Willkommen Gast. Bitte Einloggen
YaBB - Yet another Bulletin Board
 
   
 
 
Normal Topic Sorget nicht für euer Leben... (Gelesen: 2.397 mal)
HWB
Ritter der Unbefleckten
****
Offline


"Mir persönlich wurde
diese große Gnade zuteil."

Beiträge: 314
Standort: 78588 Denkingen
Mitglied seit: 11.06.2005
Geschlecht: männlich
Sorget nicht für euer Leben...
27.07.2005 um 22:19:58
Beitrag drucken  
Sorget nicht für euer Leben! Ihr Kleingläubigen!
Heilige Sorglosigkeit der Kinder Gottes.
Trachtet nach dem Reich Gottes!
Luk. 12, 22.28.31

Sorgen sind Plagegeister und Schreckgespenster, die besonders bei Nacht ihr Wesen treiben und Ruhe und Schlaf rauben. Allmählich leiden die Nerven unter der inneren Unruhe. Manchem hat schon der Sorgengeist den Verstand geraubt. Mancher ist unter den Sorgensteinen zermalmt worden und hat sich in der Verzweiflung das Leben genommen.

- "Sorget nicht!" ruft der Heiland seinen Jüngern zu. Aber wie machen wir's, daß wir die Sorgen loswerden? Man will sich die ängstlichen Gedanken aus dem Sinn schlagen. Aber sie stellen sich immer wieder ein.-

Der Heiland ruft den Sorgenmenschen zu: "Ihr Kleingläubigen!" Hier ist die Quelle der Sorgen. Es ist der Unglaube und der Kleinglaube. Wir können die Sorgen nur vertreiben durch den Glauben. Der Glaube rechnet mit Gott und auf Gott. Die Sorgenmenschen rechnen mit den sichtbaren Faktoren. Es ist nicht genug, daß man nur glaubt, daß es einen Gott gibt. Der lebendige Glaube rechnet mit Gott als mit einer Wirklichkeit. Für die, die einen toten Glauben haben, existiert Gott nur in ihrem Kopf. Im täglichen Leben, in einzelnen Fällen ziehen sie Gott nicht weiter in Betracht. Die großen und schönen Verheißungen stehen für sie nur gedruckt in der Bibel. Aber sie machen nicht Ernst mit ihnen, gebrauchen und verwerten sie nicht im Glauben. Bricht eine Not herein, verlieren sie den Kopf und sind ganz durcheinander, als gäbe es keinen Gott und keinen Helfer.

- Die Sorgen müssen weichen vor dem Glauben und ersetzt werden durch eine bessere und höhere Sorge: Trachtet nach dem Reich Gottes! Sorget euch darum, daß ihr Gotteskinder und Bürger seines Reiches werdet und bleibt! Mit den irdischen Sorgen bezwecken wir nichts. Wir schwächen uns nur. Bei der Sorge um unser ewiges Heil erreichen wir unfehlbar sicher, was wir erstreben. -

Wenn wir das Höchste empfangen, wenn wir im Reich Gottes heimisch werden, dann treten uns die sichtbaren Dinge an die zweite Stelle. Sie werden uns etwas Fremdes. Als unser Eigenstes betrachten wir die Güter, die uns Gott in Jesus Christus zuteil werden läßt. Alsdann sind wir in den Gottes Augen etwas überaus Kostbares: seine Auserwählten und Geliebten, für die er bis ins Kleinste sorgt. Er hat uns das Größte geschenkt: sich selbst. So gibt er auch das Kleinere und bringt uns durch diese Erdenzeit hindurch und erhält uns so lange am Leben, wie es seine Weisheit für gut befindet.

- Die Menschen fangen es meistens am verkehrten Ende an. Sie kümmern sich nur um die Nebensachen, und die Hauptsache lassen sie liegen. Trachten wir doch nach dem Reich Gottes! Dann wird sich das Wort des Heilands erfüllen: “Das übrige wird euch alles zufallen.”-


“Wirf Sorgen und Schmerz ins liebende Herz des mächtig dir helfenden Jesus!”
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:34:09 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Margret FJM
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herr und mein Gott!
Mein Gott und mein Alles!

