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Normal Topic Hl. Messe oder Wortgottesdienst. (Gelesen: 9 mal)
Brigitta
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Hl. Messe oder Wortgottesdienst.
07.10.2018 um 14:18:36
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Heilige Messe oder Wortgottesdienst.

Im Direktorium der Gottesdienstkongregation heißt es:

„21. Den Gläubigen muß der Ersatzcharakter derartiger Feiern klar sein, damit sie sie nicht
für eine optimale Lösung der heutigen Schwierigkeiten oder für ein Zugeständnis an die Bequemlichkeit halten.
Versammlungen und Zusammenkünfte dieser Art dürfen daher niemals an einem Sonntag an Orten gehalten werden,
an denen am selben Tag schon eine Messe gefeiert wurde oder noch gefeiert wird oder am Vorabend gefeiert wurde,
auch nicht in einer anderen Sprache; zudem sollten nicht mehrere derartige Versammlungen stattfinden.

22. Jede Verwechslung von Versammlungen dieser Art mit einer Eucharistiefeier ist sorgfältig zu vermeiden.
Solche Versammlungen dürfen bei den Gläubigen das Verlangen nach der Teilnahme an der Eucharistiefeier
nicht mindern, sondern sollen es vielmehr verstärken und eine größere Bereitschaft zur Teilnahme wecken.

23. Die Gläubigen müssen wissen, daß das eucharistische Opfer nicht ohne Priester möglich ist
und daß die Kommunion, die sie bei Sonntagsgottesdiensten ohne Priester empfangen können,
auf das engste mit dem Meßopfer verbunden ist. Von daher kann den Gläubigen deutlich gemacht werden,
wie notwendig es ist, darum zu beten:
„daß die Zahl der Ausspender der heiligen Geheimnisse wachse und sie in der Liebe des Herrn bleiben“.

Sollte kein Priester an einem Ort eine Messe zelebrieren können und es den Gläubigen
aus offensichtlichen Gründen nicht möglich sein, einen anderen Meßort aufzusuchen, sei es opportun,
den Gläubigen, besonders an Sonntagen, liturgischen Ersatz oder eine Andacht
(Wort Gottes-Feier, Officium Divinum, Eucharistische Anbetung, Rosenkranz) unter der Leitung eines Diakons oder geeigneter ausgewählter Laien zu bieten.

„Allgemeine Bestimmungen für Sonntagsgottesdienste bei Abwesenheit eines Priesters“

„18. Wenn an einem Ort am Sonntag keine Messe gefeiert werden kann, ist zunächst zu überlegen,
ob die Gläubigen eine in der Nachbarschaft gelegene Kirche aufsuchen können, um dort an der Feier
der Eucharistie teilzunehmen. Diese Lösung ist auch heute noch zu empfehlen und „” soweit möglich „” beizubehalten. Erforderlich dafür ist, daß die Gläubigen „” über die große Bedeutung
der sonntäglichen Versammlung unterrichtet „” sich den neuen Verhältnissen bereitwillig anpassen.

19. Auch wenn keine Messe stattfindet, ist es zu wünschen, daß den Gläubigen bei den verschiedenen Formen
der sonntäglichen Versammlungen die Reichtümer der Heiligen Schrift und des Gebetes der Kirche
dargeboten werden; sie sollen nicht auf die im Laufe des Jahres bei der Messe vorgetragenen Lesungen
und auf die Gebete der verschiedenen Zeiten des Kirchenjahres verzichten müssen.

29. Zum Vorsteherdienst für solche sonntäglichen Versammlungen sind als erste Helfer der Priester Diakone heranzuziehen.
Weil nämlich der Diakon zur Leitung und Förderung des Wachstums des Volkes Gottes geweiht ist,
kommt es ihm zu, das Gebet zu leiten, das Evangelium zu verkünden, die Homilie zu halten und die Kommunion auszuteilen.

30. Wenn weder ein Priester noch ein Diakon da ist, soll der Pfarrer Laien benennen,
denen die Verantwortung für solche Feiern übertragen wird, d.h. die Leitung des Gebets,
der Dienst des Wortes und die Austeilung der heiligen Kommunion.
Er soll zunächst Akolythen und Lektoren dafür heranziehen, die für den Dienst am Altar und
am Wort Gottes beauftragt sind. Wenn keine zur Verfügung stehen, können andere Laien „
” Männer und Frauen „” benannt werden, die diesen Dienst kraft Taufe und Firmung ausüben können.
Bei ihrer Auswahl ist auf ihre Lebensführung zu achten, die mit dem Evangelium übereinstimmen muß;
es soll auch darauf geachtet werden, daß sie von den Gläubigen angenommen werden.
Die Benennung für diesen Dienst soll gewöhnlich für eine bestimmte Zeitdauer gelten
und der Gemeinde bekanntgegeben werden. Es ist angebracht, daß in einem Gottesdienst für sie gebetet wird.
Der Pfarrer soll für eine geeignete Ausbildung und Fortbildung dieser Laien sorgen und mit ihnen würdige Feiern vorbereiten.“

Tatsächlich empfiehlt das Direktorium für den Fall, daß keine heilige Messe zelebriert werden kann,
den Wortgottesdienst, der durch die Kommunion abgeschlossen wird. Dazu heißt es:

„20. Von den verschiedenen Arten der Gottesdienste, die gemäß der liturgischen Überlieferung dann gehalten werden,
wenn keine Meßfeier stattfinden kann, wird der Wortgottesdienst sehr empfohlen, der „” wo es angemessen erscheint „
” durch die Kommunion abgeschlossen werden kann. So können die Gläubigen gleichzeitig mit dem Wort
und dem Leib Christi genährt werden. „Wenn sie nämlich das Wort Gottes hören, erkennen sie,
daß die Wundertaten des Herrn, die verkündigt werden, ihren Höhepunkt im Pascha-Mysterium erreichen,
dessen Gedächtnis in der Messe sakramental gefeiert wird und an dem sie durch den Empfang der heiligen Kommunion teilhaben.“

In den priesterlosen Wortgottesdienst darf nichts eingefügt werden, was typisch für die Messe ist

„35. Die Feier eines Sonntagsgottesdienstes anstelle einer Messe besteht aus zwei Teilen:
dem Wortgottesdienst und der Austeilung der Kommunion. In die Feier soll nichts eingefügt werden,
was typisch für die Messe ist, vor allem keine Gabenbereitung und kein Eucharistisches Hochgebet.
Der Gottesdienst soll so gestaltet werden, daß er ganz dem Beten dient und als eine liturgische Versammlung erscheint
und nicht als ein bloßes Treffen.

36. Die Texte der Gebete und der Lesungen für den jeweiligen Sonntag oder Feiertag werden
in der Regel aus dem Meßbuch und aus dem Lektionar genommen. So folgen die Gläubigen in ihrem Gebet
dem Lauf des Kirchenjahres und hören das Wort Gottes in Einheit mit den anderen Gemeinden der Kirche.“

Die Hl. Messe in Radio und Fernsehen – Das Stundengebet

32. Wenn am Sonntag ein Wortgottesdienst mit Austeilung der heiligen Kommunion nicht stattfinden kann,
wird den Gläubigen sehr empfohlen, „daß sie sich eine entsprechende Zeitlang dem persönlichen Gebet
oder dem Gebet in der Familie oder gegebenenfalls in Familienkreisen widmen“.
In diesen Fällen können auch Radio- oder Fernsehübertragungen von Gottesdiensten eine Hilfe sein.

33. Vor allem soll man die Möglichkeit in Betracht ziehen, einen Teil der Stundenliturgie „” z. B.
die Laudes oder die Vesper „” zu feiern, in die auch die Sonntagslesungen eingefügt werden können.
Denn wenn „die Gläubigen zur Feier des Stundengebetes gerufen werden und in ihrer Versammlung Herz und Stimme vereinen,
wird in ihnen Kirche sichtbar, die das Mysterium Christi feiert“. Am Ende dieser Feier kann die Kommunion ausgeteilt werden.

Das Sonntagsgebot im Katechismus

Die Teilnahme an einer Ersatzfeier „entbindet nicht von der Sonntags- oder Feiertagspflicht,
die eindeutig mit der Teilnahme an einer Heiligen Messe zusammenhängt. Von dieser Pflicht ist man nur entbunden,
wenn es physisch oder moralisch unmöglich ist, an der Messe teilzunehmen. Die löbliche Teilnahme
an einer Ersatzfeier bezeugt die rechte Absicht der Gläubigen an der Sonntagsmesse teilnehmen zu wollen“, so Don Finotti.

Zum Sonntagsgebot finden sich im Katechismus der Katholischen Kirche zwei grundlegende Paragraphen:

Nr. 2180: „Eines der Kirchengebote bestimmt das Gesetz des Herrn genauer:

„Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sind die Gläubigen zur Teilnahme an der Meßfeier verpflichtet“ (CIC, can. 1247).
„Dem Gebot zur Teilnahme an der Meßfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt,
wo immer sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird“ (CIC, can. 1248, § 1).

Nr. 2181 Die sonntägliche Eucharistie legt den Grund zum ganzen christlichen Leben und bestätigt es.
Deshalb sind die Gläubigen verpflichtet, an den gebotenen Feiertagen an der Eucharistiefeier teilzunehmen,
sofern sie nicht durch einen gewichtigen Grund (z. B. wegen Krankheit, Betreuung von Säuglingen)
entschuldigt oder durch ihren Pfarrer dispensiert sind [Vgl. CIC, can. 1245].

Wer diese Pflicht absichtlich versäumt, begeht eine schwere Sünde.

Nr. 2182 Die Teilnahme an der gemeinsamen sonntäglichen Eucharistiefeier bezeugt die Zugehörigkeit
und Treue zu Christus und seiner Kirche. Die Gläubigen bestätigen damit ihre Gemeinschaft im Glauben
und in der Liebe. Sie bezeugen gemeinsam die Heiligkeit Gottes und ihre Hoffnung auf das Heil.
Sie bestärken einander unter der Leitung des Heiligen Geistes.

Nr. 2183 „Wenn wegen Fehlens eines geistlichen Amtsträgers oder aus einem anderen schwerwiegenden Grund
die Teilnahme an einer Eucharistiefeier unmöglich ist, wird sehr empfohlen, daß die Gläubigen
an einem Wortgottesdienst teilnehmen, wenn ein solcher in der Pfarrkirche oder an einem anderen heiligen Ort
gemäß den Vorschriften des Diözesanbischofs gefeiert wird, oder daß sie sich eine entsprechende Zeit lang
dem persönlichen Gebet oder dem Gebet in der Familie oder gegebenenfalls in Familienkreisen widmen“

(CIC, can. 1248, § 2).
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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