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Locked Topic Kommunionandacht v. Hl.Ludwig Maria Grignion! (Gelesen: 1.143 mal)
Margret FJM
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Kommunionandacht v. Hl.Ludwig Maria Grignion!
03.03.2005 um 23:34:52
 
KOMMUNIONANDACHT!

Vom hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort

Vor der heiligen Kommunion

Demütige dich tief vor Gott. Entsage allen deinen verderbten Neigungen und eigenen Vorbereitungen, wie gut sie deiner Eigenliebe auch erscheinen mögen. Erneuere deine Hingabe mit den Worten: Tuus totus ego sum et omnia mea tua sunt, ich bin ganz dein, teuerste Herrin, mit allem, was ich habe. Bitte diese gute Mutter, dir ihr Herz zu leihen, um in ihm ihren Sohn mit den Gesinnungen ihres Herzens empfangen zu können. Sage ihr, dass es der Ehre ihres Sohnes nicht entspreche, in dein beflecktes und unbeständiges Herz zu kommen, das seine Ehre nur beeinträchtigen  könne und nur zu leicht in Gefahr gerate, ihn wieder zu verlieren. Ganz anders wäre es, wenn sie zu dir kommen und  bei dir Wohnung  nehmen würde, um ihren Sohn zu empfangen. Sie könne das ohne weiteres bei der Herrschaft, welche sie über die Herzen besitze, und ihr Sohn würde dann von ihr geziemend empfangen werden ohne Gefahr, entehrt oder wieder verdrängt zu werden: Deus in medio ejus, non commovebitur ( Ps. 45,6), Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken. Sage ihr auch mit demütigem Vertrauen, dass alles, was du ihr bisher von deinen Gütern geschenkt hast, zu wenig sei, um sie genügend zu ehren, du habest daher das Verlangen, ihr durch die heilige Kommunion dasselbe Geschenk zu machen, das sie vom ewigen Vater erhalten habe, du könntest sie dadurch mehr ehren, als wenn du ihr alle Güter der Welt schenken würdest; auch Jesus, der sie einzig liebe, verlange noch immer, in ihr seinen Wonneaufenthalt zu nehmen und Ruhe zu finden. Zu ihr werde er gerne kommen, wenn sie in deiner Seele weile, die unreiner und armseliger sei, als der Stall zu Bethlehem, in den er auch gern gekommen sei, weil Maria dort war. Bitte sie mit zärtlichen Worten, sie möge dir ihr Herz schenken: Accipio te in mea omnia; praebe mihi cor tuum, O Maria! Ich nehme dich auf in mein Eigentum; schenke mir dein Herz, O Maria!

Vor der heiligen  Kommunion!
O Wunder der Liebe! Auf das Wort des Priesters ist das Lamm Gottes, der anbetungswürdige Jesus, der Sohn der Jungfrau Maria, von seinem himmlischen Thron herabgestiegen, um sich uns zu schenken, ganz und gar. Der Glaube zeigt mir tausende von Engeln, welche in seine Gegenwart versunken, sich bald auch mir zuwenden werden, um ihn in meinem Herzen anzubeten.

GEBET  ZU  MARIA  UM  DEMUT,  REINHEIT,  LIEBE  UND  VERTRAUEN!

