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Normal Topic Aschermittwoch (Gelesen: 176 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Aschermittwoch
08.03.2011 um 21:29:39
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Für den Aschermittwoch werden die getrockneten, gesegneten Palmzweige vom Vorjahr verbrannt.
Jeder bekommt dann aus dieser gesegneten Asche ein Kreuz auf die Stirn mit dem Spruch:
"Bedenke, Mensch, daß Du Staub bist und wieder zu Staub wirst".
Die Liturgie erinnert uns an die Vergänglichkeit des Menschen.
Psalm 90, 3 Papst Urban II. führte diesen Brauch im 11. Jahrhundert ein,
im 12. Jahrhundert wurde festegelegt, dass die Bußasche von Palm- und Ölzweigen der Vorjahres gewonnen werden muß.
Dieses Aschenkreuz sollte man den ganzen Tag als Zeugnis des Glaubens auf der Stirn belassen.

Aschermittwoch ist gebotener Fast- u. Abstinenztag.

Eine sättigende Mahlzeit ist an diesem Tag erlaubt.
Wer also mehrmals täglich etwas essen will, der sollte sich dabei nicht satt essen.

Link: Partikularnorm Nr. 16 der Deutschen Bischofskonferenz
zu
cc. 1251, 1253 CIC
Bußordnung / Fasten-Abstinenz
(Kirchliche Bußpraxis / Weisungen zur Bußpraxis)

1. Aschermittwoch und Karfreitag

Der Aschermittwoch und der Karfreitag sind strenge Fast- und Abstinenztage.
Der katholische Christ beschränkt sich an diesen Tagen auf eine einmalige Sättigung (Fasten) und verzichtet auf Fleischspei­sen (Abstinenz).

2. Fastenopfer

Jeder Christ soll je nach seiner wirtschaftlichen Lage jährlich, wo möglich am Ende der österlichen Bußzeit, ein für ihn spürbares Geldopfer für die Hungernden und Notleidenden geben.

3. Die Freitage des Jahres

Alle Freitage des Jahres sind im Gedenken an das Leiden und Sterben des Herrn kirchliche Bußtage, an denen der Christ zu einem Freitagsopfer verpflichtet ist;
ausgenommen sind die Freitage, auf die ein Hochfest fällt. Das Freitagsopfer kann verschiedene Formen annehmen:
Verzicht auf Fleischspeisen, der nach wie vor sinnvoll und angemessen ist, spürbare Einschränkung im Konsum, besonders bei Genussmitteln, Dienste und Hilfeleistungen für den Nächsten.
Das durch das Freitagsopfer Ersparte sollte mit Menschen in Not geteilt werden.
Auch eine andere spürbare Einschränkung im Konsumver­halten ist denkbar.
Das Zeugnis gemeinsamen Freitagsopfers hat zudem seinen besonderen Wert.
Kirchliche Häuser, Ordensgemeinschaften und geistliche Vereinigungen können hier ein Beispiel ge­ben.
Dem Sinn des Freitagsopfers entsprechen auch: Gebet und andere Frömmigkeitsübungen, eine wirkliche Einschränkung und der Dienst am Nächsten.



Asche (Pottasche) wurde ehedem zum Waschen benutzt und dient seither als Symbol der Reinigung.

Bibelstellen:
Psalm 90,3     Bedenke dass Du Staub bist..
Num 19,17     Man nehme für einen so Verunreinigten etwas Asche vom verbrannten Sündopfer und gieße darüber in ein Gefäß frisches Quellwasser.
Gen 18,27      Abraham entgegnete und sprach: »Siehe, ich habe gewagt, zu meinem Herrn zu reden, wiewohl ich nur Staub und Asche bin.
Hiob 30,19     Er warf mich in den Schmutz, so daß ich Staub und Asche gleiche. –
2 Sam 13,19  Tamar streute Asche auf ihr Haupt, zerriß das Ärmelkleid, das sie trug, legte ihre Hände auf den Kopf und ging unter Wehklagen fort.
1 Makk 3,47   Sie fasteten an jenem Tag, legten sich Sackgewänder an, streuten Asche auf ihr Haupt und zerrissen ihre Kleider.
Est 4,1,          Da zerriß er seine Kleider, kleidete sich in Sack und Asche, ging mitten in die Stadt hinein und erhob ein lautes und bitteres Wehgeschrei.
Jes 58,5,        Vom rechten Fasten
Mt 11,21        Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wären zu Tyrus und Sidon die Wunder geschehen, die bei euch geschahen, sie hätten sich längst in Sack und Asche bekehrt.
Lk 10,13        Ähnlich wie Mt 11,21


« Zuletzt geändert: 07.11.2019 um 21:43:13 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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"Mir persönlich wurde
diese große Gnade zuteil."

