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Normal Topic Maria am Neujahrstag! (Gelesen: 538 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Maria am Neujahrstag!
01.01.2015 um 07:14:16
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Maria am Neujahrstag.

In dem Tag, an welchem die Christen je ein neues bürgerliches Jahr anfangen und der darum Neujahrstag heißt, 
feiert die katholische Kirche ein eigenes Fest zum Andenken an jenes große Geheimnis in Bethlehem,
welches der hl. Lukas erzählt mit den kurzen Worten:
„Als acht Tage vorüber waren und das Kind (der Mutter Gottes) beschnitten werden sollte,
ward sein Name Jesus genannt, wie Ihn schon der Engel genannt hatte, ehe Er im Mutterleibe empfangen war“ (Luk.2,21). 
Über den Ursprung und den Zweck der Beschneidung belehrt uns die hl Schrift, dass Gott dem neunzig Jahre alten,
in der Frömmigkeit erprobten Patriarchen Abram erschienen ist und zu ihm gesprochen hat:
„Ich will Meinen Bund errichten zwischen Mir und dir und will dich mehren gar sehr..
Es soll dein Name zum Vater vieler Völker gemacht...
Ein Kind von acht Tagen soll beschnitten werden; jedes Männliche unter euern Geschlechtern...
Und es soll mein Bund an eurem Fleische sein ein ewiger Bund“ (1.Mos. 17, 1-13).
Die Beschneidung bedeutete somit die von Gott angeordnete Aufnahme in die Gemeinschaft des jüdischen Volkes
und dessen Religion (wie z. B. die sakramentale Taufe die vorgeschriebene Zeremonie der Aufnahme des Getauften
in die Gemeinschaft der Heiligen und in die Religion der katholischen Kirche ist),
sowie die Berechtigung zur Anteilnahme an den Segnungen und Verheißungen Gottes (namentlich in bezug auf den versprochenen Erlöser)
für die Beobachtung des Bundesgesetzes.
Ferner galt die Beschneidung auch als Zeichen der Sündhaftigkeit und der notwendigen Buße.
Die Beschneidung war das Vorbild der von Jesus angeordneten hl. Taufe und wurde gewöhnlich im elterlichen Hause
vom eigenen Vater des Kindes vollzogen, welchem Akte Verwandte und Nachbarn als Zeugen beiwohnten
und dem Beschnittenen einen Namen gaben (vgl. Luk. 1, 59 f).
In dem anbetungswürdigen Geheimnisse der Beschneidung nun, in welchem Jesus –als Gottessohn ewige Jahre,
als Menschensohn erst acht Jahre alt – mit vollkommenem Selbstbewusstsein und freiem Willen
durch die erste schmerzliche Vergießung des Blutes Gott dem Vater eine unendliche Ehre erwiesen
und Sich als den Erlöser der Welt in seinem Blute geoffenbart hat, betrachte bezüglich der lieben Mutter Maria die zwei Stücke:

a) ihren Anteil an demselben,
b) ihr Verdienst demselben.   
   
Q: Aus dem Buch Maria unsere Mutter 1910
  

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Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Re: Maria am Neujahrstag!
Antwort #1 - 03.01.2015 um 19:31:30
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Die Anteilnahme der Mutter Maria an der Beschneidung ihres göttlichen Sohnes.
Vorerst ist noch zu erinnern, dass im alten Bunde die Eltern gewöhnlich selbst die gesetzliche Beschneidung
an ihren Knaben vollzogen und ihnen den gewünschten Namen gaben.
Im Neuen Bunde dagegen spendet in der Regel der Priester das Sakrament der Taufe.
Nun wussten Maria und Josef ganz klar und bestimmt, dass ihr Sohn keine Beschneidung notwendig habe,
um Ihn dem auserwählten Volke Gottes einzuverleiben und durch dieses Bundeszeichen zur Teilnahme an den göttlichen Segnungen
und Verheißungen berechtigt zu werden, weil Er Gott und der Bundesherr Selbst war,
und dass das Zeichen der Sündhaftigkeit und der Verpflichtung zur Buße für Ihn absolut ungeziemend sei.
Und doch wollte gerade Maria die Mutter, dass ihr Sohn beschnitten werde, dass der von ihr angebetete und erst acht Tage alte Liebling
schon sein Blut mit schweren Schmerzen vergieße.
Die Hauptgründe, um deren willen Maria, die gebenedeite Mutter, verlangte, dass ihr Sohn beschnitten werde waren folgende vier:

Ihr erster Beweggrund dazu war das göttliche Gesetz ihres Volkes und ihrer hl. Religion,
welches sie mit der zartesten Ehrfurcht und Gewissenhaftigkeit in allem befolgte.
Eine Vorschrift desselben aber forderte, dass jeder Knabe am achten Tage beschnitten werde.
Weil nun Gott, der himmlische Vater, weder durch einen Engel, noch durch einen Priester,
noch auf eine andere beglaubigte Art ihr geoffenbart hatte, dass ihr Sohn von der gesetzlichen Beschneidung dispensiert sei,
so berüchtigte sie nicht ihr mütterliches Denken und Empfinden, sondern den heiligen Willen Gottes
und verlangte die Erfüllung des Gesetzes an ihrem Kinde.
[url]Ihren zweiten Beweggrund,[/url] zu verlangen, dass die gesetzliche Beschneidung an ihrem Sohne vollzogen werde, findet der hl. Kirchenlehrer Thomas von Aquin darin, dass sie, die weiseste Jungfrau, der argen Welt einen vollgültigen Beweis geben wollte, ihr Sohn sei nicht bloß ein scheinbarer, sondern ein wahrhafter Mensch, ein wirklicher Nachkomme Abrahams, ein durch das Bundeszeichen beglaubigtes Mitglied des jüdischen Volkes, damit er später als der von Gott gesandte Messias von den Juden anerkannt werde.
Der dritte Grund, warum Maria die Beschneidung ihres Sohnes verlangte, lag ihrem Flammeneifer für die Verherrlichung Gottes und für das Heil der Menschen, dass ihr Sohn das Gesetz Gottes nicht bloß auf Sich nehme, wie alle Nachkommen Abrahams, sondern dasselbe auch vollkommen erfülle, durch diese vollkommene Erfüllung der Strafgerechtigkeit Gottes für die Sunden der Menschen, seiner Brüder, die stellvertretende Genug leiste und durch die Verdienste der vollkommenen Gesetzeserfüllung, d.h. durch seinen Gehorsam bis zum Tod, bis zum blutigen Opfertod am Kreuze die verheißenen Gnadenschätze der Barmherzigkeit Gottes allen Menschen, welche guten Willens sind, zuwende und sie zu Erben derselben einsetzte.
Der vierte und gerade für sie gewichtige Grund, das Gesetz der Beschneidung an ihrem Sohne vollzogen zu sehen, lag in ihrem mütterlichen Wunsche, Ihm den von Gott durch den Engel Gabriel befohlenen Namen Jesus, den hochheiligen, wunderreichen Namen zu geben, von dem der Apostelfürst Petrus vor dem hohen Rate in Jerusalem bezeugt hat:
„Es ist kein anderer Name (als der Name Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, wodurch wir selig werden sollen“ (Apg. 4,12).
Die Jungfrau voll der Gnade wusste nämlich ganz genau, dass der von Gott ihr geoffenbarte Name Jesus für alle auf die Errettung aus Not
und Tod hoffenden Juden und Heiden ein unerschöpflicher Quell der Hilfe, des Trostes, der Freude, der Gebetserhörungen für
und für sein werde und dass derselbe ihrem Sohne einen unermesslichen Glanz an Ruhm und Ehre durch die Anbetung,
durch das Zutrauen, durch die Festfeier, durch die Kniebeugung der Millionen im Himmel, auf der Erde und unter der Erde eintragen werde.
Die ganze katholische Kirche, die triumphierende, die leidende und die noch streitende, ins und bleibt dir, hl. Mutter Gottes,
innigst dankbar, dass du aus diesen vier Beweggründen dein großes Mutterherz bezwungen und das Blutvergießen
deines erst acht Tage alten Sohnes durch die Beschneidung verlangt hast.
Und um dieser vier Beweggründe willen singt das Christenherz so freudig und so dankbar:

Wenn ich den süßen Namen nenne
und da den Born der Lieb`  erkenne,
Der immerfort und allen quillt,
Wird meine Seel mit Trost erfüllt.
Und wär` mein Leben noch so arm,
Schlüg`mir kein Herz in Liebe warm,
So überwind ich alles Weh,
Wenn ich zu meinem Jesus geh`.

Wenn ich zu Jesu Herzen fleh` ,
Dort meines Gottes Liebe seh`,
Dann füllet Himmelsfreud` die Brust,
Und wandelt mir mein Leid in Lust.
Was Jesu Herz für mich ertrug,
Die Wunde, die mein Undank schlug,
Macht, dass ich gern den Kreuzweg geh` 
Und büßend um Vergebung fleh!

Wenn ich in Gnad` bei Jesus steh`!
Dann bin ich stark, was auch gescheh`;
Mich beugt kein Leid, kein Feind mich schreckt,
Sein Name mich gar schützend deckt.
Selbst in der drohenden Gefahr
Bleib frohen Mut`s ich immerdar,
Weiß gleich dem Kinde nichts von Weh`,
So ich in Gnad bei Jesus steh`!

Wenn sterbend ich die Augen schließ,
Dann sprech ich Jesu Namen süß
Und hof zu sehen unverhüllt
Den Heiland, der mein Glück erfüllt.
Dann will ich preisen ew?ge Jahr
Dich Jesum in der seligen Schar,
Wo ich im Himmelslicht dich seh`
O gib, dass sicher dies gescheh`!
  

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