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Normal Topic Abwehr gegen die Feinde der katholischen Kirche (Gelesen: 377 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Mitglied seit: 12.10.2006
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Abwehr gegen die Feinde der katholischen Kirche
12.10.2015 um 11:16:34
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Abwehr gegen die Feinde der katholischen Kirche

Wer wüsste nicht, dass der Mensch, welcher von einer Idee ganz beherrscht ist, die Wirklichkeit nicht immer ansieht!
Darum schlagen gar viele nur zu sehr auf jenes Zerrbild der katholischen Kirche los, welches in Wirklichkeit gar nicht existiert
und so sind es auch nur Luftstreiche.
Wie aber können solche Eiferer für das "reine" Evangelium bei einem solchen Kampfe den Ruhm der Klugheit und Wissenschaft bewahren?
Männer stehen auf, welche die Waffen ergreifen in traurigem Wahne, als ob die katholische Kirche den Krieg dem Protestantismus erklärt hätte.
Fragt man aber nach dem Herold der Kriegsbotschaft, so weiss ihn niemand zu nennen.
Sieht man sich um nach Feinden, so ist nirgends eine Spur von solchen zu entdecken.
Nichtsdestoweniger vermehrt sich mit jedem Tag die Phalanx der Kämpfer gegen die Braut Christi - immer die alten Vorurteile,
die alten Einseitigkeiten und das alte Misstrauen - das ist der Inhalt ihrer Bücher, Broschüren, Kalender Zeitungen.
Ist es der protestantistischen Presse wirklich ernst mit der Erhaltung des konfessionellen Friedens, so soll sie doch einmal aufhören,
sei es gelegen oder ungelegen, den Glauben des Katholiken als Fanatismus der Engherzigkeit und Geistesknechtung dem protestantischen Volke darzustellen.
Wie können sich oft auch grosse politische Tagesblätter furchtbar kleinlich und engherzig zeigen, wenn es sich um katholische Interessen handelt!
Es kann niemals von einem Aufgeben des kirchlich-katholischen und dem Einnehmen eines mittleren Standpunktes
zwischen den konfessionellen Gegensätzen oder von einem Anerkennen beider, als zweier gleichmässig in der Wahrheit begründeten Formen
des Christentums unter Katholiken die Rede sein.
Der Glaube des Katholiken fusst einfach auf den Aussprüchen der Kirche, in welcher der Geist des Herrn fortlebt bis ans Ende der Tage.
Der wahrhaft katholische Christ glaubt also, was die Kirche lehrt, und erkennt für einen Irrtum, was sie verwirft.
Das, was innerlich und wesentlich von der Kirche scheidet, ist nicht dieser oder jener Satz, diese oder jene Meinung der Theologen,
überhaupt weniger der Verstand oder das Wissen, sondern die Richtung des Willens und Gemütes, mit einem Wort das Herz,
welches der ihm offenbar gewordenen Wahrheit Glauben und Gehorsam verweigert und dem eigenen Geist oder der falschen Autorität mehr vertraut,
als den Aussprüchen derer, die der Heilige Geist gesetzt hat, die Gemeinde des Herrn zu regieren. -
Darum kann zwischen den beiden konfessionellen Richtungen, unbeschadet des äusseren Friedens keine wechselseitige Gemeinschaft des kirchlichen Lebens
und des göttlichen Dienstes sein, und die Schlichtung ihres Handelns bleibt vorbehalten bis auf den Tag,
wo der Herr wieder kommen wird, um zwischen ihm und uns zu richten.
Wer aber dies verkennt und Friede! Friede! ruft, wo kein Friede ist, der täuscht sich selbst und sucht die Mitte, wo es keine gibt.
Denn auch hier tritt wieder der Gegensatz hervor, der zwischen der bewussten Feindschaft des Herzens
und der bloßen Nichtkenntnis der Wahrheit zwischen der eigentlichen im Willen wurzelnden Häresie und dem bloßen nicht verschuldeten
oder entschuldbaren Missverständnisse der Kirchenlehre obwaltet.
Von unseren Gegnern dürfen wir freilich auch eine entschiedene, aufrichtige, ehrlich gemeinte Verteidigung mancher Glaubenssätze erwarten,
die nach ihrer Versicherung ihnen und uns gemeinschaftlich sind.
Wenn sie aber der katholischen Kirche als dem Schlussstein und der allein sicheren Bürgschaft
für den Verstand der vollen christlichen Lehre nicht nur Glauben und Gehorsam verweigern,
sondern sie sogar als Zerrbild in den Kot ziehen, so kann von einer Annäherung geschweige denn einem Vergleiche,
einer Vermittlung zwischen diesen Gegensätzen bei keinem wahrhaft Gläubigen die Rede sein -
in dieser Hinsicht gilt ohne Einschränkung das Wort des Herrn:
"Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich!"
Da ist es dann auch nicht bloß Ehrensache, sondern Christenpflicht, solche Angriffe auf unsere, heilige katholische und apostolische Kirche abzuwehren. -

Fortsetzung folgt
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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