Willkommen Gast. Bitte Einloggen
YaBB - Yet another Bulletin Board
 
   
 
 
Seitenindex umschalten Seiten: [1] 2 3 4 Thema versendenDrucken
Very Hot Topic (More than 77 Replies) Die hl. Eucharistie (Gelesen: 29.179 mal)
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Die hl. Eucharistie
21.03.2010 um 18:04:06
Beitrag drucken  
Die Eucharistie ist jene Liebe, die jede Liebe im Himmel und auf Erden übertrifft.“  (Hl. Bernhard)

Und der hl. Thomas von Aquin schrieb: „ Die Eucharistie ist das Sakrament der Liebe, sie bedeutet Liebe und erzeugt Liebe.“

Ein hervorragendes Beispiel, das uns von dieser Liebe ein klares Zeugnis gibt, ist das eucharistische Wunder von Lanciano (in der Region Abruzzen – Italien),
wo eine konsekrierte Hostie, die in lebendiges Fleisch verwandelt wurde, seit über tausend Jahren verehrt wird.
Neueste chemische Analysen eines kleinen Teiles jener Hostie brachten folgendes Ergebnis:
Es handelt sich um noch lebendes Fleisch eines männlichen Menschenherzens. Die Eucharistie ist in Wahrheit ganz Herz!
Ein arabischer Emir, Abd –el Kader, ging eines Tages in Begleitung eines französischen Offiziers durch die Strassen von Marseilles und begegnete einem Priester,
der das Allerheiligste zu einem Sterbenden brachte. Der Offizier blieb stehen, entblößte sein Haupt und machte eine Kniebeuge.
Der Freund fragte ihn nach dem Grund dieser Begrüßung. „Ich verehre meinen Gott, den der Priester zu einem Kranken bringt“,
antwortete der Offizier.“Wieso“, entgegnete der Emir, „könnt ihr glauben, dass der große Gott sich so klein macht und sich in die Hütten der Armen begibt?
Wir Mohamedaner haben einen viel größeren Gottesbegriff.“ – „Weil ihr nur um die Größe Gottes wisst, aber seine Liebe nicht kennt“, erwiderte der Offizier.
Es ist wirklich so. Der hl. Peter Julian Eymard sagte:
Die Eucharistie ist die höchste Offenbarung der Liebe Jesu. Sie kann nur im Himmel übertroffen werden.“
Und trotzdem verkennen so viele Christen die ungeheuere Liebe, welche in der Eucharistie verborgen ist.

« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:12:10 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #1 - 21.03.2010 um 18:10:17
Beitrag drucken  
Die hl. Katharina von Siena sagte oft zu ihrem Beichtvater:
„Pater, ich habe Hunger, geben Sie um der Liebe Christi willen meiner armen Seele ihre Nahrung, den eucharistischen Jesus.
"Oder sie vertraute ihm an: „Wenn ich den Herrn nicht empfangen kann, gehe ich in die Kirche und schau Ihn immer wieder an... , das sättigt mich.“

Die hl. Bernadette äußerte sich während ihrer qualvollen Krankheit einmal über die Freude, die sie in den schlaflosen Stunden erlebte,
weil sie sich mit dem sakrsmentalen Jesus verbinden konnte, dabei zeigte sie auf eine kleine, vergoldete Monstranz am Vorhang,
der ihr Bett umgab und sagte: „Ihr Anblick erweckt in mir die Sehnsucht und die Kraft, mich hinzuopfern, wenn ich Einsamkeit und Leid spüre.“
Das nennt man „Übung des Herzens“.


Q: Jesus, die euch. Liebe von P. Stefano Maria Manelli (unverkäuflich)


Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:12:21 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #2 - 07.04.2010 um 23:08:59
Beitrag drucken  
Wie ehrfürchtig gingen die Heiligen mit der Eucharistie um!
Ihr Glauben an die „Realpräsenz“ Jesu auch im kleinsten  Teilchen, war unerschütterlich.

Wenn man den hl. Pio beobachtete, mit welcher vornehmen Zärtlichkeit er die Patene und die heiligen Gefäße am Altar reinigte,
konnte man aus seinem Gesichtausdruck die Verehrung ablesen.


Als die kleine hl. Theresia nach der hl. Messe auf der Patene ein kleines Fragment der Hostie sah,
rief sie die Novizinnen und trug anmutig und in Anbetung die Patene in die Sakristei.


Die hl. Theresia Margareta fand am Boden neben dem Altar ein Stück Hostie und brach darüber in Tränen aus, weil ihr das ehrfurchtslos schien;
sie kniete sich anbetend neben das Fragment hin, bis ein Priester kam, es aufzuheben und in den Hostienkelch zu legen.


Einmal fiel dem hl. Karl Borromäus beim Verteilen der Kommunion unversehens eine Hostie aus der Hand.
Da beschuldigte sich der Heilige, - Jesus gegenüber, -  grober Ehrfurchtslosigkeit und litt unter diesem Vorfall derart,
dass er vier Tage lang nicht den Mut hatte, die hl. Messe zu feiern und erlegte sich dafür zur Buße acht Fasttage auf.


Den hl. Franz Xaver überkam beim Austeilen der Kommunion manchmal eine solche Kraft der Anbetung Jesu, den er in Händen hielt,
dass er sich hinkniete um den Gläubigen die Kommunion zu reichen. Es war ein Zeugnis des Glaubens und der Liebe, das sicher den Himmel erfreute.


« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:12:31 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #3 - 08.04.2010 um 00:00:58
Beitrag drucken  
Noch zärtlicher war die Art heiliger Priester bei der Berührung der Eucharistie.
Wie sehr hätten sie gewünscht, die reinsten Hände der Heiligen Jungfrau zu haben.


Dem hl. Konrad von Konstanz geschah es, dass Daumen und Zeigefinger in der Nacht leuchteten,
weil er mit diesen Fingern gläubig und liebend den heiligsten Leib Jesu berührte.


Der hl. Josef von Copertino, der ekstatische Heilige, der wie ein Engel flog,
wünschte sich aus Liebe zu Jesus ein anderes Paar Daumen und Zeigefinger,
womit er nur den Leib Jesu berühren konnte.


Und der hl. Pio von Pietrelcina zögerte oft, die Hl. Hostie zwischen die Finger zu nehmen,
da er sich unwürdig hielt, mit seinen „stigmatisierten“ Händen die heilige Hostie zu berühren.


(Was soll man heute von der erschreckenden Oberflächlichkeit halten, mit der man überall die Handkommunion einführt?
Ist das im Vergleich zu den demütigen Heiligen nicht überheblich und gefühllos?)


Q: Jesus, die eucharistische Liebe von P. Stefano Maria Manelli (unverkäuflich)
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:12:41 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Kommunion
Antwort #4 - 11.04.2010 um 00:18:03
Beitrag drucken  
In der Hl. Kommunion verschenkt sich Jesus an mich und wird mein Eigen,
Er wird ganz mein, mit Fleisch und Blut, mit Seele und Gottheit.
„Ich kann über Dich verfügen“, sagt die hl. Gemma Galgani in ihrer Unbefangenheit zu Jesus.
Und der selige Contardo Ferrini bestätigt, dass „Jesus bei der Hl. Kommunion in unseren Herzen Mensch wird.“
Mit der Kommunion geht Jesus in mich ein und bleibt so lange physisch in mir,
als die Gestalt des Brotes dauert, ungefähr eine Viertelstunde.
Die hl. Väter lehren, dass mich während dieser Zeit die hl. Engel umgeben,
um Jesus ununterbrochen anzubeten und zu lieben.
„Wenn Jesus in uns physisch gegenwärtig ist,
halten Engel um uns die Liebeswache“, schrieb der hl. Bernhard.



Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:12:50 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #5 - 15.04.2010 um 19:25:28
Beitrag drucken  


Der hl. Ambrosius lehrt: „ Wie kann aus Brot der Leib Jesu werden?
Durch die Wandlung.
Mit welchen Worten geschieht die Wandlung?
Mit den Worten Jesu. Wenn er zum heiligen Geheimnis gelangt, spricht der Priester nicht mehr in eigener Person, sondern im Namen Jesu.“

Die Wandlungsworte sind die verblüffendsten, die Gott der Kirche geschenkt hat.
Sie haben die Macht, ein wenig Brot und Wein in den gekreuzigten Gott, in Jesu zu verwandeln.
Sie realisieren ein Geheimnis von höchster Macht, welches das Können der Serafim übertrifft, das nur Gott mit dem Priester vollbringen kann.
Daher verwundert es nicht, dass es heilige Priester gab, die große Ängste litten, wenn sie diese geheimnisvollen Worte aussprachen.
Der hl. Josef von Copertino und in unseren Tagen der hl. Pio von Pietrelcina schienen sichtbar von Todesangst getroffen.
Sie konnten sich die Wandlungsworte nur zögernd Wort für Wort entreißen.

