Willkommen Gast. Bitte Einloggen
YaBB - Yet another Bulletin Board
 
   
 
 
Normal Topic Kodex des kanonischen Rechts (Gelesen: 149 mal)
Brigitta B
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

Beiträge: 4.650
Mitglied seit: 12.10.2006
Geschlecht: weiblich
Kodex des kanonischen Rechts
28.10.2018 um 18:03:09
Beitrag drucken  
                                                      Kodex des kanonischen Rechts


Can. 751 —
                     Häresie  nennt man die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche  Leugnung
                     einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen
                     beharrlichen Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit;
                     Apostasie nennt man die Ablehnung des christlichen Glaubens im ganzen;
                     Schisma    nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der
                     Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche.
Can. 752 —
                     Nicht Glaubenszustimmung, wohl aber religiöser Verstandes und Willensgehorsam ist 
                     einer Lehre entgegenzubringen, die der Papst oder das Bischofskollegium in Glaubens-
                     oder Sittenfragen verkündigen, wann immer sie ihr authentisches Lehramt ausüben,
                     auch wenn sie diese Lehre nicht definitiv als verpflichtend zu verkünden   
                     beabsichtigen; die Gläubigen müssen also sorgsam meiden, was ihr nicht entspricht.
Can. 753 —
                     Die Bischöfe, die in Gemeinschaft mit Haupt und Gliedern des Kollegiums stehen, sind,   
                     sei es als einzelne, sei es auf Bischofskonferenzen oder auf Partikularkonzilien   
                     versammelt, wenn sie auch Unfehlbarkeit in der Lehre nicht besitzen, die
                     authentischen Künder und Lehrer des Glaubens für die ihrer Sorge anvertrauten
                     Gläubigen; die Gläubigen sind gehalten, diesem authentischen Lehramt ihrer Bischöfe
                     mit religiösem Gehorsam zu folgen.
Can. 754 —
                     Alle Gläubigen sind verpflichtet, die Konstitutionen und Dekrete zu befolgen, welche
                     die rechtmäßige Autorität der Kirche zur Vorlage einer Lehre und zur Verwerfung
                     irriger Auffassungen erläßt, vor allem aber solche des Papstes oder des   
                     Bischofskollegiums.

Fortsetzung Blatt 2


                                                                Kodex des kanonischen Rechts

Can. 1370 — § 1.   Wer physische Gewalt gegen den Papst anwendet, zieht sich
                           die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als
                           Tatstrafe zu, der, wenn es ein Kleriker ist, eine weitere Strafe je
                           nach Schwere der Straftat hinzugefügt werden kann, die
                           Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.
                           § 2. Wer so gegen einen Bischof handelt, zieht sich die Strafe des
                           Interdikts als Tatstrafe zu und, wenn es ein Kleriker ist, auch die
                           Suspension als Tatstrafe.
                           § 3. Wer physische Gewalt gegen einen Kleriker oder einen
                           Ordensangehörigen in Mißachtung des Glaubens, der Kirche, der
                           kirchlichen Gewalt oder eines kirchlichen Amtes anwendet, soll
                           mit einer gerechten Strafe belegt werden.
Can. 1371 —         Mit einer gerechten Strafe soll belegt werden:
                           1° wer außer dem in can. 1364, § 1 genannten Fall eine vom
                           Papst oder von einem Ökumenischen Konzil verworfene Lehre
                           vertritt oder eine Lehre, worüber can. 750, § 2 oder can. 752
                           handelt, hartnäckig ablehnt und, nach Verwarnung durch den
                           Apostolischen Stuhl oder den Ordinarius, nicht widerruft;
                           2° wer sonst dem Apostolischen Stuhl, dem Ordinarius oder dem
                           Oberen, der rechtmäßig gebietet oder verbietet, nicht gehorcht
                           und nach Verwarnung im Ungehorsam verharrt.
Can. 1372 —         Wer sich gegen eine Maßnahme des Papstes an ein 
                           Ökumenisches Konzil oder das Bischofskollegium wendet, soll
                           mit einer Beugestrafe belegt werden.
Can. 1373 —         Wer öffentlich wegen irgendeiner Maßnahme der kirchlichen
                           Gewalt oder eines kirchlichen Amtes Streit der Untergebenen
                           oder Haß gegen den Apostolischen Stuhl oder den Ordinarius
                           hervorruft oder die Untergebenen zum Ungehorsam gegen diese
                           auffordert, soll mit dem Interdikt oder anderen gerechten
                           Strafen belegt werden.
Can. 1374 —         Wer einer Vereinigung beitritt, die gegen die Kirche
                           Machenschaften betreibt, soll mit einer gerechten Strafe belegt
                           werden; wer aber eine solche Vereinigung fördert oder leitet, soll
                           mit dem Interdikt bestraft werden.


TITEL I STRAFTATEN GEGEN DIE RELIGION UND DIE EINHEIT DER KIRCHE

Can. 1364 — § 1. Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als
                       Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorschrift des can. 194, § 1, n. 2; ein Kleriker kann außerdem
                       mit den Strafen gemäß can. 1336, § 1, nn. 1, 2 und 3 belegt werden.
                       § 2. Wenn andauernde Widersetzlichkeit oder die Schwere des Ärgernisses es erfordern,
                       können weitere Strafen hinzugefügt werden, die Entlassung aus dem Kleriker- stand nicht
                       ausgenommen.
Can. 1365 —     Wer sich verbotener Gottesdienstgemeinschaft schuldig macht, soll mit einer gerechten Strafe
                       belegt werden.
Can. 1366 —     Eltern oder solche, die Elternstelle vertreten, welche die nichtkatholische Taufe oder
                       Erziehung ihrer Kinder veranlassen, sollen mit einer Beugestrafe oder einer anderen gerechten
                       Strafe belegt werden.
Can. 1367 —     Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder
                       zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als
                       Tatstrafe zu; ein Kleriker kann außerdem mit einer weite- ren Strafe belegt werden, die
                       Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.
Can. 1368 —     Wenn jemand etwas vor einer kirchlichen Autorität versichert oder verspricht und dabei einen
                       Meineid leistet, soll er mit einer gerechten Strafe belegt werden.
Can. 1369 —     Wer in einer öffentlichen Aufführung oder Versammlung oder durch öffentliche schriftliche
                       Verbreitung oder sonst unter Benutzung von sozialen Kommunikationsmitteln eine
                       Gotteslästerung zum Ausdruck bringt, die guten Sitten schwer verletzt, gegen die Religion
                       oder die Kirche Beleidigungen ausspricht oder Haß und Verachtung hervorruft, soll mit einer
                       gerechten Strafe belegt werden.

  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert