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Normal Topic Besuch des Allerheiligsten Altarsakramentes. (Gelesen: 800 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Besuch des Allerheiligsten Altarsakramentes.
29.04.2010 um 22:28:52
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1.Tag  -Besuch des Allerheiligsten Altarsakramentes.

Schaut, glaubende Seelen! Hier ist die Quelle alles Guten, Jesus, im heiligen Altarsakrament.
Er spricht: „Wer Durst hat, der komme zu mir!“ (Joh. 7.37)

Wie viel Wasser der Gnade haben die Heiligen immer wieder geschöpft aus dieser Quelle des heiligsten Sakraments!
Hier teilt Jesus selbst alle Verdienste seines Leidens aus, wie der Prophet es vorausgesagt hat: „Ihr werdet Wasser schöpfen aus den Quellen des Heilands.“ (Jes. 12,3)
Eines Tages fragte man eine heiligmäßige Klarissin, die wegen ihres häufigen und langen Verweilens vor dem Tabernakel „Braut des heiligsten Sakramentes“ genannt wurde,
was sie denn eigentlich tue in den vielen Stunden, die sie vor dem Allerheiligsten verbringe; sie antwortete: „Ich möchte die ganze Ewigkeit dort verbringen.
Ist denn hier nicht Gott selbst zugegen, der im Himmel unsere ewige Freude sein wird? Mein Gott, was man in seiner Gegenwart tut? Man liebt! Man lobt! Man dankt!
Man bittet! Was tut denn ein Armer bei einem Reichen? Was tut ein Kranker beim Arzt? Was tut einer, der Durst hat, bei einer klaren Quelle?
Was tut einer, der hungrig ist, an einem reich gedeckten Tisch!“
Mein liebenswürdigster Jesus, den ich so sehr liebe, du mein Leben, meine Hoffnung, mein Reichtum, du einzige Liebe meiner Seele!
Wie viel hast du es dich kosten lassen, um in diesem Sakrament immer bei uns zu bleiben! Du musstest den Tod erleiden, um auf unsern Altären bleiben zu können.
Wie viel Schmähungen hast du erdulden müssen, um immerdar bei uns gegenwärtig zu sein! Aber deine Liebe und dein Wunsch, von uns geliebt zu werden, hat dich all das erdulden lassen.
So komm denn, Herr, komm! Nimm Wohnung mitten in meinem Herzen und verschließe es für immer!
Kein Geschöpf soll mehr herein können, das etwas von jener Liebe zu rauben vermöchte, die ich dir schulde, die ich ungeteilt dir schenken will.
Du allein, geliebter Heiland, sollst über mich herrschen, du allein mich ganz besitzen. Wenn ich dir aber einmal nicht vollkommen gehorchen sollte, dann züchtige mich streng,
damit ich in Zukunft besser darauf achte, dir so zu gefallen, wie du es willst!
Hilft mir, dass ich nichts so sehr wünsche wie deine Huld, nichts inniger ersehne, als dich auf dem Altar zu besuchen, dich in der heiligen Kommunion zu empfangen,
mich mit dir zu unterreden! Mögen andere nach andern Gütern suchen, - ich liebe und verlange nichts anderes als das unendliche Gut deiner Liebe;
nur sie will ich suchen, sie will ich finden an den Stufen der Altäre. Gib, dass ich mich selbst vergesse, dass ich nur noch an deine Güte denke!
Ihr seligen Serafim, um eurer himmlischen Herrlichkeit willen beneide ich euch nicht, wohl aber um der Liebe willen, die euch erfüllt zu eurem und meinem Gott.
Sagt ihr mir doch, was ich tun muß, um ihn zu lieben und ihm zu gefallen!
Mein Jesus, dich allein will ich lieben, nur dir gefallen.

Geistige Kommunion:

Mein Jesus!

Ich glaube, daß Du im allerheiligsten Sakrament hier gegenwärtig bist.
Ich liebe Dich mehr als alles andere;  nach Dir verlangt meine Seele.
Da ich Dich jetzt aber nicht wirklich im heiligen Sakrament empfangen kann, komme doch wenigstens geistigerweise in mein Herz.
Aus der Tiefe meiner Seele begrüße ich Dich bei mir, in Liebe vereinige ich mich mit Dir. Laß nicht zu, dass ich mich je wieder von Dir trenne! Amen.

Gruß an Maria
Es gibt noch eine weitere Quelle für unser Glück – unsere Mutter Maria. Sie ist so reich an Gnaden und Huld, dass der heilige Bernhard sagen kann,
es gäbe keinen Menschen auf Erden, der nicht daran teilnehme: „Aus ihrer Fülle schöpfen wir alle.“ Von Gott selbst hat sie die Fülle der Gnaden erhalten,
wie es der Engel mit seinem Gruß ihr kündete: Gegrüßt seist du, voll der Gnade!“ (Lk 1,28)

Diesen Gnadenreichtum empfing sie aber nicht nur für sich, sondern auch für uns; all ihre Verehrer soll sie daran teilnehmen lassen, wie der hl. Petrus Chrysologus sagte:
„Diese Gnade empfing die Jungfrau, um allen Menschen das Heil zu bringen.“

Du Ursache unserer Freude, bitte für uns!“  


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2. Tag

Brot kann man als Speise sofort eessen, man kann es aber auch aufbewahren; deshalb wollte Jesus, wie der fromme P. Nierenberg sagt,
unter Brotsgestalt auf der Erde bleiben; denn so kann er sich als Seelenspeise in der hl. Kommunion mit den liebenden Seelen vereinen,
kann sie aber auch beständig an seine Liebe zu ihnen erinnern, indem er im Tabernakel gegenwärtig bleibt.
"Er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave", sagte der hl.Paulus (Phil. 2,7). Was sollen wir aber erst sagen, wenn er hier für uns wie Brot aussieht?
"Keine Zunge", meint der hl. Petrus von Alcantara, "vermag die Herrlichkeit der Liebe Jesu zu jenen Seelen zu schildern, die im Stande der Gnade leben.
Daher hinterließ dieser Liebhaber unserer Seeelen uns beim Scheiden von der Erde dies heiligste Sakrament zum Andenken;
sein Abschied von der Erde sollte nicht dazu führen, daß wir ihn vergessen. In diesem Sakrament wollte er selbst bei uns bleiben;
kein anderes Unterpfand sollte nach Seinem Willen die Erinnerung an ihn wachhalten."
Mein Jesus, nun bist du in diesem Tabernakel, wenn auch verborgen, immer da, um die Bitten aller Hilfsbedürftigen anzuhören.
Erhöre heute auch meine Bitten, wenn ich auch durch meine Sünden besonders undankbar gewesen bin.
Tiefe Demut erfaßt mich, und reuevoll bekenne ich vor dir, daß ich dich gekränkt habe. So bitte ich vor allem: Verzeihe mir alle Beleidigungen!
Gütiger Heiland, hätte ich dich doch niemals betrübt!

Weißt Du was ich jetzt so sehr wünsche? - Ich habe erkannt, wie liebenswürdig du bist, ich bin von Liebe zu Dir entzündet.
Deshalb erfüllt mich großes Verlangen, dich zu lieben; aber wenn du mir nicht hilfst, fehlt mir die Kraft dazu.
So hilf mir denn, mächtiger Herr und der ganze Himmel soll Zeuge werden deiner großen Macht und unendlichen Güte.
Wandle mich und mach aus dem großen Empörer einen großen Liebenden!
Du kannst es tun, du willst es auch. Ergänze alles, was mir noch fehlt, damit ich dich so liebe, wie es sich gebührt,
wenigstens aber in dem gleichen Maße, wie ich es bisher an Liebe habe fehlen lassen!
Mein Jesus, ich liebe dich mehr als alles andere, mehr als mich selbst, - mein Gott, meine Liebe, mein Alles!

Mein Gott und mein Alles!

Gruß an Maria

"Laßt uns voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen finden zur rechten Zeit!" Vgl. Hebr. 4, 16)
Nach dem hl. Antonin ist Maria dieser Thron der Gnade; durch sie will Gott alle Gnaden spenden.
Liebenswürdige Königin, wen du schon so sehr danach verlangst, den Sündern zu helfen - siehe, hier ist einer! Hilf mir, zögere nicht!
Du einzige Zuflucht der Sünder, hab` Erbarmen mit mir!


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3. Tag

„Meine Freude ist es bei den Menschenkindern zu sein.“ (Spr. 8, 31)

Jesus war nicht zufrieden, aus Liebe zu uns auf Erden zu sterben; Er wollte auch nach seinem Tod bei uns bleiben;
Er tut es im heiligsten Altarsakrament. So zeigt Er uns, dass Er Seine Freude darin findet, unter den Menschen zu sein. „Ihr Menschen,“
ruft die hl. Theresia uns zu, „wie könnt ihr einen GOTT beleidigen, der gesteht, in eurer Mitte seine Freude zu finden!“
Für Jesus ist es eine Freude, bei uns zu sein, wir aber finden keine Freude daran, bei Jesus zu sein! Wir haben die große Ehre, in Seinem Königspalast uns aufhalten zu dürfen.
Wie sehr weiß sich einer geehrt, der im Palast seines Königs wohnen darf. Nun, hier ist der Königspalast, hier dürfen wir mit Jesus zusammensein.
Danken wir Ihm dafür! Nutzen wir den Umgang mit Ihm!
Sieh mich hier, mein Herr und Gott, vor Deinem Altar, auf dem du Tag und Nacht für mich zugegen bist! Du bist die Quelle, aus der alles Gute quillt,
Du der Arzt gegen jedes Übel, Du der Reichtum für jeden Armen. Sieh her auf den ärmsten Sünder, der in seiner Not um Dein Erbarmen fleht!
Hab` Mitleid mit mir! Ich will gewiß nicht verzweifeln in meinem Elend; denn ich sehe ja, dass Du in dieses Sakrament nur deshalb vom Himmel auf die Erde herabgestiegen bist,
um mir Gutes zu tun.
Ich preise Dich, ich danke Dir, ich liebe Dich. Wenn ich mir von Dir etwas erbitten darf, so hör: Ich will nur eines, nämlich Dich nicht mehr beleidigen.
Gib mir die Erleuchtung und Kraft, dass ich Dich liebe von ganzem Herzen!
Ich liebe Dich Herr, aus der Tiefe meiner Seele, mit all meiner Liebeskraft. Hilf Du mir, dass ich dies in voller Wahrheit sagen kann,
nicht nur in diesem Erdenleben, sondern die ganze Ewigkeit hindurch!
Allerseligste Jungfrau, meine seligen Schutzpatrone, all ihr seligen Engel im Himmel, helft mir, Gott lieben ihn, der aller Liebe würdig ist!
Guter Hirt, Du wahre Speise,
Hilf uns auf des Lebensreise,
Führ uns hier auf gute Weide,
Schenk uns einst die ewige Freude.

Gruß an Maria
Ihre Fesseln zum Heile.“ (Sir 6, 31) „Die Verehrung Mariens“, so erklärt Pelbartus dieses Wort der hl. Schrift, „Marienverehrung ist eine Kette, die uns zum Himmel zeiht.“
Wir wollen unsere himmlische Herrin bitten, dass sie uns mit den Fesseln der Liebe zu ihr immer fester kette an das Vertrauen auf ihren mächtigen Beistand.
O gütige, o milde, o liebe Jungfrau Maria!

