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Normal Topic Maria an Pfingsten (Gelesen: 33 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Maria an Pfingsten
31.05.2020 um 23:10:50
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Maria an Pfingsten

Das Pfingstfest der Juden, auch Fest der Wochen genannt, weil es sieben Wochen nach Ostern,
am fünfzigsten Tage nach diesem Hauptfeste gefeiert wurde,
sollte in dem Jahre, da der Herr das Osterfest so herrlich gemacht hatte, auch eine besondere Weihe und Verherrlichung erhalten.
Es war dieses Fest im Alten Bunde das Erntefest oder das Fest der Erstlinge (II. Moos. 23,16) weil die Ernte,
die mit Ostern anfing, an diesem Tage zu Ende ging und der Hausvater die Erstlinge seine Früchte zum Heiligtums brachte.
Später feierte man an diesem Tage auch die Erinnerung an die Gesetzgebung auf dem Berge Sinai.
Hören wir nun, was uns die Apostelgeschichte über das Pfingstfest nach dem Tode
und der glorreichen Auferstehung und Himmelfahrt des Herrn berichtet;
"Als der Tag des Pfingstfestes angekommen war, waren alle beisammen an demselben Orte.
Da entstand plötzlich vom Himmel ein Brausen, gleich dem eines dahinfahrenden gewaltigen Windes
und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.
Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie Feuer und es ließ sich auf einen jeden von ihnen nieder.
Und alle wurden mit dem Heiligen Geiste erfüllt und singen an, in verschiedenen Sprachen zu reden,
so wie der Heilige Geist es ihnen gab auszusprechen" (Apostelg.2,ff)
Es war also dasjenige geschehen, was schon der heilige Bußprediger am Jordan geweissagt:
"Dieser wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen" (Matt. 3,11) und was der hl. Johannes uns berichtet, "
das sagte er aber vom Heiligen Geist, den diejenigen empfangen sollten, die an ihn glauben würden" (Joh. 7,39).
Es war die Weissagung beim Propheten Joel in Erfüllung gegangen,
die der hl. Petrus den Juden gegenüber in seiner Rede dem Sinne nach anführt und die lautet:"
Und darnach will ich meinen Geist über alles Fleisch ausgießen, dass weissagen eure Söhne und eure Töchter..
und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde" (Joel 2, 28ff).
Welches war nun die Bedeutung dieses neuen Pfingstfestes, das jetzt durch die Herabkunft des Heiligen Geistes offenbar
einen neuen Charakter angenommen hatte?
Das ganze mosaische Gesetz war durch das Christentum zur höheren Bedeutung und Vollendung gelangt
und stand zu demselben im Verhältnis vom Schatten "zum Licht", vom "Vorbild" zur "Erfüllung".
So war denn auch das Pfingstfest, das Fest der Ernte, jetzt im Christentum wahrhaftig ein Erntefest im allerhöchsten Sinne geworden,
indem die Herabkunft des Heiligen Geistes die Frucht war, welche Christus durch seinen Tod gereift hatte.
Es war das Fest der Erstlinge, weil an ihm durch denselben Heiligen Geist die erste Christengemeinde sich öffentlich gebildet hatte
und das Fest der Gesetzgebung, weil in der Kraft des herabgekommenen göttlichen Geistes
die hl. Apostel sich ihrer Sendung und ihrer Aufgabe, im Namen Christi als Lehrer und Gesetzgeber aufzutreten, bewusst wurden.
Der Herr hatte es ihnen zwar schon gesagt; wie mich der Vater gesendet, so sende ich euch -
wer euch hört, der hört mich, wer euch verachtet, der verachtet mich.
Sie waren sich aber zu Christi Lebzeiten dieser ihrer Stellung noch nicht recht bewusst.
Daher hatte ihnen der Herr auch in dieser Beziehung versprochen;
" Ich habe noch vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener Geist der Wahrheit kommt, der wird euch alle Wahrheit lehren" (Joh. 16,2 u. f)
So war denn auch gleich der hl. Petrus mit den Elfen aufgestanden und hat seine Stimme erhoben und sprach zu dem Volke:
"Ihr Männer von Judäa und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und höret auf meine Worte! …
Jesum, den Nazarener.. habt ihr durch die Hände der Gottlosen ans Kreuz geheftet und umgebracht, ihn hat Gott auferweckt..
So wisse denn das ganze Haus Israel unfehlbar gewiss, daß Gott diesen Jesum. den ihr gekreuziget habt,
zum Christus und auch zum Herrn gemacht hat" (Apostg. 2, 14, ff)
"Als die Juden dies hörten, ging es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln;
Ihr Männer, Brüder, was sollen sollen wir tun?
Petrus aber sprach zu ihnen; Tuet Buße, und ein jeder lasse sich taufen im Namen Jesu Christi" (Apostg. 2, 37, ff) "
Und es wurden an jenem Tage hinzugefügt bei dreitausend Seelen.
Sie beharrten aber in der Lehre der Apostel in der Gemeinschaft des Brotbrechens und im Gebet" (Apostg. 2, 41, f.).
Somit war die Erstlingskirche öffentlich gegründet durch die hl. Apostel in Kraft des Heiligen Geistes.
Das christliche Pfingstfest ist die Erfüllung des alten Festes der Erstlinge und wahrhaftig Erntefest geworden.
Aber nun fragt man da mit voller Berechtigung, als der Heilige Geist dieses sein Werk in den Aposteln
und der jungen Kirche am Pfingstfeste gewirkt,
wo Maria, die Braut des Heiligen Geistes und welches war ihr Anteil an dem Pfingstwunder?

Fortsetz. folgt:
  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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