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Normal Topic Christi Himmelfahrt (Gelesen: 471 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Christi Himmelfahrt
02.06.2011 um 00:59:14
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Psalmen zu Christi Himmelfahrt

Psalm 68,19

19 Du stiegst zur Höhe empor, führtest Gefangene mit, empfingst Geschenke von den Menschen,
selbst von jenen, die sich sträubten, zu wohnen beim Herrn und Gott.
20 Gepriesen sei der Herr Tag für Tag! Er trägt unsre Last; Gott ist unsre Hilfe. [Zwischenspiel]
21 Gott ist für uns ein helfender Gott

Psalm 68
33 Ihr Reiche der Erde, singet Gott, preiset den Herrn! [Zwischenspiel]
34 Ihn, der hinfährt über den Himmel, den ewigen Himmel! Siehe, er läßt seine Stimme ertönen, die mächtige Stimme!
35 Rühmt Gottes Macht! Über Israel strahlt seine Hoheit, bis zu den Wolken seine Macht.
36 Furchtgebietend ist Gott von seinem Heiligtum her. Israels Gott gibt seinem Volke Kraft und Stärke. Gepriesen sei Gott!

Eph. 4, 8
Eph.4,8 Darum heißt es:  
»Aufsteigend in die Höhe, führte er die Gefangenen mit sich  
und gab den Menschen seine Gaben«

Q: http://ecclesiaeveritas.net/index.php/Kategorie:Vulgata


Q: ecclesiaveritas.net
« Zuletzt geändert: 29.05.2019 um 22:46:46 von Brigitta B »  

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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Segen an Christi Himmelfahrt
Antwort #1 - 02.06.2011 um 22:06:29
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KIRCHENSCHLUSSSEGEN AN CHRISTI HIMMELFAHRT:

Der allherrschende Gott, der heute Christus zu seiner Rechten erhöht und uns den Zugang zum Leben erschlossen hat, gewähre euch die Fülle seines Segens. A: Amen.
Vor den Augen seiner Jünger wurde Christus zum Himmel erhoben; er sei euch ein gnädiger Richter, wenn er wiederkommt. A: Amen.
Er thront in der Herrlichkeit des Vaters und bleibt dennoch inmitten seiner Kirche; er schenke euch den Trost seiner Gegenwart. A: Amen.
Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. A: Amen.
« Zuletzt geändert: 10.07.2013 um 23:10:12 von Brigitta B »  

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Hannelore
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Glaube, Liebe, Hoffnung......alles
Gott bist

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Re: Christi Himmelfahrt
Antwort #2 - 16.05.2012 um 23:33:29
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Christi Himmelfahrt


Sind die drei Bitt - Tage im Sinn und Geiste der Kirche gefeiert worden, dann erlangen die Gläubigen an diesem Freudenfest ein ausgezeichnetes Maß himmlischer Gnaden. Natur und Geist, die ganze Schöpfung und die Kirche Gottes – Alles ist ins Festgewand gekleidet, und Alles zielt darauf, das Gemüt des Gläubigen zum Himmel zu erheben und mit himmlischen Gedanken und Ahnungen und Hoffnungen zu erfüllen. Es ist dies der Tag, an dem unsere menschliche Natur mit der göttlichen vereint, in Christo aufgenommen und  und erhöht wurde zur Rechten Gottes. Ein Teil von uns sitzt auf dem Throne Gottes. Dadurch ist die gesamte Menschennatur geadelt und erhöht über die Natur der höchsten, himmlischen Geister, die um den Thron Gottes stehen. Und uns allen ist der göttliche Geist verheißen, durch den unser Geist die Macht erlangt, die menschliche Natur in uns der Art in Zucht zu nehmen und zu bilden und zu heiligen, dass auch sie an den Gaben und Gnaden des Geistes jetzt schon Teil nehmen und einst nach der Auferstehung in Vereinigung mit dem Geiste der ewigen Seligkeit sich erfreuen kann.

Diese Gedanken werden in uns angeregt, wo wir durch die Felder und Fluren wandelnd zur Kirche uns begeben und des Gegenstandes der heutigen Feier uns erinnern. Wie da Alles grünt und blüht, was noch vor kurzem in Winterfrost erstorben lag; ebenso wird auch unser ganzes Wesen, das einst unter der Kruste der Sünde verwüstet und ertödtet lag und jetzt schon die Anfänge des geistigen Lebens im Christo gewonnen hat, einst grünen und blühen im himmlischen Reiche unseres Erlösers, wenn wir auf dem von unserm Heiland uns vorgezeichneten Wege fort wandeln bis ans Ende unserer irdischen Tage.

Mit diesen Gedanken beschäftiget uns auch die Kirche. Sie will, dass unser Sinn bei Christus, dem verherrlichten Gottmenschen, im Himmel sei, wie der Apostel die Gläubigen auffordert:

„1 Wurdet ihr also auferweckt mit Christus, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes! 2 Was droben ist, habt im Sinn, nicht das auf Erden!“  [Kol. 3, 1.2.].


Darum lässt sie uns sowohl in der Epistel, als auch im Evangelium die Himmelfahrt des Herrn erzählen. Allen soll zu Mute sein, als begleiteten sie den Auferstandenen auf seinem Wege zum Ölberg, als empfingen sie den Segen von dem Hinscheiden, da eine Wolke Ihn den Blicken der Aposte entzieht. Alle sollen mit demselben Verlangen nach seinem himmlischen Reiche erfüllt sein, wie die Apostel. Und alle müssen mit derselben frohen Hoffnung sich trösten, das Er, wie es die Engel verheißen, wieder kommen und sie zu sich in die bereitstehenden Wohnung aufnehmen werde, wenn sie in Treue dem Herrn ergeben bleiben und mit seiner Gnade die Werke wirken, die Er ihnen als ihr Tagewerk auferlegt hat. Auch wir sind die Vollendung dieses unseres Tagwerks nicht allein gelassen; auch uns ist der heilige Geist verheißen; auch über uns wird er an jedem Pfingstfest in neuer Fülle ausgegossen, wenn wir in gläubiger Hoffnung und Zuversicht um den heiligen Geist beten. Die ganze, unaussprechlich liebliche Erzählung des Evangelisten Lukas von der Himmelfahrt des Herrn [Apg. 1, 1-11]  kann das gläubige Gemüt nur mit himmlischen Gedanken und mit dem innigsten Verlangen nach der göttlichen Glorie des ewigen Reiches Jesu Christi erfüllen.

Im Evangelium [Mk 16, 14-20] werden wir aus dem Munde des Herrn belehrt, welch eine göttliche Kraft und Wirksamkeit an seinen treuen Jüngern sich offenbare, nachdem Er, der Herr, zur Rechten seines Vaters erhöht, die Zügel des Weltregimentes in seine Hand genommen hat. Jetzt muss uns das Wort klar werden, dass er am Abend vor seinem Leiden zu den Jüngern gesprochen:


„7 Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn gehe ich nicht hin, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden. “ [Joh. 16,7]


Und:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird auch selber die Werke tun, die ich tue, und noch größere als diese wird er tun; denn ich gehe zum Vater,“  [Joh. 14,12]



Um unseren Sinn im Himmlischen zu befestigen, beten wir mit der Kirche:

„Verleihe, allmächtiger Gott, dass wir, die wir an die Auffahrt deines Eingeborenen in den Himmel glauben, auch selbst mit unserm Gemüt im Himmel wohnen mögen, durch denselben unsern Herrn Jesum Christum.“



Smiley Smiley Smiley


------------
(Quelle: Das kirchliche Leben des katholischen Christen, Verl. des Kathol. Büchervereins, 1859 nach von FJM überarbeiteter Fassung)
  

O liebenswürdigster Jesus, ich bin ganz Dein, und alles was ich hab, gehört Dir, durch Deine heiligste Mutter. Amen
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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Re: Christi Himmelfahrt
Antwort #3 - 09.05.2013 um 00:22:37
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Christi Himmelfahrt