O mein süßer Erlöser, wie ist es möglich, dass Du Dich mit einem so geringen und armseligen Geschöpfe, wie ich bin, vereinigen willst! Gab es je eine Verbindung zwischen zwei so ungleichen Personen?  Du bist alles, und ich bin nichts; Du bist der Reichtum und ich die Armut; Du bist die Heiligkeit und ich ein Sünder; Du bist die Güte, die Sanftmut, Liebe, Reinheit, und ich bin Kälte, Härte, Bosheit und mit so vielen Sünden befleckt… Wie war mein Leben bis jetzt? Wie kalt, lau und undankbar!... Ach, die Sünde hat in mir alles verdorben und angesteckt.
O mein Gott, welch einen Abgrund von Elend sehe ich in meinem Herzen! Wie ohnmächtig bin ich, Dir in meiner Seele eine würdige Wohnung zu bereiten! Ach, ich besitze nichts und kann aus mir selbst den Glauben, die Demut, das Vertrauen, die Liebe, die inbrünstige Sehnsucht, welche Du mit Recht von mir erwarten kannst, nicht darbringen. Wie unvollkommen und Deiner unwürdig ist meine Vorbereitung
Verlaß mich gleichwohl nicht, O liebenswürdigster Jesus! Siehe, ich entsage mir selbst und allem, was böses in mir ist, und es reut mich von Herzen, Dich, das höchste Gut, je beleidigt zu haben. Ich nehme aber die Zuflucht zu derjenigen, welche Du immer geliebt hast und welche Du immer lieben wirst: Maria, Deine Mutter, welche Du auch mir zur Mutter gegeben hast, wird Dich selbst in meinem Herzen mit Deiner würdigen Gesinnung empfangen.
O himmlische Jungfrau, Herrin meines Herzens, ich wiederhole in diesem Augenblick aus dem tiefsten Grunde meiner Seele die volle Hingabe, mit welcher ich mich  Dir mit allem, was ich bin und habe, geweiht habe. Ja, ich gehöre Dir ganz an, aber auch Du gehörst mir an. Jesus, Dein Sohn, den ich empfangen werde, hat Dich mir zur Mutter gegeben, und ich habe Dich zu meiner Mutter und Herrin erwählt. Nun siehe, ich soll das Heiligtum Jesu werden! Aber welch traurige Wohnung muß ich dem König des Himmels bieten! Ach, ich wage nicht, ihm die Türe meines so sündhaften, unbeständigen, liebelauen Herzens zu öffnen. Deswegen musst Du, O gute Mutter, ihn in mir empfangen und ihm zur Wohnung dienen; und findet seine Wonne bei Dir überall, wo Du bist, sogar im Stalle zu Bethlehem. Obgleich meine Seele noch armseliger ist, als dieser Ort, so wird es ihm dort doch vorzüglich gefallen, wenn er daselbst seine geliebte Mutter findet. Komme also, und setze Dein reines, heiliges, liebebrennendes Herz an die Stelle meines eisigen, schuldigen Herzens; schmücke mich mit Deinen Tugenden und Verdiensten. Jesus wird dann meine Seele so vorbereitet finden, wie Dich im Augenblick seiner Menschwerdung, und als Du ihn nach der Himmelfahrt in der heiligen Kommunion empfingst. Wie wird Jesus gerne seine Wohnung nehmen inmitten der  Lilien Deiner jungfräulichen Reinheit! Wie wird er geehrt und verherrlicht werden von Deiner demutsvollen Anbetung, von Deinem Preis und Lob! Welches Glück auch für mich, Dein Kind, dass ich Dir Jesus geben kann, das nämliche Geschenk, welches Dir der ewige Vater am Tage der Menschwerdung gemacht hat! O hätte ich alle Herzen und Seelen, um sie Dir zu geben! Doch ich habe mehr, ich habe den König der Engel und Menschen und will ihn dir darbieten. In ihm und durch ihn werde ich dich würdig ehren, loben und dir danken können für so viele Gnaden , die du mir in meinem Leben erwiesen hast. Komm also, Maria, leihe mir dein Herz!

Kurz vor der heiligen Kommunion.

Ganz gesammelt in Maria und geschmückt mit ihren Tugenden und Verdiensten wende dich mit Vertrauen an die drei Personen der anbetungswürdigen Dreieinigkeit.

GEBET  ZUR  HEILIGEN  DREIFALTIGKEIT  VOR  DER  HEILIGEN  KOMMUNION

An Gott den Vater. Ist es zu glauben, dass Du, O mein Gott, in diesem Augenblick mir dieselbe Gnade gewährst, die Du der allerseligsten Jungfrau gewährt hast? Ist es möglich, dass Du gestattest, dass Dein Sohn, der wesenseins mit Dir ist, in meine Seele herabsteigt, um sich mit mir so innigst zu vereinigen? O wer bin ich, mein Gott, um so dem zu nahen, an dem Du Dein Wohlgefallen hast, ich, der ich mich so undankbar für Deine Wohltaten erwies und mit Gedanken beschäftigt bin, die Deiner Liebe so entgegen sind! Doch mit Vertrauen erhebe ich mich und komme, O mein Gott, um Jesus, Deinen Sohn, zu empfangen; denn siehe, hier ist Maria, deren Tugenden Dich entzückt haben, hier deine vielgeliebte Tochter, welche selbst Deinen Sohn in mir empfangen und ihm an meiner Stelle die schuldige Danksagung und Liebe erstatten will, deren ich unfähig bin. Ich kleide mich mit ihrer Demut, ihrer Reinheit, ihrer Liebe und mit all ihren Tugenden; sie ist nach Jesus meine ganze Hoffnung bei Dir. Siehe nicht auf mich, sondern auf sie, die gesagt hat: Ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach Deinem Worte.

An Gott den Sohn. Wer bin ich, O Jesus! Du bist die ewige Weisheit, der Abglanz des Vaters, das Wort Gottes, durch welches alles erschaffen worden ist! – Und Du kommst zu mir, der ich Staub und Asche, ein aufrührerisches Geschöpf, ein Sünder bin? Ach, mit Petrus möchte ich ausrufen: „ Gehe hinweg von mir, O Herr, denn ich bin ein sündiger Mensch!“ Doch nein, gehe nicht hinweg von mir, O süßester Jesus, komme vielmehr; denn siehe, hier ist Deine Mutter! Sie hat mein Inneres geschmückt mit ihren Tugenden und Verdiensten. Erhebe Dich, O Herr, und nimm Wohnung im Herzen Mariä, mit dem das meinige ganz vereint ist; das ist Dein Paradies der Wonne, die heilige Bundeslade, wo du die Seelen heiligst. Ins heilige Herz Mariä will ich Dich führen, O Herr, wenn du zu mir kommst; dort will ich dich als meinen geliebten Bruder in den Armen meiner Mutter betrachten und Deine weisen Lehren hören; dort will ich Dir den Wein der reinsten Liebe und die Blumen der höchsten Tugenden reichen.

An Gott den Heiligen Geist. Gott der Liebe, Kraft des Allerhöchsten, Heiliger Geist, ich bin nicht würdig, das Meisterwerk Deiner allmächtigen Liebe zu besitzen, den Gottmenschen, für den Du Maria, Deine Braut, so rein und unbefleckt geschaffen und mit den höchsten Tugenden geziert hast. Diese himmlische Jungfrau hat in der Stunde, wo Du sie überschattest, mit göttlichem Glanz gestrahlt, und ich sollte nicht zittern, wo derselbe Jesus mir naht, ich, der ich so oft Deiner Gnade widerstrebt und ein so träges und schuldbares Leben geführt habe? Aber siehe, O Heiliger Geist, hier ist Deine treue Braut, durch welche und in welcher Du abermals Jesus in meinem Herzen bilden willst; in sie habe ich mein ganzes Vertrauen gesetzt. Sie ist mit mir, und sie wird das Meisterwerk Deiner Liebe empfangen. O Heiliger Geist, siehe nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf die Tugenden Mariä! Komme also, Heiliger Geist, dorthin, wo Du Deine Braut findest, in mein Herz! Komm, Heiligmacher, in meine Seele, um daselbst das Reich Mariä zu begründen, und um durch die dort Jesus zu bilden, so dass ich sagen kann: „ Nicht mehr ich lebe, sondern Jesus lebt in mir.“



« Zuletzt geändert: 06.01.2014 um 19:28:54 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Kommunionandacht v. Hl.Ludwig Maria Grignion!
Antwort #1 - 12.03.2006 um 11:05:39
 
NACH  DER  HEILIGEN  KOMMUNION

Danksagungsgebet im Verein mit Maria
O Jesus, menschgewordene Weisheit, mein Herz ist jetzt ein Thron, vor dem der Himmel dir die Huldigung darbringt! Doch mein Herz, o König der Engel, ist Deiner ganz und gar unwürdig: aber siehe, das herz Mariä ist da, Dich zu empfangen. Siehe da, der godene Thron Deiner Liebe, der Ort Deines größten Wohlgefallens! Tritt ein, o göttlicher Erlöser! Da Du Dich mir schenkst und ich so über Dich verfügen darf, übergebe ich Dich Maria.  Empfange, o guter Meister, ihre Anbetung und die Huldigung Deiner Engel und Heiligen! Was mich anbelangt, so kann ich mich nur erniedrigen im Andenken an meine Treulosigkeit und mich beschämt versenken in mein Nichts.
Da ich nichts zu sagen und zu tun vermag, was Deines Sohnes würdig wäre, so überlasse ich dir alles, o himmlische und seligste Mutter Maria! Ich habe Dir Deinen Sohn geschenkt, erweise ihm meine schuldigen Dienste, lobe, bete an, danke für mich, wie Du es zu tun weißt. Erbitte für mich alle Gnaden, welche mir am meisten notwendig sind, um Dein wahres Kind zu werden. Ich bitte Dich auch, ihm die Anliegen der Kirche und ihres Oberhauptes, die Anliegen meiner Verwandten und Wohltäter, die Not der Armen Seelen im Fegefeuer und aller Leidenden auf Erden vorzustellen, - ich überlasse alles Deiner liebreichen Fürsorge, o meine gute Mutter!

Vorsatz. Denke mit Maria oft an das Glück dieser heiligen Kommunion, zB. Wenn die Stunde schlägt. – Bete das Magnifikat.

DANKSAGUNGSGEBET  IM  VEREIN  MIT  DEN  GESCHÖPFEN

Durcheile im Geiste den Himmel und die ganze Erde, um die Geschöpfe zu bitten, an deiner Stelle Jesus und Maria zu danken, sie zu verehren und zu lieben.

Wer wird mir Flügel geben um mich bis zum Himmel zu erheben und alle Welten zu durcheilen? Ich will alle Geister und alle Herzen des Himmels und der Erde anrufen und versammeln, um Dir o Gott, eine Dankes- und Lobeshymne zu singen. Himmel der Himmel, erhabene Cherubim, brennende Seraphim, Throne, Gewalten, Fürstentümer, Herrschaften, Mächte, treue Engel, glänzende Erzengel, kommet herab,…in meinem Herzen ist euer König, in meinem Herzen eure Königin!... Eilet herbei, werfen wir uns miteinander nieder, um Jesus, die Weisheit des Vaters, anzubeten und Maria zu ehren! Kommet, lasset uns niederfallen vor Gott und anbeten! – Selige Bewohner des Himmels, Auserwählte der Erde, fromme Seelen aus allen Ständen und von allen Orten, kommet und betet an mit mir! Heilige Kinder, die ihr noch das Kleid der Unschuld tragt, kommet, erfreuet euch und singet mit mir das Lied der Liebe und des Dankes!
O ihr Geschöpfe meines Gottes, die ihr, wie ich, das Dasein nur seiner unendlichen Güte verdankt, preiset Jesus und Maria, jeder in seiner Weise und in der Sprache, die euch eigen ist. Die ganze Natur möge ihren Feiergesang von Lobpreisung und Danksagung anstimmen! Unendlich bist Du alles dessen würdig, o Herr, der Du über die Völker herrschest und durch Deine Herrlichkeit die Himmel erleuchtest.

BITTGEBET  NACH  DER  HEILIGEN  KOMMUNION

„ Gott wird nicht geliebt, weil er nicht gekannt wird. Bitte Jesus in Vereinigung mit Maria um die Ankunft seines Reiches auf Erden durch seine heilige Mutter.“

Warum, o liebenswürdigster Jesus, wirst Du nicht besser gekannt, geliebt und angebetet? Ach, ganze Völker leben noch in Finsternis und Todesschatten! O Gott, es komme Dein Reich! Erwähle, o Herr, mehr Apostel! Entzünde in ihnen doch das Feuer Deiner Liebe! Lege ihnen in ihren Mund jene Worte, welchen die härtesten Herzen nicht widerstehen können! Sende sie aus in alle Welt, um die Völker zur Erkenntnis der Wahrheit zu führen! O Jesus, Dein Vater hat Dir alle Nationen der Erde zum Erbe gegeben; er hat Dir alle Völker und Könige der Welt unterworfen; Du hast durch Dein Blut das gesamte Reich erworben. O ich bitte und beschwöre Dich durch und mit Maria: es komme Dein Reich überallhin und zu allen!
Wie wird aber Dein Name, O Herr, von jenen geehrt und geheiligt, die Dich kennen? Ach, ich sehe Deinen heiligen Namen verachtet und gelästert. Wann wird diese Störung aller Ordnung ein Ende nehmen? Wann wird Deine Barmherzigkeit zu allen Herzen sprechen? Ich verstehe Dich: Du willst von Deinen treuen Dienern glühende und beharrliche Gebete, damit alle beitragen zur Ankunft Deines Reiches.
Deswegen, O göttlicher Heiland, bitte ich Dich in Vereinigung mit allen Heiligen, sende aus jenes verzehrende Feuer, welches die Herzen entzünden soll! Weil aber Dein Reich besonders durch Maria wiederhergestellt werden und wachsen soll, so gib Deinen Kindern eine innigere und tiefere Erkenntnis Deiner heiligen Mutter. O Herr, wann wird doch jene von Dir verheißene Zeit kommen, in der die hehre Jungfrau Maria die Herrin aller Herzen sein wird, um die ganze Menschheit Deiner himmlischen Herrschaft zu unterwerfen? Wann wird jenes Jahrhundert Mariä kommen, in dem die Seelen in ihr sich verlierend lebendige Abbilder dieser liebenswürdigen Herrin sein werden, um Dich, O mein Jesus, vollkommen zu ehren und zu lieben?  
Herr Jesus, der Du alles vermagst, versage mir die Bitte nicht: Es komme das Reich Mariä, damit zu uns komme Dein Reich! Mache, dass von nun an Deine Mutter mehr erkannt, geehrt und geliebt werde. Amen.

