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Normal Topic Herz Jesu Monat Juni (Gelesen: 236 mal)
Inka
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In tiefer Liebe für JESUS,
MARIA und JOSEF

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Herz Jesu Monat Juni
03.06.2020 um 13:05:48
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Margaretha Alacoque ist jene heilige Seele, jene große Dienerin Gottes, deren der Herr sich bediente, um die Verehrung des göttlichen Herzens Jesu recht zu verbreiten, und dasselbe zur festen Burg zu machen für Alle, die in den Stürmen und Gefahren dieser letzten Zeiten darin ihre Zuflucht suchen. Die selige Margaretha Alacoque steht uns ganz besonders nahe; denn die Verehrung des Herzens Jesu, deren Verbreitung das Leben dieser Seligen gewidmet war, hat bei uns nicht bloß alsogleich den größten Anklang gefunden, sondern unsere Väter haben, wie ihr wisst, durch Errichtung des Herz =Jesu=Bundes unser Vaterland dem Dienste dieses heiligsten und göttlichen Herzens feierlich geweiht und verlobt. Möge sie uns die Gnade erbitten, die Schätze der Weisheit, die im Herzen des göttlichen Erlösers verborgen liegen, immer besser zu erkennen, und in Liebe zu demselben nie zu erkalten.
Der göttliche Heiland selbst ladet uns dringend ein, sein göttliches Herz zu lieben, eine Gesinnung zu hegen gleich seiner Gesinnung, es anzubeten, auf dasselbe gänzlich zu vertrauen,-mit einem Worte-es wahrhaft zu verehren. Diese Verehrung, sagte er zu seligen Margaretha, sei ihm der liebste Ersatz für die Unbilder der Menschen gegen ihn. Den Verehrern seines Herzens machte er die tröstlichsten Verheißungen. Von ihm selbst belehrt schreibt die heilige Margaretha:,,ich wüsste nicht, welche andere Übung der Andacht im geistlichen Leben geeigneter wäre, um in kurzer Zeit eine Seele zur höchsten Vollkommenheit und Heiligkeit zu erheben, und sie die wahren Süßigkeit kosten zu machen, welche sich im Dienste Gottes befinden.“ ,,Aus diesem Grunde, schreibt die Selige weiter, werden die Weltleute durch dieses Mittel all ihrem Stande nötige Hilfe finden, d.h. den Frieden in der Familie, die Erleichterung in den Mühen, und den Segen des Himmels in ihren Unternehmungen. In eben diesem anbetungswürdigsten Herzen werden sie einen Zufluchtsort während ihres Lebens finden, und noch mehr in der Stunde des Todes.“ Ferner sprach der Herr zu ihr: ,,Ich werde die Häuser segnen, wo das Bild meines heiligsten Herzens ausgestellt und verehrt wird.“ ,,Die Namen derjenigen, welche diese Verehrung befördern, werden in meinem Herzen eingeschrieben sein, und sie werden nie daraus getilgt werden. Verkünde und lasse überall verkünden, dass ich mit reichlichen Gnaden diejenigen überhäufen werde, die sie in meinem Herzen schöpfen werden.“


Q: Das heiligste Herzu Jesu und unsere Frau vom heiligsten Herzen Erschienen 1873 im Verlag der J. J. Leutnerschen Buchhandlung
  

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In tiefer Liebe für JESUS,
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Re: Herz Jesu Monat Juni
Antwort #1 - 04.06.2020 um 18:27:55
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Der Schutz des göttlichen Herzens Jesu