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Re: Aschermittwoch
Antwort #1 - 11.03.2011 um 10:53:27
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Zum Aschermittwoch ein Nachtrag von mir aus dem Jahr 2006

Bei der Austeilung des Aschenkreuzes erinnert der Liturg mit der Mahnung an den Spruch Gottes bei der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub mußt du zurück" (vgl. Genesis 3,19 u. Psalm 90,3). Erzählen Sie Ihren Kindern die biblische Schöpfungsgeschichte.
Lehren Sie Ihre Kinder im Gebet bitten und fürbitten. Manchmal sind Fürbitten, die Bitten für andere, das einzige, was wir tun können, zum Beispiel so:

- Guter Gott, wir bitten dich für alle Kinder auf der Welt, die ihre Eltern verloren haben. Erhöre du unsere Bitte.

- Guter Gott, wir bitten dich für die Menschen in den Kriegsgebieten. Erhöre du unsere Bitte. . .

- Guter Gott, wir bitten dich für…

Gebetsbitten und Fürbitten sind das eine, aktives Tun, wo es möglich und sinnvoll ist, ist das andere. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass beides zusammengehört, z.B. indem Sie für die kranke Oma beten, sie aber auch besuchen, ihr Mut zusprechen und sich um sie kümmern.

Asche ist nicht nur ein Zeichen für Vergänglichkeit, sondern auch ein Zeichen der Buße und Reue. Früher gingen Menschen, die sich einer schweren Sünde schuldig gemacht hatten, tatsächlich "in Sack und Asche", das heißt sie legten ein grobes Büßergewand an und wurden mit Asche bestreut (vgl. Matthäus 11,21). So ist das Aschenkreuz auch Anregung, über die eigenen Verfehlungen nachzudenken und über mögliche Wiedergutmachung.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über das, was Ihnen wirklich wichtig ist im Leben - und seien Sie gefaßt auf deren Frage, woran man das denn merken könne.

Vielleicht ist es Ihnen möglich, über leidvolle Phasen in Ihrem Leben zu sprechen und auch darüber, wie Sie sie durchgestanden haben.

PS.: Seinen Namen erhielt der Aschermittwoch, weil an ihm Asche der Palmen und Ölzweige vom Palmsonntag des vergangenen Jahres geweiht und den Gläubigen vom Priester auf Stirn oder Scheitel gestreut wird.

Papst Urban II. führte diesen Brauch im 11. Jahrhundert ein, im 12. Jahrhundert wurde festgelegt, dass die Bußasche von Palm- und Ölzweigen des Vorjahres gewonnen werden muss.

Asche wurde früher auch als Putzmittel verwendet und ist so auch Symbol für die Reinigung der Seele.

Am Aschermittwoch wurde nach alter Überlieferung der Teufel, der ja zunächst ein normaler Engel gewesen war, wegen Verstößen gegen die göttliche Ordnung aus dem Himmel geworfen. Bei der Austeilung des Aschenkreuzes erinnert der Liturg mit der Mahnung an den Spruch Gottes bei der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub mußt du zurück" (vgl. Genesis 3,19 u. Psalm 90,3). Erzählen Sie Ihren Kindern die biblische Schöpfungsgeschichte.
Lehren Sie Ihre Kinder im Gebet bitten und fürbitten. Manchmal sind Fürbitten, die Bitten für andere, das einzige, was wir tun können, zum Beispiel so:

- Guter Gott, wir bitten dich für alle Kinder auf der Welt, die ihre Eltern verloren haben. Erhöre du unsere Bitte.

- Guter Gott, wir bitten dich für die Menschen in den Kriegsgebieten. Erhöre du unsere Bitte. . .

- Guter Gott, wir bitten dich für…

Gebetsbitten und Fürbitten sind das eine, aktives Tun, wo es möglich und sinnvoll ist, ist das andere. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass beides zusammengehört, z.B. indem Sie für die kranke Oma beten, sie aber auch besuchen, ihr Mut zusprechen und sich um sie kümmern.

