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Locked Topic 4. Fastensonntag - Laetare!!! (Gelesen: 28 mal)
Margret FJM
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Mein Herr und mein Gott!
Mein Gott und mein Alles!

Beiträge: 2.637
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4. Fastensonntag - Laetare!!!
21.03.2020 um 21:40:40
 
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VIERTER FASTENSONNTAG -LAETARE!!!
Lesejahr: A II, StB: IV. Woche
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Die Sonntage sind keine Fasttage!!!
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Heute ist ein Sonntag der Freude, 
ähnlich dem dritten Adventsonntag.
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Eröffnungsvers - Vgl. Jes 66, 10-11

Freut euch mit (der Mutter) Jerusalem und frohlockt über sie,
ihr alle, die ihr sie liebt! Jubelt fröhlich mit ihr, alle, die ihr
über sie getrauert habt! Saugen sollt ihr und euch sättigen
an ihrer Tröstungen Brust, schlürfen sollt ihr mit Wonne an
der Mutterbrust ihrer Herrlichkeit!

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Erste Lesung - 1 Sam 16, 1. 6-7.10-13b
Der Herr sprach zu Samuel: »Wie lange trauerst du um Saul,
den ich als König über Israel verworfen habe? Fülle dein Horn
mit Öl und mache dich auf den Weg! Ich sende dich zu Isai
nach Bethlehem; denn unter seinen Söhnen habe ich mir
einen zum König auserwählt.« Als sie nun kamen, sah er
den Eliab und dachte: »Wahrscheinlich steht vor dem Herrn
sein Gesalbter.« Doch der Herr sprach zu Samuel: »Schaue
nicht auf sein Aussehen und seine hohe Gestalt; denn ich
erkor ihn nicht, weil ich nicht auf das sehe, worauf der
Mensch sieht. Der Mensch schaut ja auf den Augenschein,
der Herr aber schaut auf das Herz.«
So führte Isai sieben von seinen Söhnen Samuel vor. Doch
Samuel sprach zu Isai: »Diese alle hat der Herr nicht
erwählt.« Dann fragte Samuel den Isai: »Sind das alle
Kinder?« Er antwortete: »Nur der Jüngste fehlt noch, er
weidet gerade das Kleinvieh.« Da befahl Samuel dem Isai:
»Schicke und hole ihn; wir werden uns erst dann zum
Mahle setzen, wenn er da ist.« Er sandte hin und ließ ihn
holen.
David aber war rötlichbraun, hatte schöne Augen und eine
gute Gestalt. Der Herr sprach: »Auf! Salbe ihn, denn er ist
es!« Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn unter
seinen Brüdern. Der Geist des Herrn aber ward in David
wirksam von jenem Tage an und weiterhin. Samuel machte
sich auf den Weg zurück nach Rama.

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Zweite Lesung - Eph 5, 8-14;
Denn ihr wart ehedem Finsternis, nun aber seid ihr Licht
im Herrn; wandelt als Kinder des Lichtes; denn die Frucht
des Lichtes zeigt sich in lauter Güte und Gerechtigkeit und
Wahrheit. Prüft, was wohlgefällig ist dem Herrn, und habt
nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis,
bringt sie vielmehr ans Licht! Denn was von ihnen heimlich
geschieht, davon auch nur zu reden, ist beschämend. Alles
aber, was ans Licht gebracht wird, wird vom Lichte erhellt;
denn alles, was erhellt wird, ist Licht. Darum heißt es: »
Wach auf, der du schläfst, von den Toten steh auf, und hell
wird erstrahlen dir Christus.«

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Ruf vor dem Evangelium - Vers: vgl. Joh 8, 12;
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre! – R
Abermals redete Jesus zu ihnen und sprach:
»Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt,
wird nicht im Finstern gehen, sondern das
Licht des Lebens haben.«
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre!