Der Pater Guardian fragte Josef von Copertino: „Wieso betest du alle Messtexte fließend und stolperst bei der Wandlung über jede Silbe?“
Darauf der Heilige: „Die heiligen Wandlungsworte sind auf meinen Lippen wie glühende Kohlen, wenn ich sie ausspreche, ist es, wie wenn jemand kochende Speisen schlucken muß.“

Durch die göttlichen Worte der Wandlung kommt Jesus auf unsere Altäre, in unsere Tabernakel und in die weißen Hostien herab. Aber wie?



« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:13:01 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #6 - 15.04.2010 um 19:26:44
Beitrag drucken  
Ein mohamedanischer Gelehrter fragte einen Missionsbischof: „Wie ist es möglich, dass Brot und Wein, zu Fleisch und Blut Christi werden?“

Der Bischof antwortete: „Als du geboren wurdest, warst du klein; du bist gewachsen, weil der Körper die Nahrung in Fleisch und Blut verwandelt hat.
Wenn nun der menschliche Körper imstande ist, Brot und Wein in Fleisch und Blut zu verwandeln, wie viel mehr kann das Gott.“


Darauf fragte der Mohamedaner weiter: „Aber wie ist es möglich, dass in einer kleinen Hostie der ganze Jesus sein kann?“ –

Darauf der Bischof: „Sieh die Landschaft vor uns und überlege, wie klein dein Auge in ihrem Vergleich ist.
Und dennoch fasst dein kleines Auge dieses weite Land. Kann Gott in Seiner Person nicht verwirklichen, was in uns bildhaft geschieht?“


Aber der Mohamedaner fragte weiter: „ Wie ist es möglich, dass derselbe Körper in allen Kirchen und in allen konsekrierten Hostien gegenwärtig ist?“

Und der Bischof antwortete: „Für Gott ist nichts unmöglich, diese Antwort würde genügen.
Aber in der Natur finden wir auch darauf eine Antwort.
Wirf einen Spiegel auf den Boden, dass er in Stücke zerbricht. Jeder Splitter spiegelt das gleiche Bild wider, wie es der ganze Spiegel tat.
Ähnlich vervielfältigt sich derselbe Jesus nicht in sichtbarer Gestalt, aber in Wirklichkeit in jeder Hostie; er ist wirklich in jeder einzelnen wahrhaft gegenwärtig.“


Q: Jesus, die eucharistische Liebe mit Imprimatur (unverkäuflich)
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:13:11 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #7 - 20.05.2010 um 23:56:04
Beitrag drucken  
Beim verborgenen Jesus

Wir kennen ein köstliches Beispiel aus einem Herrscherhaus.
Als die hl. Elisabeth von Ungarn als kleines Mädchen mit den Gefährtinnen spielte, wählte sie immer den Platz in der Nähe der Kapelle,
wo sie von Zeit zu Zeit unauffälig vor der Tür stehen blieb, das Türschloß küsste und zu Jesus sagte:
„Mein Jesus ich spiele, aber ich vergesse dich nicht; segne mich und die Spielgefährtinnen. Auf Wiedersehen!“ – Wer liebt, ist erfinderisch!
Von den Hirtenkindern aus Fatima war Francisco ein kleiner Kontemplativer, den es besonders oft zu eucharistischen Besuchen hinzog.
Er wollte oft und lange in der Kirche verweilen, um in der Nähe vom Tabernakel mit dem „verborgenen Jesus“ zu bleiben,  wie er die Eucharistie in seiner kindlichen Andacht nannte.
Als ihn die Krankheit ans Bett fesselte, vertraute er seiner Kousine Lucia an, dass sein größtes Leiden darin bestand,
dass er nicht mehr den „verborgenen Jesus“ besuchen konnte, um ihm seine Küsse und seine Liebe zu bringen. Hier lehrt uns ein Kind, wie man liebt.
Der hl. Franz Borgia besuchte wenigstens siebenmal am Tag das Allerheiligste und die hl. Magdalena von Pazzi machte eine Zeitlang täglich dreiunddreißig Besuche,
ebenso machte es die selige Maria Fortunata Viti, eine demütige Benediktinerin unserer Tage.
Die selige Agatha vom Kreuz, eine Tertiarin der Dominikanerinnen, brachte es auf hundert Besuche am Tag.
Und die ehrwürdige Alexandrina Da Costa, die viele Jahre lang unbeweglich ans Bett gefesselt war, flog im Geist dauernd zu „allen Tabernakeln“ der Erde.
Vielleicht versetzen uns diese Vorbilder in Staunen und erscheinen uns auch unter den Heiligen als Ausnahmen.
So ist es aber nicht. Die Besuche bei Jesus sind eine Frucht des Glaubens und der Liebe.
Je mehr Glauben und Liebe einer hat, desto mehr versucht  er bei Jesus zu bleiben. Die Heiligen lebten im Glauben und in der Liebe.

Q: Jesus die eucharistische Liebe  Unverkäuflich -  m. Imprim.


Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:13:20 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Die große Liebe zur hl. Eucharistie
Antwort #8 - 08.07.2010 um 20:12:42
Beitrag drucken  


Die Hl. Katharina von Siena sagte oft zu ihrem Beichtvater: „ O lieber Jesus, nimm mein Leben an.
Ich bin bereit Steine zu verspeisen, in Verlassenheit zu sterben, wenn ich dir einen Thron errichten darf,
eine Familie von Freunden schenken kann und ein Volk, das Dich anbetet.“
Wenn ich den Herrn nicht empfangen kann, gehe ich in die Kirche und schaue Ihn an... und schau Ihn immer wieder an... das sättigt mich.“

Denken wir an die hl. Coletta, die ihre Augen immer in demütiger Sammlung gesenkt hielt und diese Haltung so begründete:
„Ich habe meine Augen mit Jesus erfüllt, den ich bei der Erhebung der Hostie während der Hl. Messe angesehen habe,
und ich will Ihn mit keinem anderen Bild verdecken.“



Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:13:29 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #9 - 22.07.2010 um 22:38:13
Beitrag drucken  
Beim Geliebten verweilen.

Jesus ist also wirklich bei uns. Ja. „Jesus ist dort!“
Der hl. Pfarrer von Ars konnte dieses Wort nicht zu Ende sprechen, ohne in Tränen auszubrechen. Auch der hl. Peter Julian Eymard rief begeistert aus: „Jesus ist dort! Also alle zu Ihm hin!“ –
Wenn die hl. Theresia von Jesus einmal sagen hörte: „Wenn ich zur Zeit Jesu gelebt hätte.. Wenn ich mit Jesus gesprochen hätte... Wenn ich Jesus gesehen hätte..“ antwortete sie lebhaft:
„Aber Jesus ist doch lebendig und wirklich bei uns in der Eucharistie. Wozu was anderes suchen?“ Der hl. Alfons von Liguori fügt seiner gewohnten Liebenswürdigkeit hinzu:
„Die Herrscher dieser Erde gewähren nicht immer und nicht leicht Audienz; der Herr des Himmels hingegen, der sich unter dem eucharistischen Schleier verbirgt, ist immer bereit, jeden zu empfangen“.
Der Heiligen suchten wirklich nichts anderes. Sie wussten, wo Jesus war und ersehnten nichts anderes als physisch und mit dem Herzen unzertrennlich bei Ihm zu bleiben.
Immer beim Geliebten bleiben, ist das nicht das vordergründlichste Verlangen wahrer Liebe?
Wir wissen, dass die Besuche beim Allerheiligsten und der eucharistische Segen ein geheimes Verlangen der Heiligen waren.
Die Zeit der Besuche bei Jesus ist eine Zeit der Liebe, die wir im Himmel wieder finden, denn nur die Liebe „währt ewig“ (1Kor. 13,8).
Die hl. Katharina von Genua irrte sich nicht, wenn sie sagte: „Die Zeit, die ich vor dem Tabernakel verbringe, ist die am besten genützte Zeit meines Lebens.“

« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:13:38 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #10 - 29.07.2010 um 19:41:11
Beitrag drucken  
Welche Gnade

Die Eucharistie ist das höchste Lebenspfand für Christen im Exil auf dieser Erde.
Der hl. Gregor von Nyssa schrieb: „Unser Leib erlangt durch die Vereinigung mit dem Leib Christi das Prinzip der Unsterblichkeit, weil er mit dem Unsterblichen eins wird.“
Wenn das vergängliche, physische Leben abnimmt, ist Jesus da, der das ewiges Leben ist.
Er verschenkt sich an uns in der Hl. Kommunion, um unseren unsterblichen Seelen wahres, nie endendes Leben zu schenken und unserem sterblichen Leib die Auferstehung.
„Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben“ (Joh 6,55) „Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben „ (Joh 6, 59), denn
„Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Joh 11,25).