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4. Tag

„Der Umgang mit der göttlichen Weisheit hat nichts Bitteres; sich mit ihr einzulassen bringt uns nichts Widriges.“ (Weisheit 8,16)
Irdisch gesinnte Menschen finden in der Geselligkeit miteinander soviel Vergnügen, dass sie ganze Tage damit verbringen können.
Langeweile empfinden vor Jesus kann nur, wer Ihn nicht liebt. Die Heiligen nämlich, glaubten sich im Himmel, wenn sie vor dem Tabernakel verweilen durften.
So hat die hl. Theresia nach ihrem Tode einmal zu einer ihrer Mitschwestern gesagt:
„Wir im Himmel und ihr auf der Erde müssen einander gleichen in der Reinheit und in der Liebe, wir im Genuß der Freude, ihr im Ertragen der Leiden;
denn was wir im Himmel tun vor dem unverhüllten Antlitz Gottes, das müsst ihr auf Erden tun vor dem heiligsten Sakrament.“
So ist also das hl. Altarsakrament unser Himmel auf Erden. Unbeflecktes Gotteslamm, am Kreuz hast Du Dich für uns geopfert.
Gedenke, dass Du auch meine Seele mit so vielen Schmerzen, ja durch Deinen Tod erlöst hast!
Da Du also ganz für mich hingegeben wurdest und Dich täglich mir von neuem schenkst im Opfer unserer Altäre, werde Du ganz mein Eigentum und laß mich nie mehr Dich verlieren!
Laß aber auch mich ganz Dir gehören! Dir opfere ich mein ganzes Ich:
Mach mit mir, was Du für mich planst! Ich überlasse Dir meinen Willen; binde ihn an Dich mit der sanften Gewalt der Liebe!
Für immer soll er gleichsam ein Sklave Deines heiligsten Willens sein.
Von jetzt an will ich nicht mehr meinen Wünschen zu Diensten sein; mein einziger Wunsch sei, Deiner Güte zu entsprechen.Zerstöre in mir alles, was Dir nicht gefällt!
Gib mir die Gnade, dass all mein Sinnen nur danach strebt, dir zu gefallen und dass ich nur Deine Wünsche erfüllen will! Dich, mein lieber Heiland, liebe ich aus meinem ganzen Herzen;
ich liebe dich, weil du von mir geliebt zu werden wünschest; ich liebe Dich, weil Du aller Liebe würdig bist.
Es schmerzt mich, Dich nicht so geliebt zu haben, wie Du es wert bist. Ich könnte sterben aus Liebe zu Dir.
Mein Herr und Gott, höre in Huld auf mein Verlangen und schenk mir Deine Liebe! Amen. So sei es!
Heiliger Wille Gottes, Dir gebe ich mich anheim.

Gruß an Maria

„Ich bin die Mutter der schönen Liebe“ (Sir. 24, 24), so sagt Maria von jener Liebe, die unsere Seele so schön macht.
Die heilige Magdalena von Pazzi sah in einer Vision,, wie die selige Jungfrau umherging und dabei einen erquickenden Trank austeilte;
dieses Getränk sollte die Liebe zu Gott darstellen. Nur Maria teilt diese Gabe aus; von ihr also wollen wir sie erbitten.
Meine Mutter, meine Hoffnung, laß mich ganz Jesus gehören!

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5. Tag

„Der Sperling findet ein Haus, bei dem er bleiben kann, die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen; ich finde für mich deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein König, mein Gott!“ (Ps. 83,3)
Der Psalmsänger sagt, der Sperling finde eine Bleibe für sich bei den Häusern der Menschen, die Schwalbe in ihrem Nest.
Du aber, Herr und König, Du hast Dir ein Haus auf der Erde gesucht, hast Dir eine Wohnung gebaut auf unseren Altären,
damit wir dort Dich finden können und damit Du immer nahe bei uns bleiben kannst.
Mein Heiland, Du liebst die Menschen allzu sehr; mehr konntest Du nicht tun, um ihre Liebe zu gewinnen.
Liebenswürdigster Jesus, bewirke nun noch dies, dass auch wir in Liebe zu Dir entbrennen.
Wir dürfen doch nicht mit Kälte die Liebe unseres Gottes erwidern, der uns so innig liebt!
Ziehe uns an Dich, mit der sanften Gewalt Deiner Liebe! Laß uns erkennen, das heilige Anrecht, das Du daran hast, von uns geliebt zu werden!

Unendlich Großer, unendliche Güte! Du bist so liebenswürdig, Du liebst die Menschen so sehr, Du hast so viel getan, um von den Menschen geliebt zu werden!
Wie kommt es nur, dass sich unter den Menschen so wenige finden, die Deine Liebe erwidern?
Ich will nicht länger zu der Zahl der Undankbaren gehören. Ich bin entschlossen, Dich nach besten Kräften zu lieben; nichts anderes will ich mehr lieben als Dich.
Du verdienst es, Du befiehlst es mir so eindringlich, ich will auf Dich hören. Gib, Du Gott meines Herzens, dass ich Dir vollkommen folge!
Ich erbitte es von Dir, um der Verdienste Deines Leidens willen und ich hoffe, Du wirst mich erhören. Die Güter dieser Erde gib denen, die sie begehren!
Ich begehre und erstrebe nur den erhabenen Reichtum Deiner Liebe. Dich liebe ich, mein Jesus. Unendliche Güte, Dich liebe ich.
Du bist mein Schatz, Du bist meine Freude, Du meine ganze Liebe.
Mein Jesus, Du hast Dich ganz mir geschenkt, ich weihe mich ganz Dir.

Gruß an Maria

Unsere liebe Frau! Der hl. Bernhard nennt dich eine „Räuberin der Herzen“. Er sagt, du gehest umher, um durch deine Schönheit und durch deine Güte die Herzen zu rauben.
Raube dir, bitte, auch mein Herz, meinen Willen! Ich schenke sie dir rückhaltlos. Vereinige sie mit deiner Hingabe und bringe sie Gott zum Opfer dar!
Liebenswürdige Mutter, bitte für mich!

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6. Tag.

Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Lk. 12, 34
Jesus Christus sagt, unsere Liebe ziehe in jene Richtung, in der wir unsern Schatz zu  finden hofften.
Die Heiligen, die keinen anderen Schatz kannten und liebten als Jesus Christus, verweilten deshalb in herzlicher Liebe bei Jesus im heiligsten Sakrament.
Mein liebenswürdigster Jesus im heiligen Altarsakrament!
Aus Liebe zu uns bist du Tag und Nacht im Tabernakel zugegen. Bitte, ziehe mein ganzes Herz zu Dir hin!
Lass mich an nichts anderes denken als an Dich, nichts anderes lass mich lieben, nichts anderes suchen, nichts anderes erhoffen als Dich allein!
Das gib mir um der Verdienste Deines Leidens willen, auf die vertrauend ich Dich anflehe.
Mein im Sakrament verborgener Heiland, Du göttlich liebender Bräutigam!
Was hat Deine zarte Liebe nicht alles erfunden, um alle Seelen für Deine Liebe zu gewinnen!
Ewiges göttliches Wort, für uns Mensch zu werden und für uns zu sterben, war Dir nicht genug;
Du hast uns auch noch dieses Sakrament gegeben, um bei uns zu bleiben, um unsere Speise zu werden und Unterpfand des Himmels für uns zu sein.
Zuerst erscheinst Du unter uns als Kind in einem Stall, dann als Armer in einer Werkstatt, dann als Verurteilter am Kreuzesholz,
schließlich unter Brotsgestalt auf unsern Altären. Sag mir doch: Konntest Du überhaupt noch mehr ersinnen, um zu erreichen, dass wir Dich lieben?
Unendlich liebenswertes Gut, wann endlich werde ich beginnen, Deine innig zarte Liebe zu beantworten?
Herr, mein Leben soll nur noch diesen einzigen Sinn haben, Dich allein zu lieben.
Was würde nämlich mein Leben überhaupt wert sein, wenn ich es  nicht ganz dazu nützte, Dich zu lieben, Dir zu gefallen, mein geliebter Erlöser,
der Du Dein ganzes Leben für mich hingegeben hast! Was sonst sollte ich auch lieben als Dich, der Du ganz Schönheit und Würde bist, ganz
Güte, ganz Liebender und Liebenswerter! Mein ganzes Leben soll Liebe sein. Beim bloßen Gedanken an Deine Liebe soll es sich in Liebe verzehren.
Wenn ich die Worte „Krippe, Kreuz, Sakrament“ höre, will ich brennen in der Sehnsucht, Großes für Dich zu tun, mein Jesus, der Du so Unbegreifliches für mich getan und erduldet hast.
Herr, lass mich etwas für Dich tun, bevor ich sterbe!

Gruß an Maria

2wie ein kostbarer Ölbaum in den Feldern bin ich“, (Sir 24, 14), sagt Maria wie ein köstlicher Ölbaum,
von dem immerfort das Öl der Barmherzigkeit kommt; ich stehe auf freiem Felde, so dass alle mich sehen, alle zu mir kommen können.
Deshalb flehe ich mit dem hl. Augustinus: Gedenke , o milde Jungfrau Maria, es wurde noch nie vernommen, dass jemand deine Hilfe angerufen hätte,
aber nicht erhört worden sei. Hohe Königin, lass nicht zu, dass ich der erste Unglückliche sei, der trotz der Zuflucht zu dir im Stich gelassen würde von dir!

O Maria, schenk mir die Gnade, immer zu dir mich zu flüchten!

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7. Tag

„Seid gewiß, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt!“ (Mt 28,20)
Als Jesus, unser guter Hirt, liebend sein Leben für uns, seine Schäflein gab, wollte er dennoch im Tod sich nicht von uns trennen.
„Meine lieben Schäflein“, so ruft er uns zu, seht, ich bin immer bei euch! Für euch bin ich in diesem Sakrament auf der Erde geblieben.
Sooft ihr wollt, könnt ihr mich hier finden und in meiner Gegenwart Hilfe und Trost erlangen.
Bis an das Ende der Welt werde ich euch nicht verlassen, solange ihr auf der Erde seid.“
Der hl. Petrus von Acantara sagt, der göttliche Bräutigam habe seine Braut während seiner langen Abwesenheit nicht allein lassen,
sondern ihr einen Gefährten geben wollen; deshalb habe er dies Sakrament eingesetzt, in dem er selbst zurückblieb als der beste Gefährte, den er für sich erwählen konnte.

Liebenswerter Herr, liebenswürdigster Heiland im Tabernakel! Ich besuche dich jetzt hier.
Du aber erwiderst meinen Besuch mit weit größerer Liebe, wenn du in der hl. Kommunion in mein Herz kommst.
Dann besuchst du mich nicht nur; du wirst meine Speise, du vereinigst dich ganz mit mir, schenkst dich mir.
Dann kann ich also in Wahrheit sagen: „Mein Jesus, jetzt bist Du ganz mein!“
Da Du Dich nun ganz mir schenkst, so muß auch ich mich ganz Dir schenken. Ich bin ja ein armes Geschöpf, Du aber bist der große Gott.
Gott der Liebe, o Liebe meiner Seele, wann werde ich endlich in der Tat Dir gehören, nicht mit bloßen Worten?
Du kannst das bewirken; lass deshalb in mir wachsen das Vertrauen auf die Verdienste Deines kostbaren Blutes,
damit ich diese eine Gnade von Dir erlange, vor meinem Tode ganz Dein zu sein, nicht mehr mir selbst zu gehören!
Herr, Du erhörst die Bitten aller Menschen, erhöre auch die Bitte einer Seele, die Dich in Wahrheit lieben will!
Ich will Dich lieben, wie ich nur kann; ich will Dir gehorchen, was immer Du verlangst; ich will es ohne Hoffnung auf einen Vorteil, auf Trost oder Lohn.
Aus Liebe will ich Dir dienen, um Dir Freude zu machen, um Deinen Herzen zu gefallen, das mich so sehr liebt. Dich zu lieben, das sei mein Lohn!
Geliebter Sohn des ewigen Vaters, nimm hin meine Freiheit, meinen Willen, nimm alles, was ich habe, mich selber ganz und gar!
Schenke Du Dich mir! Dich liebe ich, Dich suche ich, nach Dir verlange ich, nach Dir nur sehne ich mich.
Mein Jesus, laß mich ganz Dein eigen sein!

Gruß an Maria

Liebenswürdigste Herrin, die ganze Kirche ruft Dir zu: „Unsere Hoffnung, sei gegrüßt!“ Da also alle auf Dich hoffen, sei auch meine Hoffnung!
Der hl. Bernhard nennt Dich: „Du einziger Grund, der mich hoffen lässt!“ Und er rät jedem, der verzweifeln zu müssen meint, sich auf Dich zu verlassen.
Auch ich will so zu Dir sprechen: „Maria, meine Mutter, du rettest noch die Verzweifelten – in dir ruht meine ganze Hoffnung.“
Maria, Mutter Gottes, bitte Jesus für mich!




« Zuletzt geändert: 09.09.2013 um 14:21:35 von Brigitta B »  

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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Re: Besuch des Allerheiligsten Altarsakramentes.
Antwort #1 - 13.11.2014 um 08:34:32
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Wie wird Jesus Christus im hl. Altarsakramente gegenwärtig?

Wir  bekennen  mit dem Konzil von Trient, dass die ganze Wesenheit des Brotes iun den Leib und die ganze Wesenheit des Weines in das Blut Christi verwandelt wird, welche Verwandlung die katholische Kirche Transsubstantiation (d. i. Verwandlung einer Subtanz in die andere) nennt.
Christus wird also in der Eucharistie gegenwärtig durch Verwandlung des Brotes in seinen Leib und des Weines in sein Blut, dergestalt, dass nach geschehener Verwandlung von Wein und Brot nichts mehr übrig ist als die äußeren Gestalten mit den in die Sinne fallenden Eigenschaften und Merkmalen, als : Farbe, Geruch Schwere, Form usw. Dies Lehre gründet sich auf das Wort des lieben Heilandes selbst; denn  Er sagte, als er den Jüngern das gesegnete Brot darreichte, nicht: Nehmet und esset! Dieses enthält meinen Leib“; sondern: „Dieses (was ihr da sehet) ist mein Leib“; es muss deshalb das Wesen des Brotes in das Wesen des Leibes Christi verwandelt worden sein. So hat die Kirche es stets verstanden und gelehrt.

Wann wird und ist Jesus Christus in der heiligen Eucharistie gegenwärtig?

Er wird und ist gegenwärtig in dem Augenblicke, in welchem ein rechtmäßig geweihter Priester in der heiligen Messe die heiligen Konsekrationsworte über die Opfergaben spricht. Er ist also vor, in und nach dem Genusse gegenwärtig und nicht, wie die Irrlehrer des sechzehnten Jahrhunderts behaupten, nur beim Genusse. Das Sakrament des Altares ist also ein fortdauerndes Sakrament, weil Christus der Herr vor, in und nach dem Genusse darin gegenwärtig ist, so lange die Gestalten dauern.

Wozu hat Jesus Christus das heiligste Altarsakrament eingesetzt?

1)      Um beständig bei seiner Kirch zu sein;
2)      Um sich stets für uns als Hoherpriester in geheimnisvoller Weise zu opfern, und
3)      Um uns als göttlicher Hirte zum ewigen Leben zu ernähren.

Welch liebevolle, erhabene Absichten! O dass wir doch denselben besser entsprechen würden!

Wer sind die Verwalter des hl. Sakramentes?

Die Apostel und ihre rechtmäßigen Nachfolger, die Bischöfe und die von ihnen geweihten Priester. „Tuet dies zu meinem Andenken!“ sagte der göttliche Heiland zu den Aposteln und übergab ihnen damit die Gewalt, dasjenige zu tun, was Er eben selbst getan hatte, die Gewalt der WESENSVERWANDLUNG.

Welche Pflichten haben wir gegen die Gegenwart Jesu im heiligsten Altarsakramente?

Wir sind dem im heiligsten Altarsakramente gegenwärtigen Heiland Anbetung schuldig, und zwar:

1)      Bei der heiligen Messe;
2)      Bei der heiligen Kommunion;
3)      Wenn das allerheiligste Sakrament zur öffentlichen Verehrung ausgesetzt oder in  Prozessionen getragen wird
4)      Wenn die allerheiligste Wegzehrung zum Kranken gebracht wird und
5)      So oft es uns möglich ist, wenn nicht dem Leibe, so doch im Geiste nach.

Quelle: Katholische Handpostille approbiert – 1896 ff
  

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