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Normal Topic Die Vorsehung Gottes (Gelesen: 471 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.649
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Die Vorsehung Gottes
11.04.2012 um 11:59:40
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Vorsehung Gottes


Manche Menschen halten dafür, Gott sei ein allzu großer Herr, als dass Er sich mit der Sorge für die Welt beschäftigen sollte, dieses schicke sich nicht für Seine Majestät;
es sei genug, dass Er diese Welt erschaffen habe (Vielleicht glauben sie dieses kaum), im Übrigen überlasse Er die Welt sich selbst oder dem Schicksale. –
Was wäre aber wohl dieses für ein Gott, wenn Er so beschaffen wäre?
Entweder könnte oder wollte Er sich nicht mit der Regierung der Welt beschäftigen:
könnte Er nicht, so wäre Er nicht allmächtig: wollte Er nicht, so wäre Er nicht allgütig; wüsste Er gar nichts um die Welt, so wäre Er nicht allwissend.
Kann wohl ein Haus, ein Acker usw. gut bestehen, wenn sie Niemand besorgt?
Wie könnte aber die Welt und alles in ihr bestehen, schon so lange in jener schönen, bewunderungswürdigen Ordnung bestehen, wenn sie Gott nicht stets erhielte?
Wahr ist, die Wege der Vorsehung Gottes, die Art und Weise Seiner Regierung sind manchmal so verborgen,
dass man versucht wird, bei Betrachtung gewisser Zufälle ein notwendiges Schicksal oder Ungefähr, oder den Lauf der Natur,
oder den bösen Willen der Teufel, oder der Menschen als die Ursache derselben anzusehen. Allein es lässt sich doch die Vorsehung Gottes nicht leugnen:
denn nichts geschieht von ungefähr. Nicht der geringste Zufall kann ohne Vorwissen, ohne Anordnung oder Zulassung Gottes geschehen.
Der Lauf der Natur ist nichts anderes, als Gottes ununterbrochen fortdauernde, allerweiseste und  gütigste Erhaltung und Regierung der Geschöpfe.
Der böse Wille der Menschen oder der Teufel ist nur das Werkzeug, dessen sich Gott nach Seinen allerweisesten Absichten zur Hervorbringung des Guten bedient:
denn Er weiß auch aus dem Bösen, das Er zulässt, Gutes herzuleiten; und deswegen will Er, wie der heilige Augustin sagt, lieber das Böse zulassen, damit nur das Gute nicht unterbleibe.
Von dieser Handlungsart Gottes gibt uns die heilige Schrift fast auf allen Blättern Zeugnis.
Man durchgehe nur die Geschichte unserer ersten Eltern, des Abraham, des ägyptischen Joseph, des Moses, des israelischen Volkes,
des Job, der Ruth, des David, des Tobias, der Esther, der Judith usw. überall wird man die deutlichsten Beweise der weisesten Vorsicht, gütigsten Fürsorge
und unumschränkten Nacht antreffen, vermöge welcher Gott alles zu Seinem Absichten und zum Besten der Menschen zu leiten weiß.
Auch das Evangelium gibt uns den Beweis hiervon: denn warum steigt Christus in ein Schifflein? Warum entsteht ein Ungewitter? Warum schläft Er dabei?
Geschieht dieses vielleicht von ungefähr? Nein, sondern es geschieht absichtlich, und aus Anordnung Christi, um nämlich Seine Allmacht zu zeigen,
und das Vertrauen und den Glauben Seiner Jünger zu befestigen.
Also ist es gewiss, dass Gott Alles vorsieht, leitet und regiert. Dieses bezeugt die heilige Schrift, die Vernunft, die tägliche Erfahrung;
und würden wir besser auf uns selbst und auf die während unserer Lebenszeit so wunderbar gefügten Ereignisse in der Welt Acht geben,
so würden wir die Fürsorge Gottes für uns gewiss deutlich wahrnehmen und mit größerem Vertrauen als bisher Seiner Leitung und Regierung uns überlassen.
„Der Herr regiert mich, sagt David (Psalm 22,1).  und nichts wird mir mangeln.“
Ja, es wird uns auch nichts mangeln, wenn wir uns in Seinen heiligen Willen ergeben, und mit Seinen göttlichen Anordnungen zufrieden sind:
wenn wir uns aber Seinen Willen widersetzen, so werden wir auf Abwege geraten und unglücklich sein.
Den Gott muß entweder durch Seine Güte oder durch Seine Strenge über uns herrschen. Er ist kein schlafender Gott. „Sieh, der schlummert und schläft nicht, der Israel behütet“ (Psalm 120, 4.)


Goffine 1842
« Zuletzt geändert: 09.06.2013 um 10:16:33 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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