Der erleuchtete hl. Johannes Chrysostomus schrieb: „Aus Ehrfurcht vor der Hl. Eucharistie halten die Engel Ehrenwache an den Leibern der Auserwählten, die im Schoß der Erde ruhen.“

Welche Gnade ist das Sterbesakrament!
Als die hl. Theresia von Avila den Priester mit dem Allerheiligsten kommen sah, überraschte sie allew Anwesenden, indem sie sich im Bett mit leuchtendem Antlitz der Hostie zugewandt,
allein aufrichtete und verzückt ausrief: „Herr es ist Zeit, dass wir uns treffen!


Der hl. Gerhard Maiella erbat sich das Viaticum und empfing es mit großer Andacht.
Als die Glocke das Kommen der kleinen Prozession ankündigte, war der Heilige ergriffen; sein Aussehen veränderte sich und er rief aus:
„Mein Herr kommt mich besuchen...welche Herablassung und Zärtlichkeit er mir zuwendet!“

Als der hl. Pfarrer von Ars sterbend die Glocke hörte, die das Allerheiligste zu ihm begleitete, war er zu Tränen gerührt und sagte:
„Wie könnte man die Tränen zurückhalten, wenn Jesus mit so großer Liebe zum letzten Mal zu uns kommt?“

Ja Jesus, die eucharistische Liebe, ist meine Speise, meine Kraft, mein Leben, mein Herzstück geworden.
Jedesmal, wenn ich Ihn im Leben oder im Sterben empfange, wird Er ganz mein, um mich sein Eigen zu machen.
Ja, Er ist ganz mein und ich bin ganz sein. Einer im anderen, einer vom anderen (vgl. (Joh 6, 58),
Das ist die Fülle der Liebe für Leib und Seele im Himmel und auf Erden.


Q: Jesus die eucharistische Liebe (unverkäuflich)
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:13:48 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #11 - 01.10.2010 um 15:56:22
Beitrag drucken  
„Wohin geht ihr“, fragt der hl. Augustinus,“ ihr unglücklichen, törichten Kinder der Welt, wo sucht ihr Frieden für euer Herz?
Kommt zu Jesus, denn er allein kann euch das Glück schenken, das ihr sucht!“
Meine Seele, sei nicht auch du so töricht! Suche Gott allein! Suche das eine Gut, das alle Güter in sich schließt!
Und wenn du es schnell finden willst, sieh nur, es ist dir ganz nah! Nur deshalb ist Jesus im Tabernakel, weil er dir Trost spenden und dir Erhörung schenken will.
Sag ihm also was du wünschest!
„Mit den Mächtigen dieser Erde kann nicht jeder sprechen“, sagt die hl. Theresia, „vielen kann man nur durch einen Mittler seine Anliegen vortragen.
Um aber mit dir sich zu unterhalten, König der Glorie, bedarf es keines Mittlers. Du lässt dich immer finden im Sakrament des Altares; immer bist du bereit, jeden anzuhören.
Jeder , der dich sprechen will, wird dich allezeit finden und kann sich vertraulich mit  dir unterhalten. Wer nach dir verlangt, kann dich hier im heiligen Sakrament aufsuchen; hier erwartest du uns Tag und Nacht.“
O Sakrament der Liebe! Durch deine Gegenwart auf dem Altar wie in der hl. Kommunion ziehst du mit der sanften Macht deiner Liebe so viele Herzen an dich!
Von deiner großen Güte entflammt und beglückt, haben sie dich immer vor Augen. Zieh auch mein armes Herz an dich; es wünscht, dich zu lieben, es will nur deiner Liebe leben.
Von heute an lege ich deine gütigen Hände alles, was ich beginne und was ich vollende, alles was ich wünsche und erstrebe, mich selbst mit Leib und Seele.
Nimm mich gnädig an, mein Herr und Gott!
Nie mehr will ich klagen, mein lieber Herr, über dein heiliges Walten; denn es kommt aus deinem liebenden Herz, darum ist es liebenswert und gereicht mir zum Besten.
Mir genügt es zu wissen dass du es so willst; deshalb will auch ich jetzt und in Ewigkeit nichts anderes.
Tu mit mir, verfüge über mich, wie du willst! Ich vereinige mich vollkommen mit deinem Willen, denn er ist ganz heilig, ganz gut, ganz makellos und ohne Fehl – aller Liebe wert.
O Wille meines Gottes, wie bist du mir lieb! Immer will ich leben, ja dereinst sterben vereint mit dir, ganz mit dir verbunden.
Was dir gefällt, soll auch meine Freude sein; nur was du wünscht will auch ich mir wünschen.
Mein Herr und mein Gott, steh mir bei, dass ich von heute an nur noch für Dich lebe, nur noch deinen Willen kenne, nur nach seiner Erfüllung mich sehne!
Aus Liebe zu dir möchte ich sterben, weil du aus Liebe zu mir gestorben bist.
In Deine Hände lege ich nun alle Tage, an denen ich meinen eigenen Willen getan und dir missfallen habe. Wille Gottes, ich liebe dich wie Gott selbst, denn du bist eins mit Gott.
Aus ganzem Herzen liebe ich dich, dir überlasse ich mich ganz. Wille meines Gottes, du bist meine einzige Liebe.

Gruß an Maria

Unsere erhabene Königin spricht: “Ich habe Schätze, diejenigen reich zu machen, die mich lieben. „ (Spr. 8, 18.21) Wollen wir also reich werden an Gnaden, dann müssen wir Maria lieben.
Ein gelehrter Schriftsteller nennt sie „Schatzmeisterin der Gnade“. Glücklich ist jeder zu nennen, der sich in Liebe und Vertrauen an Maria wendet.
Meine Mutter, meine Hoffnung, du kannst mich heilig machen. Von dir erhoffe ich diese Gnade. Liebenswürdige Mutter, bitte für mich!

Hl. Alfons Maria  Liguori
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:13:58 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #12 - 11.11.2010 um 11:35:00
Beitrag drucken  
Der Herr hat einige Heilige auf besondere Weise belohnt und ließ sie auch nach dem Tod zur eucharistischen Anbetung zu,
z. B. erhob sich der Leichnam der hl. Katharina von Bologna mehrere Tage nach ihrem Tiod vor dem Sakramentsaltar in anbetender Haltung.
Und der tote Pascal Baylon öffnete während des Sterbegottesdienstes bei der Wandlung zweimal die Augen zum Zeichen der eucharistischen Anbetung.
Der sel. Mattthäus von Girgento faltete, als man seine Leiche zur Totenmesse in die Kirche trug, die Hände in Anbetung vor der Eucharistie.
Der selige Bonaventura von Potenza verneigte sich ehrfürchtig vor Jesus im Tabernakel, als man seinen Leichnam nach Ravello überbrachte und am Sakramentsaltar vorbeiging.
Es ist wahr, „die Liebe ist stärker als der Tod“ (Hl 8,6) und „wer von diesem Brot isst, wird leben“ (Joh 6,59) Die Eucharistie ist Jesus, Jesus der Liebe.
Die Eucharistie ist Jesus, das Leben. Die eucharistische Anbetung ist Liebe, die belebt und mit dem Opfer Jesu eins macht, der „allezeit“ für uns eintritt (Hebr 7,25).
Denken wir daran: Wer anbetet, wird mit „Jesus, dem Opfer“ eins, der beim Vater für die Rettung der Menschen eintritt.
Das ist die höchste Liebe zu allen Menschen, welche ihnen den Himmel erlangt.
Erst im Himmel werden wir erkennen, wie viele Menschen durch die „sühnende eucharistische Anbetung bekannter und unbekannter Heiliger der Hölle entrissen wurden.
Vergessen wir auch nicht, dass in Fatima der Engel die drei Hirtenkinder das schöne eucharistische Sühnegebet lehrte, das auch wir lernen sollen:

O Heiligste Dreifaltigkeit,
Vater , Sohn und Heiliger Geist! Ich bete Dich in tiefster Ehrfurcht an.
Ich opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt,
zur Sühne für alle Lästerungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten, durch die er selbst beleidigt wird.
Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens erflehe ich von Dir die Bekehrung der armen Sünder.
Amen.