1 Teil

Wiederholt war die Rede von jenen so überaus trostvollen Verheißungen, welche der göttliche Heiland den Verehrern seines allerheiligsten Herzens gemacht hat; namentlich wurde auch des besondern Schutzes Erwähnung getan, welchen der Herr jenigen zusichert, die das Bild seines Herzens in Ehren halten würden. In einer Zeit aber, wie die unsere, in der Alles auf dem spiele steht, und der einzelne so gut als der Staat sich im Besitze seiner höchsten Güter auf das Schrecklichste bedroht sieht, muss uns alles, was Schutz und Hilfe verspricht, doppelt erwünscht sein. Wohlan denn, vergessen wir darum nicht auf das heiligste Herz Jesu und auf das Bildnis dieses Herzens! Wie der Heiland seine Versprechungen erfülle, geht unter Anderem aus einem Briefe hervor, welchem im Jahre 1791,- wo die große französische Revolution wütete, Alles mit Feuer und Schwert verheerte, die Kirchen schändete, die Priester ermordete, das Königtums und den Adel ausrottete, die Reichen plünderte, Stadt und Land mit Gräueln aller Art erfüllte – die damalige Oberin des Salesianerrinnenklosters von Cannes in Frankreich an die Oberin eines andern Klosters desselben Ordens schrieb, und der heute noch im Archive dieses letztern Klosters aufbewahrt wird. Man erlaube uns einen gedrängten Auszug aus diesem Schreiben zu geben. Die Ereignisse, welche in Ihrer Stadt sich zugetragen, haben uns in Besorgnis versetzt, und wir wünschen sehnlichst von Em. Ehrwürden Berichte zu erhalten, die uns im Vertrauen bestärken, das heiligste Herz Jesus habe Sie nach seiner barmherzigen Verheißung vor jedem Unglück frei erhalten. Wohl wissend, wie sehr dies anbetungswürdige Herz von den Menschen erkannt und geliebt zu werden verlange, und außer Stande für seine Verherrlichung jetzt Größeres zu tun, wollten wir die gegenwärtigen Trübsale der Revolution benützen, um die Andacht und das Vertrauen zu demselben wieder zu beleben. Um unsern Mitbürgern Verwahrungsmittel gegen die Uebel zu verschaffen, die sie fürchten, und die uns ihretwegen in Besorgnis versetzen, haben wir selbst jene von unseren Schwestern, die niemals zeichnen oder malen gelernt haben, nach dem  Pinsel zu greifen befohlen; und dadurch den Gehorsam ermutigt, und von dem Verlangen angetrieben, die Erkenntnis und die Ehre des heiligsten Herzen Jesu zu fördern haben sie kleine Bilder verfertigt, welche wir zuerst unseren Verwandten und anderen Personen gegeben haben, indem wir ihnen von der Verheißung erzählten, welche das heiligste Herz unserer ehrwürdigen Schwester Margaretha Alacoque gemacht hat. Wir können Ihnen, liebe Mutter! Gar nicht sagen, mit welcher Ehrfurcht und Andacht man diese kleinen Bilder angenommen hat. Damen höchsten Ranges und Alle welche noch den Glauben bewahren, verlangen dieselben. Aber unser Herr segnete in seiner Barmherzigkeit auch alle jene, welche dieselben empfangen haben. Einen einzigen Herrn ausgenommen, begegnete Niemanden derselben irgendein Unfall. Dieser Herr ward- es sind eben 6 Monate, dass dieses geschah – von Räubern überfallen, die auch nichts unversucht ließen ihn zu ermorden. Sie verletzten ihn mit einem Messer mehrere Hiebe auf den Kopf; sie zerfleischten ihm die Brust, idem sie auf derselben herumstampften; sie schlugen ihn mit einer Pflugschaar; sie schossen mit einer Pistole nach seinem Haupte und ließen ihn als tot liegen, nachdem sie alles Geld, das sie im Hause fanden, geraubt hatten. Indessen erfreut sich dieser Herr des Lebens und der vollkommensten Gesundheit, und man hat bei Einem der Räuber auch noch einen teil des Geldes gefunden. Er war zwei Tage zuvorgekommen, um sich in die Bruderschaft des heiligsten Herzens einschreiben zu lassen, und hatte auch ein Bild erhalten. Diesen Ausnahmefall, der in seiner Art nicht weniger auffallend ist, abgerechnet, sind alle übrigen Personen, welche solche heilige Bilder erhalten haben, verschont geblieben oder befreit worden; und keines von den Schlössern in welchen solche Bilder zum Schutze aufbewahrt wurden, ist beraubt, oder verbrannt worden. „ Zu Rouen verteilt man jede Woche von diesen Bildern viele Tausende, und Gott wirkte durch dieselben eine große Anzahl von wunderbaren Dingen, wie wir es durch mehrere Briefe von eben diesem Jahre 1791, dem ersten Säkularjahre des Todes der ehrwürdigen Schwester Alacoque, erfahren haben.


Q: Das heiligste Herzu Jesu und unsere Frau vom heiligsten Herzen Erschienen 1873 im Verlag der J. J. Leutnerschen Buchhandlung

  

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Re: Herz Jesu Monat Juni
Antwort #2 - 08.06.2020 um 16:48:12
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2 Teil
Ein tugendhafter Priester, welcher Eines Von diesen Bildern mit Ehrfurcht und Vertrauen bei sich trug, wurde gegen Ende des Sommers von mehreren bewaffneten Männern überfallen, die zu einander sprachen: wer kann uns hindern, ihn zu töten? – Sie hatten schon ihre Schwerter gezückt; aber sie ließen dieselben wieder sinken, und begnügten sich damit, ihn mit Schmähungen zu überhäufen, auf welche er aber kein Wort erwiderte.“ ,,Ein Herr und eine Frau begaben sich auf den Weg, um eine Reise zu machen; auf derselben schoss man eine Pistole auf sie ab; die Kugel drang durch die Türe des Wagens, in welchem sie sich befanden, ohne sie treffen. Sie trugen ein Bild des heiligsten Herzens bei sich. ,,Zu Auch hatte sich ein Priester im Monat Mai eben zur Ruhe gelegt, als man mehrere Flintenschüsse in sein Zimmer abfeuerte; einige Kugeln drangen in dasselbe ein; aber keine traf ihn. Man warf mehrere große Steine nach ihm, aber er blieb von denselben unberührt, sowie noch drei oder vier Personen, welche in demselben Hause wohnten. Diese Priester hatte sich mit einem Bilde des heiligsten Herzens beschützt.“ ,,Eine Person aus Moiffac schreibt, nachdem sie mehrere andere Tatsachen erzählt hat, wörtlich also: Ich würde an kein Ende kommen, wollte ich alles Gute nennen, welche diese Bilder hervorbringen; ich beschränke mich darauf, Ihnen noch diesen Zug von zwei Landsleuten anzuführen. Man sprach ihnen von den Übeln, welche die Kirche und alle wahren Gläubigen betrüben, und von der Hilfsquelle, welche der Himmel uns durch die Andacht zum heiligsten Herzen gewährt, man erzählte ihnen von den wunderbaren Wirkungen der selben; sie hörten mit großer Aufmerksamkeit zu; hin gegriffen von Begeisterung beteuerten sie, im Glauben und unerschütterlich verharren zu wollen, und baten um solche Bilder. Aber man erklärte ihnen, dass man nur ein einziges besitze, dass man sie auch sehen ließ. Da nahm es der Eine von ihnen mit der größten Begierde, hielt es in seinen Händen, und rief aus: Wenn man mir auf der einen Seite einen Beutel mit Gold, und auf der anderen Seite dieses Bild anböte; so ließe ich den Beutel zurück; und nähme das Bild, und mit diesem begäbe ich mich ohne Furcht mitten in die größten Gefahren. Ich versprach ihnen Bilder zu schicken; aber ich habe keines mehr. Senden Sie, liebe Mutter! Mir einige, denn ich glaube, Sie können nichts Gott Wohlgefälliges tun.“ Die Oberin von Saint-Céré hat uns geschrieben: Vor kurzer Zeit hatte ein Mann hundert Taler nach einer gewissen Stadt zu tragen, und erzählte den Grund seiner Reise einem seiner Freunde. Dieser trug sich ihm als Begleiter an, schoss aber auf dem Wege mit einer Flinte auf ihn. Das Blei durchlöcherte seine Kleider und sein Hemd, ohne dass er weitern Schaden nahm. Dieser brave Mann, der so vor dem Tode bewahrt blieb, trug ein Bild des heiligsten Herzens Jesu bei sich, und er erkennt es an, dass er demselben sein Leben zu verdanken habe,“ „Ein frommer Priester wurde in das Gefängnis abgeführt. Um ihn der wütenden Rotte zu entreißen, fand man ein Mittel, ihm ein kleines Bild vom heiligsten Herzen zukommen zu lassen, und er ward wunderbar befreit.“ „Ein anderer Priester sah sich genötigt von einem Dache zum anderen zu flüchten, um sich aus einer drohenden Gefahr zu retten. Er war schwer und sehr kurzsichtig; er fand keine Öffnung; er stieß mit dem Fuße auf, machte dadurch eine Öffnung, und viel so hinunter, dass er auf einen Balken aufsaß, ohne sich das mindeste Leid zuzufügen. Dieser Priester hatte ebenfalls ein Bild des heiligsten Herzens verlangt.“ „Aus unserem Kloster zu Moulins berichtete man uns im Monat Juli: Es ist gewiss, dass man von allen Seiten merkwürdige Beschützungen vermittelt der Zuflucht zum heiligsten Herzen erfährt. „Eine wohl bekannte Frau machte eine Reise in dem Bourbonais; ihr Wagen wurde angehalten; sie und ihre Familie waren in Gefahr ihr Leben zu verlieren; die Revolutionäre wollten alle töten; sie stritten elf Stunden lang mit der Nationalgarde um ihre Opfer herauszubekommen. Endlich erinnerte sich diese Frau, dass sie ein Bild des heiligsten Herzens bei sich habe, voll Glauben sie dasselbe in Stücke, gab davon allen ihren Leuten, und sagte ihnen Gebet vor; sie ward gerettet und kam ohne Leid davon.“


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Re: Herz Jesu Monat Juni
Antwort #3 - 13.06.2020 um 13:26:50
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3 Teil
Ein junger Mann hatte den Entschluss gefasst, ein beabsichtigtes Unglück das vierhundert Schreckensmänner herbeizuführen beschlossen hatten, zu verhindern. Er ging nach Hause, ergriff einen Säbel, und fand noch zwei Pistolen auf dem Tisch. Als er auch diese mit sich nehmen wollte, glaubte er seinen Schutzengel zu hören, wie er zu ihm sprach: Nimm lieber ein Herz Jesu Bild. Er ließ die Waffen zurück, nahm ein Bild, und ging mit dieser heil. Waffe versehen davon. Ohne einen bedeutenden Unfall zu erleiden, passierte er zwei Rotten dieser Raubgesellen. Aber jetzt sah er sich vor einer dritten, welche über seinem Haupte die Säbel schwang. Der junge Mann empfahl sich Gott, gab dem Pferde die Spornen, sprengte davon, entging auch dieser Rotte, welche ihn mit einem tausendfachen Tode bedrohte, und eilte hin, der Garde davon Anzeige zu machen. Der junge Mann erzählte diese Begebenheit selbst, und fügte bei, dass er ohne den Schutz des göttlichen Herzens unfehlbar verloren gewesen wäre.“ „Aus unserem Kloster zu Straßburg schreib man uns am 30. Oktober 1791 also: Die Andacht zum göttlichen Herzen ist so groß, dass man sechs bis acht Meilen weit herkommt, um dessen Fest zu feiern, und sich in dessen Bruderschaft aufnehmen zu lassen. Mehrere sind durch die Vermittlung der Bilder dieses göttlichen Herzens dem Tode entkommen; unter Andern auch ein Herr, der in Gefahr war, von einem Soldaten um das Leben gebracht zu werden. Die Sache ist gewiss; denn dieser Soldat wurde in derselben Stadt Straßburg auf Befehl der Nationalversammlung hingerichtet. Jener Herr war Lieutenant des Königs, und trug als Waffe ein Herz Jesus Bild bei sich.“ „Man berichtet auch aus Straßburg, dass die Nationalkirchen beinahe leer stehen. Die guten Katholiken sind dort sehr stark im Glauben, und dies ist eine Gnade des heiligsten Herzens. Mehrere Personen haben offen gestanden, dass diese ihre Gesinnung eine Frucht der Verehrung des Herz Jesu Bildes sein.“ „Eine angesehene Frau schreibt uns aus Bar=le=Duc, dass die Andacht zum göttlichen Herzen ein Strom geworden sein, der Alles überflutet, und dass er sich mit einer außerordentlichen Schnelligkeit bis an die Grenzen Deutschlands ausgebreitet habe. Diese Frau sendete uns die Liste von 70 Personen, Pfarrern und verschiedenen Ordensleuten, welche in die Bruderschaft des göttlichen Herzen eingeschrieben und so treu sind, dass ihre Porträts durch die Straßen herumgetragen, und mit Flintenschüssen durchlöchert wurden, weil sie im Glauben standhaft blieben; da sie aber Bilder des göttlichen Herzens bei sich trugen, konnte man ihrer Person nicht habhaft werden.“ „Die Oberin unseres Klosters zu Bordeaux berichtet uns, das ein Priester von Limoges behauptet, er verdankte sein Leben dem göttlichen Herzen Jesu, dessen Bildnis er bei sich trägt. Die Zeitereignisse hatten ihn gezwungen aus seiner Pfarre sich zu flüchten. Er wurde von hundert Männern einen ganzen Tag lang verfolgt; er kam abends an das Ufer eines Flusses; aber es war schon so späte, dass alles Fährmänner sich bereits zurückgezogen hatten. Da erschien ein Mann, der sich erbot, ihn überzuführen. Der Priester war gerettet, und dankte mit innigster Rührung dem göttlichen Herzen, das er angerufen hatte. Er hätte auch nicht mehr für alle Güter der Welt sein Bild hingegeben.“ „Nach unserer Überzeugung haben auch wir es dem göttlichen Herzen zu verdanken, dass unsere Kirchen in dieser Stadt nicht geschlossen worden sind.“ Dies sind nun einige Tatsachen, welche die Oberin des Klosters zu Nantes in ihrem Schreiben erwähnt. Möge deren Lesung dazu beitragen, den Eifer für die Verehrung des göttlichen Herzens mehr und mehr zu entflammen.


Q: Das heiligste Herzu Jesu und unsere Frau vom heiligsten Herzen Erschienen 1873 im Verlag der J. J. Leutnerschen Buchhandlung

  

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Re: Herz Jesu Monat Juni
Antwort #4 - 14.06.2020 um 13:01:22
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Das rote Passions – Skapulier oder Skapulier des göttlichen Herzens Jesu

Am 26. Juli 1842 hatte eine barmherzige Schwester zu Paris eine Erscheinung des Herrn, von welcher sie selbst erzählt: „Ich glaubte unsern Herrn zu sehen. Er hielt in seiner rechten Hand ein rotes Skapulier, welches an zwei Bändern aus Wolle von derselben Farbe hing. Auf der einen Seite war der Gekreuzigte dargestellt; die schmerzlichsten Werkzeuge seines Leidens waren am Fuße des Kreuzes: die Geißel, der Hammer, der blutige Rock. – Um das Kreuz standen die Worte: „Heiliges Leiden unseres Herrn Jesu Christi, rette uns!“ Am andern Ende des Bandes war derselbe Stoff bedeckt vom heiligen Bildnisse seines heiligen Herzens und jenes seiner heiligen Mutter; ein Kreuz in der Mitte aufgepflanzt schien sich aus den beiden Herzen zu entwinden; die Umschrift lautete: Heilige Herzen Jesu und  Mariä, beschützet uns! – „O! unser barmherziger Erlöser wünscht, dass man das Skapulier trage, welches er mir gezeigt hat, und dass man ihn selbst und die Liebe zu seinen Leiden anziehe.“ Solche Erscheinungen hatte die Braut des Gekreuzigten öfter. Unter andern zeigte sich ihr der Herr am Feste der Kreuzerhöhung 1846, und sprach: „Alle diejenigen, welche dieses Skapulier tragen, werden alle Freitage eine große Vermehrung des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe erlangen.“ Der Obere des Hauses von St. Lazarus zu Paris hielt Anfangs wenig auf diese Offenbarungen, und man stellte der frommen Schwester vor, dass es große Schwierigkeiten haben würde, dieser Andacht zum leidenden Herzen Jesu die kirchliche Billigung zu verschaffen; darauf erwiderte sie: „Unser Herr wünscht, dass man das Skapulier seines hl. Leidens einführe. Ich kann im Grunde meines Herzens daran nicht zweifeln; er wird gut wissen, zu einer Zeit, die ihm allein bekannt ist, alle Schwierigkeiten zu ebnen, welche sich gewöhnlich gegen neue Andachten erbeben, und den kostbaren Tag seines Todes zu einem besonders mit den Schätzen seiner heiligen Kirche bereicherten Tage zu machen.“ Im Monat Juni 1847 berichtete der eben genannte Vorsteher die ganze Begebenheit Sr. Heiligkeit Papst Pius IX., welcher sich freute, dieses neue Gnadenmittel zur Bekehrung der Sünder von Gott erlangt zu haben, durch Reskript vom 25. Juni 1847 bewilligte, dass alle Priester von der Mission das Skapulier vom Leiden Jesu Christ weihen und austeilen dürfen, und jenen, welche das Skapulier tragen, folgende Ablässe verlieh: 1. Einen Ablass von 7 Jahren und 7 Quadragenen alle Freitage, wenn sie beichten, kommunizieren und zu Ehren des Leidens unsers Herrn 5 Vater Unser, Ave-Maria und Gloria Patri beten. 2. einen Ablass von 3 Jahren und 3 Quadragenen für jeden Tag, wo sie eine halbe Stunde das Leiden des Herrn betrachten. 3. Einen Ablass von 200 Tagen, so oft sie reumütig das Skapulier küssen, und da bei sprechen: „Wir bitten dich also, komm deinen Dienern zu Hilfe, die du mit deinem kostbaren Blute erlöset hast!“ 4. endlich durch Reskript vom 24. März 1848 einen vollkommenen Ablass alle Freitage, wenn sie nach würdigem Empfange der heiligen Sakramente das gewöhnliche Ablassgebet verrichten. Überdies hat der Heilige Vater dem General-Superior der Mission (der Lazaristen) die Vollmacht gegeben, die Erlaubnis, das Skapulier zu weihen und auszuteilen, auch allen Priestern ohne Unterschied mitzuteilen; und so beginnt es bereits überall hin sich auszubreiten. Jesus will also, dass wir das Bildnis seines liebenswürdigsten Herzens nicht nur mit den Augen anschauen, sondern Tag und Nacht auf unseren Herzen tragen sollen. Mögen wir uns alle diese Fundgrube aller göttlichen Gnadenschätze mit Eifer zu Nutzen machen, damit auch der weitere Zweck dieser Andacht, die Zerstörung des Reiches des Satans und die Wiederherstellung des Reiches Gottes in den Seelen, die Rettung aus dem Verderben und das ewige Heil erreicht werde.


(Aus P. G. Patiß „Verehrung des göttlichen Herzens Jesu.“)
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Antwort #5 - 24.06.2020 um 19:53:13
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Noch andere Segnungen.

Nachträglich bringen wir folgenden uns mitgeteilten Brief zur Kenntnis:
„Noch weiß ich nicht einmal, ob Sie meine letzte Sendung erhalten haben, und da bin ich schon wieder; doch nein nicht ich, sondern das göttliche Herz Jesu ist es, dass sie also in Anspruch nimmt, und ich weiß, für dieses sind sie immer Zuhause. Bisher habe ich ihnen Beispiele wunderbarer Rettungen durch das göttliche Herz aus den vergangenen Jahrhunderten erzählt, heute zeige ich Ihnen dieselben Wunder seiner Allmacht, wie sie sich auch heute noch an gläubigen Seelen offenbaren. Ich denke es dürfte ihnen nur Angenehm sein, sondern auch nützlich sein und zu Verbreitung dieser Verehrung des göttlichen Herzens nicht nur beitragen, wie sie ihre Worte durch solche Beispiele bestätigen können. Hören sie also mein Vater sie haben gewiss gehört, dass in Amiens die Cholera herrscht und zur in einem  so hohen Grade, dass an einem Tage 120 Todesfälle vorkamen. Was die Stadt verlassen konnte, hat sie verlassen, aber trotz aller Vorsichtsmaßregeln griff sie immer weiter um sich. Auch unsere Schwestern hatten schon 2 Tode und 15 Kranke, als ihnen unsere würdige Mutter einen kleinen Vorrat von Skapulieren vom göttlichen Herzen schickte um sie als Präservativmittel unter sich zu verteilen. Eine Windenschweſter des Klosters zeigte ihren kostbaren Talisman, und alsbald war es in der ganzen Stadt bekannt und Alles, Hohe und Niedere, Männer und Frauen eilten zum Kloster der Heimsuchung um solche Skapuliere zu erbitten. Die Versicherung, dass man keine mehr habe, nützte nicht, man bat so dringend, dass die Schwestern die ihrigen gaben und alle Hände beschäftigt waren, möglichst viele zu verfertigen und zu verteilen. Die HH. Pfarrer der Stadt kamen selbst, um sie für ihre Pfarreien zu erbitten. Alle versicherten, der bloße Anblick dieses Herzens erwecke neue Hoffnung in der verzagten Seele. Gott ließ das Vertrauen dieser guten Leute nicht unbelohnt; die Kranken, denen man die Skapuliere auflegte, genasen, keiner von allen starb; und trotz dem das gerade in diesen Tagen die Hitze zunahm, welche bisher das Uebel immer steigerte, fiel die Krankheit ganz plötzlich von 120 auf 20 Todesfälle. Das Wunder war zu auffallend, um nicht als solches dem göttlichen Herzen zugeschrieben zu werden; die Dankbarkeit und der Enthusiasmus sind so groß, dass man den Bischof bittet und drängt, die Stadt dem göttlichen Herzen zu weihen; und Alle sprechen es laut und offen aus, dass das göttliche  Herz sie gerettet habe. Unter den Herrn, welche am dringendsten solche Skapuliere begehrt hatten, war einer, der seit langen Jahren nicht mehr seine Religion ausübte; die Windenschwester, die dies wusste, zögerte ihm eines zu geben, indem sie ihm sagte: Mein Herr! um dieses Skapulier zu tragen, muss man mit Gott gut stehen. Eher als es zu lassen, versprach er, sich mit Gott zu versöhnen und er ging ganz glücklich mit seinem Schatze nach Hause. Der Vetter einer unserer Novizinnen, ein sehr frommer, katholisch. junger Mann, war in der letzten großen Schlacht mit seinem Pferde in einen Graben gefallen, während er sich gegen mehrere österreichische Husaren verteidigte, welche ihn endlich für tot liegen ließen. Der junge Mann kam aber wieder zu sich, fühlte sich stark genug um mehrere Stunden weit zu gehen und zu einer Eisenbahn zu gelangen, die ihn glücklich zu seiner Familie brachte; von 12 Wunden, die er am Kopfe hatte, war keine tödlich; mein erster Gedanke war aber, dass er diese wunderbare Erhaltung dem Schutze des göttlichen Herzens verdanke, dessen Skapulier er auf sich trug, was er auch laut ausspricht. Ach! immer mächtiger drängt mich der Gedanke, dass dem Kaiser durch dies göttliche Herz Hilfe werden soll, und dass Gott den Akt der Weihe seiner Armee abwartet, um seine Macht an ihm zu zeigen. Ich frage mich manch mal, ob es nicht gut wäre, diesen Gedanken an Jemanden gelangen zu lassen, der vielleicht die Sache an den Kaiser bringen und dieselbe unterstützen würde. Armes Österreich! Nein, Gott kann dich nicht verlassen! Wenn Sie wüssten, wie in Frankreich alle Gutgesinnten für Österreich sind, und wie ihre Wünsche alle Schritte des Kaisers begleiten! Ich frage mich selbst manchmal, warum mir, da ich doch nicht Österreicherin bin, Österreichs Interessen doch gar so am Herzen liegen? Weil man fühlt, dass Österreichs Interessen die Interessen Gottes und der Kirche sind, und dass der Kaiser nicht nur seinen Staat, sondern unsre hl. Religion verteidigen und erretten soll. Möge Gott ihm beistehen! u. f. w.


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Antwort #6 - 30.06.2020 um 15:13:27
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Herz-Jesu-Skapulier.
Aus den Berichtigungen, welche in letzterer Zeit mehrere kirchliche Blätter gebracht haben, er sieht man, dass in Betreff des Herz-Jesu-Skapuliers und der mit dem Tragen desselben verbundenen, vorgeblich vom hl. Vater ihm zuerkannten Gnaden irrige und der wahren Andacht zum göttlichen Herzen nachtheilige Gerüchte verbreitet werden. Wir fühlen uns jenen vor trefflichen Blättern für ihre Notizen und Erklärungen über diesen Gegenstand zu aufrichtigem Danke verpflichtet, können aber zugleich nicht umhin, die Verehrer des göttlichen Herzens zu erinnern, sie mögen den Missbrauch, der unkluger oder böswilliger Weise gemacht worden, mit der Sache selbst nicht verwechseln und indem sie den irrigen Gerüchten, die man verbreitete, ihr Ohr verschließen, den Gegenstand selbst, um den es sich handelt, das Skapulier nämlich, nach wie vor in hohen Ehren halten und mit Andacht und Vertrauen tragen. Zur bessern Würdigung desselben glauben wir die geehrten Leser vorerst auf den Ursprung des Skapuliers, sodann auf die vom hl. Stuhle erfolgte Approbation desselben aufmerksam machen zu sollen? Als im Jahr 1720 die Stadt Marseille von einer furchtbaren Pest heimgesucht wurde, die, wie der damalige Bachof der Stadt, der berühmte Heinrich Franz Kav. v. Belsunge, in der Versammlung des franz. Klerus bezeugte, täglich über tausend Opfer forderte, befand sich dort Schw. Magdalena Remuzat aus dem Orden von der Heimsuchung, ausgezeichnet durch hohe Tugend und eine vorzügliche Verehrerin des göttlichen Herzens. Auf ihren Rath geschah es, dass der Bachof, um das Aufhören der schrecklichen Drangsal zu erflehen, die Stadt und die ganze Diözese in der feierlichsten Weise dem heiligten Herzen weihte. Die gehoffte Wirkung erfolgte so schnell und in so auffallender Weise, dass sich darin ein Wunder der göttlichen Erbarmung nicht verkennen ließ, und dass die Stadt Marseille noch jetzt die dankbare Erinnerung an diese wunderbare Hilfe bewahrt. Von da an aber empfahl nun Schw. Magdalena Allen, mit denen sie in Verkehr kam, sie möchten ein Bildchen vom göttlichen Herzen mit der Überschrift: arrète ! le Coeur de Jèsus est avec nous (Halt! das Herz Jesu ist mit uns) nach Art eines Skapuliers auf der Brust tragen, sie würden durch diese dem göttlichen Herzen dargebrachte Huldigung von ihm besonderen Schutz wider die Krankheit er halten. Dieser Rath fand Beifall, man befolgte ihn in Frankreich bald allenthalben. Der Schutz, dessen sich die Träger des Skapuliers während er späterhin auftretenden Seuchen erfreuten, war sichtlich und zeigte sich nicht allein in Frankreich, sondern auch anderwärts; vorzüglich nahm man in der Lombardei und in Mittelitalien beim Ausbruche der Cholera während der letzten Jahre zum Skapuliere seine Zuflucht. Aber nicht nur Schutz in Krankheiten, sondern gar manche andere geistl. und leibl. Hilfe wurde denen zu Teil, die es mit Andacht trugen. So z. B. wurde in Frankreich, während des letzten Krieges die Bemerkung gemacht, dass über Häuer, an deren Türen dieses Bildchen des göttlichen Herzens angebracht worden, ein vorzüglicher Schutz waltete, nicht minder, als über die Personen, die dasselbe nach Art eines Skapuliers sich umgelegt hatten. Was die Approbation dieses Skapuliers von Seite des römischen Stuhles betrifft, so teilen wir hier die Antwort mit, welche einer unserer verehrten Korrespondenten, der sich in dieser Angelegenheit an den Superior des französischen Seminars, den hochw. P. Freyd, nach Rom gewendet hatte, erhielt: Sie lautet: „Das Skapulier vom hilft. Herzen ist fortan vom heil. Stuhle genehmigt und ein Ablass darauf verliehen.“ Sehen Sie hier das Dokument, das in der (zu Rom erscheinenden) Monatsschrift „Acta sanctae Sedis in Kompendium opportune redacta abgedruckt ist: Aus der Audienz Sr. Heiligkeit. Heiligster Vater! Der Cardinal Paulus Cullen, Erzbischof von Dublin, unterbreitet Eurer Heiligkeit mit gebührender Unterwürfigkeit die Tatsache, dass Gläubige in Irland, England und in anderen Ländern seit einigen Jahren ein kleines Bild des hl. Herzens Jesu, auf weißem Wollenzeug getickt oder in anderer Weise daran geheftet, mit diesen darauf gedruckten Worten: – „Halt! das Herz Jesu ist mit uns“ – versehen, am Halse auf die Brust hängend, beiläufig nach Art eines kleinen Skapuliers zu tragen pflegen. Um die Andacht der Gläubigen und ihr Vertrauen auf das heiligste Herz Jesu mehr zu befördern, richtet der Bittsteller an Eure Heiligkeit das dringende Ansuchen um gnädige Verleihung eines Ablasses für alle Gläubige, welche obenerwähntes Bild tragen.


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Antwort #7 - 03.07.2020 um 12:12:49
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Reskript von der Hand Sr. Heiligkeit, unter dem 28. Oktober 1872.

Wir verleihen gnädig allen Christgläubigen, welche das obenerwähnte Zeichen tragen, wenn sie ein frommes Gebet beten, nämlich – Ein Vater unser, Gegrüßt seist du Maria und Ehre sei Gott dem Vater, – einen Ablass von hundert Tagen, einmal im Tage zu gewinnen.
Papst Pius IX

Gegenwärtige Antwort (Bescheid) von Sr. Heiligkeit eigenhändig geschrieben, wurde in dem Sekretariat der heiligen Kongregation der Ablässe am 18 Dezember 1872 vorgezeigt, nach Vorschrift des Dekretes der nämlichen h. Kongregation vom 14. April 1856. Zur Beglaubigung dessen
Dominikus Sarra, Substitut.
Dem  Wortlaute dieses Bittgesuches, sowie des päpstlichen Reskriptes zufolge zu urteilen, scheint es, das Herz-Jesu Skapulier bedürfe keiner Weihe, oder aber, falls man eine Weihe anwenden wollte, kann dieselbe jeder Priester vor nehmen, indem er etwa die forma benedictionis imaginum oder die bene dictio cujuslibet indumenti honesti gebraucht.

Anhang verschiedener Gebete zum heiligten Herzen Jesu.

„Mein Sohn, meine Tochter! Schenke mir dein Herz.“
„Ich will zu seinem Herzen reden und ich werde Alles, was ich verlange,
von ihm erhalten.“
Heil. Bonaventura.

Lob und Dank sei ohne End'
Dem heiligsten und göttlichsten Sakrament!“
(Ablass von 106 Tagen.)

„Es lebe das Blut Jesu Christi jetzt und allezeit und zu ewigen Zeiten! Amen.“

„Erkannt, geliebt, gelobt und gebenedeit, geehrt und verherrlicht sei
allezeit und überall das göttliche Herz Jesu und das unbefleckte Herz Mariä!“
„Süßestes Herz Jesu, gib, dass ich Dich immer mehr liebe!“
„Hochheiliges, unbeflecktes Herz Mariä, Zuflucht der Sünder, bitte
für uns!
„O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsre Zuflucht nehmen!“
„Gelobt und gebenedeit sei die heilige und unbefleckte Empfängnis der aller
seligsten Jungfrau Maria!“
(Ablass von 100 Tagen.)


Q: Das heiligste Herzu Jesu und unsere Frau vom heiligsten Herzen Erschienen 1873 im Verlag der J. J. Leutnerschen Buchhandlung


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Mt5/14
Ihr seid das Licht der Welt.
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