliche Leben. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen." (Das ist das Segensgebet für die Asche. Vielleicht wurde es bei euch ja auch gebetet?)

Lukas hat gut aufgepasst und dann darf er auch mit seiner Mutter nach vorne gehen. Dort segnet ihn der Priester mit den Worten: "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium."

Nach dieser heiligen Messe nimmt Lukas sich ganz fest vor, die Fastenzeit ganz intensiv zu erleben. Auch fasst er einen Vorsatz: Er möchte.......................

Ja, diesen Vorsatz hat er nur Jesus verraten. Und wie ist es mit deinem Vorsatz???

Eine gesegnete Fastenzeit, in der du immer mehr von der Liebe Gottes erfährst, wünsche ich Dir von ganzem Herzen!!!


                                                                      Smiley

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