Willkommen Gast. Bitte Einloggen
YaBB - Yet another Bulletin Board
 
   
 
 
Normal Topic Zeugnis von der Disco zu Jesus (Gelesen: 85 mal)
Inka
Helfer des Admin
****
Offline


In tiefer Liebe für JESUS,
MARIA und JOSEF

Beiträge: 2.979
Standort: Ruhrgebiet
Mitglied seit: 20.08.2006
Geschlecht: weiblich
Zeugnis von der Disco zu Jesus
04.07.2021 um 14:13:59
Beitrag drucken  
Ein Leben als Disco-Queen
Mit fünfzehn Jahren besuchte Eva häufig Discos und andere Events. Bald hatte sie ihre erste Krise und trinken. Als sie siebzehn Jahre alt war, bekam sie Depressionen. Sie hatte große Angst vor dem Tod. Als die Angstzustände nachließen, stürzte sie sich in Vergnügungen. Sie berichtet: „Da ich gerne tanzte, wurde mir der Disco-Beuch bald zur einzigen Freude. Am liebsten tanzte ich mit meiner Freundin, und wenn wir allein auf der Tanzfläche waren und ich meine Show abziehen konnte, brachte mich das in Höchststimmung. Ich kleidete mich gern aufreizend. Kurzum, ich war voller Eitelkeit und Stolz und liebte es, im Mittelpunkt zu stehen." Als Eva ein Kind bekam, litt sie erneut an Depressionen, und die Angst vor dem Tod stellte sich wieder ein. Das einzige Mittel, das sie für einige Stunden von dieser unbeschreiblichen Angst befreien konnte, waren Schlaftabletten. Für Partys, Discos und die Rolle einer attraktiven, anziehenden Frau war ihr Interesse total geschwunden. Als es Eva am schmerzlichsten erging, dachte sie zum ersten Mal wieder an Gott. Von einer Bekannten bekam sie das Jesusbild, das nach einer Vision von Sr. Faustyna aus Polen gemalt worden war („Barmherziger Jesus", aus dessen Herzen Strahlen der Liebe und Barmherzigkeit ausgehen. Das Bild ist, gemäß der Botschaften Jesu an die hl. Faustyna, mit großen Verheißungen verbunden). Sie berichtet, was sodann geschah: „Ich sah auf das Bild, und im selben Augenblick wurde ich von der Liebe Jesu dermaßen durchdrungen, dass ich nur noch den einen Wunsch hatte: Jesus aus ganzem Herzen zu lieben." Bisher hatte Eva die Beichte mit der Begründung abgelehnt: „Das geht den Priester gar nichts an, das mach ich mit dem lieben Gott allein aus." Doch ein Wort aus der Heiligen Schrift bewegte sie so sehr, dass sie beim Priester eine Lebensbeichte ablegte. Sie fühlte sich danach wie neu geboren und überglücklich. Seitdem geht Eva so oft wie möglich zur Beichte. Durch ihr Leben nach den Geboten Gottes erkannte sie die wahren Werte im Leben.

Eine große Verwandlung
Rückblickend sagt sie: „Für mich war früher die Disco das Höchste, nun ist es die hl. Messe. Ich muss an die vielen Jugendlichen denken, die viel Geld ausgeben, um bei einem Konzert ihres Lieblingssängers oder ihrer Lieblingsband dabei zu sein, und die noch viel mehr Geld geben würden, wenn sie ihren Star persönlich treffen könnten. Doch all diese Idole sah ich nun als armselige Menschen, oft sogar in schwerer Sünde lebend. Und Jesus? Er ist Gott und hat doch immer für uns Zeit. Es ging mir auf, dass Jesus bei jeder hl. Messe in Sehnsucht und Liebe auf uns, auf mich, wartet. Und wenn ich in Not bin und mir keiner helfen kann oder will - Jesus kann und will mir immer helfen; ich kann ihm vollkommen vertrauen, er will für jeden Menschen nur das Allerbeste." Als Eva ein Buch über die Engel las, bereute sie es tief, dass sie ihren Schutzengel kaum beachtet hatte. Von jetzt an betete sie vertrauensvoll zu diesem mächtigen Begleiter und Beschützer. Als sie wenig später mit dem Wagen auf dem Weg nach Hause war, sah sie zwei Kinder im Alter von etwa drei und sieben Jahren schon von weitem am Straßenrand gehen. Eva schildert: „Es war eine gerade Strecke und ich fuhr etwa 70 bis 80 km/h. Plötzlich war in mir nur noch ein Gedanke, ein Wort: bremsen, bremsen, bremsen! Ohne recht zu überlegen und ohne eine Gefahr zu bemerken, bremste ich, und als ich nur noch wenige Meter von den Kindern entfernt war - sie gingen auf meiner Seite - überquerten sie direkt vor mir die Straße. Da ich nur noch im Schritttempo fuhr, konnte ich das Auto sofort zum Stehen bringen. Die Kinder erschraken sehr. Mein Kommen hatten sie überhaupt nicht bemerkt. Ich war Gott und meinem hl. Schutzengel überaus dankbar. "Immer mehr erkannte Eva die Liebe Gottes zu den Menschen, aber auch den Hass des Bösen, der die Seelen bei sich in der Hölle haben will. Über dieses Thema sagt sie: „Mir wurde klar, dass der Teufel in unserer Zeit nur deshalb so viel Macht hat, weil fast niemand mehr an seine Existenz glaubt. Vor einem Feind, den man nicht als solchen erkennt, schützt man sich nicht." Seitdem sich Eva durch das Bild des Barmherzigen Jesus für die Liebe Gottes geöffnet hat, sind Frieden und Freude in ihr Leben gekommen. Sie hat keine Angst-zustände mehr, da sie weiß, dass Jesus sie liebt und beschützt, vor allem Bösen.


Quelle:  Buch P. Zimmermann, Unser Weg aus der Finsternis, Seite 143
  

Mt5/14
Ihr seid das Licht der Welt.
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert