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Normal Topic Der Segen Gottes (Gelesen: 191 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.650
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Der Segen Gottes
11.12.2017 um 12:52:26
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Über den Segen

Christus hat uns auch Mittel gegeben, die hauptsächlich den Zwecke haben, uns den Segen Gottes zu erwerben.
Der Segen Gottes besteht in Befreiung von irdischen Übeln:
von Krankheit, Armut, Schande, Unglück, Versuchung u.s.w.
und in Verleihung von zeitlichen Gütern:
Gesundheit, langes Leben, Vermögen, Ehre, Glück u.s.w.


Das Gegenteil von Segen Gottes ist der „Fluch Gottes“.
Dieser besteht darin, daß Gott Unglück über den Menschen kommen läßt, sei es im Leben oder im Tode.

Den Segen Gottes erwirbt man sich:
1. Wenn man alles „im Namen Gottes“ (im Namen Jesu) anfängt.
2. Wenn man den Sonntag heiligt.
3. Wenn man die Eltern ehrt.
4. Wenn man Almosen gibt.
5. Wenn man öfters das hl. Meßopfer besucht.
6. Namentlich auch durch den Gebrauch der Sakramentalien.


Durch die Segnungen wird vom Priester, dem Diener der Kirche
der Segen Gottes auf Personen oder Sachen herabgefleht.
Die Segnung von Sachen bezieht sich eigentlich nur auf Personen
und zwar auf jene, welche die gesegneten Sachen gebrauchen.


Zu den Segnungen gehört auch der Exorzismus oder die Teufelsbeschwörungen, die darin besteht,
daß dem bösen Geiste im Namen Jesu befohlen wird, von Personen oder Sachen zu weichen.

Durch den Gebrauch gesegneter oder geweihter Gegenstände werden wir von läßlichen Sünden gereinigt
und vor manchen Versuchungen und Übeln des Leibes bewahrt.


Nur werden wir dadurch nicht von solchen Versuchungen und Übeln des Leibes befreit, die zum Seelenheile beitragen.

Die lässliche Sünde zieht zeitliche Strafen nach sich, die uns zumeist schon auf Erden treffen;
so z.B. körperliche Leiden, Versuchungen u. dgl.

Die Sakramentalien reinigen uns nun von den läßlichen Sünden,
daher auch von den schlimmen Folgen der läßlichen Sünde.


Daß die Sakramentalien gegen Versuchungen schützen, bestätigen die Heiligen aus Erfahrung;
so kann die hl. Theresia die Kraft des Weihwassers bei Versuchungen nicht genug loben.
Daß die Sakramentalien vor Übeln des Leibes schützen, sieht man am Segen des hl. Blasius.

Schon die hl. Apostel haben viele Kranke mit gesegneten Öl gesalbt und geheilt. (Mk, 6, 13)

Die Sakramentalien sind also gewissermaßen eine Arznei.
Begeht ein Reisender einen Fehler, wenn er ein geweihtes Kreuz oder Bild mitnimmt
und im Vertrauen zu Gott Befreiung von mancherlei Übel erwartet?
Gewiss nicht.
Oder begeht einen Fehler, wer sich in der Krankheit oft mit Weihwasser besprengt
oder die kranken Glieder des Leibes mit dem Kreuze bezeichnet, und so frühere Genesung zu erreichen hofft?
O wie viele haben schon dadurch Hilfe erlangt! [/color]

Nur wenn Krankheit zum Seelenheile nützlich wäre, dann würden alle Sakramentalien
dagegen nichts vermögen; denn sonst wären sie ja Hindernisse des Heiles.


Auch darf man von den Sakramentalien keine größeren Wirkungen erwarten,
als sie durch das Gebet der Kirche haben; sonst würde man durch Aberglauben sündigen.

Z.B. es würde jemand glauben, falls er eine geweihte Sache trage, werde er in keinem Feuer verbrennen,
in keinem Wasser ertrinken u.s.w.


Die Sakramentalien haben keine solche Kraft wie die Sakramente.
Die Sakramente teilen uns die Gnaden des Heiligen Geistes mit;
die Sakramentalien reinigen nur die Seele, damit diese die Gnaden des Heiligen Geistes leichter empfange.
Die Sakramente bewirken die innere, die Sakramentalien die äußere Heilung.
Die Sakramentalien haben ihre ganze Kraft durch das Gebet der Kirche.
Der Priester segnet oder weiht nämlich immer im Namen der Kirche.
Das Gebet der Kirche hat aber eine große Kraft; denn damit das Gebet Christi und aller Heiligen vereinigt.
An der Kirche Segen sei dir viel gelegen!
Die Wirkung der Sakramentalien hängt aber sehr von der Würdigkeit und Frömmigkeit des Empfängers ab.
Wer in schweren Sünden lebt, dem nützt das Tragen geweihter Gegenstände,
das Besprengen mit Weihwasser oder der Segen des Priesters wenig.


Auch wer keinen Glauben oder kein Vertrauen hat, dem nutzen die Sakramentalien
wohl ebensowenig, als das Gebet eines Menschen der zweifelt etwas fruchtet.

Fromme Christen pflegen die Sakramentalien in Ehren zu halten und eifrig zu benützen.
Sie besprengen sich z. B. oft mit Weihwasser, tragen geweihte Gegenstände bei sich,
haben geweihte Gegenstände in ihren Wohnungen, verrichten das Gebet gern an geweihten Orten.
Denn das Gebet in der Kirche ist wirksamer.
„Schon der Besuch der Kirche allein kann uns von läßlichen Sünden und von Versuchungen
des Teufels befreien“ lehrt uns der hl. Thomas von Aquin.

Vergessen wir also nicht, wenn ein Priester segnet, segnet der Himmel.
Es ist etwas großes und Heiliges um den Segen eines Papstes, um den Segen eines Bischofs,
ja eines jeden Priesters!
Alle Priesterhände sind Segenshände, die des einfachen Priesters nicht weniger als die des Heiligen Vaters.
Sie sind geweiht von Bischofshand; sie sind gesalbt vom Heiligen Geist.
Sie bewirken aber auch die Kraft des Heiligen Geistes und vermitteln Gottes Gnaden und Hilfe.
Der Segen holt Menschen und Dinge heim aus dem Herrschaftsbereich des Satans.
Priesterhände strahlen im Namen unseres Herrn Jesus Christus Segen aus über Menschen und Tiere, über alles Geschaffene.

von einem Priester
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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