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Normal Topic Näher mein Gott zu Dir. (Gelesen: 2.360 mal)
HWB
Ritter der Unbefleckten
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"Mir persönlich wurde
diese große Gnade zuteil."

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Näher mein Gott zu Dir.
25.07.2006 um 22:48:29
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Näher mein Gott zu Dir.

Letzte Woche traf ich auf der Strasse zufällig einen früheren
Schulfreund wieder. Ich fragte ihn was er so mache. Er sagte er sei leidenschaftlicher
Bergwanderer, er gehe regelmässig in die Berge. Ich sagte zu ihm schön,
das freut mich. Ich wunderte mich, weil ich ihn nie sonntags nach
dem Kirchgang antraf. Er erklärte mir daraufhin, er fahre sonntags lieber
in die Berge, denn oben auf dem Berg habe er seine Ruhe; und übrigens
dort oben am Kreuz wäre er Gott viel näher.

Was würdet ihr ihm antworten, wenn er das euch geschildert hätte?


G+S
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« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:42:35 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
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Helene
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Ich bin die Art Schaf,vor
der sich Wölfe fürchten

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Re: Näher mein Gott zu Dir.
Antwort #1 - 26.07.2006 um 11:19:50
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Hallo Smiley

Ganz spontan würde ich ihm zustimmen.Da ich selber so der Typ Mensch bin der sich Gott in der Natur näher und angenommener von ihm fühlt als in manchen Kirchen. Es gibtnur 2 Kirchen die mir bisher dasselbe Gefühl von Angenommensein und Geborgenheit in Gottes Fürsorge gaben.Die eine ist mittlerweile ein Kunstrestaurationsgeschäft(ichsag dazu lieber nix) Und bei der anderen werde ich erst nächstes Jahr erfahren ob sie überhaupt noch steht wenn ich dann nach Ungarn gehe.

Manche Menschen fühlen sich eben in der Natur Gott unendlich vel näher als in einer von Menschenhand erschaffenen Kirche.Denn Gott hat die Erde und alles was auf in unter und über ihr lebt erschaffen .
Und ich bin auch der festen Überzeugung dass nur ein Gebet dass ich von ganzem Herzen bete beim Vater im Himmel ankommt.


LG

Andi
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:42:47 von Brigitta B »  
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Br.Johannes-Marcus (fjm)
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Ich sende euch wie Schafe
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Näher mein Gott zu Dir.
Antwort #2 - 26.07.2006 um 12:11:55
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Auch ich würde ihm erst einmal zustimmen, wenn man IHM zu ehren diesen schweren Weg zum Gipfelkreuz auf sich genommen hat, um GOTT zu finden.
Gelobt sei Gott, so würde ich dann einfügen, hat ER für die Menschen ein Haus bauen lassen, wo er ständig gegenwärtug ist. 24 Stunden wartet... das ganze Leben lang.
Dort kommt Jesus, GOTT, den Menschen näher als auf dem höchsten Gipfelkreuz. Und ER hat uns den Weg vereinfacht.
Nicht jeder kann Taborstunden haben, nach erschwerlichen Marsch zum Gipfelkreuz - vor allem die Gefahren, die dieser Weg mit sich bringen kann. Besonders für ALTE und KRANKE Menschen nicht zu erfüllen. Es muss auch einfacher gehen, wie GOTT es sich selber sagte und schuf uns die Heiligste Eucharistie

Dann kann man ihn einladen, erst die Stärkung im Tal zu holen, dann begleitet Jesus einen auf den Gipfel des Berges... so hat er es gewollt!
Wenn man das eine nicht tut, nützt auch das andere nichts. Man wird IHN niemals finden!
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:43:02 von Brigitta B »  

Eine Stimme ruft in der Wüste des Unglaubens: Kehrt um! Tut Buße! Das Reich Gottes ist nahe! Erhebt euch vom Schlaf, denn siehe euer König kommt!
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Ritter der Unbefleckten
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Re: Näher mein Gott zu Dir.
Antwort #3 - 26.07.2006 um 17:53:07
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Mich erinnert dieses Verhalten meines Schulfreundes ein wenig an den Turmbau zu Babel. Dort machten sich die Menschen daran, eine Stadt und einen Turm „mit einer Spitze bis zum Himmel“ zu bauen, um damit Ruhm zu erlangen. (Gen. 11,4)
Jahwe/Gott war besorgt, dass „ihnen jetzt nichts mehr unerreichbar sein wird, was sie sich auch vornahmen“, (Gen. 11, 6) und zerstörte das Vorhaben, in dem er den Menschen die Sprache „verwirrte“ (Gen. 11, 9) und sie über die ganze Erde zerstreute.
Das Ziel dieses Turmbaus denke ich war es, den Menschen zu ermöglichen, in den Himmel zu klettern und die Autorität der Götter in Frage zu stellen, ein Akt der Anmaßung, der durch göttliche Intervention zunichte gemacht wurde.
Bei den Bergsteigern hört man auch oft von der Unbezwingbarkeit der Berge. Man will immer noch höher hinaus.

Sie haben keine Zeit mehr um vorher in der Hl. Messe Kraft zu tanken. Alles dreht sich nur noch um ein und dasselbe Thema: Bergsteigen. Reinster Götzendienst!

Alles Denken und Tun nur ein Paradoxum.

Jesus/Gott ist uns im Tabernakel und bei der Eucharistiefeier am nächsten und nicht auf dem höchsten Berg, wie Br. JM auch feststellte.

Der Tabernakel ist kein Sarg, kein Ruheplätzchen eines Schlafenden. Nirgends auf der Welt ist mehr Leben als dort. Hier ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.


« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:43:13 von Brigitta B »  

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Br.Johannes-Marcus (fjm)
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Näher mein Gott zu Dir.
Antwort #4 - 26.07.2006 um 20:24:25
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Du könntest recht haben mit Deiner Klarstellung! Am ende aber hast Du eine Seele verloren ... bete doch mal drüber und betrachte u.a. die selg. Mutter Theresa
  

Eine Stimme ruft in der Wüste des Unglaubens: Kehrt um! Tut Buße! Das Reich Gottes ist nahe! Erhebt euch vom Schlaf, denn siehe euer König kommt!
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Re: Näher mein Gott zu Dir.
Antwort #5 - 26.07.2006 um 20:56:27
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Quote:
Du könntest recht haben mit Deiner Klarstellung! Am ende aber hast Du eine Seele verloren ... bete doch mal drüber und betrachte u.a. die selg. Mutter Theresa


Danke dir lieber Br. JM.
Genau das habe ich ihm gesagt: dass ich ihn mit ins Gebet aufnehme und er solle sich erst in der Nähe in einer Kapelle oder Bergdorfkirche Kraft in Form der Eucharistie holen, dann würde er zu den Gipfelkreuzen fliegen. Dazu meinte er, er würde das nächste mal drandenken.
G+S
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« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:43:36 von Brigitta B »  

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Margret FJM
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Re: Näher mein Gott zu Dir.
Antwort #6 - 26.07.2006 um 21:26:52
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Ich würde ihm liebevoll erzählen, was ich Tag für Tag in der hl. Messe erleben darf, und Jesus bitten sich seiner anzunehmen, und vertrauen, dass das, um was ich bitte schon geschehen ist, wann und wie und wo ist allein SEINE Sache.

Welch wunderbare Gnaden uns zuteil werden.

Wie sehr es mich mit Schmerz erfüllt, auch nur eine einzige hl. Messe versäumt zu haben.

Das der Herr im Allerheiligsten Altarsakrament , in der Hostie, sich so klein macht, so erniedrigt, damit ich Menschenkind mich vor dem großen Allmächtigen Gott nicht zu fürchten brauche.

Ich darf IHN bei der hl. Kommunion in Demut und Liebe in meinem Herzen empfangen, kann es etwas schöneres ergreifenderes, wunderbareres geben.

ICH GLAUBE NICHT!!!

So gestärkt, trage ich Jesus, die ewige Liebe in meinem Herzen, zu den Menschen.

Mit dieser Sehnsucht im Herzen, immer beim Herrn zu sein, IHN immer empfangen zu dürfen, bei jeder hl. Messe mich für IHN mit Haut und Haaren aufzuopfern, ohne WENN UND ABERS, kann ich nur noch singen:

ICH LIEB DICH HERR KEINER IST WIE DU; ANBETEND NEIGT SICH MEIN HERZ DIR ZU MEIN KÖNIG GOTT NIMM DIES LIED VON MIR; LASS MICH HERR EIN WOHLKLANG SEIN VOR DIR.

UND: JESUS LIEBT DICH  - UND AUCH MICH
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:43:46 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Schwester
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Das Kreuz machte mich
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Re: Näher mein Gott zu Dir.
Antwort #7 - 26.07.2006 um 22:32:49
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Habe auch schon mit einigen Leuten gesprochen, die eine ähnliche Aussage machten, dass sie GOTT besser in der Natur fänden, als beim Sonntagsgottesdienst. Demnach müsste es fast schon eine kleine Völkerwanderung geben, wenn die „Scharen“ denn auch auszögen ...
Je nach Gelegenheit habe ich Ihnen empfohlen mal "anders-rum" ihren Sonntag zu gestalten, an der Quelle beim Herrn zu beginnen, um danach gestärkt den Aufstieg zu wagen ...

Mitunter ist heute eine erfreuliche Entwicklung wieder darin zu sehen, dass der Wert der Schöpfung   verstärkt ins Bewusstsein der Menschen getreten ist. Die Psalmisten haben es auch in beeindruckender Weise verstanden, Menschen, Tiere, Berge, Hügel, Seen, Gewässer, die gesamte Schöpfung, in den Lobpreis Gottes miteinzubeziehen.

Diese "Bergsteiger-Aussage" spiegelt auch ein sehr tiefliegendes Problem unserer Zeit, den sog. „Relativismus“ und „Synkretismus“. Das bedeutet etwas überspitzt: jeder mischt sich seine eigene Religion zusammen – und stellt einen Absolutheitsanspruch seines Denkens (Werte etc.) an eine Gemeinschaft, insbesondere unsere röm.-kath. Kirche. Zeigen  „papst-treue Katholiken“ Flagge, wird es entweder nicht beachtet oder größtenteils attackiert. Die Weisheit dieser Welt ist eben Torheit bei GOTT. Auch der Hl. Paulus hatte auf seinen Missionsreisen mit diesen „Gedankenkonstrukten“ schwer zu kämpfen. Als erprobter Apostel wusste er um die Tatsache: ... das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. (1. Kor. 1,27-29)
« Zuletzt geändert: 24.08.2013 um 14:43:56 von Brigitta B »  
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