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Normal Topic Die Notwendigkeit der hl. Kommunion. (Gelesen: 602 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Die Notwendigkeit der hl. Kommunion.
03.04.2014 um 18:27:15
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2) Die Notwendigkeit der hl. Kommunion.

1)  Das hl. Altarsakrament ist die Nahrung unserer Seele.
     Deshalb ist die hl. Kommunion ein Mittel, um jetzt zur geistigen Vollkommenheit oder Heiligkeit und dereinst zum ewigen Leben zu gelangen.

Das allerheiligste Altarsakrament ist die Nahrung unserer Seele. Denn das Leben unserer Seele hängt von dem Genusse des hl. Altarsakramentes ab.
Christus sagt nämlich: „Wer mich isst, wird leben durch mich“ (Joh. 6,58) und:
„Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht essen und sein Blut nicht trinken werdet, so werdet ihr das Leben nicht in euch haben.“ (Joh6,54)  -
Die hl. Kommunion ist daher das unerlässliche Mittel, zur Heiligkeit und zum ewigen Leben zu gelangen. Ohne gute Nahrung kann man keine bleibende Gesundheit erlangen. Ohne gute Nahrung kann man keine bleibende Gesundheit, erlangen; ebenso kann man ohne die h. Kommunion nicht heilig geistig gesund und kräftig) werden. (Segur)
Es sind zweierlei Menschen, die der hl. Kommunion bedürfen:
Die Vollkommenen, um zur Vollkommenheit zu gelangen;
die Starken, damit sie nicht schwach werden,
und die Schwachen, damit sie stark werden.
Kommuniziert also oft! (hl. Franz S.)
Die tägliche Kommunion war es, die so viel zur Heiligung der ersten Christen beitrug; deshalb haben wir so viele Märtyrer aus den ersten Zeiten des Christentums.
Auch alle Heiligen haben in der Regel sehr oft kommuniziert. –
Doch ist die oftmalige Kommunion an sich keineswegs das Kennzeichen der Heiligkeit oder etwa der Lohn für die erlangte Heiligkeit.

Auch die irdische Speise ist keineswegs ein Kennzeichen der körperlichen Stärke, sondern nur ein Mittel, diese zu erlangen.

Wer also selten die hl. Kommunion empfängt, wird in der Vollkommenheit geringe Fortschritte machen.

Die Erkenntnis, dass wir trotz verrichteter Buße unwürdig sind, darf uns von der hl. Kommunion nicht abhalten.
Auch den Heiligsten legt die Kirche vor der Kommunion die Worte des heidnischen Hauptmanns in den Mund. (h. Fr. S.)
Nur Christus wäre würdig gewesen, zu kommunizieren; denn nur ein Gott kann würdig einen Gott empfangen. (hl. Alph.)
Übrigens hat Christus das hl. Altarsakrament nicht für Engel, sondern für Menschen eingesetzt.
Wer sein Elend besser erkennt und ihm abhelfen will, wird nach der öfteren Kommunion verlangen.
„Wer ist demütig, der oft oder der selten kommuniziert?
Sicher derjenige, welcher Christum öfters empfängt.
Denn weil ein solcher sein Elend besser erkennt, sucht er Hilfe durch Empfang der hl. Kommunion.“ (Kassian) –
Auch unsere täglichen Fehler dürfen uns von der öfteren Kommunion nicht abhalten;
sie sollen uns vielmehr zur öfteren Kommunion anspornen, damit wir von ihnen rein werden.
Denn die hl. Kommunion reinigt uns von den lässlichen Sünden und schwächt in uns die bösen Begierden.
Man empfängt Christum, nicht, um ihn zu heiligen, sondern um von ihm geheiligt zu werden. (hl. Bonav.) –
Der Mangel süßer Empfindungen bei der hl. Kommunion darf uns ebenfalls von ihr nicht abhalten.
Töricht wäre der Mensch, der das Brot nicht essen und lieber vor Hunger sterben wollte, weil er zum Brote keinen Honig bekommt (hl. Ig. Loy.) ;
oder wer erst dann zum Feuer treten wollte, wenn ihm warm ist. (Gerson) –
„Wer die öftere Kommunion tadelt, versieht das Amt des Teufels.“  (Segur)
Lies das vom Apost. Stuhl approb. Vortreffliche Büchlein von Segur „Die hl. Kommunion in ihrem öfteren würdigen Empfang.“ (Mainz, Kirchheim).
Wer die hl. Kommunion lange Zeit hindurch leichtsinnig unterlässt, dessen Seele wird sterben.
Auch der Leib kann ohne Speise nicht leben. –
Sowie es aber manche Heilige gab, die am Leben blieben, ohne irdische Speise zu genießen,
so gab es auch viele Heilige, die lange Jahre ohne hl. Kommunion gelebt haben; so Maria von Ägypten,
die 47 Jahre in  der Wüste war; auch viele Einsiedler,  wie ein hl. Paul v. Theben und ein hl. Antonius.
Der Hl. Geist, der sie in die Einsamkeit führte, ersetzte ihnen alles, was ihnen an den Sakramenten abging. (Bened. XIV.)
Die meisten von ihnen haben aber vor dem Tode die hl. Kommunion empfangen. –

Wer lange Zeit hindurch die h. Kommunion nicht empfangen kann, ist verpflichtet, sie wenigstens geistig zu empfangen,
d. h. er muß das Verlangen haben, die hl. Kommunion zu empfangen, und muß sie wirklich empfangen, wo sich Gelegenheit dazu darbietet. (hl. Th. Av.)

Q: Volkskatechismus 1920
  

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Re: Die Notwendigkeit der hl. Kommunion.
Antwort #1 - 15.05.2014 um 22:52:09
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2)      Wir sind unter einer Todsünde verpflichtet, jährlich mindestens einmal, und zwar zur österlichen Zeit, die hl. Kommunion zu empfangen; außerdem in einer schweren Krankheit.
(Sieh Cod. 859, 1; 864, 1.

Im Paradiese hat Gott dem Menschen unter Todesstrafe verboten von der Frucht eines Baumes zu essen.
Der Mensch aß, aber davon und starb.
Jetzt gebietet Gott durch die Kirche unter Todestrafe, vom hl. Altarsakrament zu genießen, damit der Mensch das ewige Leben habe.
Und nun weigert sich mancher, es zu genießen. Welche Nachlässigkeit!
Die ersten Christen empfingen täglich die hl. Kommunion, obwohl sie nicht alle Heilige waren.
Später mussten die Christen auf Anordnung des Papstes Fabian (+250) mindestens an den 3 Hauptfeste n des Jahres zur hl. Kommunion gehen.
Im Mittelalter wurden viele Christen lau und gingen jahrelang nicht zur hl. Kommunion.
Daher verordnete die Kirche auf dem Konzil zu Lateran (1215). Dass jeder katholische Christ,
der zum Gebrauche der Vernunft gekommen ist, mindestens einmal jährlich, und zwar zu Ostern, die hl. Kommunion zu empfangen habe;

wer dieses Gebot nicht befolge, dem solle nach dem Tode das kirchliche Begräbnis verweigert werden. –

Wir sind überdies verpflichtet, in einer schweren Krankheit die hl. Kommunion zu empfangen,
auch dann, wenn wir an demselben Tage den Leib des Herrn bereits empfangen hätten. (Cod. 864, 1)
Und wenn die schwere Krankheit andauert, soll sich der Kranke öfters mit dem Leibe des Herrn stärken. ( Cod. 864,3)
Der Schwerkranke kann wie die Jünger in Emaus zu Christus sprechen:
„Herr, bleibe bei uns, denn es wird Abend“ (Luk. 24),
und nach empfangener Kommunion wie der greise Simon:
„ Nun laß, o Herr, deinen Diener in Frieden scheiden, denn meine Augen haben dein Heil gesehen.“ (Luk. 2, 29)
Deshalb nennt man die hl. Kommunion auch „Wegzehrung“, d. i. die Stärkung auf dem letzten Wege.
Die hl. Hostie wird aber nicht jenen gereicht, die sie nicht genießen können oder erbrechen würden.
Wer aber nur bewusstlos geworden, ist deswegen noch nicht ausgeschlossen von der hl. Kommunion.
Auch schwer kranke Kinder, die bereits zum Gebrauche der Vernunft gelangt sind (also ungefähr 7 Jahre alt sind),
können die hl. Kommunion empfangen, selbst wenn sie zuvor noch nicht bei der Beicht und Kommunion waren.
Der Priester wird sie zuvor ganz kurz über die Grundwahrheiten des Glaubens und über die zu empfangenden Sakramente belehren. (Bened. XIV.)
Es genügt, wenn Kinder in Todesgefahr den Leib des Herrn von der gewöhnlichen Speise zu unterscheiden vermögen und ihn geziemend verehren. (Cod. 854,2)

Kinder sind bald, nachdem sie den Gebrauch der Vernunft erreicht haben und genügend vorbereitet sind, zur hl. Kommunion zuzulassen. (Cod. 854, 59

Es wird gewöhnlich angenommen, dass der Mensch um das 7. Lebensjahr den Gebrauch der Vernunft erlangt (zu denken anfängt),
zuweilen (besonders bei besserer Erziehung und in Ländern mit milderen Klima, wo die Menschen schneller heranreifen) 
auch schon etwas früher, oft aber erst später.
Der römische Katechismus sagt, dass die Kinder zur hl. Kommunion hinzutreten können,
sobald sie die himmlische Speise von der irdischen unterscheiden imstande sind und sich mit Grund annehmen lässt,

