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Very Hot Topic (More than 77 Replies) Die hl. Eucharistie (Gelesen: 27.978 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #75 - 06.02.2014 um 23:33:21
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In neuerer Zeit findet alljährlich ein großer eucharistischer Kongress statt,
wo das katholische Volk aus der ganzen Welt zusammenkommt und seinen Glauben
an die Gegenwart Christi im hl. Altarsakramente in feierlicher Weise kundgibt.
Auch die Freidenker halten alljährlich Kongresse ab, um Beschlüsse zur Bekämpfung des Gottesglaubens zu fassen.
Da geziemt es sich, dass auch die Gläubigen unerschrocken vor der ganzen Welt den Glauben an Gott bekennen.
Dies geschieht besonders auf dem eucharistischen Kongresse, wo sie dem unter der Brotsgestalt gegenwärtigen Gottmenschen (der Eucharistie) huldigen.
Diese Huldigung hat eine Ähnlichkeit mit dem Jubel des Volkes am Palmsonntag.
Die Gläubigen legen auf einem solchen Kongress ein feierliches Glaubensbekenntnis ab wie Petrus, der vor den Aposteln ausrief:
„Du bist Christus der Sohn des lebendigen Gottes.“
Der euch. Kongress kann ein Fronleichnamsfest der Völker genannt werden;
denn daran beteiligen sich nicht die Angehörigen einer Pfarrei, sondern die Vertreter aller Nationen.
Der Kongress soll nicht nur eine Kundgebung des Glaubens und eine lebendige Predigt sein, sondern er soll bewirken,
dass die Verehrung des unter der Brotsgestalt gegenwärtigen Königs der Könige immer mehr im Volke zunehme.
Deshalb halten hervorragende Männer Vorträge und Reden, die sich auf das hl. Altarsakrament beziehen.

Den Glanzpunkt und Abschluss des Kongresses bildet die eucharistische Prozession, wobei der Stellvertreter des Papstes das Allerheiligste trägt.
Auf den eucharistischen Kongressen erschienen schon bis 1 Million Teilnehmer,
hunderte Bischöfe und bis 10 000 Priester aus den verschiedenen Nationen der Erde.
Der erste Kongress fand 1881 zu Lille in Frankreich statt; 1926 war er zu Chicago in Nordamerika.
Die „Pforten der Hölle“ hetzen und wüten gegen jeden euch. Kongress.
Auffallend ist, dass die Freidenker, die selbst Kongresse abhalten und das Wort „Toleranz“ stets im Munde führen,
den Kongressen der Katholiken gegenüber die größte Intoleranz bekunden.
Sie wissen eben, wie sehr die euch. Kongresse zur Verherrlichung Gottes
und zur Hebung des Glaubens und der Frömmigkeit beitragen, was ihnen sehr zuwider ist.
Ende.

Q: Volkskatechismus 1920 S. 599.
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #76 - 09.05.2014 um 07:21:22
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"Wenn du wirklich in der Liebe wachsen
 willst,
kehre zurück zur Eucharistie,
kehre zurück 
zur Anbetung."
(Mutter Teresa)

Pfr. von Ars: 
"Wie groß bist du, o Mensch, 
wenn du genährt bist vom Fleische eines Gottes, 
und getränkt mit seinem Blute !

Welch schönes Leben, wenn du in stetem 
Vereinigstein mit Gott deine Tage hinbringst.

Ein solches Leben ist der Himmel auf Erden; 
da gibt es keine Trübsal, 
keine Kreuze mehr auf Erden; 