Die eucharistische Anbetung ist einer Verzückung durch die göttliche Liebe vergleichbar und die wirksamste apostolische Tat für das Heil der Seelen.
Daher wollte der hl. Maximilian M. Kolbe der große Marienapostel, dass bei jeder Neugründung noch vor dem Bau der Zellen für die Brüder eine Kapelle errichtet werde,
um die ewige Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten einzuführen.
Als er einmal in Polen einen Besuch begleitete, um „die Stadt der Immakulata“ zu besichtigen, sagt er zum Gast, da sie zur großen Kapelle der Anbetung gelangt waren:
Unser ganzes Leben geht von hier aus“, dabei zeigte er mit der Hand auf die Eucharistie hin.



Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:14:09 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #13 - 18.11.2010 um 23:32:12
Beitrag drucken  
Jesus, ich bete Dich an.

Wenn man wirklich liebt, ja sehr liebt, betet man an. Liebe und Anbetung sind zwei unterschiedliche Dinge, die zusammen eine Einheit bilden,
sie verschmelzen zu anbetender Liebe und zu liebender Anbetung.
Jesus wird im Tabernakel nur von dem angebetet, der Ihn wahrlich liebt, und Er wird nur von dem über alles geliebt, der Ihn anbetet.
Die Heiligen waren „Liebeskünstler“ und treue, glühende Anbeter des eucharistischen Jesus.
Die eucharistische Anbetung wurde immer schon als wirkliches Bild der ewigen Anbetung im Himmel angesehen.
Den einzigen Unterschied bildet nur der Schleier, welcher die Sicht auf den gegenwärtigen Gott verdeckt, an den wir mit Sicherheit glauben.

„Zu Füssen Jesu“

Die eucharistische Anbetung war die große Leidenschaft der Heiligen. Stunden- ja tage- und nächtelange Anbetung „zu Füßen Jesu“
wie Maria von Betanien (Lk 10,39) verbrachten sie in liebender Einheit mit Ihm.
Sie ließen sich von Ihm in die Kontemplation hineinnehmen und verzehrten ihr Herz in reiner Hingabe und im Duft anbetender Liebe.
Hören wir einen begeisterten Ausruf des hl. Peter Julian Eymard: „O Herr, könnte ich Dir am eucharistischen Thron als Fußschemel dienen!“
Hören wir auch, was ehrwürdigen Bruder Charles de Foucauld zu Füßen des Tabernakels schrieb: „Welche Freude aller Freuden, mein Gott...!
Über fünfzehn Stunden nichts anderes tun, als Dich anschauen und Dir sagen: Herr, ich liebe Dich! O welches Glück..!
Angefangen von den großen Kirchenlehrern, dem hl. Thomas von Aquin, dem hl. Bonaventura bis zu den Päpsten,
wie dem hl. Pius X. zum hl. Pfarrer von Ars, dem hl. Peter Julian Eymard zu den demütigen Heiligen,
wie der hl. Rita, dem hl. Pascal Baylon, der hl. Bernadette Soubirous, dem hl. Gerhard, dem hl. Dominikus Savio, der hl. Gemma Galgani..
waren alle leidenschaftliche Verehrer der Eucharistie.
Sie liebten wirklich und zählten die Stunden der Anbetung und der Liebe nicht, die sie bei Tag und Nacht vor dem Tabernakel zu Füßen Jesu verbrachten.
Denken wir nur an den hl. Franziskus von Assisi, der sehr viel Zeit, vielfach ganze Nächte vor dem Altar verbrachte,
dabei war er in die tiefe Andacht und Demut versunken, dass alle, die ihn beobachteten, betroffen waren.
Der hl. Benedikt Labre` wurde vom Volk der „Arme des Vierzigstündigen Gebetes“ genannt. Er verbrachte seine Tage in Kirchen, wo das Allerheiligste ausgesetzt war.
Durch viele Jahre sah man diesen Heiligen in Rom von einer Kirche zur anderen pilgern, wo das vierzigstündige Gebet stattfand
und er kniete acht Stunden lang unbeweglich in Anbetung versunken, obwohl ihn seine Freunde, die Insekten, am ganzen Leib quälten.
Als man vom hl. Aloisius von Gonzaga ein Bild malen wollte, überlegte man, in welcher Haltung er dargestellt werden sollte;
man wurde sich einig, den Heiligen in Anbetung vor dem Altar darzustellen, denn die eucharistische Anbetung war die charakteristische Haltung seines heiligen Lebens.
Die hl. Margareta Maria Alacoque, die Erwählte des Herzens Jesu, blieb an einem Gründonnerstag 14 Stunden lang in Anbetung vor dem Allerheiligsten.
Und die hl. Franziska Saverio Cabrini verweilte an einem Herz-Jesu-Fest ganze 12 Stunden wie vom eucharistischen Jesus angezogen in Anbetung versunken.
Als eine Mitschwester sie fragte, ob ihr der besonders kunstvolle Blumenschmuck am Altar gefallen habe, antwortete sie:
„Ich habe nicht aufgepasst, ich sah nur die eine Blume, Jesus, nichts anderes.“
Auch an den hl. Franz von Sales wurde nach einem Besuch im Mailänder Dom die Frage gestellt:
„Exzellenz, haben sie die Fülle an Marmor und die herrliche Linienführung gesehen?“
Der hl. Bischof antwortete: „Was soll ich euch sagen, die Gegenwart Jesu im Tabernakel hat meinen Geist so in Anspruch genommen,
dass die künstlerische Schönheit vor meinen Augen entschwand.“
Welche Lektion ist das für uns, die mit großer Oberflächlichkeit berühmte Kirchen wie Museumsräume besuchen!

Q: Jesus die eucharistische Liebe (unverkäuflich)


Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:14:20 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #14 - 25.11.2010 um 22:16:19
Beitrag drucken  
Jesus wartet immer auf uns

Ein Missionsbischof erzählte, er habe in Indien ein christliches Dorf gefunden, in dem alle Bewohner ihr Häuser mit der Haustür gegen die Kirche hin gebaut hatten.
Wenn sie nicht in die Kirche gehen konnten, standen sie an der Tür und sahen voll Liebe gegen das Gotteshaus hin. Wieso wohl?
Weill das Gesetz der Liebe zur Einheit mit dem Geliebten hinzieht.
Ein eifriger Katechet erklärte einmal seinen Schülern: „Wenn ein Engel vom Himmel zu euch käme und sagen würde:
„ Jesus wartet persönlich in jenem Haus auf euch,“ würdet ihr alles stehen lassen und zu ihm eilen?
Ihr würdet jede Unterhaltung und Beschäftigung abbrechen, ihr würdet euch glücklich schätzen, ein kleines Opfer zu bringen, um mit Jesus zusammenzukommen.
Erinnert euch, dass Jesus im Tabernakel ist und immer auf euch wartet, weil er euch in seiner Nähe haben möchte, um euch mit seinen Geschenken zu überschütten.“
Die Heiligen spürten in der physischen Nähe Jesu im Tabernakel eine Steigerung ihrer Liebe und die Sehnsucht Jesu, uns in seine Nähe zu holen.
Beim hl. Franz von Sales steigert sich die Liebesglut so sehr, dass er sagte: „Wir sollten Jesus im heiligsten Sakrament hunderttausendmal am Tag besuchen.“
Lassen wir die Heiligen unsere Lehrmeister sein und lieben wir die Besuche beim Eucharistischen Jesus. Gehen wir die Besuche beim Eucharistischen Jesus.
Gehen wir zu Ihm. Verweilen wir bei Ihm und erzählen wir Ihm liebend, was uns am Herzen liegt.
Er umfängt uns mit seinem liebenden Blick und zieht uns an sein Herz.
„Wenn in der Einfachheit unseres Herzens mit Jesus sprechen,“ sagte der hl. Pfarrer von Ars,
„nimmt er wie eine Mutter den Kopf ihres Kindes in seine Hände, um ihn mit Küssen und Zärtlichkeit zu bedecken.“
Wenn uns nicht gelingt, bei unseren Besuchen ein persönliches Zwiegespräch zu führen, besorgen wir uns das wunderbare Büchlein des hl. Alfons:
„Besuche beim heiligsten Sakrament und bei der heiligsten Jungfrau Maria.“
Der hl. Pio von Pietrelcina las daraus jeden Abend unter Tränen zu Füßen des ausgesetzten Allerheiligsten vor dem eucharistischen Segen.

Q: Jesus die euch.Liebe


Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:14:30 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #15 - 16.12.2010 um 22:11:42
Beitrag drucken  

Alles was ich brauche.

Eucharistie bedeutet, Gott unter uns. Es ist der gegenwärtige Herr Jesus Christus in den Tabernakeln unserer Kirchen.
Er ist mit Leib und Blut, Seele und Gottheit gegenwärtig. Es ist der verborgene Jesus in Brotsgestalt,
wirklich und physisch in den konsekrierten Hostien anwesend, um mitten unter uns zu bleiben,  in uns und für uns zu wirken, für uns verfügbar.
Der eucharistische Jesus ist der wirkliche „Emanuel“ oder „Gott mit uns“ (Mt 1,23).
Pius XII. lehrte: „Das ist der Glaube der Kirche:
Das Wort Gottes und der Sohn Mariens, der litt und am Kreuz starb, der in der Eucharistie gegenwärtig ist und im Himmel herrscht, ist ein und derselbe.“
Der Eucharistische Jesus ist als Bruder und Freund, als Bräutigam unserer Seelen bei uns.
Er will in uns eingehen, um unsere Speise fürs ewige Leben, unsere Liebe und unser Halt zu sein;
er will sich uns einverleiben, um unser Erlöser und Befreier zu sein, der uns in den Himmel bringt, um uns in die ewige Liebe zu versenken.
Mit der Eucharistie hat Gott uns wirklich alles gegeben. Der hl. Augustinus ruft aus: „Gott konnte in seiner Allmacht nicht noch mehr schenken;
in seiner höchsten Weisheit wusste er nicht noch mehr zu geben; aus seinem größten Reichtum hatte er nicht noch mehr zu verschenken.“
Als der hl. Peter Julian Eymard nach Paris kam, wohnte er in einem sehr armen Haus, wo viele notwendige Dinge fehlten.
Wenn sich jemand darüber beklagte oder ihn bedauerte, antwortete der Heilige: „Es ist das Allerheiligste hier, das ist alles, was ich brauche.“
Wenn sich die Menschen an ihm wandten, um Gnaden, Hilfe und Trost zu erbitten, antwortere der heilige:
„Ihr findet alles in der Eucharistie, die Kraft des Wortes, Weisheit und Wunder, ja, auch die Wunder.“

Q: Jesus, die Eucharistische Liebe


Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:14:41 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #16 - 30.12.2010 um 23:07:39
Beitrag drucken  
Auch unsere Verbindung mit Jesus findet den Höhepunkt im liebenden Einsein in der Eucharistie, besonders in der Hl. Kommunion.
Mit Jesus in der Hostie geht auch Maria in uns ein und wird mit ihren Kindern eins, indem sie ihre mütterliche Liebe in unsere Seele und unseren Leib ergießt.
Ein großer Kirchenvater und – lehrer, der hl. Hilarius, schrieb: „Die größte Freude, die wir Maria bereiten können, ist die, dass wir den eucharistischen Jesus im Herzen tragen!“
Ihre mütterliche Einheit mit Jesus wird auch für jene zur Einheit, die sich in der Hl. Kommunion mit Jesus verbinden.
Was könnte einen schon mehr erfreuen, als die Einheit mit der geliebten Person?
Sind wir nicht die geliebten Kinder der himmlischen Mutter, unserer Miterlöserin?
Wenn wir zu Jesus am Altar kommen, finden wir wie die Weisen in Betlehem immer „Jesus mit seiner Mutter Maria“ (Mt 2,2).
Und Jesus kann in der Hostie auf dem Altar  unseres Herzens jedem die Worte wiederholen, die er auf dem Altar von Kalvaria zum Evangelisten Johannes sprach:
„Sieh deine Mutter“ (Joh 19,27)
Der hl. Augustinus beleuchtet noch besser, wie sich Maria mit jedem von uns in der eucharistischen Kommunion vereint:
„Das Wort (Gottes) ist die Speise der Engel. Die Menschen haben nicht die Kraft, sich zu ernähren, obwohl sie es nötig haben.
Daher muß man eine Mutter finden, die dieses kräftige Brot isst und es in Milch für ihre armen Kinder verwandelt. Das ist Maria.
Sie nährt sich vom Wort und verwandelt es in heiligste Menschheit, in Leib und Blut, in die köstliche „Milch“ der Eucharistie.“
Es ist also selbstverständlich, dass sich in den marianischen Heiligtümern immer die eucharistische Frömmigkeit entfaltet;
dadurch kann man sie auch als eucharistische Heiligtümer betrachten. Denken wir nur an Lourdes, Fatima, Loreto, Pompei, Altötting..
wo sich fast endlose Menschenreihen zum Altar hin bewegen. Es soll auch so sein, denn es gibt keine tiefere Bindung an Maria als in der Eucharistie.
„Jesus und Maria sind immer beisammen,“ wie die hl. Bernadette sagte.


Q: Jesus, die eucharistische Liebe unverkäuflich - mit Erlaubnis des Franziskanerklosters Kitzbühel


Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:14:52 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #17 - 22.01.2011 um 15:30:40
Beitrag drucken  
Die tägliche Kommunion ist eine tägliche Quelle von Liebe, Kraft, Licht, Freude, Mut, von allem Guten und von jeglicher Tugend.
„Wer durstig ist, komme zu mir und trinke“ (Joh 7,37), sagte Jesus: „Er allein ist die Quelle lebendigen Wassers fürs ewige Leben“ (Joh 4,14).
Wie ist es möglich, dass sich jemand  nicht täglich diesem göttlichen „Mahl des Herrn“ (Kor 10,21 ) nähern will, oder sich verweigert?

Der hl. Thomas Morus, der Großkanzler von England, wurde Märtyrer, weil er sich dem Schisma entgegensetzte.
Er feierte täglich die Hl. Messe mit und empfing die Hl. Kommunion.
Freunde machten ihn aufmerksam, dass diese Gewohnheit für einen Staatsmann nicht vorteilhaft sei. Darauf antwortete er:
„Ihr stellt mir alle Schwierigkeiten entgegen, die mich für die tägliche Kommunion noch mehr überzeugen.
Mich zerstreuen viele Dinge, aber mit Jesus lerne ich mich zu sammeln.
Es gibt viele Gelegenheiten, Gott zu beleidigen, und ich hole mir täglich die Kraft, diese zu fliehen.
Ich brauche Licht und Klugheit für schwierige Regierungsgeschäfte, und kann darüber täglich in der Hl. Kommunion Jesus befragen: Er ist mein großer Lehrer.“
Dem berühmten Biologen Banting wurde einmal die Frage gestellt, wieso er auf die tägliche Kommunion so großen Wert lege. Darauf antwortete er:
„Habt ihr nie daran gedacht, was geschehen würde, wenn in der Nacht kein Tau vom Himmel fiele?
Es könnte sich infolge der Tageshitze nicht mehr transpirieren.
Jeder Regenerierung an Kräften, die Abkühlung, das Gleichgewicht der Lymphdrüsensäfte und das Leben der Pflanzen überhaupt hängt vom Tau ab... „
Dann vergleichbar, etwas Zartes, auf das täglich Wind und Hitze einwirken. Daher ist es notwendig, dass ich täglich zur Hl. Kommunion gehe, um geistigen Tau zu tanken.
„Wer wenig Verpflichtungen hat“, sagte der hl. Franz von Sales,... soll oft die Kommunion empfangen, weil es für ihn eine günstige ist;
wer viele Verpflichtungen hat, weil es für ihn eine Notwendigkeit ist.“
Der hl. Josef Cottolengo empfahl den Ärzten „des Hauses der Göttlichen Vorsehung“,
vor einem schwierigen chirurgischen Eingriff zur Hl. Messe und zur Kommunion zu gehen, denn er sagte, „die Medizin ist eine große Wissenschaft,
aber der große Arzt ist Gott.“ Und der hl. Josef Moscati, ein berühmter Arzt hielt sich an folgende Regel:
Er bemühte sich unter großen Opfern, besonders auf vielen Reisen, die er unternehmen musste, die tägliche Kommunion nicht zu versäumen.
Wenn es aber ab und zu unmöglich war zu kommunizieren, wollte er an solchen Tagen keine ärztliche Visite vornehmen,
weil er sagte, „ohne Jesus habe ich nicht genügend Licht, um den Kranken zu helfen.“ Und sehr oft verordnete er den Kranken als erste Kur die Beichte und Kommunion.


Bild-Q: Ecclesiaeveritas.net
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:15:04 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #18 - 06.02.2011 um 14:21:35
Beitrag drucken  
Welche Ehre erweist mir Gott, wenn er in diesem Allerheiligsten Sakramente in meinem Herzen Wohnung nimmt! –
Er ist in der heiligen Eucharistie mein Freund, mein Gast, mein Bräutigam. –
Er ernährt mich daselbst mit seinem eigenen Fleische und seinem kostbaren Blute. –
Er verwandelt mich gleichsam in sich selbst um. –
Meine Brust, die Jesus verschließt, ist geheiligter als alle Kirchen, Altäre, Kelche und geweihten Gefäße.  –
Sie ist ein lebendiger Tabernakel des ewigen Gottes. –
Man könnte dann meine Seele ein Paradies nennen; denn es wohnt in ihr der König der Glorie und der Herrlichkeit. –
Welche Ehre aber erweise ich Jesus im Allerheiligsten Sakramente? –
Ach, ich nähere mich oft dem göttlichen Mittler im heiligen Messopfer, dem göttlichen Bräutigam in der heiligen Kommunion mit solcher Kälte,
verlasse ihn so eilig und danke ihm so wenig. –
Oft weiche ich ihm aus auf der Straße, besuche ihn nur selten in der Kirche, wo er Tag und Nacht meiner so liebreich harrt,
lache, schwätze in seiner heiligen Gegenwart, wenn er sich auf dem Altare opfert oder daselbst ausgesetzt ist. –
Ach, ist er möglich, den Herrn noch mehr zu verachten?
Ja es ist möglich, und ich selber habe dazu geholfen, - Ich empfing ihn in einem von Sünden verunreinigten Leibe, mit sakrilegischem Munde...

Welche Gnade bietet mir aber Jesus im Allerheiligsten Sakramente?
Oh viele und große Gnaden. – Die Leidenschaften zu schwächen, den Satan zu besiegen, der Täuschung der Welt zu entgehen!
Dieses lebende Fleisch hat die Märtyrer zum Tode gestärkt und mit Heldenmut ausgerüstet;
es hat schwache Jungfrauen unüberwindlich gemacht und tut es noch; - es hat Heilige hervorgebracht.
O wie töricht handle ich, wenn ich mich um so große Gnaden nicht einmal bewerben will! –
Und doch ist dies die Ursache allein, warum ich bisher in der Tugend so schwankend und schwach war und auf dem Wege der Vollkommenheit keine Schritt vorwärts kam.
Ich sage, dass ich die heilige Kommunion aus Ehrfurcht unterlasse, weil ich mich derselben so unwürdig fühle. –
Aber ich bedenke nicht, wie bedürftig ich derselben bin und suche nicht durch einen reinen, gottesfürchtigen Wandel mich dieser Gnade würdig zu machen. –
Warum eile ich nicht zur einzigen und reichsten Gnadenquelle, um für mein armes, schwaches Herz unvergängliche Schätze zu sammeln?

Q: Maria meine Zuflucht und Trost -  Imprim. 1917

LINK: Verehrer der hl. Eucharistie


Die Eucharistie trägt uns durch die Stürme der Zeit.
Bischof Heinrich  Mussinghof
« Zuletzt geändert: 10.07.2013 um 22:56:19 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #19 - 17.02.2011 um 10:32:00
Beitrag drucken  
Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.“ (Joh 4, 16)
Wer Jesus liebt, bleibt bei Jesus und Jesus bleibt bei ihm: „ Wenn jemand mich liebt, wird mein Vater ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“ (Joh 14,23)
Als dem hl. Philipp Neri die heilige Wegzehrung gebracht wurde, da rief er beim Anblick der heiligen Hostie begeistert aus:
„Da kommt meine Liebe! Seht da meine Liebe!“ So sollte jeder von uns sprechen, wenn er vor Jesus im Tabernakel sich einfindet:
„Seht da, meine Liebe! Da ist der Gegenstand all meiner Wünsche in Zeit und Ewigkeit.“
Mein Herr und Gott, Du hast versprochen, in Liebe bei jedem, der dich liebt, Wohnung zu nehmen und ihn nicht mehr zu verlassen.
Nun, mein Herr, ich liebe Dich. Ich liebe Dich mehr als jedes andere Gut.
Schenk mir darum auch Deine Liebe, die ich höher schätze als alle Güter dieser Erde!
Komm, verschließe die Tür deiner Wohnung in der armen Hütte meiner Seele! Verschließe sie so fest, dass Du mich nie mehr aus meinem Herzen vertreiben kann!
Du verläßt ja niemand, der Dich nicht vertreibt. Wie ich Dich aber früher durch die Sünde aus meinem Herzen verwiesen habe, so könnte es aufs neue geschehen;
doch das darfst du nicht zulassen, Herr. Laß die Welt nicht Zeuge solch  euer Untat, solch schmählicher Undankbarkeit sein!
Du hast mich  mit ganz besonders viel Gnaden ausgezeichnet; sollte ich dich je wieder aus meiner Seele vertreiben?
Dennoch könnte es geschehen; deshalb, lieber Herr, möchte ich, wenn es dir gefällt, lieber sterben, um durch den Tod ewig mit dir vereint zu leben.
Ja, mein Jesus, in dieser Hoffnung umfangreich dich im Geiste und drücke dich an mein armes Herz.
Laß mich Dich immer lieben und immer von dir geliebt sein! So sei es, mein liebenswürdigster Heiland! Ich will Dich immer lieben und Du wirst mich lieben.
O Gott meiner Seele, ich hoffe, dass wir uns immer lieben, eine ganze Ewigkeit hindurch. So sei es“!
Mein Jesus, ich will Dich ewig lieben und ewig will ich von Dir geliebt werden.

Gruß an Maria
Wie die ewige Weisheit sagt: „Wer in  mir seine Werke tut, der sündige nicht“ (Sir 24, 30), so spricht auch Maria:
„Wer sich bemüht, mir zu dienen, der wird beharrlich sein im Dienste Gottes“ und wieder mit den Worten der Weisheit:
„Wer mich verherrlicht, der wird das ewige Leben besitzen.“ (Sir 24, 31)
Wer also sich bemüht, dass auch andere Maria kennenlernen und lieben, darf zuversichtlich das ewige Heil erwarten.  
So verspreche ich, wann immer ich kann, über die Herrlichkeiten Mariens und über ihre Verehrung zu sprechen, öffentlich und in privaten Gesprächen.
Würdige mich, heiligste Jungfrau, dich zu loben!

Hl. Alfons von Liguori
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:15:33 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #20 - 26.02.2011 um 22:38:37
Beitrag drucken  
Meine Augen und mein Herz werden ständig hier verweilen, so hat Gott vom Tempel des alten Bundes gesagt (1 Kön. 9,3)
Nun, Jesus hat dies schöne Versprechen im neuen Bund mit dem heiligsten Altarsakrament eingelöst; dort ist er bei uns Tag und Nacht.

Mein Herr und Gott, es wäre gewiß genug gewesen, wenn Du in diesem Sakrament tagsüber hättest bei uns bleiben wollen,
wo Du Anbeter Deiner heiligen Gegenwart findest, die Dir Gesellschaft leisten.
Aber warum hast Du beschlossen, auch in den Nächsten dort zu sein, wenn die Menschen doch die Kirchen abschließen
und in ihren Wohnungen weilen, Dich also völlig allein lassen? Doch ich verstehe Dich:
Die Liebe macht Dich zu unserm Gefangenen; Du liebst uns mit solcher Glut, dass Du Dich ganz an diese irdische Gegenwart gebunden hast und uns Tag und Nacht nicht verlassen kannst.
Liebster Heiland, schon allein die zarte Innigkeit Deiner Liebe müsste alle Menschen drängen, immer beim Tabernakel zu verweilen, sozusagen, bis sie mit Gewalt vertrieben würden.
Und wenn sie doch von Dir weggehen müssen, sollten sie zu Füßen des Altare all ihre Herzensneigungen zurücklassen für den Mensch gewordenen Gott;
denn er begnügt sich nicht damit, im Tabernakel eingeschlossen zu bleiben, sondern sinnt ständig darauf herauszufinden, was uns nottut, und uns zu helfen.
In Liebe brennend erwartest Du den neuen Tag, an dem die von Dir so sehr geliebten Seelen Dich wieder besuchen. Mein Jesus, ich will Dein Verlangen stillen.
Meinen Willen, alle Neigungen meines Herzens weihe ich Dir, unendliche Majestät Gottes!
In diesem göttlichen Sakrament bist Du nicht nur deshalb auf Erden geblieben, um uns mit Leib und Seele nahe und gegenwärtig zu sein,
sondern vor allem, um Dich uns in der hl. Kommunion zu vereinigen.
Aber, mein Herr und Gott, wer wird es wagen, sich Dir zu nähern, um sich zu nähren mit Deinem heiligen Fleisch und Blut?
Dennoch ist es uns auch unmöglich, Deine Nähe zu meiden; denn gerade mit der Absicht , bei uns Einkehr zu halten und unser ganzes Herz in Besitz zu  nehmen,
hast Du Dich in der hl. Hostie verborgen. Du brennst ja in dem Verlangen, von uns empfangen, Du freust Dich darauf, mit uns vereinigt zu werden.
So komm, mein Jesus komm!

