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Normal Topic Das Leben Jesu (Gelesen: 673 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Das Leben Jesu
29.12.2013 um 17:51:09
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Zur Erinnerung der Geburt Christi feiern wir das Weihnachtsfest.
Das Weihnachtsfest ist 25. Dezember, also neun Monate nach Maria Verkündigung. 
Nach Katharina Emmerich fand die die Geburt Christi einen Monat früher statt, als sie dieKirche feiert, nämlich am 25. November,
dem der Geburtsgrotte Christi zu Bethlehem eine Katharinenkirche erbaut wurde.
Kalenderreformen sollen dazu beigetragen haben, dass wir Christi Geburt um einen Monat später feiern. Doch ist die Feier des Weihnachtsfestes Ende Dezember sehr sinnreich.
Da Ende Dezember der Tag wieder länger wird und das Licht wächst, so wird dadurch vorgestellt, dass " das Licht der Welt" gekommen ist.
Das Wort "Weihnacht" kommt daher, dass die Heiden Ende Dezember (die Nächte sehr lang sind) zu Ehren des Sonnengottes
die sogenannten " geweihten (= heiligen) Nächte" feierten. Die Kirche hat nun diesen heidnischen "Weihnachten" eine christliche Bedeutung gegeben.
Denn mit Recht war die Nacht in der Christus geboren wurde, eine geweihte (d.h. heilige Nacht, Weihnacht.
Der Tag zuvor heisst Heiliger Abend und ist in vielen Diözesen ein strenger Fasttag. An Heilig Abend pflegt man in vielen Ländern die Fische zu essen.
Der Fisch der geschlachtet wird und uns als Speise dient, war seid jeher ein Sinnbild Christi, der sich für uns am Kreuze hinopferte
und im Heiligen Altarsakramente unsere Speise ist. Die Nacht vor dem Weihnachtsfeste heisst Christnacht; in dieser wird um 12 Uhr
mancher Ort einige Stunden später eine feierliche Messe gelesen. Dieser Gebrauch kommt daher, dass in den ersten christlichen Jahrhunderten
zur Zeit der Christenverfolgungen die Christen an Sonn- und Feiertagen schon in der vorrausgehenden Nacht in den Unterirdischen Gebetsräumen,
den sogenannten Katakomben, zusammenkommen, um um Mitternacht das Hl. Messopfer feierten. Dies taten sie, um den Nachstellungen der Heiden zu entgehen.
So kam es, dass die nächtlichen Messen noch in späteren Jahrhunderten, als die Christenverfolgungen schon längst vorrüber waren,
vor allen größeren Festtagen stattfanden. Da aber in der Nacht Unglücksfälle (Schadenfeuer, Diebställe) und Missbräuche (Trunkenheit, Raufereien) sich häuften,
wurde nur noch die Messe in der Christnacht gestattet. Am Weihnachtsfeste kann jeder Priester drei Heilige Messen lesen; diese erinnern an die dreifache Ankunft Christi:
in Menschengestalt zu Bethlehem, in der Brotsgestalt auf dem Altare und in seiner Majestät am jüngsten Tage.
Die drei Messen erinnern auch an die dreifache Geburt Christi, nämlich an die ewige von Gott Vater, an die zeitliche aus Maria und an die geistige in unseren Herzen.
In den meisten Kirchen wird eine Krippe aufgestellt. Die erste Krippe stammt vom hl. Franz v. Assisi. In vielen Häusern wird ein Christbaum errichtet;
er erinnert an den verhängnisvollen Baum im Paradiese (daher Äpfel daran), aber auch an den Baum des hl. Kreuzes.
(Daher kostbare Sachen und Lichter daran) Das Aufstellen Christbaumes ist ein deutscher Brauch.
Die Germanen pflegten nämlich zur Zeit der geweihten Nächte Tannenzweige in ihren Wohnungen aufzustellen und mit Lichtern zu bestecken,
um den Sonnengott zu ehren. Die christliche Kirche gab dieser heidnischen Gewohnheit eine christliche Bedeutung.
Die Christgeschenke erinnern an das Geschenk, dass die Menschheit an diesem Tage von Gott Vater empfangen haben;
man will an diesem Tage durch Geschenke die Güte und Barmherzigkeit Gottes, der uns seinen Sohn zur Erlösung sandte, nachahmen.