Hast du das Glück genossen, 
den lieben Heiland bei dir aufzunehmen, 
so schlägt dein Herz eine zeitlang in 
besonderer Freude und Wonne."
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #77 - 31.07.2014 um 16:20:59
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Was bedeutet der Name Eucharistie?
„Jenes höchste und heiligste Sakrament, über das hinaus die Kirche nichts Würdigeres, Wunderbareres,
Wirksameres und Heilbringenderes hat, wird mit diesem einen Namen „ Eucharistie “ bezeichnet.
Mit Recht wird es so genannt:
Eucharistie heißt, „bona gratia“ oder „gratiarum actio“ denn es ist Gottes größtes Geschenk
und enthält die Quelle und den Urheber aller Gnaden.
Es erinnert uns an die höchste Gabe, für die wir Gott Danksagung, Lob und Ehre schulden.
Denn wir hätten wirklich kein größeres Geschenk uns wünschen können als dies, dass unser Herr Jesus Christus,
der aus Maria geboren, ans Kreuz geheftet und in die Herrlichkeit aufgenommen wurde, sich uns so hingibt,
dass wir nun seinen Leib und sein Blut wirklich opfern, dann empfangen und Ihm so eingegliedert werden.“

„Möge sich jeder recht oft mit Gott in den heiligen Sakramenten vereinigen
und seinen Willen mit den Willen Gottes in Einklang bringen, damit in Zukunft alles nach dem Willen Gottes geht“.
Jeder möge oft, aber immer gut vorbereitet und niemals unwürdig im Zustand der Todessünde, kommunizieren.


Das Konzil von Trient sagt:
Wir müssen bekennen,
dass kein so heiliges und göttliches Werk von den Christgläubigen verrichtet werden kann, wie das heilige Messopfer.
Denn in diesem großen Geheimnis wird täglich auf dem Altar durch den Priester das lebendige Opfer dargebracht,
das uns mit Gott versöhnt.
Die Priester können daher nichts Heiligeres tun als die hl. Messe feiern, die Laien nichts Besseres als der hl. Messe beizuwohnen.

Petrus Canisius
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #78 - 12.03.2015 um 21:21:10
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Der Herr hat gesagt:
"Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben".
Da sie denselben Gott empfangen, haben die Seligen im Himmel und die Christen auf Erden ein nämliches Leben.
Die Seligen besitzen Gott durch die Anschauung, wir besitzen ihn durch den Glauben.
Aber die Kommunion gibt ihn uns wie die Anschauung unmittelbar, vollständig ohne ein anderes Hindernis als dasjenige unserer Sünden und unserer Lauigkeit.
Wenn unser Glaube lebendig genug wäre, diese Lauigkeit auszuscheiden, wenn unsere Liebe glühend genug wäre, jedes Hindernis zu entfernen
und der Hostie jene Aufnahme zu bereiten, den die Läuterung des Fegfeuers dem ewigen Schauen bereitet: die Wirkungen würden fast dieselben sein.
Gesättigt vom eucharistischen Leben, würden die pilgernden Christen durch die Kommunion in Gott umgewandelt werden wie die Auserwählten durch die Glorie.

Scheint es nicht fast, als ob Gott, wie von einer anbetungswürdigen Ungeduld erfasst, es sozusagen nicht erwarten könnte,
bis für jeden von uns die Stunde der glückseligen Vereinigung schlägt?
Die göttliche Liebe beeilt sich, die Vereinigung einzuleiten, die nicht enden soll.
Sie macht sich zu Brot, zu Wein.
Und sie sagt zu uns:
Ich bin die Nahrung grosser Seelen:
glaub und iss, denn du wirst mich nicht in die verwandeln wie die Nahrung deines Körpers; du wirst vielmehr in mich verwandelt werden. (St. Augustinus, Bekenntnisse)