Beiträge: 2.724
Mitglied seit: 27.04.2004
Geschlecht: weiblich
Re: Sorget nicht für euer Leben...
Antwort #1 - 03.08.2005 um 22:04:38
Beitrag drucken  
WIR  HABEN  UNS  GOTT  SOLANGE  NICHT  ÜBERLASSEN,  SOLANGE  UNS NOCH  IRGENDWELCHE  DINGE  ODER  SCHWIERIGKEITEN  MEHR  BESCHÄFTIGEN  ALS  GOTT.

Vor allem in diesen  Tagen bestürmten mich die Leute und klagten: "Meine Tochter ist krank; der eine hat dies, der andere hat etwas anderes, schau hier..."
Doch kaum einer war darunter, der mir sagte: "Ich habe ein Problem: ICH  BIN  NICHT  BEKEHRT
Eine Umkehr aller Werte also. Bei der Oberflächlichkeit unserer Seelen können wir keine Gnadengaben erwarten. Zuerst müssen wir umkehren. Deshalb sagt die Madonna auch, dass wir zuerst den Teil des Matthäusevangelium (Mt. 6/ 24 -34) lesen sollen.
"Sucht vor allem anderen das Reich Gottes, was soviel bedeutet wie meine Umkehr". Dann erst kann man Gnadengaben erbitten.
Wenn ich die richtige Haltung im Sinne des Evangeliums verkörperlicht habe, dann brauche ich mich nicht mehr zu sorgen. Wenn ich mir um viele Dinge keine Sorgen mehr zu machen brauche, dann ist meine Seele frei, und Gott kann in meine Seele treten und dort handeln.
Wenn ich aber voll von Angst und Sorge bin, dann gibt es für Gott keinen Platz.
Für das Gebet hat die Madonna verschiedene Dinge empfohlen, doch das Wichtigste ist ihr: BETET  UND  FASTET,  SORGT  EUCH  NICHT, LASST  GOTT  FÜR  EUCH  HANDELN.
Wenn ihr Probleme habt, dann analysiert sie nicht und sucht nicht nach den Gründen, sondern überlasst sie Gott.
BETET  UND  HABT  VERTRAUEN.


Pater Tomislav Vlasic  - Medjugorje, den 24. Mai 1984
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:39:31 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
Zum Seitenanfang
IP gespeichert
 
HWB
Ritter der Unbefleckten
****
Offline


"Mir persönlich wurde
diese große Gnade zuteil."

Beiträge: 314
Standort: 78588 Denkingen
Mitglied seit: 11.06.2005
Geschlecht: männlich
Re: Sorget nicht für euer Leben...
Antwort #2 - 04.08.2005 um 00:00:22
Beitrag drucken  
WIE KANN ICH OHNE SORGE LEBEN?

Die Worte aus Philipper 4,6 scheinen sich über die Gesinnung unserer Zeit beinahe lustig zu machen, wenn sie uns auffordern: "Macht euch keine Sorgen!" Doch wir sollten diese Ermahnung absolut ernst nehmen. Jesus hat die gleiche Norm in Matthäus 6,25-34 festgelegt. Ein ums andere Mal sagt er in diesem Abschnitt: "Sorgt euch nicht." Und eines seiner letzten Worte war: "Seid ohne Sorge, und habt keine Angst).

"Es ist höchste Zeit für uns Christen, zu Lernen, dass Angst (in Form von Unruhe oder Sorge) nichts anderes als Sünde ist". "Geben wir damit doch aller Welt zu verstehen, dass wir nicht wirklich an die Souveränität und Allmacht Gottes glauben ... Wir drücken damit aus, dass wir die Lasten des Lebens auf unsere eigenen Schultern nehmen müssen, weil Gott offensichtlich nicht groß genug ist.
Damit machen wir uns im Grunde selbst zu Gott.

Natürlich meint die Bibel nicht, dass wir angesichts echter Gefahr leichtsinnig sein sollen oder nachlässig in Bezug auf legitime Verantwortung. Philipper 4,6 lässt sich keinesfalls zur Begründung dafür heranziehen, dass man nachts die Türen nicht zusperrt oder keine Versicherung abschließt. Manchmal lässt es sich gar nicht vermeiden, dass man einen Moment lang beklommen ist oder von einer plötzlichen unerklärlichen Angst erfasst wird. Das sind völlig normale Reaktionen auf Drohungen, Enttäuschungen oder Unglücksfälle, die einem begegnen. Was die Bibel aber klar befiehlt, ist, dass wir nicht ständig mit Angst und Sorge erfüllt sein sollen.
Leider ist es nicht immer einfach, diese biblische Ermahnung zu befolgen.

