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Normal Topic Die Privilegien der Gottesmutter (Gelesen: 147 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Die Privilegien der Gottesmutter
08.04.2017 um 13:35:17
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Die Privilegien der Gottesmutter

Im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi stattete der allmächtige GOTT die Mutter des Menschensohnes mit verschiedenen Privilegien aus:

1) Maria wurde ohne Makel der Erbsünde empfangen.
2) Maria blieb von ihrer Empfängnis an frei von Begierde und Sünde.
3) Maria war Jungfrau vor, in und nach der Geburt.
4) Maria wurde mit Leib und Seele in Himmel aufgenommen.


Zu 1: Die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens ist nicht wörtlich in der HI. Schrift ausgesprochen.

Nach der Auslegung zahlreicher Theologen ist sie in folgenden Schriftworten enthalten:

Gen 3,15 (Protoevangelium)
Lk 1,28
Lk 1, 41f.


Beweis aus der Hl. Schrift

1. Genesis 3,15 (= Protoevangelium):
«Feindschaft will ich setzen zwischen dir und der Frau, und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er (der Same der Frau) wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.»
Zwischen dem Satan und seinem Anhang einerseits und Eva und ihrer Nachkommenschaft anderseits soll ein beständiger sittlicher Kampf sein.
Die Nachkommenschaft Evas wird einen vollständigen und endgültigen Sieg über den Satan und seinen Anhang erringen, wenn sie auch selbst durch die Sünde verwundet wird.
In der Nachkommenschaft Evas ist der Messias eingeschlossen, in dessen Kraft die Menschheit den Sieg über den Satan erringen wird. So ist die Stelle indirekt messianisch.
Indem man den Samen der Frau individuell fasste und auf den Erlöser bezog, kam man dazu, in der Frau Maria, die Mutter des Erlösers, zu sehen.
Diese direkt messianisch-marianische Auslegung wird seit dem 2. Jh. vertreten, z. B. von Irenäus, Epiphanius, Isidor von Pelusium, Cyprian, Leo d. Gr.
Die Mehrzahl der Väter, unter ihnen die grossen Kirchenlehrer des Morgen- und des Abendlandes, hat sie jedoch nicht.
Nach ihr steht Maria zusammen mit Christus in einer vollendeten und siegreichen Feindschaft mit dem Satan und seinem Anhang.
Daraus hat man in der Theologie der Spätscholastik und der Neuzeit geschlossen:
Der Sieg Mariens über den Satan wäre kein vollständiger gewesen, wenn sie jemals unter seiner Herrschaft gestanden hätte.
Folglich musste sie ohne Erbsünde in die Welt eintreten.
Die Bulle Ineffabilis erwähnt zustimmend die messianisch-marianische Auslegung der Väter und kirchlichen Schriftsteller».
Die Enzyklika Fulgens corona tritt unter Berufung auf die Auslegung vieler Väter und Kirchenlehrer
sowie der meisten anerkannten Exegeten aufs neue für die messianisch-marianische Deutung.

2 Lukas 1, 28f:
Sei gegrüßt, Du Gnadenvolle!
Diese abschwächende Übersetzung (griech) des Engelgrusses hat aus der Einladung zur Freude ein Grußwort gemacht.
Maria vertritt in diesem Augenblick der Menschwerdung das ganze Volk Israel.
Sie trägt in sich die Hoffnung vieler Generationen vor ihr.
Der Gottesbote grüßt sie, wie die Propheten das Volk Israel gegrüßt haben:
«Fürchte dich nicht Zion, der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt» (Zef 3,16, Joel 2,22; Sach 9,9).
Freue dich oder Jauchze heisst es im Original.
Der Grund zur Freude:
Maria wird als Schoss der Tochter Zion die neue Bundeslade, in der GOTT den Menschen gegenwärtig wird.
Seine volle Bedeutung gewinnt das Grusswort mit der Anrede Begnadete (kecharitomene; gratia plena).
Das ist in Parallele zu alttestamentlichen Heilsankündigungen —z.B. an Daniel (Dan 9,23) oder Gideon (Ri 6,12)—
eine neue Namengebung an Maria.
Wie Gideon neu als starker Held ausgezeichnet wird, so Maria hier mit dem Namen der Hochbegnadeten.
Dies aber wird vom Engel sofort mit der Erklärung versehen:
Du hast Gnade gefunden bei GOTT, eine Erklärung, die schon auf die messianische Mutterwürde vorausschaut.
In der kirchlichen Tradition hat dieser Gruss eine weitere Vertiefung erfahren:
die Auserwählung Mariens schliesse zusammen mit Gebenedeit unter den Frauen (Lk 1,42) auch ihre Unbefleckte Empfängnis ein.
So konnte Pius IX. erklären:
Es werde durch diesen einzigartigen, feierlichen und nie vernommenen Gruss gezeigt,
dass die Gottesmutter der Thron aller göttlichen Gnaden gewesen ist, dass sie mit allen Gnadengaben des Hl. Geistes ausgestattet,
ja sogar dieser Gnadengaben nahezu unbegrenzte Tiefe gewesen ist, so dass sie niemals dem Fluche unterworfen war (Ineffabilis Deus).(Lk 1,42)
auch ihre Unbefleckte Empfängnis ein. So konnte Pius IX. erklären:
Es werde durch diesen einzigartigen, feierlichen und nie vernommenen Gruss gezeigt,
dass die Gottesmutter der Thron aller göttlichen Gnaden gewesen ist, dass sie mit allen Gnadengaben des Hl. Geistes ausgestattet,
ja sogar dieser Gnadengaben nahezu unbegrenzte Tiefe gewesen ist, so dass sie niemals dem Fluche unterworfen war (Ineffabilis Deus).
Der tiefste Grund, warum auf ihr das Wohlgefallen GOTTES ruht, ist ihre Auserwählung zur Würde der Gottesmutter.
Also muss auch die aus dem Wohlgefallen GOTTES hervorgehende Gnadenausstattung Mariens von einzigartiger Vollendung sein. Vollendet ist sie aber nur dann, wenn sie sich über das ganze Leben erstreckte,
angefangen vom Eintritt in die Welt.

3 Lukas 1, 41f:
Elisabeth spricht, vom HI. Geist erfüllt, zu Maria:
''Du bist gesegnet unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.''
Der Segen GOTTES, der auf Maria ruht, ist in Parallele gesetzt zum Segen GOTTES, der auf Christus seiner Menschheit nach ruht.
Dieser Parallelismus legt nahe, dass Maria ebenso wie Christus vom Anfang ihrer Existenz an frei von aller Sünde war.

Q: Adorare.ch
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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