Apostelgesch. 1, 1-11

Erklärung:
Jesus wollte Seine Jünger von Seiner Auferstehung unfehlbar überzeugen, deswegen kam Er noch vierzig Tage hindurch öfters zu ihnen,
und gab ihnen noch verschiedene Lehren über Sein Reich, d. i. über Seine Kirche.
Er ermahnte sie, die Ankunft des heiligen Geistes zu erwarten, welcher sie taufen, d. i. von ihren falschen Begriffen und Schwachheiten befreien,  
und sie über alles belehren würde, was sie von Ihm noch nicht genug verstanden hätten.
Denn sie glaubten immer noch, Er werde ein irdisches Reich stiften. Nicht darauf, sagte Er, sollten sie bedacht sein, sondern ihr Beruf sei, Seine Lehre überall zu verkünden.
Sodann fuhr Er gen Himmel und Engel versicherten, dass Er einst wieder als Richter kommen werde.
Blicke heute öfters zum Himmel hinauf und frage dich, ob dein Wandel auch zum Himmel führt!

Markus 16, 14 – 20

Warum spricht Christus zu den Apostel: Gehet hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium?

1.)  Um anzudeuten, dass sich keiner das Predigtamt selbst anmaßen, sondern die Sendung von den rechtmäßigen Hirten der Kirche abwarten soll.
2.)  Sendet Christus Seine Apostel in die ganze Welt, zu allen Völkern ohne Ausnahme, wodurch Er Seinen Willen, alle Menschen selig zu machen, an den Tag gibt.  
     Wird dieser Wille Gottes hinsichtlich vieler Menschen nicht erfüllt, so ist dieses nicht Ihm, sondern der Bosheit derjenigen zuzumessen,
     welche entweder die Lehre des Evangeliums nicht annehmen, oder nicht darnach leben, oder durch ihre Sünden sich unwürdig machen, dass ihnen dasselbe verkündigt wird.
     Solche Menschen versäumen also aus eigener Schuld die Gnaden und innerlichen Einsprechungen Gottes, durch deren Benützung sie zur Erkenntnis der Wahrheit
     und zu ihrem Heile hätten gelangen können. Verhärten wir unsere Herzen nicht zur Stimme des Herrn, welche Er uns durch Seine Diener vernehmen lässt.

Werden diejenigen selig, welche glauben und getauft sind?

Ja, wenn sie einen solchen Glauben haben, welcher in Liebe tätig ist, d. i. wenn sie im Werke erfüllen, was sie glauben
(Gal. 5,6.) ;
denn ein Glaube ohne die Werke, spricht der heilige Anselm, ist kein Glaube der Christen, sondern ein Glaube der Teufel.
Dagegen wird der Unglaube jener verdammt, welche die Lehre Jesu nicht annehmen, nicht glauben oder befolgen wollen.

Warum erteilte Christus Seinen Jüngern die Gabe Wunder zu wirken?

Weil  sie als Verkünder Seiner Lehre ihre Zuhörer mussten versichern können, dass ihre Lehre und Sendung von Gott sei.
Dies geschieht durch Wunder, welche nur Gott wirken kann, welche Er aber nie zur Bestätigung einer Irrlehre wirkt.
Wer also, wie Moses, wie die Propheten,  wie Christus Seine Lehre durch Wunder bestätigt, der verdient Glauben, dass Seine Lehre göttlich sei.
Dass aber die Apostel, wie das Ende dieses Evangeliums sagt, die genannten Wunder wirkten, ist aus der Geschichte hinlänglich bewiesen.

Erhält sich diese Gabe noch bei den wahren Gläubigen?