(Quelle: "Durch die Eucharistie zur Dreifaltigkeit", von M. Vincent Bernadot O.P., Imprimatur: München, den 15.März 1927)
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #79 - 25.06.2015 um 11:16:20
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Der hl. Ambrosius lehrt:
„Wie kann aus Brot der Leib Jesu werden?
Durch die Wandlung.
Mit welchen Worten geschieht die Wandlung?
Mit den Worten Jesu.
Wenn er zum heiligen Geheimnis gelangt, spricht der Priester nicht mehr in eigener Person, sondern im Namen Jesu.“
Die Wandlungsworte sind die verblüffendsten, die Gott der Kirche geschenkt hat.
Sie haben die Macht, ein wenig Brot und Wein in den gekreuzigten Gott, in Jesu zu verwandeln.
Sie realisieren ein Geheimnis von höchster Macht, welches das Können der Serafim übertrifft, das nur Gott mit dem Priester vollbringen kann.
Daher verwundert es nicht, dass es heilige Priester gab, die große Ängste litten, wenn sie diese geheimnisvollen Worte aussprachen.
Der hl. Josef von Copertino und in unseren Tagen der hl. Pio von Pietrelcina schienen sichtbar von Todesangst getroffen.
Sie konnten sich die Wandlungsworte nur zögernd Wort für Wort entreißen.
Der Pater Guardian fragte Josef von Copertino:
„Wieso betest du alle Messtexte fließend und stolperst bei der Wandlung über jede Silbe?“
Darauf der Heilige: „Die heiligen Wandlungsworte sind auf meinen Lippen wie glühende Kohlen,
wenn ich sie ausspreche, ist es, wie wenn jemand kochende Speisen schlucken muß.“
Durch die göttlichen Worte der Wandlung kommt Jesus auf unsere Altäre, in unsere Tabernakel und in die weißen Hostien herab.

  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #80 - 24.09.2015 um 23:29:34
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Wenn ihr der Leib Christi und seine Glieder seid, wird das Sakrament, das ihr selber seid, auf den Tisch des Herrn gelegt;
ihr empfangt das Sakrament, das ihr selber seid. Ihr antwortet auf das, was ihr empfangt, mit ‚Amen [Ja, es ist so]‘,
und ihr unterzeichnet es, indem ihr darauf antwortet. Du hörst das Wort ‚Der Leib Christi‘, und du antwortest: ‚Amen‘.
Sei also ein Glied Christi, damit dein Amen wahr sei!“

(Augustinus)
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #81 - 15.10.2015 um 19:17:25
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"Ein Jahrhundert schreitet voran oder geht zurück in dem Maß, in welchem das allerheiligste Sakrament verehrt wird."

"Es gibt die Eucharistie - was wollt ihr mehr?"
"Du musst kommunizieren, nicht weil du heilig bist, sondern damit du heilig wirst!
Manche könnten kommunizieren, tun es aber nicht unter dem Vorwand, müde, nicht aufgelegt, nicht andächtig genug zu sein; das ist eine List des Teufels.
Wenn du dein Gewissen erforscht hast und dir keiner schweren Sünde bewusst bist, kannst du zur heiligen Kommunion gehen.
Die täglichen Nachlässigkeiten und Zerstreuungen beim Gebet, sowie die ersten Regungen der Ungeduld, der Eitelkeit, der Eigenliebe
wirf ins Feuer der göttlichen Liebe; was diese Liebe verzeiht, ist sicher verziehen!"
"Ich bin der Tagelöhner Gottes, seine Sache ist es also, mich zu führen und für mich zu sorgen, meine Sache ist es, zu gehorchen und auf ihn zu vertrauen."
"Überlassen wir uns dem Einfluss der eucharistischen Sonne, und die Erde wird erneuert werden."

"Der hl. Augustinus suchte Jesus in den Büchern, der hl. Thomas in der Wissenschaft, der hl. Franziskus in den Geschöpfen;
der Anbeter sucht ihn im Tabernakel."
"Wir wollen Jesus in der Heiligen Eucharistie nicht nur anbeten, ihn lieben, ihm dienen, sondern wollen ganz besonders auch darauf hinwirken,
dass er von allen Herzen erkannt, angebetet, geliebt und Ihm von allen Menschen gedient werde!"
"Unser Heiland darf vor diesem gleichgültigen, ungläubigen Geschlecht nicht verborgen bleiben, die Sonne der Heiligen Eucharistie muss aufgehen,
um all die nächtlichen Schrecken zu zerstreuen und um das Eis, das sich über viele Seelen gelegt hat, zum Schmelzen zu bringen."

"Oft habe ich nachgedacht, welches Heilmittel der allgemeinen Gleichgültigkeit und Lauheit abhelfen könne,
die in so erschreckender Weise sich so vieler Katholiken bemächtigt haben.
Ich finde nur ein einziges: die Heilige Eucharistie, die Liebe zum eucharistischen Heiland!"
"Die Heilige Eucharistie ist nicht nur das Leben des einzelnen Christen, sie ist auch das der Völker."

