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Normal Topic Vom Wert des Segens! (Gelesen: 152 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.481
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Vom Wert des Segens!
30.01.2018 um 11:10:07
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Über den Segen

Christus hat uns auch Mittel gegeben, die hauptsächlich den Zwecke haben, uns den Segen Gottes zu erwerben.
Der Segen Gottes besteht in Befreiung von irdischen Übeln:
von Krankheit, Armut, Schande, Unglück, Versuchung u.s.w.
und in Verleihung von zeitlichen Gütern:
Gesundheit, langes Leben, Vermögen, Ehre, Glück u.s.w.

Das Gegenteil von Segen Gottes ist der „Fluch Gottes“.
Dieser besteht darin, daß Gott Unglück über den Menschen kommen läßt, sei es im Leben oder im Tode.

Den Segen Gottes erwirbt man sich:
1. Wenn man alles „im Namen Gottes“ (im Namen Jesu) anfängt.
2. Wenn man den Sonntag heiligt.
3. Wenn man die Eltern ehrt.
4. Wenn man Almosen gibt.
5. Wenn man öfters das hl. Meßopfer besucht.
6. Namentlich auch durch den Gebrauch der Sakramentalien.


Durch die Segnungen wird vom Priester, dem Diener der Kirche
der Segen Gottes auf Personen oder Sachen herabgefleht.

Die Segnung von Sachen bezieht sich eigentlich nur auf Personen
und zwar auf jene, welche die gesegneten Sachen gebrauchen.


Zu den Segnungen gehört auch der Exorzismus oder die Teufelsbeschwörungen, die darin besteht,
daß dem bösen Geiste im Namen Jesu befohlen wird, von Personen oder Sachen zu weichen.


Durch den Gebrauch gesegneter oder geweihter Gegenstände werden wir von läßlichen Sünden gereinigt
und vor manchen Versuchungen und Übeln des Leibes bewahrt.


Nur werden wir dadurch nicht von solchen Versuchungen und Übeln des Leibes befreit, die zum Seelenheile beitragen.

Die lässliche Sünde zieht zeitliche Strafen nach sich, die uns zumeist schon auf Erden treffen;
so z.B. körperliche Leiden, Versuchungen u. dgl.


Die Sakramentalien reinigen uns nun von den läßlichen Sünden,
daher auch von den schlimmen Folgen der läßlichen Sünde.


Daß die Sakramentalien gegen Versuchungen schützen, bestätigen die Heiligen aus Erfahrung;
so kann die hl. Theresia die Kraft des Weihwassers bei Versuchungen nicht genug loben.
Daß die Sakramentalien vor Übeln des Leibes schützen, sieht man am Segen des hl. Blasius.


Schon die hl. Apostel haben viele Kranke mit gesegneten Öl gesalbt und geheilt. (Mk, 6, 13)

Die Sakramentalien sind also gewissermaßen eine Arznei.
Begeht ein Reisender einen Fehler, wenn er ein geweihtes Kreuz oder Bild mitnimmt
und im Vertrauen zu Gott Befreiung von mancherlei Übel erwartet?
Gewiss nicht.
Oder begeht einen Fehler, wer sich in der Krankheit oft mit Weihwasser besprengt
oder die kranken Glieder des Leibes mit dem Kreuze bezeichnet, und so frühere Genesung zu erreichen hofft?
O wie viele haben schon dadurch Hilfe erlangt!


Nur wenn Krankheit zum Seelenheile nützlich wäre, dann würden alle Sakramentalien
dagegen nichts vermögen; denn sonst wären sie ja Hindernisse des Heiles.


Auch darf man von den Sakramentalien keine größeren Wirkungen erwarten,
als sie durch das Gebet der Kirche haben; sonst würde man durch Aberglauben sündigen.

Z.B. es würde jemand glauben, falls er eine geweihte Sache trage, werde er in keinem Feuer verbrennen,
in keinem Wasser ertrinken u.s.w.


Die Sakramentalien haben keine solche Kraft wie die Sakramente.

* Die Sakramente teilen uns die Gnaden des Heiligen Geistes mit;
* die Sakramentalien reinigen nur die Seele, damit diese die Gnaden des Heiligen Geistes leichter empfange.
* Die Sakramente bewirken die innere, die Sakramentalien die äußere Heilung.
* Die Sakramentalien haben ihre ganze Kraft durch das Gebet der Kirche.

Der Priester segnet oder weiht nämlich immer im Namen der Kirche.
Das Gebet der Kirche hat aber eine große Kraft; denn damit das Gebet Christi und aller Heiligen vereinigt.
An der Kirche Segen sei dir viel gelegen!
Die Wirkung der Sakramentalien hängt aber sehr von der Würdigkeit und Frömmigkeit des Empfängers ab.

Wer in schweren Sünden lebt, dem nützt das Tragen geweihter Gegenstände,
das Besprengen mit Weihwasser oder der Segen des Priesters wenig.


Auch wer keinen Glauben oder kein Vertrauen hat, dem nutzen die Sakramentalien
wohl ebensowenig, als das Gebet eines Menschen der zweifelt etwas fruchtet.

Fromme Christen pflegen die Sakramentalien in Ehren zu halten und eifrig zu benützen.
Sie besprengen sich z. B. oft mit Weihwasser, tragen geweihte Gegenstände bei sich,
haben geweihte Gegenstände in ihren Wohnungen, verrichten das Gebet gern an geweihten Orten.
Denn das Gebet in der Kirche ist wirksamer. 

„Schon der Besuch der Kirche allein kann uns von läßlichen Sünden und von Versuchungen
des Teufels befreien“ lehrt uns der hl. Thomas von Aquin.


Vergessen wir also nicht, wenn ein Priester segnet, segnet der Himmel.
Es ist etwas großes und Heiliges um den Segen eines Papstes, um den Segen eines Bischofs,
ja eines jeden Priesters!
Alle Priesterhände sind Segenshände, die des einfachen Priesters nicht weniger als die des Heiligen Vaters.
Sie sind geweiht von Bischofshand; sie sind gesalbt vom Heiligen Geist.
Sie bewirken aber auch die Kraft des Heiligen Geistes und vermitteln Gottes Gnaden und Hilfe.

Der Segen holt Menschen und Dinge heim aus dem Herrschaftsbereich des Satans.
Priesterhände strahlen im Namen unseres Herrn Jesus Christus Segen aus über Menschen und Tiere, über alles Geschaffene.


Der hl. Pfarrer von Ars sagt:
„Der Priesterstand ist die Liebe des Herzens Jesu“ 
Das Priestertum ist geboren aus dem liebenden Herzen Jesu.
Jesus lebt im Priester, wirkt, betet, sorgt, segnet und liebt im Priester.
Der Priester ist ein zweiter Christus!

Ein tiefgläubige Bäuerin sagte:
„So war es immer Glaube in unserem Haus:
Wenn ein Priester bei uns einkehrt, kehrt er Herr selber ein.
Wir freuen und jedesmal über seinen Besuch.
Wir lassen keinen Priester aus unserem Haus gehen, ohne ihn um seinen Segen zu bitten.
In unserer Familie mit ihren zwölf Kindern ist auch buchstäblich der Segen greifbar.“

Ein Priester schrieb:
„Wahrhaftig, ein unendlicher Reichtum ist in meine Hände gelegt.
Christus selber will im Segen durch mich schwachen Erdenmenschen wirksam werden.
Wie er einst segnend durch die Lande ging, will er stets im Priester weiter segnen.
Ja , wir Priester sind Millionäre nicht an Geld, nein an Gnade, die wir vermitteln!
Wir dürfen Sendestationen des Segens sein. Irgendwo auf der ganzen Welt sind Antennen,
die die Segensstrahlung auffangen, Kranke, Gefangene, Verstoßenen u.s.w.
Mit jedem Segen aber, den wir geben, wächst unsere Segenskraft, wächst unser Segenseifer.
Was aber tut und Priestern mehr not als Optimismus und Freude!
Diese aber wachsen mit jedem gläubig gegebenen Segen.“ Auch in unserer heutigen bedrängten Zeit!

„Der Segen ist die Waffe meines Herzens. Alle, die mir aus dem Wege gehen, segne ich.
Alle, die mich verleumden und hassen, segne ich.“ so ein anderer Priester.


Des Priesters Segensgewalt ist eine amtliche, im Namen und Auftrag der Kirche,
die Laien aber dürfen segnen kraft ihres Glaubens an das Kreuz und den Namen Jesu Christi,
dürfen segnen als lebendige Glieder des geheimnisvollen Leibes Christi (Taufe),
als Tempel des Heiligen Geistes (Firmung). Mit dem Kreuzzeichen segnen sich alle Christen selbst.

So oft sie das Kreuzzeichen über sich machen, segnen sie ihr Denken, ihr Reden und ihr Wollen.

Mit dem Kreuzzeichen dürfen Christen auch andere Segnen. Die Eltern sind die Erstberufenen zum Segnen.

Das sagt die Heilige Schrift:
Des Vaters Segen stützt der Kinder Häuser (Eccli. 3,11) Von Eltern gesegnet heißt von Gott gesegnet!

Die Segenskraft der Eltern liegt zunächst im Geheimnis ihrer schöpferischen Sendung.
Sie haben Anteil an der Schöpfermacht Gottes erhalten; sie haben die schwerer Verantwortung,
nicht nur für das leibliche Wachstum ihrer Kinder zu sorgen, sondern auch für ihr geistiges uns seelisches.
Der Elternsegen wurzelt ferner in dem Geheimnis der priesterlichen Sendung.
Durch das „große Sakrament der Ehe“ (Eph 5, 32) werden Mann und Frau, Vater und Mutter geweiht.
Sie erhalten, wie Augustinus sagt, dadurch eine priesterliche Kraft, die ihnen nicht mehr
genommen werden wird. Die Macht und Kraft zu segnen liegt endlich auch in der amtlichen Würde 
der Eltern als Stellvertreter Gottes. Gott selber steht hinter ihnen, er bestätigt und erfüllt ihre Segenswünsche.
Der Elternsegen ist gleichsam „das Sakramentale des häuslichen Herdes“.
Weil am Elternsegen so viel gelegen ist, darum sollen Vater und Mutter vom ersten Tag an
ihr Kind segnen, schon wenn die Mutter das neue Leben unter dem Herzen spürt
und es dem Lichte entgegentragen darf. Gläubig und vertrauensvoll sollen sie mit Weihwasser
das Segenskreuz über ihre Kinder machen und dabei sprechen:
Durch die Fürsprache Marines segne dich Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“

Es soll in unseren katholischen Familien die Regel gelten:
Kein Tag ohne Elternsegen!
Das Recht zu segnen, besitzen auch die Großeltern und Urgroßeltern für ihre Kindeskinder,
auch Erzieher und Erzieherinnen und nicht zu letzt alle Brautleute und Gatten.
Gerade letztere sollen sich immer wieder mit einem Kreuzlein gegenseitig auf die Stirn segnen.
Sie geben sich viel Kraft dabei, bändigen ungestüme Leidenschaft, lösen gewittrige Spannungen
und heiligen Leib und Seele.
Unsere Zeit braucht viel, viel Segen. Priester- und Laiensegen.
So schließe ich sie alle in meinen priesterlichen Segen ein; nicht nur jetzt, sondern
jeden Morgen, jeden Mittag, jeden Abend und oft in der Nacht.
Bitte vergeßt nicht, täglich treu für die Priester zu beten!
Für alle, die es sind; für alle, die es waren, und für alle, die es werden!
Ewig Gottvergelt’s dafür!

von einem Priester
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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