Viele von uns neigen von Natur aus zur Sorge.


Bei anderen handelt es sich um eine seit langem bestehende Angewohnheit. Folglich werden wir diesen Fehler auch nicht einfach los, indem wir einen Vers lesen, der uns befiehlt, damit aufzuhören.

Das ist wahrscheinlich der Grund, weshalb der Textabschnitt, in dem sich Philipper 4,6 befindet, Alternativen zur Angst anbietet – Dinge, die jeder Mensch braucht.
Jemand sagte einmal zu mir: "Wenn meine Mutter sich keine Sorgen machen könnte, wüsste sie gar nicht, was sie mit sich anfangen sollte."

Wie sehen nun die Alternativen in Philipper 4 aus?

     DIE LAST IM GEBET ABGEBEN
     
Die erste Alternative ist das Gebet. In einem Kinderlied heißt es: "Warum sorgen, wenn man beten kann?" Die Bibel sagt es deutlicher: Sorge nicht, wenn du beten kannst!
Ein bekannter Bibelausleger schrieb:
"Sobald auch nur die geringste Spur von Sorge unser Leben bedroht, sollten wir augenblicklich auf die Knie gehen und im stillen, persönlichen Gebet die Last und die Verantwortung an unseren allmächtigen, allwissenden Vater im Himmel abgeben."

Die Bibel fordert uns auf, alle unsere Sorgen auf den Herrn zu werfen. In Philipper 4,6 heißt es, dass wir ihm "alles" bringen sollen. Wir sollen mit Gebet und Flehen zu Gott kommen. Beim Gebet geht es auch darum, Zeit vor Gott mit Lobgebeten zu verbringen. Besonders, wenn wir in uns einen Hang zur Sorge feststellen, sollten wir zunächst einfach in die Gegenwart Gottes treten und ihm Lob, Ruhm und Ehre darbringen. Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater wird unsere aufgewühlte Seele zur Ruhe bringen, so wie die Stimme Jesu damals den Sturm auf dem See Genezareth stillte.
Wir dürfen Gott aber auch unsere Anliegen vortragen, ihn um Hilfe und um sein göttliches Eingreifen bitten. Die Bibel ermutigt uns, ihm alles über unsere Schwierigkeiten zu sagen.

Gebet ist eine echte Alternative zur Angst
.
Ein Kommentator hat mal geschrieben: "Sorge und Gebet sind größere Gegensätze als Feuer und Wasser."
     
                              POSITIV DENKEN

Eine zweite Alternative zur Sorge ist, positiv zu denken.
Es gibt im Leben jedes Christen einen rechtmäßigen Platz für positives Denken, in dessen Mittelpunkt das Gute steht. In Philipper 4,8 werden wir aufgefordert, über alles nachzudenken, was wahrhaft, gut, gerecht, anständig, liebenswert, schön und lobenswert ist.
Unser Denken beeinflusst unsere Handlungen und Gefühle entscheidend. Ein Mensch, der immer Schwierigkeiten erwartet, wird sie sich verschaffen. Jemand, der sich ständig mit den Nachteilen seiner Arbeitsstelle, seinen ungünstigen Wohnverhältnissen oder seinen körperlichen Beschwerden befasst, wird aller Wahrscheinlichkeit nach unzufrieden.

??? weinendWer seine Gedanken nur um die Probleme und Gefahren kreisen lässt, die ihn umgeben, kann sich damit selbst zur Verzweiflung treiben.

Es ist notwendig, uns zu disziplinieren, das Gute in unserem Leben zu sehen. Wir können uns auf unsere Segnungen konzentrieren und nach allem Guten Ausschau halten, das in unseren Mitmenschen, unseren Wohn- und Arbeitsverhältnissen oder unserem körperlichen Zustand liegt.

Nie werde ich vergessen, welch großen Eindruck eine Frau in einem Behindertenheim vor einigen Jahren auf mich gemacht hat. Die besagte Frau war komplett gelähmt. Trotzdem strahlte sie große Fröhlichkeit und Zufriedenheit aus.
Der Grund dafür lag in ihrer
inneren Einstellung
. Sie sprach von der Schönheit der Bäume, die sie vor ihrem Fenster sehen konnte, von den hübschen Vögeln und von den Schwestern, die sich so lieb um sie kümmerten.
Sie erzählte mir ausführlich, was Christus ihr bedeute und was für ein Vorrecht es sei, so viel Zeit in seiner Gemeinschaft verbringen zu können.

Ihre positive psychische Einstellung bewahrte sie vor Wehleidigkeit, Angst und unnötigen Sorgen.

Positives Denken ist eine echte Alternative zur Angst. Diese Wahrheit wird durch die Ermahnung in Philipper 4,4 bestätigt: "Freut euch, dass ihr zu Jesus Christus gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch!" Und in Vers 6 heißt es, dass wir mit Danksagung beten sollen. Wenn unsere Gedanken mit Lob und Dank erfüllt sind, bleibt kein Raum mehr für die Sorge.

                                    POSITIV HANDELN

Noch eine dritte Alternative zur Angst wird uns in Philipper 4 aufgezeigt.
Vers 9 spricht davon, das, was man gelernt hat, nun in die Praxis umzusetzen. Dazu gehört auch, anderen Gutes zu tun und ihnen zu dienen.
Das Neue Testament lehrt wiederholt, dass Christen den Menschen in ihrer Umgebung Gutes tun sollen. Wenn wir damit beschäftigt sind, anderen zu helfen, haben wir keine Zeit, uns Sorgen über uns selbst zu machen.
Ich kann mich nicht erinnern, je einem Menschen begegnet zu sein, der sich intensiv um andere gekümmert hat und gleichzeitig um sein eigenes Wohlergehen besorgt war. Demzufolge habe ich besorgte, ängstliche und klagende Leute oft eindringlich gebeten, sich in den Dienst für andere zu stellen oder eine karitative Aufgabe zu übernehmen.
Ich möchte hier keineswegs die Älteren kritisieren. Aber gerade ältere Menschen können dazu tendieren, sich nutzlos und überflüssig zu fühlen und deswegen weniger für andere dazusein. Manchmal werden sie dabei fast zwangsläufig Opfer von verstärkter Angst und Sorge. Es liegt somit auf der Hand, dass wir fortfahren sollten, anderen Gutes zu tun, egal, wie alt wir sind. Positives Handeln ist eine echte Alternative zur Angst.

                                        ZWEI ERMUTIGUNGEN

Neben den vielen guten Ratschlägen, die der Abschnitt aus dem Philipperbrief enthält, finden wir dort auch zwei wunderbare Ermutigungen. Philipper 4,7 verheißt dem Glaubenden den Frieden Gottes als bleibenden Schutz für sein Herz und seine Gedanken.

In verschiedenen schweren Krisenzeiten habe ich gespürt, dass Trost von Gott in mich hineinströmte. Ich warf mich auf mein Bett und schrie zu Gott – und plötzlich durchströmte mich ein Gefühl tiefen Friedens.

Ich habe oft genug mit anderen Menschen gesprochen, um zu wissen, dass ich mit meinen Erfahrungen nicht allein stehe.

Gott weiß, was wir durchmachen. Er fühlt mit uns.
Und gerade in Zeiten der größten Not, wenn wir besonderen Belastungen oder extremen Schwierigkeiten ausgesetzt sind, beschenkt er uns vom Himmel her mit seinem tiefen, allumfassenden Frieden.

Die zweite große Ermutigung finden wir in Vers 9. Dort wird dem Glaubenden die ständige Gegenwart des Gottes des Friedens verheißen. Einmal kam Jesus auf dem Wasser zu seinen Jüngern, als sie von einem schrecklichen Unwetter auf dem See Genezareth überrascht worden waren. Und die Gegenwart, Autorität und Macht Christi brachten das Heulen des Sturmes und das Toben der Wellen zur Ruhe.
Dieselbe göttliche Gegenwart kommt uns auf den Wogen unseres aufgewühlten Geistes entgegen, wenn wir Zwiesprache mit Gott halten. Er bringt unsere Seele zur Ruhe.
Keiner weiß, was in den nächsten Jahren passieren wird. Nur so viel steht fest: Solange Christus nicht wiederkommt, werden die Verhältnisse ganz bestimmt nicht weniger belastend werden. Kaum einer von uns kann sich vorstellen, dass die Probleme auf der Welt abnehmen werden. Nur wenige rechnen damit, dass das Leben in den nächsten Jahren ruhiger wird.

Doch egal, was geschieht, Gottes Maßstab für seine Kinder ist und bleibt derselbe: Wir sollen keine Angst haben und uns keine Sorgen machen.

« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:39:44 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
HWB
Ritter der Unbefleckten
****
Offline


"Mir persönlich wurde
diese große Gnade zuteil."

Beiträge: 314
Standort: 78588 Denkingen
Mitglied seit: 11.06.2005
Geschlecht: männlich
Re: Sorget nicht für euer Leben...
Antwort #3 - 04.08.2005 um 00:30:44
Beitrag drucken  
Die Ermahnung: "Fürchte dich nicht!" wird in der Bibel oft wiederholt. Angst wird als Knechtschaft (Römer 8, 15) und Fallstrick (Sprüche29,25) beschrieben. Oft ist mit dem Gebot, sich nicht zu fürchten, die Aufforderung verknüpft, nicht zu "weichen" oder zu "fliehen", sich also der Situation zu stellen.
Anhand der Bibel können wir lange Listen erstellen, worüber wir uns als Gläubige keine Sorgen machen sollen:

* unsere Versorgung (Matth.6,25),
* Feinde (5. Mose 1,21),
* andere Götter (2. Könige 17,35),
* den Tod (Psalm 23,4),
* Armeen und Kriege (Psalm 27,3),
* unser Ansehen (Galater 1,10),
* böse Tage (Psalm 49,6),
* Kinder (Psalm 127,3),
* die Zukunft (Psalm 139,1-6),
* plötzlicher Schrecken (Sprüche 3,25-26),
* Sicherheit (Matthäus 10,28),
* unkontrollierbare Ereignisse (Matthäus 8,26),
* Gesundheit (2. Korinther 12,10),
* beängstigende Gedanken (Philipper 4,6-7),
* die Worte anderer (1. Petr.3,14),
* Leid (Offenbarung 2,10).

Uns werden auch Gründe genannt, warum wir uns nicht zu fürchten brauchen:

* Wir sind Gottes Schöpfung (Jes.44,2).
* Er kämpft für uns (2.Mose 14,14).
* Wir sind geliebt (1. Joh. 4,9).
* Er ist unser Helfer (Hebr. 13,6, Ps. 118,6).
* Wir sind wertvoller als die Spatzen, und selbst die behütet er (Lukas 12,6-7).
* Der häufigste Grund, der uns genannt wird, ist die Gegenwart Gottes (5. Mose 31,8, Jesaja 41,10, Mt. 28,20).

Wir brauchen nicht um Gottes Gegenwart zu bitten – er ist bei jedem, der sein Kind ist, wir haben sein Wort darauf.

Aber um das Bewusstsein seiner Gegenwart müssen wir ihn oft bitten.


Dieses Bewusstsein wird am ehesten dadurch geweckt, dass wir uns an seine Treue in der Vergangenheit erinnern (5. Mose 7,18-19, Psalm 103,2).

« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:39:59 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Margret FJM
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herr und mein Gott!
Mein Gott und mein Alles!

Beiträge: 2.724
Mitglied seit: 27.04.2004
Geschlecht: weiblich
Re: Sorget nicht für euer Leben...
Antwort #4 - 07.08.2005 um 19:19:06
Beitrag drucken  
Für den Christen gibt es keinerlei Angst!!!

Übergebt mir eure Lasten, Sorgen, Ängste, Probleme und Schwächen, ich will sie für euch tragen, sagt Jesus.
Aber die meisten Menschen wollen ihre Lasten selbst tragen, ohne Jesus, dann werden sie krank und können nicht mehr, weil ihnen die Lasten zu schwer geworden sind.
Sorgen und Ängste usw…sind Versuchungen…… Der Hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars sagt: Opfert die Versuchung auf, um die Bekehrung der Sünder zu erbitten, das ärgert den Teufel und treibt ihn in die Flucht. Die Versuchung wendet sich nämlich gegen ihn. Wohlan, hernach wird er euch in Ruhe lassen.

Ich möchte daran erinnern, dass Br. Johannes-Marcus uns auf den Gebets- und Vortragstreffen, im Namen Jesu, ein sehr wichtiges Gebet gelehrt hat.
Das Aufopferungsgebet, wo wir dem Herrn all unsere Sorgen Ängste und Nöte ans Kreuz geben dürfen.

In Mt. 11/ 28 – 30 sagt uns Jesus: Kommt zu mir alle, die ihr müselig seid und beladen, und ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Bürde ist leicht.


Angelinkt: Gebete
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:36:09 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
Zum Seitenanfang
IP gespeichert