Hl. Peter Julian Eymard
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #82 - 17.12.2015 um 23:36:11
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Einmal sah die hl. Mechthild unter der Messe eine Menge der Engel gegenwärtig und jeden Engel vor der Jungfrau,
welche ihm anbefohlen war, in Gestalt eines schönen Jünglings stehen.
Einige hatten blütentragende Szepter, andere goldene Blumen.
Wenn die Gemeinde sich neigte, legten sie ihren Mund auf die Blumen zum Zeichen ewigen Friedens.
So dienten die Engel durch die ganze Messe mit grosser Ehrerbietung.
Als sodann die Jungfrauen zu dem Gastmahl des Königs des Himmels gingen, führte jeder Engel diejenige, welche ihm anbefohlen war.
Der König der Glorie aber stand an der Seite des Priesters und war mit unaussprechlicher Herrlichkeit umgeben.
An seiner Brust befand sich ein Schmuck in Gestalt eines schönen Baumes. Dieser Baum teilte sich, und aus dem honigfliessenden Herzen,
in welchem alle Schätze der Weisheit und Kraft verborgen sind, floß ein lauterer Quell, von welchem alle, die hinzugingen,
trunken wurden an dem Strome seiner göttlichen Wonne.
Unter einer heiligen Messe, da Mechthildis durch mancherlei hindernde Gedanken des Genusses Gottes beraubt war,
bat sie Maria, die Mittlerin zwischen Jesus und den Menschen, dass sie ihr die Gegenwart ihres lieben Sohnes erwerbe.
Während der Aufopferung der gebenedeiten Hostie stand der Herr von dem Stuhle auf, und ward gesehen,
wie er mit seinen eigenen Händen sein hl. Herz erhob in Gestalt einer durchsichtigen, vollen, überquellenden Lampe.
Diese Lampe aber floß allseitig mit solcher Hast über, dass grosse Tropfen aus ihr herabträufelten, und dennoch ward die Fülle der Lampe nicht gemindert.
Sie entnahm daraus, dass durch die brennenden und aufgerichteten Lampen die Herzen derer bezeichnet waren,
die mit Andacht und Begierde der Messe beiwohnten, durch die umgestürzten Lampen aber die Herzen derjenigen,
welche versäumten, sich zur Andacht zu erheben.
Einmal offenbarte sich während der heiligen Messe der Herr seiner Dienerin, indem er ihr erschien, thronend auf dem Stuhl seiner Majestät.
Da nun zu der Stillmesse geläutet wurde, sprach sie zum Herrn:
"Nun bist du ganz auf dem Altare in den Händen des Priesters und nichts destoweniger bist du doch vollkommen hier bei mir!" 
Darauf antwortete er:
"Ist nicht deine Seele in allen deinen Gliedern, und ist dieselbe doch auch allezeit in meiner Gegenwart bei mir im Himmel?
Wenn das deine Seele vermag, die doch eine geringe Kreatur ist, warum vermag ich, der Schöpfer aller Dinge,
nicht bei all meiner Kreatur zu sein und wo und wie ich will?"

Q: Das Heilige Messopfer  - von A.Reiners Pfarrer, Imprimatur 1904)
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #83 - 18.12.2015 um 18:15:56
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Als die Heilige Gerdrudis eines Tages nach der heiligen Kommunion betrachtete, mit welchem Fleiß man den Mund bewahren müsse,
der unter allen Gliedern des Leibes gewürdigt ist, das kostbarste Geheimnis Christi zu empfangen,
wurde sie durch folgendes Gleichnis belehrt:
"Wenn jemand seinen Mund nicht von eitlen, falschen, hässlichen Worten und Nachreden bewahrt
und also unbußfertig zum Tisch des Herrn geht, der nimmt Jesum ebenso auf, wie einer,
der seinen Gast beim Eintritt in seine Wohnung mit Steinen bewirft."
"Wer dies liest," sagt hier die Heilige, "der betrachte mit Seufzen, wie doch eine so grosse Grausamkeit
und eine so grosse Güte zusammenpassen, und wie abscheulich es sei, dass derjenige, welcher voll Sanftmut zum Menschen kommt,
um sein Heil zu wirken, so grausam von dem, welchen er selig machen will, verfolgt werde.
Und so kann man auch von allen Sündern urteilen."
Als die Heilige eines Tages bei der Wandlung die heilige Hostie dem Herrn zu seinem ewigen Lobe
und zum Heile aller Schwestern des Klosters aufopferte, nahm der Herr die Hostie freundlich in sich selbst auf,
hauchte aus der Tiefe seines Herzens eine lebendigmachende Süßigkeit hervor und sprach:
"durch dieses Anhauchen will ich sie mit göttlicher Speise ersättigen."

