Willkommen Gast. Bitte Einloggen
YaBB - Yet another Bulletin Board
 
   
 
 
Normal Topic Kreuzerhöhung, Fest 14. September (Gelesen: 1.018 mal)
Hannelore
Ritter der Unbefleckten
****
Offline


Glaube, Liebe, Hoffnung......alles
Gott bist

Beiträge: 85
Standort: Annaberg
Mitglied seit: 05.11.2009
Geschlecht: weiblich
Kreuzerhöhung, Fest 14. September
12.09.2012 um 23:52:08
Beitrag drucken  
Smiley Smiley Smiley


Das heutige Fest ist von der katholischen Kirche zum Gedächtnis des Tages eingesetzt, an welchem das Heilige Kreuz Jesu Christi mit großer Feierlichkeit wieder nach Jerusalem zurückgebracht worden ist.

Chosroes II., König von Persien, war im Jahre 614 zur Zeit des Kaisers Heraklius mit einem mächtigen Kriegsheere in Syrien eingefallen und hatte nebst anderen Städten auch Jerusalem erobert. Er richtete ein schreckliches Blutbad durch Ermordung von 80.000 Menschen an und nahm viele Gefangene mit sich, unter denen sich auch der fromme Patriarch Zacharias befand. Die Kirche des heiligen Grabes wurde zerstört, und das in einer vom Patriarchen Zacharias versiegelten Lade verwahrte Kreuzholz Jesu, das die heilige Helena aufgefunden hatte, vom Perserkönig in seine Hauptstadt Ctesiphon hinweggeführt. Dies betrübte die christlichen Bewohner von Jerusalem mehr als alle Verluste.

Chosroes drang jetzt bis in die Nähe von Konstantinopel vor, zwang den Kaiser zum Tribute und verlangte in seinem Übermute sogar, dass er das Christentum abschwören und die Sonne, den Gott der Perser, anbeten sollte. Mit Abscheu verwarf Heraklius dies Ansinnen, rief sein Volk zum Gebete und zur Buße auf und sammelte ein Heer. Damit schlug er endlich 627, von Gott sichtbar unterstützt, den stolzen Perserkönig gänzlich; Chosroes ward auf der Flucht von Sisroes, seinem eigenen Sohne, ermordet. Sisroes schloß jetzt eiligst mit Heraklius Frieden, gab alle Eroberungen und Gefangenen, wie auch das heilige Kreuz im Jahre 628 zurück. Der Patriarch Zacharias, jetzt erlöst, überbrachte es dem Kaiser; noch war das Siegel unverletzt.

Das Jahr darauf wollte Heraklius selber nach Jerusalem, das hl. Kreuz wieder an seinen vorigen Verehrungsort zu setzen. Er selbst trug es auf seinen Schultern. Als er damit an das nach dem heiligen Berg führenden Tor kam, vermochte er bei aller Anstrengung erst dann weiterzugehen, als er sich auf die Ermahnung des Patriarchen, seine prächtigen kaiserlichen Kleider abzulegen, in ein ärmliches Pilgergewand gekleidet und seine Schuhe ausgezogen hatte. In der Kirche auf dem Calvarienberge ward dann das heilige Kreuz vom Patriarchen wieder in den dazu bestimmten heiligen Schrein verschlossen.

Die Worte, welche der Patriarch sprach, als der Kaiser nicht mehr weiter gehen konnte, sind folgende:

"Herr! du bist mit kaiserlicher Pracht bekleidet, Jesus Christus aber trug arme Kleider; dein Haupt prangt mit einer kostbaren Krone, und Jesus war mit Dörnern gekrönt; du hast reich besetzte Schuhe, und Christus ging barfuß."

Jetzt begaben sich viele Wunder zum Zeichen des göttlichen Wohlgefallens an der Wiedereinsetzung des heiligen Kreuzes. Ein Toter wurde durch die Berührung des heiligen Kreuzes wieder zum Leben erweckt. Vier Gichtkranke erlangten den Gebrauch ihrer Glieder, 15 Blinde das Licht der Augen, viele Besessene die Befreiung von dem bösen Geiste, viele Kranke die gewünschte Gesundheit durch andächtige Berührung des heiligen Kreuzes. Also wurde das heilige Kreuz zum unbeschreiblichen Troste aller Rechtgläubigen wieder erhöht.

Diese feierliche Übertragung geschah am 14. September

Smiley
--------------------------------------------------------------------------------


(Quelle: Goldene Legende: Leben der lieben Heiligen Gottes auf alle Tage des Jahres Wilhelm Auer, Matthäus Vogel,1904)
« Zuletzt geändert: 28.08.2013 um 11:08:44 von Brigitta B »  

O liebenswürdigster Jesus, ich bin ganz Dein, und alles was ich hab, gehört Dir, durch Deine heiligste Mutter. Amen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta B
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.449
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Kreuzerhöhung, Fest 14. September
Antwort #1 - 14.09.2017 um 09:56:07
Beitrag drucken  

FEST KREUZERHÖHUNG

Ich verehre Dich, o kostbares Kreuz,
welches mit den Allerheiligsten Gliedern geschmückt und
mit dem Kostbaren Blute gefärbt und getränkt wurde.
Ich bete Dich an, o mein Gott, angeheftet ans heilige Kreuz
und dasselbe aus Liebe zu mir.

,,Sieh das Kreuz des Herrn! Fliehet, ihr Feindlichen Mächte!
Gesiegt hat der Löwe aus Juda, die Wurzel Davids. Alleluja"+++

Ursprung des Festes siehe oben


Smiley
Smiley    Smiley

Smiley
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Brigitta B
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.449
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Re: Kreuzerhöhung, Fest 14. September
Antwort #2 - 14.09.2020 um 09:07:18
Beitrag drucken  
14. September:
Fest Kreuzerhöhung

Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus. In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben.
Durch ihn sind wir erlöst und befreit.
Wie ein Leitmotiv stehen die Worte des Apostels Paulus über der Liturgie am heutigen Fest Kreuzerhöhung.
Die ersten Spuren eines Festes der Kreuzerhöhung führen in die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts
und stehen in Zusammenhang mit der Auffindung des heiligen Kreuzes durch Kaiserin Helena
um das Jahr 324 und mit der Einweihung der Kreuzeskirche auf dem Golgota in Jerusalem im Jahr 335.
Am 14. September, dem Jahrestag dieser Kirchweihe, „pflegte man in den Kirchen,
die eine größere Kreuzreliquie besaßen (Jerusalem, Konstantinopel, Rom), diese in einer sehr feierlichen Zeremonie
den Gläubigen zu zeigen, was man als exaltatio, Erhöhung des Kreuzes, zu bezeichnen pflegte und was dem Fest den Namen verlieh.“
Im heutigen Evangelium spricht der Herr zu Nikodemus ein Wort, das ihm unverständlich bleiben mußte:
Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden,
damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
Wir ahnen, daß es nicht nur um den einmaligen historischen Augenblick der Erhöhung –
der Kreuzigung – auf Golgota geht, sondern auch um eine Erhöhung im Leben eines jeden und in der Welt.
Das heutige Fest verweist über das Liturgische hinaus darauf.
Das Kreuz ist schon aufgerichtet, in der Welt und im Leben eines jeden Menschen,
durch Leid und Schmerz. Das Leiden scheint „wesentlich die Natur des Menschen zu betreffen.
Es ist so tief wie der Mensch selbst, gerade weil es auf seine Weise die dem Menschen eigene Tiefe ausdrückt
und sie seinerseits noch übersteigt.“

(Johannes Paul II., Apost. Schreiben Salvifici doloris, 11.2. 1984)
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert