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Normal Topic Strafgericht Gottes (Gelesen: 135 mal)
Inka
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In tiefer Liebe für JESUS,
MARIA und JOSEF

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Strafgericht Gottes
27.01.2021 um 12:44:38
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Zufälle, die nicht Zufälle sind oder auffallende Akte göttlichen Strafgericht.
Erschienen 1866 beim Verlag Carl Sartori Buchhändler des heiligen Apostolischen Stuhles

Vorwort von mir
Die Geschichten wurden vor dem drucken des Buches genauestens recherchiert und für wahrhaft empfunden. Diese Geschichten ich nun mit Word aus dem Buche abgeschrieben hatte und so mache sich jeder seine Gedanken über diese Geschichten und überdenke sein eigenes Leben. Gott ist gerecht schon auf Erden oder erst nach unserem Tod, wenn wir vor ihm stehen. Gott ist aber auch Barmherzig und wird uns unsere Sünden vergeben, wenn wir von unserem schlechten Wandel umkehren und bereuen. Wer zweifelt das Gott so handelt, sehe auch einmal in der Bibel nach, dort steht einiges über das Strafgericht Gottes und dazu habe ich was heraus gesucht was im Link nachzulesen ist.

Im Link was die Bibel zum Strafgericht Gottes sagt

http://www.fjm-ritter.info/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1611403346/0#0

1) Gegen das erste Gebot Gottes

Priester und Seelsorger


Ein Seelsorger von Loretto leitete während der Nacht einer todkranken Bäuerin geistlichen Beistand. Auf einmal erschien unter der offenen Türe ein wildaussehender Mensch, und als er dein Geistlichen allein sah, nahte er sich ihm mit emporgehobenen Arme und einer Schießwaffe in der Hand. Der Geistliche glaubte, er habe es mit einem Straßenräuber zu tun, und bot ihm, weil er kein Geld hatte, seine Uhr an. Dieser aber sagte: ,,Dein Leben ist es, was ich will!‘‘ Und schon holte er aus, um ihn zu schlagen, da kam glücklicher Weise ein Verwandter der Sterbenden daher. Eiligst entfernte sich nun der Bösewicht, aber man erkannte ihn dennoch, es ist ein würdiges Mitglied der Nationalgarde vom Raubkönigthum. Es wurde der Polizei die Anzeige davongemacht, aber sie enthielt sich jedes weiteren Vorgehens unter der leeren Entschuldigung, dass der Geistliche keine Anzeige gemacht habe; er wollte nämlich als sanftmütiger Seelenhirte Niemand in Schande und Strafe bringen. Aber die göttliche Gerechtigkeit wollte den Schuldigen bestrafen, jedoch auf milde Weise. Es war nämlich einige Tage nachher, da ging der Bösewicht von der Hauptwache fort, fiel zur Erde und brach sich den nämlich Arm, den er gegen den Gesalbten des Herrn erhoben hatte.



  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #1 - 28.01.2021 um 14:03:45
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Ein Gottesleugner überwiesen

Es war ein junger Spanier von adeliger und glänzender Herkunft, der ganze Tage und Nächte bei den Würfeln zu sitzen gewohnt war, und die Wechselfälle dieses verhängnisvollen Spieles schon mehr als genügend erfahren hatte, ohne doch von der verderblichen Leidenschaft geheilt zu werden. Die letzte Nacht, die er so vergeudet, war unheilvoller als alle früheren; schon hatte er so große Summen verloren, dass er sich gänzlich zu Grunde gerichtet fühlte. Jetzt aber, da er am Rande des Abgrundes schwebte, ward in ihm ein Gedanke rege, der überall erwachen muss, wo der menschliche Geist, von Gefahr und Not bedrängt auf sich selbst und seine geschöpfliche Abhängigkeit sich besinnt, er nahm seine Zuflucht zum – Gebete. Mit geschlossenen Lippen und in der Stille, um nicht von den Spielgenossen beobachtet zu werden, flehte er eifrig zu Gott um die Huld, ihm nur so lange wirksam beizustehen, bis er durch neue Gewinne das Verlorene wieder hereingebracht. – Ist Gott nicht allgegenwärtig und seine Güte so grenzenlos, als unbeschränkt seine Macht über die physische Welt? Und was kann, nach menschlicher Weise zu reden, dieser Allmacht leichter sein, als den blinden Zufall zu lenken? So groß jedoch sein Vertrauen und so inbrünstig seine lautlose Bitte, so wenig wollte eine Spur von Erhörung sich zeigen. Immer noch auf das Gelingen des nächtlichen Wurfes hoffend, setzte der unglückliche Alles, was er irgend noch sein nennen konnte, aufs Spiel, bis er zuletzt sich gezwungen sah, auch die Kleider zu verpfänden, die er am Leibe trug. Welche Gefühle mochten jetzt sein Herz bestürmen? War es die bittere Reue die ihn quälte; ward er gegen die Gefährten entrüstet, denen das blinde Glück so günstig gewesen, oder gegen sich selbst? Seine Bewegung war ganz anderer Art. Weil der Gott, den er angerufen, verborgen geblieben, und seinen Wünschen kein Gehör gegeben, entbrannte er in einen so törichten Zorn, das er nicht nur für seinen Teil den Glauben an einen persönlichen Gott absagte, sondern noch einer kühnern Tollheit sich vermaß. – Hat nicht jede Zeit ihre eigentümlichen Sitten und Unsitten? Die jetzigen Leugner eines persönlichen Gottes kämpfen mit dialektischen Waffen aus, mit dem sogenannten absoluten Begriff, oder mit schöngeistigen, klingenden Reimen.- Unserem Ritter hingegen gefiel es, den Streit in seiner Weise mit Stich= und Hiebwaffen auszufechten. Er rüstete sich frühmorgens mit Harnisch, Helm und Speer, bestieg das Pferd, das ihm die Gläubiger noch nicht weggeführt, und sprengte durch die Straßen auf den Marktplatz, wo er die zahlreich versammelten Leute förmlich herausforderte, indem er ausrief:,, Ist Jemand hier zugegen, der sich für einen Bekenner und Anbeter Gottes erklärt, so möge er es im ehrlichen Zweikampf mit mir aufnehmen; und sollten noch Diese sein, die sich dazu erbieten, so mögen sie nur Einer nach dem Andern an mich herankommen; ich werde über Alle den Sieg gewinnen, und dadurch die Wahrheit an den Tag bringen, das kein Gott im Himmel sei, den man zu fürchten oder auf den man zu hoffen hätte!‘‘ Mit Staunen horchten noch die Leute diesem wiederholten Zuruf, und wussten nicht, ob sie den übermütigen aussehenden Jüngling für einen Frevler oder Wahnsinnigen zu nehmen hätten,- als ein anderes streitbares Wesen, eine Hornisse oder Wespe, durch eine Öffnung seines Helmes schlüpfte, und mit dem scharfen Stachel seine Stirne so schmerzlich verwundete, dass er vor Grimm und Ungeduld den Helm herabriss, und zu Boden warf. Der Feind gewann dadurch einen noch freieren Raum für seinen Angriff, so das den Gequälten keine Wahl übrigblieb, als sich vom Pferde herabzuschwingen, und sein Angesicht in den lockern Sand zu drücken. Doch das hartnäckige Tier, kaum von da vertrieben, warf sich dem Jüngling auf das Hinterhaupt und Nacken, und verursachte ihm sograusame Qualen, dass der gedemütigte Held mit lauter Stimme bekannte:,, Es sei doch wahrhaft ein Gott im Himmel, der die Menschen züchtigte und ihren Übermut bestrafte.
  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #2 - 29.01.2021 um 16:53:56
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Der Arzt und der Mönch

In einer Landschaft Benetiens ging einem Sonntage des letztverflossenen Winters (1862-63) ein Franziskanermönch in ein entferntes Dorf, um die hl. Messe zu lesen. Er musste sich dort ein wenig aufhalten, um bei einem Wohltäter das Frühstück einzunehmen. Während desselben kam auch der Arzt der Gegend, ein heißblütiger Italiener, dazu, begann alle möglichen Lügen gegen den Papst, die Bischöfe und Priester aufzutischen. Dann wandte er sich zum Vater und sprach mit spöttischer Miene: ,,Mein Vaterchen, man hat mir versichert, dass auch Sie ihre Freundinnen haben.‘‘ Die Anwesenden erhoben ein Gelächter, doch der Vater nahm eine demütige aber doch würdevolle Haltung an und entgegnete: ,,Herr Doktor, bitten Sie den Himmel, dass einer von diesen Priestern Ihnen beistehe, wenn Sie auf dem Sterbebette liegen, und dass nicht ein plötzlicher Schlag Sie treffe, wie es schonvielen anderen Ihresgleichen ergangen ist.‘‘ Auf den Doktor machten diese gewichtigen Worte nicht den geringsten Eindruck und er meinte, bei seinem frischen Körper und blühenden Alter könne der Tod wohl noch seine tausend Meilen weit weg sein. Doch als er sich am nächsten Samstage zu Tische setzte, tat er plötzlich einen Schrei und fiel tot zu Boden. Seit diesem traurigen Vorfalle bemerkte man in der ganzen Gegen eine größere Zurückhaltung und Mäßigung bei den Gesprächen über die Tagesfragen.
  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #3 - 31.01.2021 um 12:55:59
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Der projektierte Priestermord

Einen schauerlichen Todesfall, den wir im Eco lesen, das ihn dem Stendardo cattolico entnommen hat, können wir nicht umhin, kurzgefasst den Lesern als einen Strafakt der göttlichen Gerechtigkeit zu erzählen. Eine Schar junger Leute (ich glaube in Neapel) kamen öfters zur Unterhaltung zusammen, alle samt und sämtlich die ärgsten Priesterfeinde. Da redeten sie folgendes ab. Einer sollte sich krank stellen, zu Bette legen mit einem Leinentuch zudecken und darunter eine Waffe bereithalten; ein zweiter sollte vor dem Haus hinuntergehen, warten ob nicht ein Priester sich seher lasse; und wenn dieses der Fall sei, so sollte er ihn ins Haus laden, damit er einem armen Kranken seine priesterliche Hilfe zusage. Gesagt, getan. Schon gleich an dem anderen Tage führte man den abscheulichen Plan aus. Gerade ging ein sehr würdiger Seelsorger vorbei; der Bösewicht sprach ihn an und lud ihn ins Haus zu den kranken, wie er vorgab. Arglos folgte der Priester nach; er sah wohl einige Leute, welche ihn mit spöttischen unheimlichen Blicken anfahren. Doch ließ er sich nicht abhalten du trat ins Zimmer des vorgeblichen Kranken. Hinzugetreten, redete er ihn an und erhielt keine Antwort, rüttelte ihn und fand ihn unbeweglich, er beugte sich über das Bett, hob das Leintuch auf und sah – ein schrecklich verzerrtes Gesicht, weit herausgetretene stiere Augen, einen verzogenen Mund, die rechte Hand auf eine sechsläufige Pistole gehalten, als wollte er losdrücken. Er stieß einen Schrei aus, berührte ihn, untersuchte ihn, fühlte den Puls und fand ihn wirklich tot. Nun nahten sich die übrigen jungen Leute und erschöpften sie in Wiederbelebungsversuchen, aber vergeblich. Der Priester wendete seine Augen zum Himmel und rief: O furchtbares, göttliches Strafgericht! Dann sich zu den jungen Bösewichten wenden, sagte er: ,,Gott möge Euch verzeihen, wie ich Euch verzeihe.‘‘ Gesagt, entfernte er sich und ließ die jungen Leute betäubt vor Schrecken und zitternd vor Furcht zurück.
  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #4 - 05.02.2021 um 13:15:49
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Die Entehrung des Kruzifixes

Im Herbst 1863nahm in einem Wirtshaus in Saffari ein Garibaldiner ein möbliertes Zimmer in Miete. Als er in dasselbe eintrat, erblickte er zu Haupten des Bettes ein hölzernes Kruzifix. Sogleich brach er in Verwünschungen und Gotteslästerungen aus, riss es von der Wand herunter, zersplitterte es mit den Zähnen und warf die Teile ins Feuer. Was geschah ihm? Es gingen nicht drei Tage herum, da war er eine Leiche, und welche! Der Leichnam war entsetzlich aufgetrieben, schwarz wie eine Kohle, die Augen weit offen, starr und feuerrot wie die eines Verdammten: Die Nachricht dieser Begebenheit brachte,,lo Stenardo cattolico‘‘ Ihm berichtet sie ein Korrespondent aus derselben Stadt. Wir entnehmen sie unmittelbar dem Apologisten von Turin.

