Willkommen Gast. Bitte Einloggen
YaBB - Yet another Bulletin Board
 
   
 
 
Normal Topic Das Eucharistische Herz Jesu! (Gelesen: 639 mal)
Margret FJM
Helfer des Admin
****
Offline


Mein Herr und mein Gott!
Mein Gott und mein Alles!

Beiträge: 2.724
Mitglied seit: 27.04.2004
Geschlecht: weiblich
Das Eucharistische Herz Jesu!
04.09.2006 um 15:33:36
Beitrag drucken  

Smiley
Smiley Smiley Smiley
Smiley Smiley

Das Eucharistische Herz Jesu

Ganz von Liebe entflammt wartet es darauf, endlich angebetet zu werden,
damit es sich in seiner unendlichen Fülle an die Menschen verschenken kann.
In jedem Tabernakel dieser Welt, 24 Stunden am Tag glüht die Liebe an diesen einsamen Orten
und verglüht doch nicht. Denn es ist ein Glühen aus Liebe, das niemals vergeht, nein sich nur steigert,
und zwar indem es sich an die anderen verschenkt.
Oh, welche Wonnen durften Heilige wie die Margaret Maria Alacoque verkosten, als sie sich dieser Liebe öffneten.
Als sie in dem Bewusstsein anbeteten, dass sich das unendliche Meer der Wonnen Gottes in diesem Zeichen der Liebe verbirgt;
das ja mehr ist als ein Zeichen. Ja, es ist ein Mahnmal an uns: Kommet alle und betet an!
Denken wir an das Gebet des Hl. Erzengel Michaels: ...der in allen Tabernakeln der Welt gegenwärtig ist,
zur Sühne für die Schmähungen, Entweihungen und die Gleichgültigkeit, durch die er selbst beleidigt wird.
All die Engel im Himmel sehnen sich danach, jenes Herz schauen zu dürfen, das sich da am Kreuze in Liebe verzehrte:
Nicht die Nägel hielten ihn, nein, es war die Liebe...

Mich dürstet

Seht doch, wie sehr das Herz Jesu am Kreuze entbrannte: Herz Jesu – Gottes Opferbrand.
Diese Worte am Kreuz sind Licht und Wahrheit für unsere verdunkelte Welt und leuchten
in den Tabernakeln der Welt immerwährend auf, alle Zeit überschreitend
und jede Sekunde im Einklang mit dem Herzschlag Jesu lässt sie erneut hervorbrechen:
„Mich dürstet, mich dürstet nach Seelen, die bereit sind, meine Liebe aufzunehmen, sie zu empfangen;
denn seht: Sie verzehrt mich ganz und gar und ich leide darunter, dass sie nicht angenommen wird.
Oh, wie wenige kennen den wahren Wert, sich in meine Gegenwart zu begeben,
sich der Sonne der Liebe auszusetzen und so eins zu werden mit mir und meiner Liebe.
Und jener, der meine Liebe erfährt wird auch erkennen, dass ich, der ich ja die Liebe bin, das höchste Gut bin –
sowohl im Himmel als auch auf Erden. Und er wird beginnen, in allem nach dem zu streben, was mir wohlgefällt.
Und gibt es etwas schöneres, als schon hier auf Erden, durch die Vereinigung mit meinem Willen, eins zu werden mit mir?“
Seht doch, wie sehr die Liebe Jesu unser Herz entflammen möchte! Können wir da noch etwas anderes wollen,
als dieser Liebe Genugtuung zu leisten? Das Eucharistische Herz Jesu ist ja das Heiligste Herz Jesu,
das im Himmel die Wonne der Engel ist. Und dieses Herz brennt und verzehrt sich so in Liebe,
dass ihm diese Liebe, wenn sie nicht beantwortet wird, zur Pein wird.
     