Q: Das Heilige Messopfer  - von A.Reiners Pfarrer, Imprimatur 1904)
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #84 - 07.01.2016 um 22:18:05
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Als die hl. Margaretha eines Tages in ihrer Zelle betete, hörte sie zur Wandlung das Zeichen geben.
Sogleich wurde sie, vom Feuer der Liebe Jesu erfasst, entzückt und erblickte in den Händen des Priesters einen wunderschönen Knaben,
weiß wie der Schnee, ganz in Gold gekleidet, aber die Hände des Priesters waren schwarz wie Kohlen.
Und es sprach der Herr zu ihr: "Glaubst du, dass ich, dein Schöpfer, schöner bin, als alles in der Welt"
Margarethe antwortete:
Mein Herr! ich vermag deine wunderbare Schönheit nicht auszusprechen; aber meine Freude wandelt in Trauer,
teils weil ich sehe, wie ich dich, den König der Könige, so unehrerbietig behandelt, teils weil ich laut rufen muss:
Barmherzigkeit, Barmherzigkeit, Barmherzigkeit für jene abscheulichen Hände, auf dass sie durch deine Gnade gereinigt werden."

Q: Das Heilige Messopfer  - von A.Reiners Pfarrer, Imprimatur 1904)
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #85 - 21.01.2016 um 23:26:34
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Die Hl. Katharina von Siena ward teils während der hl. Messe, teils während der hl. Kommunion noch mit anderen wunderbaren Gunstbezeugungen begnadigt. Bald sah sie einen Engel mit goldenem Schleier in der Hand dem Priester am Altar dienen, bald hörte sie Chöre der Engel und Heiligen Gott loben und preisen; manchmal erschien ihr der Altar ganz im Feuer oder mit Lichtwogen umgeben, welche in der Kirche eine wunderbare Klarheit verbreiteten. Bei der Brechung der Hostie sah sie Christum in jedem Teil der Hostie gegenwärtig; das Geheimnis der hl. Dreieinigkeit ward ihr unter verschiedenen Bildern enthüllt. Die heilige Hostie zeigte sich ihr als Feuer, als Blut und als Fleisch oder als leuchtendes oder lächelndes Kindlein. Oft sah sie die Königin des Himmels mit Ehrfurcht vor dem heiligsten Sakrament sich neigen.
Pater Gregor von Rimini aus dem Orden des hl. Augustin, ein gelehrter Professor der Theologie, erklärte vor einer zahlreichen Versammlung zu Rom, dass, wenn er das Glück hatte, in Gegenwart Katharinens die Messe zu lesen, mehreremale die Hostie selbst die Patene verließ und sich auf die Lippen der Heiligen legte.
Papst Gregor XI. gewährte ihr, um ihre glühende Andacht zu belohnen, die Gunst, dass sie immer einen Priester haben durfte, der vor ihr das heilige Opfer darbrachte und ihr die hl. Kommunion gab.

Q: Das Heilige Messopfer  - von A.Reiners Pfarrer, Imprimatur 1904)
  

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Re: Die hl. Eucharistie
Antwort #86 - 19.02.2016 um 00:01:38
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Was bedeutet der Ausdruck "Eucharistie" ?
Der Ausdruck "Eucharistie" kommt aus der griechischen Sprache und hat zwei Bedeutungen:
erstens "gute Gabe" ("eu charis"), damit wird auf den Leib und das Blut Christi hingewiesen;
zweitens "Dank sagen" ("eucharistein"), damit wird auf das Opfer Jesu Christi hingewiesen,
für das der Priester und die Gläubigen dem himmlischen Vater danken.

Was ist die heilige Eucharistie?
Die heilige Eucharistie ist das Sakrament, das unter den Gestalten von Brot und Wein wahrhaft den Leib und das Blut,
die Seele und die Gottheit Jesu Christi zur Nahrung der Seelen enthält.

Wann und wie hat Jesus Christus die heilige Eucharistie eingesetzt?
Jesus Christus hat die heilige Eucharistie als Sakrament eingesetzt, nachdem er mit den 12 Aposteln das Letzte Abendmahl gehalten hat.
Mit den Worten "Tut dies zu meinem Gedächtnis" trug er den Aposteln auf,
in Zukunft regelmäßig die Eucharistie zu feiern (vgl. 1 Kor 11, 23ff.).

Was geschieht in jeder Eucharistiefeier?
In jeder Eucharistiefeier wird das Kreuzesopfer Jesu Christi auf unblutige Weise gegenwärtig.
Wenn der Priester die Wandlungsworte über Brot und Wein spricht, wird das Brot in den Leib Christi und der Wein in das Blut Christi verwandelt.

Welcher Unterschied besteht zwischen dem Kreuzesopfer und dem heiligen Messopfer?
Das Kreuzesopfer Jesu Christi war blutig. Das heilige Messopfer ist unblutig,
Jesus Christus opfert sich auf geheimnisvolle Weise durch den Dienst des Priesters, wendet uns aber die Verdienste des Kreuzesopfers zu.

Warum wird das heilige Messopfer Gott dargebracht?
Das heilige Messopfer wird Gott dargebracht, um ihm die höchste Anbetung zu erweisen, ihm für seine Wohltaten zu danken,
ihm Sühne zu leisten für unsere Sünden und um Gnaden zu erlangen zum Wohl der Lebenden und Verstorbenen.
Die heilige Messe beinhaltet somit ein Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer.

Was bewirkt die heilige Kommunion in dem Menschen, der sie würdig empfängt?
In dem Menschen, der die heilige Kommunion würdig empfängt, geschieht die innigste Vereinigung mit Jesus Christus.
Die Eucharistie erhält und vermehrt die Gnade, die das Leben der Seele ist, wie es die Speise für das Leben des Leibes tut.
Sie vertieft in uns die Liebe zu Gott und zum Nächsten.
Sie schwächt unsere Leidenschaften und löscht in uns besonders die Flamme der Begierlichkeit.
Sie gibt geistigen Trost und ist uns ein Unterpfand (= Beweis, Garantie, Sicherheit) der himmlischen Seligkeit und der künftigen Auferstehung des Leibes.

Was ist notwendig, um würdig zu kommunizieren?
Um die heilige Kommunion würdig zu empfangen sind drei Dinge erforderlich:
erstens der Stand der heiligmachenden Gnade (durch regelmäßige bzw. vorherige Beichte),
zweitens das lebendige Bewusstsein dessen, was man empfangen möchte und
drittens die Nüchternheit (wenigstens eine Stunde vor Kommunionempfang nichts mehr essen und trinken,
mit Ausnahme von Wasser oder notwendiger Arznei).

Wer empfängt die heilige Kommunion unwürdig?
Wer in der Todsünde lebt und trotzdem die heilige Kommunion empfängt, macht sich des Gottesraubes schuldig und zieht sich das Gericht zu.
"Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt,
macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken." (1 Kor 11, 27-28)

Worin besteht die Danksagung nach dem Kommunionempfang?
Die Danksagung nach dem Kommunionempfang besteht darin, dass wir gesammelt den Herrn in unserem Innern verehren,
indem wir den Glauben, die Hoffnung, die Liebe, die Anbetung, unseren Dank und unsere Aufopferung erneuern.
Weiterhin können wir um jene Gnaden bitten, die für uns und jene, für die wir zu beten verpflichtet sind, am notwendigsten sind.

Q: Priesternetzwerk
  

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