Der widerspenstige Rekrut, oder das verachtetet Bild Mariens

In einer Gegend der Provinz Lecce ereignete sich vor nicht gar langer Zeit eine haarsträubende Geschichte. Ein widerspenstiger Rekrut hatte sich von unsäglichen Schmerzen gepeinigt, in einen Strohhaufen versteckt. Da er seinen Tod nahe glaube, bat er einen Vorübergehenden um einen Arzt. Dieser hatte von Syndikus die Weisung erhalten, ihn mit Gewalt herzubringen. Doch wie er an Ort und Stelle gekommen, fand er, dass der arme Mensch bereits tot sei.  Als die Behörden davon Nachricht bekamen, begab sich die Nationalgarde dorthin, um seinen Leichnam zu überbringen. Es wäre zu weitläufig, die Grobheiten anzuführen, mit denen die Leiche überhäuft wurde. Sie wurde zertreten, verstümmelt und durch Bajonetthiebe entstellt. Nicht zufrieden damit, hieb ein Soldat dem Toten das Haupt ab und entdeckte so einen Peterspfennig der allerheiligsten Jungfrau, den dieser am Halse trug. Kaum hatte ihn Jener erblickt, als er ausrief:,,Jetzt habt ihr es, warum dieser Mensch ein Rebell und Räuber war,‘‘ und fing dann an, das Bild Mariens zu bespötteln. Was geschieht? Plötzlich wird er vom Schlage getroffen, er zittert, fällt zu Boden, wälzt sich eine Weile herum, wird nach Hause getragen, und den darauffolgenden Tag ist er eine Leiche.

  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #5 - 06.02.2021 um 13:05:53
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2)Gegen das zweite Gebot Gottes Gotteslästerung

Ein Gottesurteil

Die ,,Correspondance de Rome‘‘ vom 17 Oktober 1863 erzählt folgendes ,,Gottesurteil‘‘: In einem bei Cotrone in Kalabrien gelegenen Dorfe brach ein Mann während eines Gewitters statt sich nach frommer christlicher Sitte zu bekreuzigen, in schreckliche Flüche aus gegen Gott, und insbesondere gegen den Papst. Er hatte die Verwünschungen noch nicht völlig ausgesprochen, als ein zweiter Donnerschlag ihn tot niederschmetterte und auch sein Haus zertrümmert. Die bestürzte Einwohnerschaft des Ortes brachte den ganzen folgenden Tag in der Kirche zu und konnte kaum ihre Tränen zurückhalten. Sie wird sich lange der exemplarischen Strafe erinnern, womit Gott, wie es scheint, den Lästerer züchtigen wollte.

Ein trauriges Ende

Ein trauriges Ende nahm in diesen Tagen November 1863 ein Familienvater der Pfarre S. Nicolo a Maria. Er hatte eine Tochter, die er solange sie lebte, oft grausam misshandelte. Sie erkrankte und verstarb. Kaum was sie gestorben, so überkam ihn ein förmlicher Hass gegen Gott, die Gottesmutter und die Heiligen, dass sie den seiner Tochter zuließen. Er brach in die schrecklichsten Gotteslästerungen aus, ja ging so weit, die hl. Bildnisse von den Wänden und Mauern herunterzureißen. Aber er trieb das Ärgernis nicht lange, denn wenige Stunden darauf fühlte er wütende Schmerzen in den Eingeweiden, und er hauchte in kurzer Zeit darauf unter Verzweiflung die Seele aus, ohne noch die Sakramente empfangen zu können.

  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #6 - 09.02.2021 um 14:23:38
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Gott erhöret und verurteilt

Das Echo entnimmt dem ,,Vridico‘‘ Folgendes: Ein gewisser Carl M…. in der Umgebung von Weltstadt Rom brachte prahlte mit seiner Gottlosigkeit und rühmte sich seines Unglaubens, und was noch trauriger ist, er ärgerte alle seine Landsleute durch entsetzliche Gotteslästerungen. Besonders haste er den Klerus. Eines Tages, als er ebenso ärgerliche Gespräche führte, sagte eine Frau mit sanften Vorwurfe zu ihm:,, Ach, Herr Carl! Fürchten sie nicht, Gott könnte Sie des geistlichen Beistandes berauben, wenn Sie denselben nötig haben?‘‘ Der Lästerer antwortete, nur mit einem verächtlichen Lächeln. Bald darauf geschah es, dass er auf der Straße einen Streithandel schlichten wollte; als er von den beiden Parteien sehr unhöflich abgewiesen wurde, äußerte er sich auf folgende Weise:,, Ich werde mich bei Euch in Achtung zu setzen wissen, ich, der ich selbst Christo dem Herrn Achtung abnötige.‘‘ Kaum hatte er dieses gesprochen, so viel er tot zur Erde, und hatte so nicht einmal mehr Zeit die entsetzliche Gotteslästerung zu bereuen.
  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #7 - 12.02.2021 um 13:24:01
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Ein Stummer

In der Neuenburger Zeitung, einem protestantischen Blatte, war folgendes zu lesen: ,, Der Emmenthaler – Bote bestätigt ein Ereignis das schon ein anderes Blatt gebracht, wovon wir aber nichts erwähnen wollten; bevor es nicht hinlänglich erwiesen wäre. Ein gewisser Johann Ritter, ein Glaubens= und sittenloser Mensch und bekannter Falschschwörer prahlte sich eines Tages in einem Gasthaus von Dürrgraben in Gegenwart vieler Gäste, er getraue sich die größten Lästerungen gegen Gott auszusprechen, und er bewies dies, indem er die fürchterlichsten Lästerungen ausstieß. Alle schauten stumm vor Schauder sich an. Doch sieh, auf einmal hörte Niemand mehr eine Stimme…man schaute auf sieht, wie die Lippen bewegt und formt, der Unglückliche hatte die Sprache verloren. Mögen sich diese entsetzliche aber wohlverdiente Strafe alle jene gut merken, die heutzutage leider nur zu oft groß damit tun, mit einem Leichtsinn, sondern Gleichen die schrecklichsten Flüche aufzustoßen.


Der steckengebliebene Wagen

Ein Fuhrmann der Stadt Ascoli, Sorci mit Namen, fuhr einst mit seinem Wagen aus der Stadt zurück. An einer Stelle des Weges vor einem Bildnisse der Heimsuchung Mariens, dass längs der Straße stand, blieb der Wagen stecken. Der Fuhrmann sprang herunter und lief zurück, um zu schieben, während ein anderer vorne zog. Ganz wütend wegen dieser Verzögerung schielte jener nach dem Marienbilde hinüber und stieß eine fürchterliche Gotteslästerung aus. Doch im nämlichen Augenblicke stürzt er zu Boden; sein Kamerad eilt herbei, um ihm aufzuhelfen, doch wie er hinzukommt, ist der Andere eine Leiche. Ist dies Zufall oder Strafe? Das Urteil sei den Lesern überlassen.

  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #8 - 17.02.2021 um 12:54:58
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Gott lässt seiner nicht spotten

Ein Blitz


Im Jahre 1849 verließen zwei Demagogen von der schlechtesten Sorte Toulouse, wo sie eine Zusammenkunft hatten, um die Angelegenheiten der Gemeinde nach ihrem Sinne zu verhandeln. Zu Religion und Politik gleich unwissend, suchten sich die zwei lockern Brüder das Langweilige des Rückweges durch fürchterliche Gotteslästerungen zu vertreiben. Der Regen goss in Strömen und es begann auch stark zu donnern. Da hob Einer von diesen Beiden sein Auge zum Himmel und brach in die Worte aus:,, Ich fürchte weder Dich, noch Deine Blitze. Räche Dich an mir, wenn Du es vermagst. Gesagt, und schon zuckt ein Blitz und streckt ihn besinnungslos zu Boden. Sein Kamerad, außer sich vor Schrecken, fällt auf die Knie mit dem lauten Rufe um Erbarmung. Dann hebt er voll Entsetzen den getroffenen Gotteslästerer auf seine Schultern und legt ihn in dem ersten Hause, das er erreicht nieder. Zum Glück war er nicht tot, man brachte gleich Hilfe und so kam er zwei oder drei Stunden wieder zu sich. Diese schreckliche Mahnung hatte in seinem Herzen Bresche gemacht; voll Reue bittet er den Herrn um Verzeihung und dankt Ihm, das er ihn geschlagen, um ihn zu heilen.

Das tödliche Glas Wein

Im Frühlinge des Jahres 1860 erfüllte ein fürchterlicher Zug der göttlichen Gerechtigkeit eine kleine Stadt im Department Sea’lure mit heilsamen Schrecken. An einem Sonntage zur Messzeit sah’s ein Häuflein Müßiggänger in einer Schenke nächst der Kirche bei einem Tische zusammen und schwelgte. Bei der hl. Wandlung läuteten wie gewöhnlich die Glocken, was Einen aus dieser Gesellschaft in Wut brachte. Er ergoss sich in einen Strom von Lästerungen gegen Gott, das hl. Sakrament, die hl. Jungfrau, die Priester u.v.m. Der Wirt und seine Gattin suchten vergebens diese Lästerungen zu verhindern.,,O! rief er ihnen zu, euer Gott ist ja nur ein nichtiger Popanz; ich fürchte ihn gar nicht. Wohlan, er hindere mich, wenn er im Stande ist, dies Glas Wein hinunter zu schlucken!“ Wie er nun das Glas an die Lippen bringen will, wankt er, erblasst und fällt, ein kalter Leichnam, zu Boden. Der Herr hatte diesmal die Herausforderung angenommen! – Ebenso hatte er schon lange vorher, jene des gottlosen Voltaire angenommen. Dieser Ungläubige schrieb eines Tages an einen seiner vertrautesten Freunde:,, In zwanzig Jahren wird es mit dem Infamen (er verstand darunter Heiland) zu Ende sein.“ Dieses schauerliche Wort erfüllte sich auf schreckliche Weise! -Gerade zur bestimmten Zeit war es mit dem wirklich Infamen zu Ende. Wie das zwanzigste Jahr anbrach, starb der infame Voltaire eines schauervollen Todes in Unbußfertigkeit.

  

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Re: Strafgericht Gottes
Antwort #9 - 22.02.2021 um 12:29:11
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Verbrechen und Strafe

Ein Paar übermütige Paduaner Studenten tollten in der Schenke, als es bereits dunkelte, und sie saßen noch beim Zechgelage des Mittagstisches. Eben ging der Bruder Balthasar vorüber, ein frommer Mönch, bekannt durchseine heiligen Sitten und seine aufopfernde Pflege bei den Kranken, und er ging gerade mit dem Allerheiligsten, dass er einem Sterbenden zu bringen hatte. Da erhob ein betrunkener Bruder Studio das Wort und lallte zu seinem Saufkumpan hinüber: Was doch Bruder Balthasar Tag und Nacht über herumzulungern hat, mit seiner letzten Auspfeifung  bei denen, die da nicht Hunger mehr spüren, und nicht mehr Durst. Der Bruder Balthasar sollte sich meindlich kümmern lieber um die Lebenden, und sollte faulen lassen, was auf dem Wege dazu ist. Die Geschichte frommt doch keiner Seele!- Hör, Giorgio ! schrie er weiter, solltest mal dem Bruder Balthasar einen Schabernack spielen; gleich biegt er hier um die Ecke. Heb an zu heulen und zu plärren, als hättest du Gift im Leibe; schneid erbärmliche Fratzen und Grimassen, schrei um Hilfe; wollen mal sehen, was der gute Bruder Balthasar tun oder lassen wird. Und Giorgio hub an zu heulen und zu plärren, als hätte er Gift im Leibe; er schnitt erbärmliche Fratzen und Grimassen, als würgte ihn der Tod an der Kehle. Und seht, Bruder Balthasar blickte durch das Fenster in die Schenke, machte Kehrt um, und stand vor Giorgio. Helft, helft, heiliger Mann! Krähte der versoffene Student, und Giorgio äffte ihn nach: Ja, helft, helft mir heiliger Mann! – Der fromme Bruder aber machte ein gar ernstes Gesicht und sprach zu Giorgio: Ich seh es wohl mein Sohn! Du hast zur rechten Zeit sodringend nach mir gerufen! Ja, ja mit dir steht es schlimm! Du wirst noch in dieser Stunde das Zeitliche segnen. Mache dich fertig auf die Reise, ich will mit Gottes Beistand dich auf derselben soweit ich kann geleiten! Giorgio erblasste bis an die Zähne, er fühlte sich am ganzen Leibe gelähmt; der alte versoffene Student glotzte hinüber, dass ihm die blöden Augen schier aus den Höhlen traten. Mach das Kreuzzeichen über dich, mein Sohn! Wenn du’s noch vermagst, fuhr Bruder Balthasar zu Giorgio fort, beichte und bekenne deine Sünden! - Sieh da, der Mund, der lästerliche, er kann sich nicht mehr öffnen.- Bereust du auch von ganzen Herzen und in aller Zerknirschung? Nun, ich absolviere dich, und so empfange den letzten Segen in Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes, Amen. In drei Minuten war Giorgio eine Leiche. Bruder Balthasar verließ in erhobener Haltung, wie verklärt das Haus; der versoffene alte Student aber war nüchtern geworden, das ihn schier das kalte Fieber schüttelte. Er lief schnurstracks aus der Betola ins nächtliche Kloster und nahm die Kutte als Laienbruder: heute aber ist er ein frommer, grauer Priester, der Gott den Herrn in der Gegenwart lobt und die Sünden seiner Vergangenheit bereut.
  

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