SÜHNEGEBET  ALS  DANKSAGUNG

„Bitte Jesus in Vereinigung mit Maria um Vergebung deiner Sünden“.

Unendlich heiliger Gott, der Du den Anblick der Sünde nicht ertragen kannst, zugleich unendlich guter Gott, der Du allzeit bereit bist, den Bußfertigen zu verzeihen, ich bete Dich an mit den Engeln im Herzen Mariä. Dein Apostel fordert mich auf, mich dem Throne der Gnade zu nahen, um Barmherzigkeit zu erlangen. Hier bin ich also, ich schuldbares Kind, niedergeworfen zu den Füßen Mariä, dem wahren Throne Deiner Barmherzigkeit, wo Du Dich niedergelassen hast, um den Himmel mit der Erde zu versöhnen, um den Sündern zu verzeihen und alles durch Milde und Güte an Dich zu ziehen. Du hast mich nur für Dich erschaffen, o mein Gott; ich sollte daher auch alles Glück nur in Deinem Dienste finden, habe mich aber gegen Dich empört. Wie viele Sünden habe ich begangen mit den Sinnen meines Leibes und den Fähigkeiten meiner Seele! Wie viele Mahnungen des Gewissens in den Wind geschlagen! Wie viele Gnaden und Erleuchtungen zurückgewiesen! O guter Jesus, befreie mich von mir selbst, entreiße mich dieser verderbten Natur, deren treulose Versuchungen mir keine Ruhe lassen. Vom ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich! Gott der Barmherzigkeit, gedenke nicht mehr der traurigen Tage, deren Andenken mich niederdrückt! Siehe nicht mehr auf die Sünden, mit denen sie erfüllt sind, siehe einzig auf die kostbaren Verdienste Mariä in mir, der ich mich ganz ergeben und geweiht habe, und die, vereinigt mit mir, Deine göttliche Gnade anfleht. Deine Augen mögen schauen auf die Gerechtigkeit Mariä. In Maria und durch Maria biete ich Dir Ehrenersatz an für mein ganzes Leben bis auf diesen Tag; für alle Gedanken meines Geistes, die der unendlichen Reinheit und der endlosen Liebe Deines göttlichen Geistes entgegen waren; für alle Gefühle meines Herzens, welche den Gefühlen der Liebe, der Unterwerfung und Hingebung Deines göttlichen Herzens widerstrebten; für alle Feigheit meiner Seele, wenn es sich um Opfer und Verdemütigungen handelte, trotz des Beispiels, das Du mir gegeben hast. O mein Gott, ändere mein Herz, gib mir jene lebendige Reue, jene glühende Liebe, welche Magdalena besaß, als Du von ihr sagtest: „Ihre Sünden sind nachgelassen, weil sie viel geliebt hat.“ Gib mir ein edles, heldenmütiges Herz, das zu allen Opfern bereit ist, um Sühne für die begangenen Sünden zu leisten und den heiligen Versprechungen, die ich Dir gemacht habe, nachzukommen. Ich erkenne, was mir fehlte, seitdem ich das Glück habe, ein Kind Mariä zu sein: es war die Großmut in Deinem Dienste. Wie sehr habe ich mich geschont, wie oft mich selbst gesucht…; aber von nun an überlasse ich mich Dir ganz, wie eine lebendige Hostie… Brenne, schneide in diesem Herzen, das Dir so oft untreu war, wenn Du nur, O Herr, mir Deine Liebe gibst, und ich Dich durch Maria für immer in Deinem Reiche besitzen kann!

Opfere alle Leiden des Tages auf zur Sühne für alle Beleidigungen gegen Jesus und Maria.

(Quelle: GOLDENES BUCH!!! LINS-VERLAG, A-6804 FELDKIRCH)
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:17:02 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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