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Normal Topic Verehrung Mariens! (Gelesen: 495 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.477
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Verehrung Mariens!
22.08.2012 um 11:59:57
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Maria verdient von den Gläubigen auf ausgezeichnete Weise geehrt und geliebt zu werden:

wegen ihrer unbefleckten Reinheit und Unschuld.
Schon im Beginne ihres Lebens ruhte Gottes Gnade und Wohlgefallen auf ihr als dem edelsten aller Geschöpfe.
Nie konnte sich der Geist der Finsternis rühmen, dass er Maria, wenn auch nur einen Augenblick, unter seiner Gewalt gehabt hätte.
Wir alle sind in der Sünde empfangen und geboren, Maria allein ist die Hochgebenedeite, welche nie den Fluch der Sünde getragen hat,
und stets ganz rein und heilig gewesen ist. Schon bei ihrer Empfängnis sprach Gott zu ihr: „Ganz schön bist du, meine Freundin, und keine Makel ist an dir“ (Hohe Lied 4, 7.)
Unbefleckt und heilig, frei von der Erbsünde, ging sie aus der Hand des Schöpfers hervor und hatte, sobald sie ihren Schöpfer erkannte, kein anderes Ziel, als Seine göttliche Liebe.
Bei zunehmendem Alter wuchs sie in Liebe. Alle ihre Gedanken und Wünsche, alle Gefühle und Regungen ihres Herzens, alle ihre Worte und Werke sind auf Gott gerichtet.
Fortschreitend von Tugend zu Tugend, von Gnade zu Gnade, von einer Stufe der Liebe zu einer noch höhern, erreichte sie den höchsten Grad der Heiligkeit,
den je ein bloßes Geschöpf zu erreichen fähig ist.

Warum aber war Maria so ausnehmend begnadigt, warum so sehr von Gott geheiligt in Liebe und Treue?

Sie war ja zur jungfräulichen Mutter Seines eingeborenen Sohnes bestimmt und vereinigte deshalb die höchste Heiligkeit mit der größten Würde, die je ein Geschöpf erlangen kann.
Denn welch eine hohe, welch eine unbegreifliche Würde ist diese göttliche Mutterschaft! Wie sehr verdient Maria deshalb unsere Verehrung!
Die heiligen Kirchenväter wurden nicht müde, die Hoheit derselben zu ergründen und je mehr sie über die wunderbaren Vorzüge eben dieser Würde nachdachten,
von desto größerer Ehrfurcht und Liebe zu Maria wurden sie erfüllt. Maria, ein bloßes Geschöpf, ist Gebärerin ihres Schöpfers!
Maria wird vom Heiligen Geiste überschattet und was aus ihr geboren wird, ist der Mensch gewordene Sohn Gottes, Jesus Christus, der Heiland der Welt!

O Maria Mutter Gottes, wie erhaben bist du! Wer kann deine Würde, deine Größe fassen!
Der eingeborene Sohn Gottes, welchen die Himmel nicht fassen können, schloß Sich in deinem jungfräulichen Schoß ein;
Er der da ist das vollkommene Ebenbild des Vaterts, der Abglanz Seiner Herrlichkeit, wohnte in dir und wollte von dir geboren werden!
Auch du sagst von diesem unsterblichen Könige der Zeiten, was der himmlische Vater sagt: „Du bist Mein geliebter Sohn, an Dir habe ich Mein Wohlgefallen“ (Luk. 3, 22.)
Gewiß, wenn wir dieses Alles aufmerksam erwägen, so dürfen wir uns nicht mehr über die ausgezeichnete Verehrung verwundern,
welche die katholische Kirche der seligsten Jungfrau erweist, um so weniger, als unzählbar die Wohltaten sind,
welche sie dem menschlichen Geschlechte erwiesen hat und fortwährend erweist.

Zwar glauben und bekennen wir einmüthig: „
Jesus allein ist unser einziger Mittler zwischen Gott und den Menschen; Niemand kommt zum Vater als durch Ihn.“
Wir glauben und bekennen einmüthig: „Gott allein hilft, von Ihm allein kommt Heil und Gnade!“  


Aber wir wissen auch, dass Maria unsere Fürsprecherin ist, und dass Gott ihre Fürsprache erhört.

Sie ist wie die heiligen Väter sagen, der Kanal, aus welchem uns von Gott dem Vater durch Seinem Sohn Jesus Christus im heiligen Geiste allen Gnaden und geistigen Güter zufließen.
Daher ehrt sie die vom Heiligen Geiste geleitete und durch Ihn vor allem Irrthum geschützte römisch-katholische Kirche als die Zuflucht der Sünder, die Trösterin der Betrübten, das Heil der Kranken, die Hilfe der Christen.

Hören wir daher nicht auf die Spottreden jener neuerungssüchtigen Menschen, welche sich wider die Verehrung Maria`s nur deswegen erheben,
weil sie nach ihren beschränkten Begriffen glauben, durch die Verehrung der seligsten Jungfrau werde Gott dem Herrn die schuldige Liebe und Ehrfurcht entzogen.
Aber wie thöricht in ihrer irdischen Weisheit sind diese falschen Aufklärer, welche nicht einmal begreifen können,
dass eine tiefe Verehrung Maria`s gerade auf einer gründlichen Kenntnis Gottes und des Christentums beruht, zu Gott führen muss
und die kindlichen Verehrer der Mutter Gottes stets zu den eifrigsten Jüngern Jesu macht.
Die frömmsten, die heiligsten Seelen waren gewiß auch immer die eifrigsten Diener Maria`s, so wie wir umgekehrt keinen Irrlehrer wissen,
welcher den allein wahren römisch-katholischen Glauben angriff, und nicht auch zugleich die Vorzüge Maria`s bestritt.
Gewiss, wer die jungfräuliche Mutter nicht liebt, kann auch ihren göttlichen Sohn nicht wahrhaft lieben
und wer sie gering schätzt der schätzt auch zugleich Jesus Christus gering, den sie als eine unversehrte Jungfrau geboren.

Goffine 1842

LINK: Die Hochverehrung Mariens

LINK: Marienverehrer




Q: ecclesiaveritas
« Zuletzt geändert: 23.09.2013 um 09:43:55 von Brigitta »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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