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Normal Topic Adams Fall (Gelesen: 29 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Adams Fall
24.07.2020 um 22:50:20
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Bruchstelle Nr.1: - Das Blut

„Als Adam, der das Gute kannte und es dadurch, dass er den Apfel aß, schlecht machte,
erhob sich als Vergeltung für diese Wandlung in ihm die Schwarzgalle..
In demselben Augenblick, wo Adam das göttliche Gebot übertreten hat, sammelte sich die Schwarzgalle in seinem Blute an,
wie die Helligkeit schwindet, wenn das Licht ausgelöscht wird und der glimmende Docht mit seinem üblen Geruch zurückbleibt.“


Wie ist diese Schwarzgalle entstanden?

„Ehebevor Adam das göttliche Gebot übertreten hatte, leuchtete das, was heute die Galle im Menschen ist,
hell wie ein Kristall in ihm und hatte den Geschmack der guten Werke in sich.
Das, was heute Schwarzgalle im Menschen ist, strahlte damals in ihm wie die Morgenröte
und barg das Bewusstsein und die Vollendung der guten Werke in sich.

Als aber Adam das Gebot übertreten hatte, wurde der Glanz der Unschuld in ihm verdunkelt, seine Augen,
die vorher das Himmlische sahen, wurden ausgelöscht, die Galle in Bitterkeit verkehrt,
die Schwarzgalle in die Finsternis der Gottlosigkeit und er selbst völlig in eine andere Art umgewandelt.
Da befiel Traurigkeit seine Seele, und diese suchte bald nach einer Entschuldigung im Zorn.
Denn aus der Traurigkeit wird der Zorn geboren, woher auch die Menschen von ihrem Stammvater her die Traurigkeit,
den Zorn und was ihnen sonst noch Schaden bringt, überkommen haben.“

Die Gerinnung des leuchtenden Steines in der Nähe der Gallenblase hatte Krankheit und Tod zur Folge.
Auch die Reizbarkeit des Menschen zu emotionalen Handlungen war damit verbunden.
Ein paar Zeilen später ist klipp und klar zu lesen:
„Der Mensch zieht sich auch durch Zorn vielfach gewisse schwere Krankheiten zu,
denn wenn die widrigen Säfte von Galle und Schwarzgalle öfter im Menschen erregt werden,
machen sie ihn irgendwann krank, denn wenn der Mensch die Bitterkeit der Galle und die Finsternis der Schwarzgalle nicht hätte,
wäre er immer gesund.
Adam und Eva hatten im Bereich der Gallenblase einen Stein,
der den ganzen Körper in fluoreszierendem, himmlischen Licht leuchten ließ.

Nach dem Genuss der apfelähnlichen Frucht, die giftig war,
kam es zu einer chemischen Reaktion mit dem gallensteinähnlichen Gebilde, das sich auflöste, indem es gerann.
Der Stein zerfloss in bittere Gallensäure und Gallenfarbe und kam als Schwarzgalle in den Blutkreislauf.
Ein irreparabler Schaden!
Die chemischen Veränderungen im Organismus, die auch zur Schädigung des Erbgutes führten,
sind nun die Ursache für Krankheit und Tod.
Durch die Zerstörung dieser lichtspendenden Einrichtung drehte der Teufel sozusagen den Spieß um:
Wart zuvor dieser Stein ursache ihres Lichtkleides und aller guten Gedanken, so sind nun deren Überreste,
nämlich die zerstörerische Schwarzgalle, der chemische Baustein für Traurigkeit, Zorn und viele Laster.

Denn „oftmals arbeitet sich des Teufels Eingebung in die Schwarzgalle hinein und macht den Menschen traurig und verzweifelt,
so dass viele derartige Menschen in ihrer Verzweiflung sich selbst ersticken und nach und nach zugrunde richten.
Viele aber wehren sich gegen sich selbst so kräftig in diesem Leid, dass sie wie die Märtyrer in diesem Kampf dastehen.“
Beinahe ist man versucht von einer „Materialisierung“ des bösen Einflusses zu sprechen,
weil der Verführer über die Schwarzgalle chemische Veränderungen bewirken kann,
die sich dann auf die Befindlichkeit des Menschen negativ auswirken.
Eine disharmonische Chemie verändert die Stimmung des Menschen, sein Denken und führt auch zu lasterhaften Emotionen.
An anderer Stelle beschreibt Hildegard genau,
wie die Gedanken nach fünf Prinzipien in den Nebennieren zusammengeschmolzen werden.
Das Verschmelzen der Gedanken mit dem Leib merken wir z.B. beim Lesen einer Speisekarte,
wenn uns etwa das Wasser schon im Munde zusammenfließt, in der Vorfreude auf das gute Essen.
Umgekehrt verhält es sich, wenn z.B. ein Student an seine bevorstehende Prüfung denkt.
Da kann ihm der Appetit vergehen! Die Kommunikation von Leib und Seele funktioniert also völlig problemlos.
Ärger und Sorge können im Menschen als chemischer Stoff zum tragen kommen, denn die Nebenniere verarbeitet diese Stoffe zu Gedanken.
So beeinflussen sie die Säfte im Menschen zu seinem Vor- oder Nachteil.
Daher können manche Krankheiten ursächlich aus lasterhaftem Denken entstehen.
Hier leuchtet erstmals auf, wie wichtig Moral und Ethik im Hinblick auf die Gesundheit sein können.
Zur kunstgerechten Behebung der verschiedensten Laster schrieb Hildegard das Buch„Mensch in der Verantwortung“,
worauf im 3. Kapitel näher eingegangen wird.
Als Vergeltung für den Ungehorsam ließ Gott also den Einfluss bösgeistiger Mächte zu.
Schließlich hatte Eva ja auf die Schlange gehört.
„So geschah es mit Adam, als nach dem Erlöschen des himmlischen Lichtes in ihm die Schwarzgalle
in seinem Blute sich zusammenballte und Trauer und Verzweiflung von ihr aus in ihm sich erhoben.
Denn der Teufel hat bei Adams Fall die Schwarzgalle in ihm zusammengeblasen,
die den Menschen manchmal zum Zweifler und Ungläubigen macht.“
Die Schwarzgalle, welche im Blut jedes Menschen in wechselnder Menge vorhanden ist,
führt zu Schwermut, Depressionen, Angstzuständen und nicht selten auch zur Verzweiflung.
Dr. Van Hecken konnte dieses Blutderivat, welches Mitursache jeder schweren Erkrankung ist,
mikroskopisch eindeutig identifizieren und fotografieren.
Die Schwarzgalle „erhebt sich“, wie Hildegard bei den Krankheitsbeschreibungen mehrmals erwähnt, auch als „Nebel“,
d. h. sie verbreitet sich im Körper mitunter gasförmig und ist daher nicht so einfach zu lokalisieren.
Hildegard nennt Heilmittel, welche den Anteil an Schwarzgalle im Blute senken.
Sie führen zu einer deutlichen Aufhellung des Gemütszustandes im Falle von Depressionen.
Zu den wirksamsten Mitteln zählen hier der Aronstabwein (Aronstabwurzel in Wein gekocht),
die Frühlings-Wermutkur und das Veilchen-Elexier.
Ebenso wirksam ist der hildegardische Aderlass, weil dabei das dicke Blut abfließt, und mit diesem auch ein erheblicher Anteil an Shwarzgalle.
Auf der Liste der häufigsten Todesursachen stehen Herzinfarkt und Schlaganfall. Was ist beiden gemeinsam? Gefäßverschluss! Und weshalb?
Zu dickes Blut!
Was macht die Schulmedizin dagegen?
Sie verordnet blutverdünnende Mittel.
Und was wäre nach Hildegard zu tun?
Einen Aderlass machen!
Diese bluthygienische Maßnahme zählt zum Standartprogramm der Hildegard-Medizin
und sollte auch in der modernen Medizin wieder aufgenommen werden, weil damit prophylaktisch sehr viel zu erreichen ist.
Welcher Arzt weiß schon, dass „sich die Schwarzgalle im Blut erhebt“, 
wenn der Mensch einen Wadenkrampf oder Beinkrampf bekommt?
Nicht (allein) der Magnesiummangel ist schuld daran, sondern das Übermaß an Schwarzgalle.
Sie tritt in vielfältiger Weise in Erscheinung und ist bei allen schweren Krankheiten eine Mitursache!
Daher gilt es, diese schädigende Substanz in Schranken zu halten.
Das geht, will man hier Fortschritte machen, nicht ganz ohne Forschung und Labor.
Würden Mediziner ihren Fokus bei der Blutuntersuchung auf diese Substanz lenken,
so würden sie noch so manch großartige Entdeckung machen.
Mit Hildegard hat die Menschheit erstmals in ihrer Geschichte eine von Gott offenbarte Ganzheitsmedizin.
Sie in das bestehende System einfließen zu lassen, ohne Bewährtes aufzugeben, würde bedeuten,
ihre theoretischen Grundlagen aus dem Lehrbuch aufzugreifen, mit fachlicher Kompetenz auszuarbeiten
und für den Lehrbetrieb aufzuschließen.
„Hildegard“ könnte mühelos ein Drittel aller Professoren und Fakultäten ersetzen, denn ihre Medizin ist ja mit allen anderen Disziplinen vernetzt.
  

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Re: Adams Fall
Antwort #1 - 24.07.2020 um 22:50:33
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Adams Fall
„Mit der Übertretung des göttlichen Gebotes verfiel der Mensch einer körperlichen und geistigen Umwandlung.
Die Reinheit des Blutes wurde zu anderer Beschaffenheit verkehrt, so dass er statt der früheren Reinheit
den Schaum seines Samens ergießt.
Wäre der Mensch im Paradies geblieben, würde er in unveränderlichem und vollkommenem Zustande weitergelebt haben.
All dies aber hat sich nach der Übertretung in anderer und bitterer Art gewandt.“

Wir halten hier nur zwei Stichworte fest.
Veränderung des Blutes und damit auch des Samens.
„Nach Adams Sünde begann die Nacht ihr Dasein!“
Das bedeutet:
Vor Adams Fall gab es keine Nacht! Ihr Dasein war ein unentwegtes Wandeln im Licht.
Dann aber „wurden alle Elemente in tiefe Dunkelheit gehüllt; während ihrer Dauer wurde Adam in jene Verbannung geschickt.“
Nach ihrer Verfehlung musste das erste Menschenpaar das Paradies verlassen, sie wurden vertrieben und verbannt.
„Als er nun das (Sonnen-) Licht dieser Welt erblickte, freute er sich, weil er selbst der Finsternis angehörte und sprach unter Tränen:
Ich muß jetzt anders leben, wie mir vorher Gott zu leben beschert hatte!“
Nun weiß er sich von Gott verstoßen und weint.
„So begann er denn in seinem Schweiße zu arbeiten.
Vorher, ehe Adam Eva das göttliche Gebot übertreten hatten, leuchteten sie mit einem Glanz wie die Sonne,
und dieser Glanz bildete sozusagen ihre Bekleidung.
Nach der Übertretung, des göttlichen Gebotes aber leuchteten sie nicht mehr, sondern waren dunkel geworden
und sind in dieser Dunkelheit verblieben.

Als sie nun sahen, dass sie nicht mehr so leuchteten, merkten sie, dass sie nackt waren und bedeckten sich,
wie geschrieben steht, mit Baumblättern.“

Der gefallene Adam wurde zu einem ganz anderen Menschen.
Stand er ursprünglich mit Gott in Verbindung, wo wird er nun vom Bösen beeinflusst.
Das Schlimmste war jedoch der Verlust des ewigen Daseins im Paradies.
Sein ehemals unsterblicher Leib hat nun ein „Abfalldatum“, weil sein Körper hinfällig geworden ist
und dem Tod entgegen sieht. Adam wusste:
Wegen seines Ungehorsams ist er zur Beute des Bösen geworden.

Q: Die Stimme Gottes
  

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