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Normal Topic Ungeziehmendes Betragen gegen gottgeweihte Personen. (Gelesen: 14 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Ungeziehmendes Betragen gegen gottgeweihte Personen.
03.04.2018 um 22:15:16
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Ungeziehmendes Betragen gegen gottgeweihte Personen, heilige Orte, Sachen, Handlungen oder Worte.

Die Verachtung der Priester fällt auf Gott zurück, da Christus sagt:
„Wer euch verachtet, der verachtet mich.“ (Luk. 10,16)
Wer den Priester beschimpft oder verachtet, der macht sich einer Verunehrung Gottes schuldig
und verdient dieselbe Züchtigung wie die Juden, die den Sohn Gottes beschimpft und verachtet haben. (Maria Lat.)
Wie sehr wurden schon jene Knaben bestraft, die den Diener Gottes Elisäus verspotteten;
es kamen zwei Bären aus dem Walde und zerissen sie. (2. Kön. 2, 23-24)
Auch durch ungeziehmendes Betragen in der Kirche wird Gott beleidigt.
Wir sollen daher beim Gottesdienste keine Störung verursachen durch Schwätzen, Lachen, Herumschauen,
unanständige Körperstellung, geräuschvolles Auftreten mit den Füßen, ungeziemende Kleidung u. dgl.
Auch die Besichtigung von Kirchen soll nicht in einer lärmenden und des heiligen Ortes unwürdigen Weise geschehen.
Recht unanständig ist auch das Ausspucken in der Kirche, namentlich in der Nähe des Altars und der Kommunionbank,
sowie in den Gebetsstühlen, wo die Leute niederknien. Von solchen Leuten, die sich in der kirche ungebührlich betragen, sagt der hl.Ambrosius:

Sie kommen mit kleinen Sünden in die Kirche und mit großen gehen sie hinaus.“
Unbilden, die Gott in seinem Hause zugefügt werden, beleidigen ihn mehr; auch uns fällt jener Schimpf unerträglich,
der uns in unserm Hause angetan worden ist.
Daher kam es, dass der liebevolle Heiland die Käufer und Verkäufer aus dem Tempel hinaustrieb und sagte:
„Mein Haus ist ein Bethaus; ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“ (Matth. 21,13)
Wer den Tempel Gottes entheiligt, den wird Gott vertilgen. (1. Kor.3,17)
Die gleiche Ehrfurcht wie den heiligen Orten geziemt auch heiligen Sachen.
Als David die Bundeslade nach Jerusalem bringen ließ,
wagte es ein Israelit namens Oza, diese mit der Hand anzurühren; Gott strafte ihn sogleich mit dem Tode. (2 Könige 6,7)
[1Chron. 13. 9]
König Ozias wurde mit dem Aussatze bestraft, weil er das Heiligtum freventlich betrat und dort räuchern wollte. 1. Bar.26)
Auch die Störung und Verspottung religiöser Handlungen ist eine Sünde
und wird in vielen Staaten als Religionsstörung angesehen und bestraft.
Dieser Sünde machten sich schuldig die Söhne Helis, welche die Opferhandlung im jüdischen Heiligtum störten
und Opferfleisch stahlen. (1 Könige2)
Nicht minder strafwürdig ist der, welcher heilige Worte zu gemeinen Scherzen benützt;
wer also z.B. ernste Worte aus der Hl.Schrift oder vei der hl. Messe gebräuchliche Ausdrücke an unpassenden Orten
oder bei unschicklichen Gelegenheiten gebraucht, so dass andere unwillkürlich in ausgelassenes Gelächter ausbrechen.
Schon das Konzil von Trient warnt vor diesen Missbrauch heiliger Worte.

Volkskatechismus 1926
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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