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Normal Topic Priesterweihe (Gelesen: 182 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.368
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Priesterweihe
08.06.2018 um 22:42:39
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Priesterweihe:

Die Priesterweihe ist das Sakrament, das die Vollmacht verleiht, die heiligen Handlungen des allerheiligsten Altarsakramentes und die für das Heil der Seelen vorzunehmen.
Die Priesterweihe prägt das unauslöschliche Merkmal eines Dieners Gottes ein.

Der Spender der Priesterweihe ist der Bischof,  der durch das Auflegen der Hände
und das Überreichen der der Priesterweihe eigenen heiligen Gegenstände den Heiligen Geist und die heilige Gewalt gibt, indem er die Worte der vorgeschriebenen Form spricht.

Das Sakrament, das zu Dienern Gottes macht, heißt auch Ordo, weil es verschiedene Gnade von Dienern umfasst,
von denen der eine dem anderen unterstellt ist, woraus die heilige Hierachie folgt.

Die Stufen der heiligen Hierachie sind:

Die niederen Weihen,
das Subdiakonat und das
Diakonat, welche Vorstufen sind;
das Priesteramt, welches die Gewalt besitzt, das allerheiligste Altarsakrament zu vollziehen
und die Sünden nachzulassen;
das Bischofsamt (die Fülle des Priestertums), das die Gewalt einschließt, die Weihen vorzunehmen und die Gläubigen zu lehren und zu führen.


Die Würde des Priestertums ist äußerst groß, weil es die Gewalt über den eigentlichen Leib Jesu Christi besitzt,
den es im allerheiligsten Sakrament des Altares gegenwärtig setzt und die Gewalt über den mystischen Leib Jesu Christi (die Kirche) mit seiner erhabenen Mission,
die Menschen zur Heiligkeit und zum ewigen Leben im Himmel zu führen.

Wer in den Priesterstand eintritt, darf einzig auf die größere Ehre Gottes und das Heil der Seelen abzielen.

Nein, niemand darf nach seinem Willen in den Priesterstand eintreten, sondern er muß von Gott durch den eigenen Bischof berufen sein, das heißt,
er muß zusammen mit der Berufung auch die Tugenden und die Haltungen für den heiligen Dienst haben, die der Priesterstand erfordert.

Wer ohne Berufung in den Priesterstand einträte, würde sehr schlecht tun, weil er nur äußerst schwerlich die sehr hohen Pflichten des Priesterstandes beobachten könnte:
Er würde sich zweifellos in die Gefahr des öffentlichen Ärgernisses und des ewigen Verderbens begeben.

Die Gläubigen haben die Pflicht, den Kindern und Untergebenen volle Freiheit zu belassen, ihrer göttlichen Berufung zu folgen.
Sie sollen Gott um gute Hirten und Diener bitten und in diesem Anliegen an den Quatember-Tagen fasten.
Schließlich haben sie die Pflicht, die Geweihten als gottgeweihte Personen hoch zu achten.


Katechismus der kath. Lehre des hl. P. Pius X.
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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