Asche ist nicht nur ein Zeichen für Vergänglichkeit, sondern auch ein Zeichen der Buße und Reue. Früher gingen Menschen, die sich einer schweren Sünde schuldig gemacht hatten, tatsächlich "in Sack und Asche", das heißt sie legten ein grobes Büßergewand an und wurden mit Asche bestreut (vgl. Matthäus 11,21). So ist das Aschenkreuz auch Anregung, über die eigenen Verfehlungen nachzudenken und über mögliche Wiedergutmachung.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über das, was Ihnen wirklich wichtig ist im Leben - und seien Sie gefaßt auf deren Frage, woran man das denn merken könne.

Vielleicht ist es Ihnen möglich, über leidvolle Phasen in Ihrem Leben zu sprechen und auch darüber, wie Sie sie durchgestanden haben.

PS.: Seinen Namen erhielt der Aschermittwoch, weil an ihm Asche der Palmen und Ölzweige vom Palmsonntag des vergangenen Jahres geweiht und den Gläubigen vom Priester auf Stirn oder Scheitel gestreut wird.

Papst Urban II. führte diesen Brauch im 11. Jahrhundert ein, im 12. Jahrhundert wurde festgelegt, dass die Bußasche von Palm- und Ölzweigen des Vorjahres gewonnen werden muss.

Asche wurde früher auch als Putzmittel verwendet und ist so auch Symbol für die Reinigung der Seele.

Am Aschermittwoch wurde nach alter Überlieferung der Teufel, der ja zunächst ein normaler Engel gewesen war, wegen Verstößen gegen die göttliche Ordnung aus dem Himmel geworfen.

http://www.fjm-ritter.info/cgi-bin/forum/YaBB.cgi?num=1140893439/0#0

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« Zuletzt geändert: 11.07.2013 um 07:48:18 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
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Re: Aschermittwoch
Antwort #2 - 21.02.2012 um 22:49:16
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Aschermittwoch

Die Kirche segnet heute die Asche und sie auf die Häupter ihrer Kinder mit den Worten: „Gedenk, o Mensch, dass du Staub bist, und wieder in Staub wirst verwandelt werden.“

Dies geschieht:
1.      weil die Kirche uns feierlich zu der heiligen Fastenzeit als der Zeit der Buße einweihen und uns
2.      den stärksten Beweggrund der Buße, nämlich die Erinnerung des über uns Alle ausgesprochenen Todesurteils, tief in das Gemüt eindrücken will.

                    Die geweihte Asche soll man mit Demut empfangen, indem wir uns vor Gott
                    erinnern und bekennen, dass wir Staub und Asche sind und unserer Sünden          
                    wegen wieder zu Asche werden sollen; auch uns nicht schämen, als Sünder
                    öffentlich Buße zu tun, da wir die heilige Asche auf unsere Stirne empfangen;
                    wie sich auch David, die Niniviten, Judit ec. damit bestreuten.

     Weil das Fasten eine Zeit der Buße und Trauer ist in welcher man das bittere Leiden Christi betrachten soll: zu diesem Zwecke wird gemeinlich ein Bildniß von demselben vor die Altäre gehängt. Es werden deswegen auch in dieser Zeit alle Freuden und Lustbarkeiten, alle Tänze, Hochzeiten ec. von der Kirche verboten.
Zum Eingange der Hl. Messe betet die Kirche um ihren Bußeifer an den Tag zu legen und Gott zur Barmherzigkeit zu bewegen: „Du erbarmst Dich Aller, o Herr und hassest nichts was du gemacht hast: du: Du bist nachsichtig gegen die Sünden der Menschen um der Buße willen und schonest ihrer, weil Du der Herr unser Gott bist (Weish. 11, 24, 25.) Erbarme Dich meiner o Gott, erbarme Dich meiner; denn auf Dich vertraut eine Seele“ Psalm 56, 2). Ehre sei dem Vater....
Gebet der Kirche. O Herr! Verleih Deinen Gläubigen die Gnade, dass sie die feierliche Fastenzeit mit gebührender Frömmigkeit anfangen und mit ungestörter Andacht begehen, durch Jesum Christum unsern Herrn. Amen.

R.P. Goffine, Ord. Pream 1842
« Zuletzt geändert: 11.07.2013 um 07:48:42 von Brigitta B »  

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Re: Aschermittwoch
Antwort #3 - 12.02.2013 um 23:38:10
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Links zum Aschermittwoch

Aschermittwoch

Brauchtum

Passionszeit
« Zuletzt geändert: 19.11.2019 um 22:12:51 von Brigitta B »  

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Re: Aschermittwoch
Antwort #4 - 26.02.2020 um 10:52:26
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Unterricht für den Fasttag Aschermittwoch

Warum wird dieser Tag so genannt?