Auf das hl. Weihnachtsfest folgen:
Das Fest des hl.Stephanus, des 1. christlichen Martyrers,
die Gedenktage des hl. Johannes des Evangelisten
und der unschuldigen Kinder.
Die Kirche will sagen:
"Wenn du zu Christuns kommen willst, so musst du wie Stephan ein Martyrer werden, wenn auch nicht ein blutiger,
so doch ein unblutiger durch Selbstbeherrschung und Leiden;
du musst wie Johannes, Gott und den Nächsten lieben
und besonders Werke der Barmherzigkeit verrichten;
du musst endlich vor Gott so wie ein Kind sein."
Die 4 Wochen vor Weihnachten heissen Advent (adventus = Ankunft) - d.i. Ankunft des Herrn; durch sie werden nämlich die 4000 Jahre vor der Ankunft Christi vorgestellt,
die Adventszeit die uns an das Elend der Heiden und an den Sündenfall erinnert, galt stets als eine Zeit der Buse; daher bestand schon frühzeitig (um 480)
die Vorschrift im Advent drei mal wöchentlich zu fasten.
An den Adventssonntagen werden die Busspredigten Johannes des Täufers vorgelesen;
auch wird die Messe in violetter Farbe dargebracht, wenn am 1. Adventsonntag das Evangelium vom jüngsten Gericht vorgelesen wird,
so will uns die Kirche gleich zu Beginn des Kirchenjahres auf unser letztes Ziel und Ende aufmerksam machen.
Der Advent schließt am 24. Dezember mit dem Gedenktag der Stammeltern Adam und Eva.
Die Kirche will durch diese Gegenüberstellung des 1. Adam (24. Dezember) uns an die große Erbarmung Gottes erinnern, die sich in der Menschwerdung zeigte.
Der Advent fällt in die Zeit, wo es in der Natur finster und kalt ist, weil es in den 4000 Jahren vor Christus finster im Geiste und kalt in den Herzen der Menschen war.
(Man denke nur an den Götzendienst, an die Sklaverei und den Menschenopfer.
Die freudigen Roratemessen, die täglich im Advent zeitlich früh gelesen werden, sollen zum Ausdruck bringen, dass mitten in den Finsternissen des Heidentums die Patriachen
und das auserwählte Volk das Licht des wahren Glaubens hatten und sich auf den Erlöser freuten, sehnsuchtsvoll flehend:
"Tauet (Rorate) Himmel den Gerechten! Wolken, regnet ihn herab!" (Is. 45,8) Mitten in den Advent fällt das Fest der unbefleckten Empfängnis (8. Dezember)
weil man in den 4000 Jahren vor Christus auf jenes sündenreine Weib wartete, dass der Schlange den Kopf zertreten sollte.

Katechismus 1920
  

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Re: Das Leben Jesu
Antwort #1 - 29.12.2013 um 17:58:00
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Das neugeborene Kind wurde zuerst von den Hirten und dann von den hl. drei Königen angebetet.
Die Hirten, die auf den Feldern Bethlehems Nachtwache bei ihren Herden hielten, erfuhren durch einen Engel, dass Christus geboren sei. (Luk. 2,9)
Die Hirten befanden sich laut Katharina Emmerich auf einen Aussichtsturme, wo sie die Herden  überwachten.
(Der Herdenturm wird erwähnt 1. Moses 35, 21 und Michäas 4,8 )
Die hl. drei Könige aus dem Morgenlande (d. i. aus einem im Osten von Palästina gelegenen Lande) sahen einen wunderbaren Stern, der sie zur Krippe hinführte. (Matth.2,9)
Dieser STern bewegte sich am Himmel nach verschiedenen Richtungen; er verschwand auch zuweilen und führte die drei Könige bis zur Krippe nach Bethlehem. Kath. Emmerich sagt, dass in diesem Sterne viele Bilder zu sehen waren, so z.B. bald ein Kind mit dem Kreuze,
bald wieder eine Frau mit einem Kinde auf dem Arme, ein andermal wieder ein Kelch und daneben Weintrauben und Kornähren, eine Kirche, die Buchstaben "Judäa" usw.
Somit war dieser Stern eine himmlische Erscheinung, die ein Engel hervorgebracht hat. (hl. Chrys.) Jene Astronomen, die die ausfindig zu machen suchen,
welche Sterne damals am Himmel beisammen gestanden seien, geben sich unnütze Mühe. - 
Die hl. Drei Könige zeigen durch ihre Geschenke an, wer der ist, den sie anbeten. (hl.Iren.)
Gold das Sinnbild der Treue, bringen sie ihm, weiln er ein König ist; Weihrauch, das Sinnbild des Gebetes, weil er Gott ist;
bittere Myrrhen, das Sinnbild der Abtötung,
weil er Erlöser ist und al ssolcher viel leiden wird. -
Die Hirten waren die Vertreter der Juden (auch der Armen), die Hl. 3 Könige Vertreter der Heiden (auch der Reichen).
Dadurch, dass Könige zum neugeborenen Heilande geführt wurden und diesen anbeteten, war angedeutet worden, dass Christus der "König der Könige",
also Gott ist.Die Reliquien der hl, drei Könige wurden vom Kaiser Barbarossa aus Mailand nach Köln übertragen (1162); dort ruhen wie im Kölner Dom. -
Das Fest der hl. drei Könige ist am 6. Januar; tags zuvor wurden in früheren Zeiten in der morgenländischen Kirche die Heiden getauft.
Noch heute ist an diesem Tage in manchen Ländern die Wasserweihe und die Weihe von Kreide und Salz.
Man schreibt die Anfangsbuchstaben von den Namen der hl. Drei Könige samt dem hl.Kreuzzeichen an die Türen,
um unsere Wohnungen unter ihren Schutz zu stellen.
Das Fest der hl. Drei Könige heißt auch das Fest der "Erscheinung" (Gotteserscheinung, theophania), weil in den 3 ersten christlichen Jahrhunderten an diesem Tage Christi Geburt,
also die Erscheinung Christi auf Erden, gefeiert wurde. (In der griechischen Kirche dauert deshalb der Advent alljährlich bis zum Feste der Erscheinung.)
Dieser Tag ist noch deshalb merkwürdig, weil an dem nämlichen Jahrestage Christus im Jordan getauft wurde und sein erstes Wunder zu Kana gewirkt hat.
Am Dreikönigsfeste sieht man in der Kirche bei der Krippe die Darstellung derhl. 3 Könige.
Diese sind zumeist so abgebildet, dass durch sie die drei Hauptrassen (die weiße, gelbe, schwarze) dargestellt weren.
Der Mohr steht gewöhnlich zurück, weil die Söhne Chams am langsamsten zum Christentum gelangen.

Katechismus 1920
  

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