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Normal Topic Jungfrau Maria vom Berge Karmel (Gelesen: 769 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Jungfrau Maria vom Berge Karmel
16.07.2015 um 19:59:16
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16. Juli
Die Gedächtnisfeier der seligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel

Karmel ist ein Berg, der in Palästina und am Mittelmeer liegt.
Auf diesem Berge Karmel, an der Stelle, wo einst der Prophet Elias eine Wolke herniedersteigen sah,
die man schon früher als ein Sinnbild der gnadenvollen, unbefleckten Jungfrau Maria gedeutet hatte,
lebten frühzeitig fromme Christen von der Welt zurückgezogen,
voll Eifer im Gebete und in Bußübungen und besonders beflissen,
Maria, die Mutter Jesu, des Sohnes Gottes, als ihre Fürbitterin und Beschützerin zu verehren.
Diese Brüder vermehrten sich bald, und der selige Albert, Patriarch von Jerusalem (+ 1214), gab ihnen eine bestimmte Ordensregel;
nun wurden sie Brüder vom Berge Karmel genannt.
Dadurch entstand der Karmelitenorden, der zur Zeit der Kreuzzüge
und durch die Verfolgung der Sarazenen sich im Abendlande
und zwar zuerst in England verbreitete.
Durch den heiligen Simon Stock aber wurde er,
weil ihm die Mutter Gottes das hl. Skapulier verlieh,
besonders erhöht und berühmt.
Derselbe wurde in England 1164 geboren.
Sein Vater war Schloßverwalter in Harford in der Grafschaft Kent.
Seine Mutter empfahl ihn besonders der Mutter Gottes
und flößte ihm eine innige Andacht zu ihr ein.
Seine Studien begann der Sohn im elterlichen Hause und beendete sie in Oxford.
Fleiß im Lernen und Gebetseifer zeichneten ihn aus.
Frühzeitig legte er das Gelübde der lebenslänglichen Keuschheit ab.
Er wurde dann Eremit und lebte 20 Jahre in einem Walde.
Ein ausgehöhlter Baumstamm oder Stock (daher sein Beiname?
oder Familienname?) war seine Wohnung.
Im Jahre 1212 kamen die ersten Karmeliten nach England.
Der neue Orden gefiel ihm, und er ließ sich in denselben aufnehmen.
Simon hatte in Oxford den Doktorgrad erhalten
und wurde 1215 dem Ordensgeneral als Coadjutor (Gehilfe) beigegeben.
Im Jahre 1226 approbierte der Papst Honorius III. den Karmelitenorden für das Abendland.
Da im Morgenlande die Karmeliten ins Gedränge kamen,
so nahmen auch diese ihre Zuflucht ins Abendland 1227.
Besonders wurden sie vom heiligen König Ludwig IX. von Frankreich beschützt und begünstigt.
Der heilige Simon wurde dann 1245 auf dem ersten abendländischen Ordenskapitel zu Aylesford zum General erwählt,
bereits 80 Jahre alt.
Der Orden hatte schon bedeutende Fortschritte gemacht.
Im Jahre 1251 erschien, den 16. Juli zu Cambridge,
die allerseligste Jungfrau Maria dem heiligen Simon,
der sie unablässig um ihren Schutz für seinen bedrängten Orden anflehte,
zeigte ihm ein Skapulier, das sie in ihrer Hand hielt und sprach:
Nimm hin, geliebter Sohn, dieses Skapulier deines Ordens, ein Abzeichen meiner Bruderschaft,
dir und allen Karmeliten ein besonderes Gnadenzeichen;
wer in diesem (Gewande) stirbt, wird das ewige Feuer nicht erleiden.
Es ist das Zeichen des Heiles, eine Schutzwehr in den Gefahren,
ein Bündnis des Friedens und des ewigen Vertrages."
Durch dieses Skapulier breitet sich der Orden immer mehr aus und kam zu hoher Blüte.
Es entstand auch ein Orden für Frauen (Karmelitinen).
Der heilige Simon errichtete die berühmte Bruderschaft des heiligen Skapuliers vom Berge Karmel
(von diesem Berge stammt der Name des Ordens), die von der heiligen Kirche bestätigt wurde,
und welcher zahlreiche Gläubige angehören.
Der heilige Somon arbeitete unverdrossen zu Ehren der Mutter Gottes
für seinen Orden, bis er auf einer Visitationsreise zu Bordeaux in Frankreich am 16. Mai 1265, ca. 100 Jahre alt, selig verschied.

Er wurde vom Papst Nicolaus III. (1277-1280) heilig gesprochen.
Die Skapulierbruderschaft erhielt viele Ablässe und Privilegien.
Darüber kann hier nicht weiter gesprochen werden -
man lese in Skapulierbüchern.
Zur Erinnerung an die wunderbare Erscheinung der seligsten Jungfrau und Mutter Gottes Maria,
welche dem heiligen Simon Stock zuteil wurde,
wobei er von ihr das heilige Skapulier erhielt,
wurde von dem Karmelitenorden ein besonderes Fest für den 16. Juli eingeführt, vom Papst Sixtus V. 1587 für diesen Orden gutgeheißen
und vom Papst Benedict XIII. 1728 auf die ganze heilige Kirche ausgedehnt.
Daher läßt diese heute im Brevier und in der heiligen Messe das Fest der seligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel,
auch Skapulierfest genannt, feierlich begehen.
Quelle: ecclesia veritas
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Bildquelle: ecclesia veritas
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Brigitta B
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Re: Jungfrau Maria vom Berge Karmel
Antwort #1 - 16.07.2019 um 10:20:06
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Das ist ja euer Fest Br. Johannes Marcus, Sr. Theresia, Sr. Benedikta, Sr. Euthymia!

Herzliche Glück und Segenswünsche!


Smiley


unsere liebe Frau vom Berge Karmel bitte für uns!


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Re: Jungfrau Maria vom Berge Karmel
Antwort #2 - 16.07.2020 um 23:58:09
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Skapulierbruderschaft v.Berge Karmel

Die Verehrung Marines war von jeher eine der Hauptaufgaben des Ordens gewesen.
Von dem für die Gottesmutter und ihren Kult hochbegeisterten General Simon Stock wird nun berichtet,
daß einmal, als er im innigen Gebete vor Maria lag, dieselbe ihm, von vielen Engeln begleitet,
erschienen sei und ihm sagte, indem sie ein Skalier in der Hand trug:

"Nimm hin das Skalier deines Ordens als ein Zeichen meiner Bruderschaft, dir und allen Karmelitern ein besonderes Gnadenzeichen; wer in diesem Gnadenzeichen fromm sterben wird, soll das ewige Feuer nicht leiden."

Diese Erscheinung und die damit verbundene Verheißung wurde von Papst Benedikt XIV. mit Recht mit folgenden Worten taxiert:
"Wir glauben, daß dieselbe wahr und von allen als wahr anzunehmen ist."


Auch das römische Brevier macht dazu keine Einschränkung, sondern erzählt die Sache ohne weitere Bemerkung.
Es ist also die Sache gut beglaubigt und liegt auch an und für sich kein Grund vor,
die Verheißung selber zu bezweifeln, da dieselbe möglich, von der Mutterliebe Marines sogar begreiflich ist.
Das Skalier selber, das Maria als ihr Kleid ihren Kindern übergeben, ist ursprünglich ein Überwurf
zur Schonung des Ordensgewandes. St, Benedikt nennt unter den Kleidungsstücken seiner Mönche
"das Skalier für die Arbeiten", es war also seinem Zweck nach das, was wir heute Schürze nennen.
Allerdings ist die Form nicht ganz wie die der Schürze, sondern es besteht aus zwei Tuchstreifen,
welche über die Schultern vorn und hinten herabhängen.
So tragen das Skalier heute noch die Benediktiner, Dominikaner, Karmeliter, Servietten u. a. m.
Das Skapulier, wie es bei den Bruderschaften üblich ist und von den Laien entweder über oder unter den Kleidern getragen wird, besteht aus zwei viereckigen Zeugstücken aus Wollstoff, die an zwei an den oberen Enden befestigten Schnüren von beliebiger Farbe zusammenhängen und so über die Schultern herabhängend getragen werden. Die Zeugstücke für das Skapulier, das die Mutter Gottes vom Berge Karmel ihren Kindern durch die Hände des seligen Simon Stock gab, sind von brauner (oder schwarzer) Farbe.
Die Bruderschaft vom Berge Karmel bildete sich bald nach der oben erwähnten Verheißung in Anschluß an den Karmeliterorden.
Man nennt sie die Bruderschaft U. L. Frau vom Berge Karmel oder schlechthin Skapulierbruderschaft. Sie hat ein eigenes in der Kirche gefeiertes Fest, das sogenannte Skapulierfest, das zuerst allerdings durch Sixtus V. nur dem Orden zugestanden wurde, dann aber durch Benedikt XIII. für die ganze abendländische Kirche vorgeschrieben ward.

Q: Maria unsere Mutter v. Weiland P. Otto Bitschnau O.S.B.   Stift Maria Einsiedeln 1910

LINK: NOVENE

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