Willkommen Gast. Bitte Einloggen
YaBB - Yet another Bulletin Board
 
   
 
 
Normal Topic Patronin der Weltmission:Hl.Theresia v.Lisieux (Gelesen: 786 mal)
Margret FJM
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herr und mein Gott!
Mein Gott und mein Alles!

Beiträge: 2.724
Mitglied seit: 27.04.2004
Geschlecht: weiblich
Patronin der Weltmission:Hl.Theresia v.Lisieux
23.10.2005 um 17:29:38
Beitrag drucken  
Zum heutigen Weltmissionssonntag:

Die Heiligen weisen uns einen verläßlichen Weg, wie wir selbst zur Heiligkeit gelangen und dem Heil anderer dienen können. Durch sie wurde der missionarische Auftrag Jesu in vorbildlicher Weise verwirklicht. Nach dem Willen des Herrn muß die Verkündigung des Evangeliums bis zum Ende der Zeit fortgesetzt werden. Deshalb heißt der bleibende Auftrag des Auferstandenen an seine Jünger : "Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen" (Mk. 16,15). Die Verkündigung der Frohbotschaft ist somit die "wesentliche Sendung" der Kirche, ihre "eigentliche Berufung und tiefste Identität."
Die Konzilsväter betonen die brennende Notwendigkeit der Evangelisierung:"In der gegenwärtigen Weltlage, aus der für die Menschen eine neue Situation entsteht, ist die Kirche, die da ist Salz der Erde und Licht der Welt, mit verstärkter Dringlichkeit gerufen, dem Heil und der Erneuerung aller Kreatur zu dienen."
Allen, die sich dem missionarischen Auftrag der Kirche öffnen, wird desshalb Theresia Vorbild, Wegbegleiterin und Fürsprecherin. Durch ihr Leben hat sie ihren missionarischen Geist glaubwürdig bezeugt. In ihr hat Gott ein neues Zeichen gesetzt. Folgerichtig wurde sie 1927 zur Patronin derWeltmission ernannt.
Eine Missionszeitschrift prägte den Satz:"Der Geist der hl. Theresia vom Kinde Jesu ist nach einem der besten Kenner der missionarischeste, der in der Kirche seit Paulus bekannt wurde."
Theresia selbst hat ihrem glühenden Missionseifer mit folgenden Worten Ausdruck verliehen:"...ich möchte die Welt durcheilen, deinen Namen verkünden...aber ...eine einzige Mission genügte mir nicht. Ich möchte das Evangelium in allen fünf Weltteilen gleichzeitig verkünden, bis zu den fernsten Inseln... Ich möchte Missionar gewesen sein...vom Anbeginn der Welt und es bleiben bis ans Ende der Zeiten."
Trotz ihres brennenden Missionsgeistes hat sie sich in ein Kloster mit strenger Klausur eingeschlossen. Sie widerstand dem heftigen Wunsch, Missionsschwester zu werden, denn sie sah in ihm die Versuchung, ihrer eigentlichen persönlichen Berufung untreu zu werden. "Mit Gewißheit" vernahm sie den göttlichen Ruf, daß der ihr von Gott zugedachte Platz der Karmel sei.
"Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt" (Joh. 15, 13), sagt der Herr. Das Beste und Höchste, das einer geben kann, ist er selbst, ist sein Leben, ist der Einsatz seiner Person, und zwar an jenem Platz, an den Gott ihn ruft. Wer Gott gehorchen will, darf den Plan, den Gott mit ihm hat, nicht durchkreuzen.
Theresia wählte bewußt die "Eintönigkeit eines strengen Lebens", um ihrer Berufung treu zu bleiben. Sie verzichtete darauf, die Früchte ihrer Anstrengungen und Entbehrungen, ihrer Opfer und Gebete zu sehen, um dadurch "noch mehr zu leiden und dadurch noch mehr Seelen zu retten".
Es geht um ein neues Verstehen, was Gottes Wille ist, und um Hingabe des Menschen an seinen Willen."
Genau dies entspricht der Grundhaltung der hl. Theresia. Sie stellte sich dem Erlösungswerk des Herrn in totaler Selbsthingabe zur Verfügung, und zwar in der Weise, wie der Herr es wollte. Durch sie, die niemals Missionsboden betreten hatte und dennoch zur Patronin der Weltmission erklärt wurde, will Gott uns lehren: Nicht die Anzahl von Jahren, die in apostolischer Tätigkeit verbracht wurden, sondern die Übereinstimmung mit dem Geist und Willen Jesu machen das Wesen eines missionarischen Menschen aus.
(Aus dem Büchlein: Rose in der Wüste)

Zitat aus der Predigt des Hl. Vaters in Lisieux am 2.Juni 1980

"Von Theresia von Lisieux kann man mit Überzeugung sagen, daß der Geist Gottes ihrem Herzen möglich gemacht hat, den Menschen unserer Zeit das grundlegende Geheimnis, die Wirklichkeit des Evangeliums direkt zu offenbaren: die Tatsache nämlich, daß wir wirklich den Geist empfangen haben, der uns zu Söhnen macht den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater."
                                                        Johannes Paul II.  
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:40:43 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
Zum Seitenanfang
IP gespeichert