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Evangelium - Joh 9, 1-41;
Heilung des Blindgeborenen
Im Vorübergehen sah er einen Menschen, der von Geburt
an blind war. Seine Jünger fragten ihn: »Meister, wer hat
gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren
wurde?« Jesus antwortete: »Weder dieser hat gesündigt
noch seine Eltern; sondern die Werke Gottes sollen
offenbar werden an ihm. Wir müssen die Werke dessen,
der mich sandte, vollbringen, solange es Tag ist; es
kommt die Nacht, da niemand zu wirken vermag.
Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
« Nach diesen Worten spuckte er auf die Erde, machte
Teig aus dem Speichel, strich ihm den Teig über die
Augen und sprach zu ihm: »Geh hin und wasche dich
in dem Teich Siloam« - was übersetzt heißt:
Gesandter. Er ging hin, wusch sich und kam sehend
zurück.
Die Nachbarn aber und die ihn zuvor als Bettler gesehen
hatten, sagten: »Ist das nicht jener, der dasaß und
bettelte?« Die einen meinten: »Der ist es!« Wieder
andere: »Nein, sondern er ist ihm ähnlich.« Er selber
aber sagte: »Ich bin es!« Da sagten sie zu ihm: »Wie
sind denn deine Augen geöffnet worden?« Er
antwortete: »Der Mann, der Jesus genannt wird,
machte einen Teig, bestrich meine Augen und sprach
zu mir: Geh zum Siloam und wasche dich! Ich ging
hin, wusch mich und sah.« Und sie fragten ihn: »Wo
ist jener?« Er sagte: »Ich weiß es nicht.«
Das Verhalten der Pharisäer
Da führten sie den vorher Blinden zu den Pharisäern. Es
war aber Sabbat an dem Tage, da Jesus den Teig machte
und ihm die Augen öffnete. Es fragten ihn von neuem
auch die Pharisäer, wie er sehend geworden sei. Er sagte
zu ihnen: »Er legte mir einen Teig auf die Augen, und ich
wusch mich und sehe nun.« Da sagten einige von den
Pharisäern: »Dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den
Sabbat nicht achtet.« Andere aber sagten: »Wie kann ein
Sünder solche Zeichen tun?« Und es kam zu einer Spaltung
unter ihnen. Dann sagten sie wieder zum Blinden: »Was
sagst denn du über ihn, da er doch deine Augen geöffnet
hat?« Er sagte: »Er ist ein Prophet!« Die Juden nun
glaubten nicht von ihm, daß er blind gewesen und sehend
geworden sei, bis sie die Eltern des Sehendgewordenen
herbeiriefen, und sie fragten diese: »Ist das euer Sohn, von
dem ihr sagt, daß er als Blinder geboren wurde? Wie kann
er jetzt sehen?« Seine Eltern antworteten: »Wir wissen,
daß dies unser Sohn ist und daß er als Blinder geboren
wurde; wie er aber jetzt sehen kann oder wer seine Augen
geöffnet hat, wissen wir nicht. Fragt ihn selbst; er ist alt
genug, er selbst soll Auskunft geben über sich.« Das sagten
seine Eltern, weil sie Furcht hatten vor den Juden; denn die
Juden hatten bereits beschlossen, daß jeder, der ihn als
Messias anerkenne, aus der Synagoge ausgestoßen werde.
Deswegen sagten seine Eltern: »Er ist alt genug, fragt ihn
selbst.«
Da riefen sie nochmals den Mann, der blind gewesen war,
und sagten zu ihm: »Gib Gott die Ehre! Wir wissen, daß
dieser Mensch ein Sünder ist.« Jener erwiderte: »Ob er ein
Sünder ist, weiß ich nicht; eines weiß ich: ich war blind, und
jetzt sehe ich.« Sie fragten ihn abermals: »Was hat er mit
dir getan? Wie öffnete er deine Augen?« Er antwortete
ihnen: »Ich sagte es euch schon, doch ihr hörtet nicht
darauf; was wollt ihr es nochmals hören? Wollt etwa auch
ihr seine Jünger werden?« Da beschimpften sie ihn und
sprachen: »Sei du sein Jünger; wir aber sind des Moses
Jünger. Wir wissen, daß mit Moses Gott gesprochen hat;
von dem aber wissen wir nicht, woher er ist.« Der Mann
antwortete ihnen: »Darin gerade liegt das Sonderbare,
daß ihr nicht wißt, woher er ist, und er öffnete mir doch
die Augen! Wir wissen, daß Gott Sünder nicht erhört,
sondern wer Gott fürchtet und seinen Willen tut, den
erhört er. Seit Ewigkeit ist es nicht gehört worden, daß
jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat.
Wenn dieser nicht von Gott wäre, könnte er nichts
vollbringen.« Sie entgegneten ihm: »Du bist in Sünden
geboren ganz und gar, und du willst uns belehren?«
Und sie stießen ihn aus.
Der Glaube des Geheilten
Jesus hörte, daß sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn
traf, sprach er zu ihm: »Glaubst du an den Menschensohn?
« Er antwortete: »Wer ist es, Herr, daß ich an ihn glaube?«
Jesus sprach zu ihm: »Du hast ihn doch gesehen; der mit dir
redet, der ist es.« Er sagte: »Ich glaube, Herr«, und er fiel
vor ihm nieder. Und Jesus sprach: »Zum Gericht bin ich in
diese Welt gekommen, damit die nicht Sehenden sehen und
die Sehenden blind werden.« Dies hörten einige Pharisäer,
die bei ihm waren, und sie sagten zu ihm: »Sind etwa auch
wir blind?« Jesus sprach zu ihnen: »Wenn ihr blind wäret,
so hättet ihr keine Sünde; nun aber sagt ihr: Wir sehen! So
bleibt eure Sünde.«

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Kommunionvers - Vgl. Joh 9, 11;
Er antwortete: »Der Mann, der Jesus genannt wird,
machte einen Teig, bestrich meine Augen und sprach
zu mir: Geh zum Siloam und wasche dich! Ich ging hin,
wusch mich und sah.«
  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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