Ja, nur geschehen nicht mehr so viele Wunder, als in den ersten Zeiten der christlichen Kirche, weil, wie der heilige Gregor sagt,
solche Wunder damals, zur Verbreitung des Christentums notwendig waren , um die Ungläubigen von der Wahrheit und Göttlichkeit desselben zu überzeugen.
Übrigens beweisen die Lebensgeschichten der Heiligen, besonders der Glaubensverkünder, dass der Her bis auf den heutigen Tag in Seiner Kirche es nicht an Wundern fehlen lässt,
welche durch so viele und so glaubwürdige Zeugnisse bestätigt sind, dass sie selbst von unsern Glaubensgegnern nicht geleugnet werden können.
Geistlicher Weise endlich wirken die katholischen Christen unaufhörlich solche Wunder: denn sie treiben, wie der hl. Chrysostomus sagt, Teufel aus,
wenn sie die Sünde durch die Buße von sich treiben. Sie reden neue Sprachen, wenn sie nach ihrer aufrichtigen Bekehrung nicht mehr von irdischen, eiteln
und sündhaften Dingen, sondern von geistlichen und himmlischen Dingen reden. Sie vertreiben Schlangen, sagt der hl. Bernadus, wenn sie ihre bösen Neigungen unterdrücken,
oder die bösen Gedanken gleich im Entstehen sich ausschlagen. Sie trinken ohne Schaden Gift, wenn sie durch ärgerliche Reden und Beispiele, durch gefährliche Gelegenheiten,
böse Anreizungen und Ratschläge sich nicht zum Bösen verleiten lassen.
Sie heilen endlich die Kranken, spricht der hl. Gregor, indem sie die Unwissenden belehren, die Irrenden auf den rechten Weg bringen, die Sünder vom Bösen abhalten usw.
Tue diesgleichen, mein Christ, so wird es dir und andern nützlicher sein, als wenn du die größten Wunderzeichen wirktest!

Wo ist Christus gen Himmel gefahren?

Auf dem Ölberge, damit an jenem Ort, wo Sein Leiden anfing, auch Seine Herrlichkeit den Anfang machte, und wir lernen möchten, dass Kreuz und Leiden,
wenn es mit Geduld übertragen wird, den Menschen in den Himmel erhebe. Er ist aufgefahren aus eigener, göttlicher Macht und zwar in Gegenwart Seiner Jünger,
nachdem Er sie mit aufgehobenen Händen gesegnet und ihnen den Frieden und alles Gute gewünscht hatte (Luk. 24, 50)

Dort im Himmel sitzt Er nun zur Rechten des Vaters, das ist, herrscht Er in der Herrlichkeit Seines himmlischen Vaters, und ist unser Fürsprecher bei Ihm, bis Er einst kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten. Erfreue dich, christliche Seele, denn Christus hat dir am heutigen Tage den Himmel eröffnet, so dass du, wenn du nur willst,
durch Übung der guten Werke hineingehen kannst. Darum spricht auch der heilige Augustinus gar schön :
„Laßt uns mit Christus im Geiste gen Himmel fahren, damit wir, wenn Sein Tag herankommen wird, Ihm auch mit dem Leibe folgen mögen.
Doch müssen wir wissen, liebe Brüder, dass mit Christus dem Herr weder die Hoffart, noch der Geiz, noch die Unzucht, noch ein anderes Laster hinaufsteige;
denn mit dem Lehrmeister der Demut steigt nicht Hoffart hinauf, noch mit dem Urheber der Güte die Bosheit, noch mit dem Sohne der Jungfrau die Unzucht.“

Anmutung:
König der Herrlichkeit, Herr der Kräfte! Der Du als Sieger über alle Himmel Dich erhoben hat, lass uns doch nicht als arme Waisen zurück,
sondern sende uns vom Vater den Geist der Wahrheit, welchen Du versprochen hast und nimm uns einst in Deine Herrlichkeit auf!
Warum wird heute die Osterkerze, sobald das Evangelium im Amt gesungen ist, ausgelöscht und weggetragen?
Dies geschieht zum Andenken, das Jesus Christus der durch die Osterkerze sinnbildlich dargestellt wird, am heutigen Tage von Seinen Jüngern geschieden ist.

Welche Andacht sollen wir heute üben?

Wir sollen recht oft unsere Augen und unser Herz zum Himmel erheben, wo Christus zur Rechten des Vaters sitzt und eine inbrünstige Begierde erwecken,
Ihm durch Kreuz und Leiden, durch Demut, Geduld und Gehorsam dahin nachzufolgen.

   Q:  Goffine 1842
« Zuletzt geändert: 10.07.2013 um 23:10:33 von Brigitta B »  

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Sr.Euthymia
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Re: Christi Himmelfahrt
Antwort #4 - 09.05.2013 um 14:47:25
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Heute an Christi Himmelfahrt wurde wieder vielerorts eine Flurprozession begangen; auch Bitt- oder Öschprozession genannt. Dabei wird um Schutz und Segen für Felder, Wiesen und Wälder gebeten; auch für die Arbeit; Außerdem wird auch der Wettersegen gegeben und es werden schöne, passende Lieder gesungen; bei uns wurde heute Morgen z.B. folgendes altbekanntes Lied gesungen:
Smiley Smiley  Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley
1.Wohlauf, mit hellem Singen, hinaus ins grüne Feld,
Gott Lob und Ehr zu bringen, der es so wohl bestellt.
Refr.:Bis hierher half dein Segen, Herr, führ es treu hinaus.
       Gib Sonnenschein und Regen, gib Brot in jedes Haus.

2. Steig auf an diesem Morgen, o Herz der Lerche gleich;
lass alles eitle Sorgen, sei einmal froh und reich!
Bis hierher half...

3. Sie hin, wie Gottes Güte, die Erde neu uns schenkt,
wie ringsum Blüt an Blüte und Saat an Saat sich drängt.
Bis hierher half...

4. Drum auf mit Dank und Flehen, mit Lob und Benedein!
Antwortet, Tal und Höhen, o Flur und Wald, stimmt ein!
Bis hierher half ...

Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley

T: Georg Katzer 1850
M: Tochter Sion, Köln 1741
Kath. Gebet  -Gesangbuch



In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern unseres Glaubensforums viel Freude und Segen zu Christi Himmelfahrt+++
Smiley Smiley  Smiley
« Zuletzt geändert: 10.07.2013 um 23:10:49 von Brigitta B »  
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Brigitta B
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Re: Christi Himmelfahrt
Antwort #5 - 29.05.2014 um 00:16:32
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Am 40. Tage nach seiner Auferstehung stieg Christus vom Ölberge aus in den Himmel auf
und sitzet nun zur rechten Hand Gottes des Vaters.


Christus fuhr um die Mittagszeit in den Himmel auf; bevor er auffuhr, hob er seine Hände auf, segnete die Apostel, gab ihnen den Befehl,
allen Völkern das Evangelium zu verkünden und verhieß ihnen den Beistand bis ans Ende der Welt. (Matth. 28,18; Luk. 25, 50)


Zwei Engel erschienen nach der Himmelfahrt und trösteten die Apostel. (Apost. 1,9 ff.)
Die Spur seiner Füße, die Christus auf dem Ölberge zurückgelassen haben soll, wird seither den Pilgern gezeigt. (hl. Hier.)
Doch ist heute nur noch die Spur des linken Fußes zu sehen, die des rechten Fußes wurde vor ungefähr 200 Jahren
von den Türken weggeschlagen und in die große Moschee Omars auf dem Tempelberge übertragen.
Die Spur des Fußes ist etwa 3 Finger tief im schwärzlichen Felsen.
Aus dieser Fußspur sieht  man, dass das Angesicht Christi bei der Himmelfahrt ebenso wie bei der Kreuzigung
gegen Europa gewendet war.

Christus fuhr dort in den Himmel auf, wo er sein Leiden begonnen hatte, um uns anzudeuten,
dass der Weg der Leiden auch der Weg zum Himmel ist.


Christus fuhr nicht als Gott, sondern als Mensch in den Himmel auf; denn als Gott hat er ihn nie verlassen.
Christus ist durch eigene Kraft in den Himmel aufgefahren und bedurfte keiner fremden Hilfe; er fuhr nicht auf einem Wagen,
wie Elias (4 Kön. 2, 11), noch durch Unterstützung der Engel, wie der Prophet Habakuk (Dan. 14, 36),
sondern durch eigene Kraft seiner göttlichen Natur überbrachte er seinen verherrlichten Leib in den Himmel. (hl. Cypr.)
Bei seiner Himmelfahrt nahm Christus die aus der Vorhölle befreiten Seelen mit sich in den Himmel auf. (Eph. 4,8)

Von dieser Zeit an ist Christus, obgleich er später noch vielen Heiligen erschienen ist, nicht mehr körperlich herabgestiegen,
außer bei der hl. Messe; das ist die einstimmige
Meinung aller hl. Väter
(Scar). –

Am 40. Tage nach Ostern ist das Fest Christi Himmelfahrt.
Vor diesem Feste sind die drei Bitttage mit ihren Prozessionen.
Christus fuhr deshalb in den Himmel auf,
um als Mensch in seine Herrlichkeit einzugehen (Eph. 4,10),
um den Heiligen Geist zu senden (Joh. 16.7),
um den Vater für uns zu bitten (Joh. 14,16), und
um uns den Himmel zugänglich zu machen. (Joh. 14,2).


Christus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen (1Tim. 2,5) und unser Fürsprecher beim Vater. (1Joh2,1)
Getraust du dich nicht, dich an Gott Vater zu wenden, so wende dich an Jesum Christum, der uns als Mittler gegeben ist.
Was wird ein solcher Sohn von einem solchen Vater nicht erlangen. (hl. Bernhard.)
Christus vergleicht sich oft mit dem Lichte.
Er ist eben die wahre Sonne der Geister.
Gleichwie die Sonne, wenn sie sich höher und höher erhebt, nichts von ihrer wärmenden Kraft verliert,
ja im Gegenteil gerade wenn sie am höchsten ist, zu Mittag, am wirksamsten ist,
ebenso wurde die Wirksamkeit Christi auf Erden durch seine Himmelfahrt nicht vermindert, sondern im Gegenteil nur noch größer.

    Volkskatechismus 1920

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Re: Christi Himmelfahrt
Antwort #6 - 05.05.2016 um 00:38:20
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Gesegneten, gnadenreichen Christi Himmelfahrtstag!

Seit 370 wird das Fest Himmelfahrt Christi - vierzig Tage nach Ostern - gefeiert, es fällt auf den Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach Ostern
bzw. zehn Tage vor Pfingsten. 
Neun Tage - von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten wird - die Pfingstnovene,  - um die Herabkunft des Heiligen Geistes - gebetet.

PFINGSTNOVENE

ältere Litanei zum Heiligen Geist mit Ablass!!!


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Bild: ecclesiaveritas
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Re: Christi Himmelfahrt
Antwort #7 - 25.05.2017 um 00:01:56
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GESEGNETEN UND GNADENREICHEN CHRISTIHIMMELFAHRTSTAG!
(Betrachtungen siehe oben.)

Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast uns, die wir noch auf Erden leben,
deine göttlichen Geheimnisse anvertraut.
Lenke unser Sinnen und Verlangen zum Himmel,
wo Christus als Erster der Menschen bei dir ist,
der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
(Liturgisches Schlussgebet)

Heute beginnt auch die Pfingstnovene zu Ehren des Heiligen Geistes

Pfingstnovene

oder täglich die alte

HeiligGeistLitanei

oder
Pfingstnovene nach dem Kirchenlehrer Alfons von Ligouri


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Re: Christi Himmelfahrt
Antwort #8 - 29.05.2019 um 22:40:59
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AN CHRISTI HIMMELFAHRT BEGINNT WIEDER DIE PFINGSTNOVENE

GESEGNETEN GNADENREICHEN FEIERTAG ALLEN!


Pfingstnovene

oder täglich die alte

HeiligGeistLitanei

oder
Pfingstnovene nach dem Kirchenlehrer Alfons von Ligouri

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