Weil an demselben die katholische Kirche Asche segnet und die Häupter der Gläubigen, die es verlangen, damit bestreut mit den Worten: „Gedenke, o Mensch! Daß du Staub bist und wieder zu Staub werden wirst.“

Zu welchem Zweck wird die Asche gesegnet?

Auf daß der Segen Gottes über die Asche komme,
1) damit alle diejenigen, die sich damit reumütig bestreuen lassen, die Gesundheit des Leibes empfangen und an der Seele beschützt werden;
2) damit ihnen Gott einen reumütigen und zerknirschten Geist, Verzeihung aller Sünden und all dasjenige verleihe, um was sie rechtmäßig bitten, insbesondere die Gnade wahre Buße zu tun, und die den Büßern versprochene Belohnung. (Röm. Messbuch)

Warum werden die Gläubigen mit Asche bestreut?

Das Bestreuen der Asche war von jeher ein öffentliches Zeichen der Buße. So hatte Gott befohlen, daß die Israeliten sich zum Zeichen der Buße mit Asche bestreuen sollten (Jer. 25,34). Auch David hat dies getan und sogar sein Brot mit Asche bestreut (Ps. 101,10). So machten es die Niniviten (Jon. 3,6ff.), Judith (Judith 9,1), Mardochäus (Esth. 4,1), Job (Job 42,6). Die heilige Kirche läßt also die Gläubigen mit Asche bestreuen, damit sie an die Sünde und ihre Strafe, an die Hinfälligkeit des Lebens und den nahenden Tod sich beständig erinnern und dadurch bewogen werden, den Lüsten des Fleisches zu entsagen und ernste öffentliche Buße zu wirken.

Wie soll man die geweihte Asche empfangen?

Mit der Meinung, in welcher sie gesegnet und auf die Häupter gestreut wird; ferner mit Demut, indem wir uns nämlich erinnern und bekennen, daß wir Staub und Asche sind und um unserer Sünden willen wieder zu Staub und Asche werden sollen; endlich zum Zeugnis vor Gott und den Menschen, daß wir die Fasten anfangen wollen und uns nicht schämen, Christo nachzufolgen und öffentliche Buße zu tun.
Um diesen Bußgeist an den Tag zu legen und Gott zur Barmherzigkeit zu bewegen, bedient sich die Kirche im Eingang der heiligen Messe folgender Worte: „Du erbarmest Dich aller, o Herr! Und hassest nichts, was Du gemacht hast, und bist nachsichtig gegen die Sünden der Menschen, um der Buße willen, und schonest ihrer, weil Du der Herr, unser Gott, bist.“ (Weish. 11,24 u. 25) „Erbarme Dich meiner, o Gott! Erbarme Dich meiner; denn auf Dich vertraut meine Seele.“ (Ps. 56,2)

Gebet der Kirche.
O Herr! Verleihe deinen Gläubigen die Gnade, die verehrungswürdige Fastenfeier mit geziemender Frömmigkeit anzutreten und mit ungestörter Andacht zu vollenden; durch Jesum Christum, unseren Herrn. Amen.

Lesung aus dem Propheten Joel K. 2, Vers 12-19

Mit welch eindringlichen Worten fordert dich Gott der Herr zur Buße und Besserung auf! Deine Buße soll eine innere, aufrichtige sein, aber sie soll sich auch äußerlich durch Fasten und Reuetränen zeigen.
Mache den festen Vorsatz, das Fasten- und Abstinenzgebot so genau als möglich zu beobachten.

Evangelium nach dem Hl. Matthäus K. 6, Vers 16-24

Was lehrt uns Jesus in diesem Evangelium?

Er lehrt uns zwei Dinge:
1) daß wir bei unseren guten Werken (Beten, Fasten, Almosengeben etc.) nicht das Lob der Menschen (geistlicher Hochmut), sondern nur das Wohlgefallen Gottes suchen,
2) daß wir weniger um die zeitlichen Güter der Erde, als um die ewigen Güter des Himmels besorgt sein sollen.

Übung.
Bekämpfe allen Ehr- und Geldgeiz.

Betrachtung.
Jesus begibt sich mit seinen Jüngern auf den Ölberg.
-Halte auch du dich beständig zum Kampf bereit.


aus: Leonhard Goffine, Ord. Praem.; Unterrichts- und Erbauungsbuch oder Katholische Handpostille, 1885, S. 139 – S. 141
  

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