dass sie die hl. Kommunion mit der geziemenden Andacht empfangen werden.
Da in den verschiedenen Ländern die leidliche und geistige Entwicklung der Kinder verschieden ist,
haben die betreffenden Bischöfe ein verschiedenes Alter für die Erstkommunikanten angesetzt:
Die Bischöfe im ehemaligen Österreich das 3. Schuljahr, das ist das 9. Lebensjahr (Konferenz der österreichischen Bischöfe zu Wien, Nov. 1910),
die Bischöfe von Bayern das 5. Schuljahr, das ist das 11. Lebensjahr,
die Bischöfe von Frankreich das 12. Lebensjahr.
Doch können geistig geweckte Kinder und solche, wo in der Familie auf die Religion besonderes Gewicht gelegt wird,
auch schon früher zur hl. Kommunion zugelassen werden.
Papst Pius X. hat angeordnet: Eine vollständige und gründliche Kenntnis der religiösen Wahrheiten
ist zur ersten hl. Kommunion nicht notwendig. (Es genügt, wenn die Kinder die Grundwahrheiten der Religion kennen
und soviel über das hl. Altarsakrament wissen, dass sie diese Speise von jeder anderen unterscheiden
und mit Ehrfurcht zum Tische des Herrn hinzutreten.)

Die geistige Reise, die zum Empfange des Bußsakramentes genügt, genügt auch zur hl. Kommunion.
Also kann die hl. Kommunion im gleichen Alter empfangen werden wie das Sakrament der Buße. (Pius X. 8.8. 1910)
Ob ein Kind zur ersten hl. Kommunion befähigt ist, entscheiden der Beichtvater und die Eltern des Kindes
oder die Stellvertreter der Eltern.
(Cod. 854,4) Kindern aber,
die infolge jugendlicher Schwäche keine Kenntnisse des hl. Sakramentes und auch kein Verlangen darnach haben,
soll die hl. Kommunion noch nicht gereicht werden
(Cod. 854, 1)

Volkskatechismus 1920 - S. 601
  

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Lehre über die hl. Kommunion
Antwort #2 - 20.11.2014 um 10:46:25
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Was ist die heilige Kommunion?
Es ist der wirkliche Genuß des wahren Leibes und des wahren Blutes Jesu Christi –
der unter den Gestalten des Brotes und Weines gegenwärtig ist – entweder unter beiden oder auch nur unter einer dieser Gestalten, zur Nahrung der Seele.
Kommunion heisst Gemeinschaft oder Teilnahme und bedeutet einesteils die Teilnahme der Kommunizierenden an Christi Fleisch
und Blut, andernseits die Gemeinschaft oder Vereinigung der Kommunizierenden unter einander, als Tischgenossen beim Mahle des Herrn.

Hat Jesus Christus den Genuss seines heiligsten Fleisches und Blutes befohlen?

Ja; denn Er hat ausdrücklich gesagt:
„Wahrlich, wahrlich sage Ich euch, wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht essen und sein Blut nicht trinken werdet,
so werdet ihr das Leben nicht haben.“ (Joh. 6, 54)
Christus will die Erhaltung unseres geistigen, übernatürlichen Lebens, das wir durch die Taufe erhalten haben, und das in der Firmung befestigt wurde.
Wie aber zur Erhaltung des körperlichen Lebens leibliche Nahrung notwendig ist, s
o auch zur Erhaltung des übernatürlichen Gnadenlebens diese übernatürliche Nahrung der Seele, Christi Fleisch und Blut.
So notwendig du also essen musst, so notwendig musst du nach Christi Anordnung kommunizieren.
Du bist unter Strafe des Todes deiner Seele zur heiligen Kommunion verpflichtet:
1)  Wegen deines Erlösers.
     Christus befiehlt die Hl. Kommunion. Ihre Anordnung ist der höchste Beweis seiner Liebe zu uns.
2)  Wegen des Nächsten.
     Denn der würdige Empfang der heiligen Kommunion ist der höchste Akt des Gottesdienstes, ein öffentliches
     und feierliches Bekenntnis des Glaubens, das dem Nächsten zur Erbauung dient, und diese Erbauung sind wir im schuldig.
3)  Wegen deiner selbst;
     Denn die Erhaltung deines geistigen Lebens, das Wachstum desselben ist ohne die heilige Kommunion nicht möglich.
     Der öftere Genuß des heiligsten Altarsakramentes ist die erste und vornehmste Schuldigkeit gegen sich selbst.

Warum spendet die katholische Kirche den Gläubigen die Kommunion jetzt nur unter der Gestalt des Brotes?

1)  Um das heilige Blut vor Verunehrung zu bewahren, indem es unter der Gestalt des Weines leicht verschüttet
     und nicht gut aufbewahrt werden könnte;
2)  um den Empfang des heiligsten Sakramentes allen zu erleichtern,
da manche sich scheuen würden aus dem allgemeinen Kelche zu trinken;
3)  um dadurch gegen die Irrlehrer zu erklären, dass Christus unter jeder Gestalt ganz gegenwärtig ist.
     Die ersten Christen empfingen die heilige Kommunion unter beiden Gestalten.
     Doch empfingen Kranke, Gefangene und alle, die zu Hause kommunizierten, dieselbe nur unter der Gestalt des Brotes.
     Q: Katholische Handpostille 1896
  

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