Ich verlange, Dich in mein Herz auf zunehmen, damit Du als mein Gott Herr wirst über mein ganzes Ich, über mein ganzes Wollen.
Alles, was mein ist , mein lieber Heiland, soll Deiner Liebe weichen; mein Glück, meine Zufriedenheit, mein eigener Wille, alles soll von Dir zurücktreten.
O Liebe, o Gott der Liebe, herrsche, triumphiere über mein ganzes Ich!  Vernichte alles in mir, nimm ganz als Opfer für Dich, was noch mir und nicht Dir gehört!
Laß es nie wieder geschehen, Du meine Liebe, dass meine Seele, die beim Empfang der hl. Kommunion ganz erfüllt wird von der Herrlichkeit Gottes, sich an Geschöpfe verliere!
Ziehe mich an Dich mit Ketten der Liebe!

Gruß an Maria

Der hl. Bernhard mahnt uns: „Wir wollen Gnade suchen – lasst sie uns durch Maria suchen!“ Der hl. Petrus Damiani nennt sie den „Schatz der göttlichen Gnade.“
Sie kann und will uns an Gnaden reich machen; deshalb lädt sie uns dringend ein: „Wer klein ist, der komme zu mir!“ (Spr 9,4 Vulg.)
Meine liebenswürdige, liebste Herrin, schau herab auf einen armen Sünder, der sich Dir empfiehlt und ganz auf Dich vertraut!
Unter Deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesmutter.

Hl. Alfons von Liguori

« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:15:43 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #21 - 09.03.2011 um 22:08:34
Beitrag drucken  
Christus schenkt sich uns hauptsächlich durch die Kommunion.

In der Praxis des täglichen Lebens vereinigen wir uns vornehmlich durch die heilige Kommunion mit Christus.
Das grosse Mittel, uns mit göttlichem Leben zu bereichern, ist der Genuss des Lebensbrotes.
Im Augenblick des Genusses vollzieht sich eine wunderbare Vereinigung, unvergleichbar allen irdischen Vereinigungen, auch den allerinnigsten.
Um einen Vergleich zu finden, müssen wir mit dem hl. Johannes Chrysostomus hinaufsteigen bis zu der Vereinigung der beiden Naturen in Christus und sagen:
durch die Eucharistie sind wir mit Jesus vereint, wie seine heilige Menschheit vereinigt ist mit dem Worte.
Gewiss, das Dasein Jesu und das unsere bleiben voneinander unterschieden wie seine Natur von unserer Natur, wie seine Seele von unserer Seele.
Und doch besteht eine unvergleichliche Liebeseinheit.
Um uns eine Vorstellung von dieser Einswerdung Christi und des Menschen zu geben, greifen die Kirchenväter zu packenden Vergleichen.
"Gieße geschmolzenes Wachs in ein anderes Wachs," sagt der hl. Cyrill von Jerusalem, "so durchdringen sie sich gegenseitig gänzlich.
Ebenso wenn jemand den Leib und das Blut des Herrn empfängt, ist die Vereinigung derart, dass Christus in ihm und er in Christus aufgeht...
Wir haben denselben Leib und dasselbe Blut." Der hl. Cyprian fügt hinzu: "Unsere Vereinigung mit ihm vereinigt die Meinungen und die Willen."
In der Tat, im Augenblick der Kommunion tritt Christus solchermaßen in unser Herz und in unsere Seele ein,
dass unsere Neigungen und unsere Gedanken seine Neigungen und seine Gedanken genannt werden können.
Er hat sie zuerst selbst. Dann teilt er sie uns mit nach dem augenblicklichen Grade unserer Liebe.
Wenn eine Seele nur wenig Liebe hat, ist Jesus wohl gezwungen, sich der Enge dieser Seele anzupassen und seine Gaben zu beschränken.
Aber der von allen Geschöpfen und sich selbst losgelösten Seele, die sich ohne Vorbehalt hingibt, der geläuterten Seele, die sich gänzlich dem Einfluss der Hostie öffnet,
gibt sich dagegen Jesus, wie nur Gott allein sich zu geben vermag.
Es entsteht ein Lebensaustausch, eine Gütergemeinschaft, eine Liebeseinheit, die über jeden menschlichen Ausdruck erhaben ist.
Die von Jesus durchdrungene Seele wird wie ein fruchtbares Erdreich, dem Blüten und Früchte entsprießen. Sie fasst lichtvolle Gedanken, bringt glühende Liebesakte hervor.
Gehören diese uns? - Ja, denn sie kommen aus unserem Erkennen und unserem Herzen,
aber aus unserem mit Jesu Erkennen geeinten Erkennen, aus unserem mit seinen Herzen geeinten Herzen, so dass sie ihm gehören, wie sie uns gehören.
Gemeinsam beten wir an, gemeinsam lieben wir und sagen wir Dank, gemeinsam opfern wir uns dem himmlischen Vater.
Seine Liebe und unsere Liebe, sein Denken und unser Denken steigen miteinander vereint hinauf,
wie zwei in demselben Rauchgefäss verbrannte Weihrauchkörner nur einen einzigen Duft zum Himmel hauchen.
Die Kommunion schenkt uns Christus ganz.
 
Im Augenblick der Kommunion sind wir wirklich im Besitz des Lebens.  
Wir besitzen das fleischgewordene Wort ganz und gar, mit allem, was es ist, und mit allem, was es tut, Jesus, Mensch und Gott, alle Gnaden seiner Menschheit  
und alle Schätze seiner Gottheit, oder um mit dem heiligen Paulus zu sprechen: "den unergründlichen Reichtum Christi".
Jesus ist in uns als Mensch. Die Kommunion ergießt also in uns das wirkliche, himmlische, ganz glorreiche Leben seiner hl. Menschheit, seines Herzens, seiner Seele.  
Im Himmel sind die Engel von Glück überflutet durch die Ausstrahlung dieses Lebens. Auf Erden haben einige Heilige den verklärten Leib Jesu geschaut.  
"Es war eine Schönheit, die das menschliche Wort ersterben lässt",  
erzählt die selige Angela von Foligno, der nach ihrer Vision "eine grenzenlose Freude" verblieb, "ein erhabenes Licht, ein unsägliches und beständiges Ergötzen,  
ein Seligsein beglückender als alles Beglückende". - Und dieser verklärte Leib, der durchpulst ist von einem Herzen, das einen Abgrund von Liebe darstellt;  
der belebt ist von einer unsagbar schönen, heiligen, lichtglänzenden, leben- und gnadendurchfluteten, friede- und freudeatmenden Seele,  
dieses Heiligtum und Paradies der Gottheit wird unser Festmahl.
Jesus kommt zu uns als Gott. Das ist der Gipfel der göttlichen Grossmut.  
"Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, liebte er sie bis ans Ende", bis zu den letzten Forderungen und bis zu den letzten Möglichkeiten der Liebe.  
Wir nehmen also an dem göttlichen Leben Jesu teil, an seinem Leben als Wort, als einzigen Sohn des Vaters.
Er sagte es uns selbst, dass er durch den Vater lebe. Ewig gibt der Vater das Leben, das in seinem Schoße ist, dem Sohne.  
Er gibt es ihm gänzlich, ohne Schranken, mit solcher Liebesgrossmut, dass sie, obgleich unterschieden bleibend,  
nur eine Gottheit bilden mit demselben Leben, derselben Fülle an Liebe, Freude, Friede.
Dieses Leben empfangen wir.

Q: "Durch die Eucharistie zur Dreifaltigkeit", von M. Vincent Bernadot O.P., Imprimatur: München, den 15.März 1927)
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:16:02 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #22 - 10.03.2011 um 21:48:34
Beitrag drucken  
Kommunion schenkt uns die drei göttlichen Personen.

Das Wort kommt zu uns. Aber es kommt nicht allein. "Ich bin in meinem Vater, und mein Vater ist in mir".
Da, wo Jesus ist - beglückender Gedanke! - ist auch der Vater: "Der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht allein gelassen".
Und da, wo der Vater und der Sohn sind, da ist auch der Hl. Geist. Die ganze hl. Dreifaltigkeit wohnt in dem Herzen des Kommunizierenden.
Jesus hat es uns angekündigt: "Wer mich liebt... den wird mein Vater lieben, zu dem werden wir kommen und Wohnung bei ihm nehmen".
Unsere Seele wird ein Heiligtumszeuge unaussprechlicher Wunder. Denn die drei göttlichen Personen bleiben nicht untätig in dem Kommunizierenden:
der Vater zeugt daselbst seinen Sohn, der Vater und der Sohn hauchen dort den Hl. Geist.
Ewig spricht der Vater ein ihm ähnliches und gleiches Wort aus, worin er sich ganz ausdrückt, ein wesenhaftes, lebendiges Wort, sein Wort.
Indem er dieses Wort vernimmt, sein Bild, sein Licht, seinen Gedanken, seine Glorie, die Form seines Antlitzes, den gleichwertigen Abglanz seiner Vollkommenheiten,
den lebendigen Spiegel seines Wesens und die Frucht seiner Liebe schaut, liebt er dieses sein Wort mit grenzenloser Liebe.
Das Wort antwortet dem Vater mit der gleichen ewigen und unendlichen Liebe. Einzige Liebe,
obwohl gegenseitig; lebendige und wesenhafte Liebe, Umarmung, Band, unaussprechliche Hauchung, die sie in der Einheit des Hl. Geistes gleichsam vollendet.
Das ist das grosse Geheimnis, dessen Betrachtung die Engel mit Herrlichkeit, Schönheit, Glück überflutet.
Diese machtvollen Intelligenzen, die mit einem Schlag die Tiefen der ganzen Schöpfung erkennen,
können das Geheimnis der drei göttlichen Personen ewig anschauen, ohne dass sie es jemals erschöpfen und ohne dass sie ihren Hunger und ihren Durst jemals stillen.
Ihr tiefer, rascher Blick entdeckt in dem Abgrund des göttlichen Lebens unaufhörlich neue Vollkommenheiten, die sie mit Entzücken schauen und mit Jubel besingen.
Das ist das Geheimnis, das uns die Kommunion schenkt.
Zwar sind wir zu jeder Zeit "Tempel des lebendigen Gottes", "weil durch die Gnade", wie der hl. Thomas sagt, "die ganze hl. Dreifaltigkeit Gast der Seele ist".
Und doch ist dies noch mehr der Fall im Augenblick der Kommunion, weil in diesem Augenblick Jesus als das "Brot des Lebens" kommt, ausdrücklich,
um dieses Leben, das er vom Vater hat, mitzuteilen: "Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit".
Aber wie wird er leben? "Wie ich, vom lebendigen Vater gesandt, durch den Vater lebe, so wird auch der, welcher mich isst, durch mich leben".
Die Seele des Kommunizierenden wird gleichsam der Himmel der hl. Dreifaltigkeit. Wie im Himmel spricht der Vater in meiner Seele sein ewiges Wort aus,
zeugt er seinen Sohn, indem er ihn mir schenkt: "Heute habe ich dich gezeugt"..."Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen". -
Vater und Sohn tauschen jetzt in meiner Seele ihre gegenseitige Liebe aus, halten sich in jener unbeschreiblichen Umarmung umfangen,
ihre Liebe haucht sie aus in jenem glühenden Hauch, jenem Flammenmeer, das der Hl. Geist ist.

Q: "Durch die Eucharistie zur Dreifaltigkeit", von M. Vincent Bernadot O.P., Imprimatur: München, den 15.März 1927)
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:16:14 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #23 - 13.03.2011 um 15:01:17
Beitrag drucken  
Anbetendes Schauen - Schauendes Anbeten
Das anbetende Schauen, gleich ob es nun als Anschauen der Hl. Hostie oder als Schauen mit geschlossenen Augen, als Schau des Innersten geübt wird, ist uns von Liebenden bekannt.
Liebende können stundenlang stumm auf einer Parkbank sitzen und sich einfach in die Augen schauen; sie bedürfen der Worte nicht,
weil ihr Blick bereits alles sagt. Genau darum geht es auch bei der Anbetung! Gott tief in die Augen zu schauen und sich von seinem liebenden Blick treffen zu lassen.
Teresa von Avila gibt einmal den Rat:
"Ich bitte euch gar nicht, dass ihr an IHN denkt oder euch viele Gedanken macht oder in eurem Verstand lange und subtile Betrachtungen anstellt;
ich will nicht mehr, als dass ihr ihn anschaut. Wer verwehrt es euch denn, die Augen der Seele immer wieder auf ihn zu richten -
wenn auch nur so zwischendurch, wenn ihr mehr nicht fertigbringt?
Wenn ihr schon ganz hässliche und widerliche Dinge anschauen könnt, könnt ihr dann nicht das Schönste anschauen, das man sich vorstellen kann?...
Schau, er erwartet nichts anderes, als dass du ihn anschaust.
So wie du ihn gern hast, wirst du ihn finden.
Ihm ist so sehr daran gelegen, dass du ihn immer wieder anschaust, dass es wegen einer Anstrengung seinerseits nicht ausblieben wird.
(Teresa von Avila)

Gott im Menschen - Der Mensch in Gott
"Wenn also Gott und Mensch allseitig ineinander haften -
sie haften dann allseitig ineinander, wenn sie in innigster und gegenseitiger Liebe sich einander einverleiben -
dann behaupte ich, ohne zu zweifeln, dass dadurch Gott im Menschen und der Mensch in Gott ist."
(Bernhard von Clairvaux)

Suchen und finden
Unser Leben ist ein permanentes Suchen und Finden des Mitmenschen wie Gottes.
Der Hl. Bernhard von Clairvaux hat dies in einer Predigt zum Hohenlied zum Ausdruck gebracht.
"Voll Güte bist du, Herr, für die Seele, die dich sucht.
Doch was bist du erst für die, welche dich findet? Doch darin besteht das Wunderbare, dass niemand dich suchen kann, der dich nicht schon gefunden hat.
Du willst also gefunden werden, damit man dich sucht, und gesucht werden, damit man dich findet.
Du kannst also gesucht und gefunden werden, doch niemand kann dir zuvorkommen."
(Bernhard von Clairvaux)
« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:16:24 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #24 - 31.03.2011 um 18:28:22
Beitrag drucken  


Die Klage des Ewigen Hohen Priesters wegen der Hl.Eucharistie, durch die Heilige Brigitta von Schweden, verfehlte damals ihre Wirkung nicht bei Klerus und Volk!

Im Auftrag des Herrn mußte die hl. Brigitta von Schweden (1303 in Finsta, Schweden; gestorben am 23. Juli 1373 in Rom sc.)
über die Zustände des Klerus an Papst Urban V. (1310 bis 1370) schreiben, wo der Herr mit den Worten schließt:
„Denn es ist Gott lieber, daß an manchen Orten keine Messe gelesen wird, als daß unwürdige und unreine Hände Seinen allerheiligsten Leib berühren.“

Wie sehr Jesus Seine Priester liebt und wie Er sie auserwählt hat, zeigen uns diese Worte an Brigitta v. Schweden:

„Höret es, Meine Engel und das ganze Heer Meiner Heiligen!
Die Priester habe Ich Mir vor allen Engeln und Gerechten auserwählt und ihnen die Vollmacht erteilt, das Sakrament Meines Leibes zu verwalten.
Ich habe sie Mir zu näheren und vertrauteren Freunden erwählt als die Propheten, denn sie vernehmen nicht bloß Meine Worte, sondern sie dürfen mit Händen berühren,
was keiner der Propheten oder der Engel je durfte. Wäre es Mein Wille gewesen, so hätte ich wohl auch einen Engel zu diesem Amte erlesen können.
Allein Meine Liebe zu den Priestern war so groß, daß Ich nur ihnen allein diese Auszeichnung verliehen und verordnet habe, daß sie in sieben Ordnungen vor Mir stehen:
geduldig wie die Schafe; unerschüttert wie eine Mauer auf gutem Grund; beherzt wie Krieger; klug wie die Schlangen; schamhaft wie eine Jungfrau; rein wie die Engel;
liebesbrennend wie eine reine Braut und ein reiner Bräutigam.
Die priesterlichen Gewänder sind die Zeichen oder Sinnbilder der Zierden und Tugenden, mit denen die Seelen der Priester geschmückt sein müssen
und durch welche sie mächtig sind, den Teufel zu überwinden.“
Diese Worte des Herrn fanden im 14. Jahrhundert größte Aufmerksamkeit und Beachtung.
Warum nur?
Seinen großen Schmerz wegen des sittenlosen Lebens Seiner Diener zeigte Jesus Brigitta oft. Er sagte zu ihr:
„Siehe, Meine Tochter, als Ich von der Welt schied, habe Ich Meinen Priestern – welche Ich vor allen Engeln und Menschen auserwählt habe - dasjenige anvertraut, was Mir das Teuerste ist.

Ich hinterließ ihnen fünf Gaben: Meinen Glauben; die beiden Schlüssel zu der Hölle und zu dem Himmel; die Kraft, aus einem Feinde Gottes einen Engel zu machen;
die Gewalt, Meinen heiligen Leib zu konsekrieren, was kein Engel tun kann, sowie das Vorrecht, Meinen allerheiligsten Leib mit ihren Händen berühren zu dürfen.“

« Zuletzt geändert: 04.06.2013 um 19:16:34 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: [1] 2 3 4
Thema versendenDrucken