Seht, ich bin bei euch, alle Tage bis zum Ende der Welt

Ein Zentrum der Liebe, so muss man das Herz Jesu nennen. Und Liebe verschenkt sich,
ohne geringer zu werden. Nein, ganz im Gegenteil: sie wächst dadurch noch.
Und da die Liebe sich daran erfreut, dem anderen Freude zu bereiten und da sie sieht,
dass der andere Freude an meiner Gabe hat – so erneuert sich dieser Kreislauf der Liebe
in jedem Augenblick der Zeit um bis in alle Ewigkeit fruchtbar zu werden
und allen daran teilhaben zu lassen. Lassen auch wir uns in diesen Kreislauf einbinden.
Die Liebe konnte sich nicht zurückhalten, sie wollte sich ohne Maßen verschenken,
und deshalb erfand sie das Geschenk ihrer Liebe an die Menschheit: das Heiligste Altarsakrament.
In ihr verwirklichte die ewige Weisheit ihr Versprechen an die Menschheit:
„Seht, ich bin bei euch, alle Tage bis zum Ende der Welt.“
Sie ist das Unterpfand der ewigen Liebe, der seligen Anschauung Gottes.
Oh, wie sehr müssen wir entbrennen vor Sehnsucht, uns den Liebesstrahlen dieser Sonne auszusetzen.
„Sonne der Gerechtigkeit, geh uns auf in unserer Zeit...
“Ja, eucharistisches Herz Jesu, verzeihe uns unsere Gleichgültigkeit deiner unendlichen Liebe gegenüber.
Wir wollen all das sühnen, das Dir durch uns Sündern zugefügt wird. Und wie viel mehr müsste unser Herz entbrennen,
da wir ja Deine Liebe schon erfahren, sie verkosten durften. Dieses wunderbare Angebot Deiner Liebe,
wie oft haben wir es ausgeschlagen; wie oft haben wir schon ein paar Momente nach dem Empfang
der Hl. Hostie unsere Gedanken wo anders, weit weg davon, sie Dir zuzuordnen...
Oh glückselig die Seele, die in Ihrem Inneren erkannte, dass das Verkosten dieser Liebe
nur der Anfang eines unendlichen, ewig andauernden Liebesaustausches ist
zwischen uns Sündern und einem Gott, den es danach verlangt in den Tabernakeln unserer Herzen zu wohnen.
Auf dass unsere Lauheit in seiner Liebesflamme versenkt werde, auf dass das Streben unseres Herzens
eine Auferstehung erleben möge – sich neu ausrichten möge nach der ewigen Liebe.
Oh ihr flammenden Cherubim, die ihr wahrhaftig schaut das Angesicht Gottes, wie sehr müsst ihr uns beneiden,
dass wir mit ihm eins werden dürfen, ihn empfangen dürfen. Bedenken wir die Demut dieser Liebe:
Sie genügt sich selbst, da sie alles Gute in sich selbst birgt.
Und doch wollte sie an dieser Liebe andere teilhaben lassen. So schuf sie als Krönung der Schöpfung
den Menschen und legte in ihn eine unstillbare Sehnsucht nach sich.
Sie legte das Ziel des Menschen, seine Vollendung in sich selbst, um diesen Kreislauf der Liebe zu schließen.
Sie legte in jeden Menschen dieses Samenkorn der Liebe, dieses Senfkorn, das dazu bestimmt ist,
aufzugehen und reiche Frucht zu tragen. Und diese Frucht ist die Liebe selbst. Glückselig jene Seele,
die Gott um seiner selbst Willen liebt, weil er unendlich gütig, barmherzig ist und all die Fülle in sich birgt.

Ruhe an meinem Herzen

„Seht doch Johannes, wie er sein Sehnen an meiner Brust stillte, wie ich ihm alle Geheimnisse meines Herzens enthüllte
und sein Herz dem meinen gleich machte. Glaubt nicht, dass auch nur eine Sekunde an meinem Herzen für Euch
nicht von ewigem Nutzen ist. Ihm entströmen euch daraus alles Gute, das ihr nur ersehnen und erbitten könnt.
Kommt zu mir, sprecht euch bei mir aus und dann ruhet an meinem Herzen. Ich will euch erquicken und euch eine Ruhe,
einen Frieden verschaffen, was die Welt nicht geben kann. Euer Glaube ist es, der euch die Pforten meiner Gnaden öffnet,
der all die Barmherzigkeit entströmen lässt, um eure Seele zu erquicken. Nehmt euch ein Beispiel an meiner Mutter,
ja nehmt sie als Vorbild. Sie war von dem Zeitpunkt meines Empfanges in ihrem Herzen eins mit meinem Herzen.
Es ist eine einzige Liebesglut gewesen, die sich in unseren Herzen entflammte,
verzehrte um den Willen des Vaters zu erfüllen. Seht doch, wie gross seine Liebe ist,
wie sehr die Liebe des Heiligen Geistes auch euch entflammen soll. Dann ist es nur mehr möglich,
vom Geist der Barmherzigkeit entflammt zu werden.“

Mit Sehnsucht warte ich auf euch

„Und wenn euer Herz schließlich entflammt ist von meiner Liebe, wenn es zu einem Herd der Liebe verwandelt worden ist,
der sich immer wieder in leidenschaftlicher Liebe verzehrt, dann werdet ihr erahnen, was es heißt, aus Liebe zu leiden.
Dann wird auch euer Herz alles erstreben, was die ewige Liebe ehrt und zum Heil der unsterblichen Seelen ist.
Denn seht – eine Liebe verschenkt sich ständig, für sie gibt es kein Stehenbleiben, sie erneuert sich immer wieder.
Sie ist der Beginn der Ewigkeit und lässt alle Angst verschwinden, alles Unvollkommene versinken in der unstillbaren Sehnsucht
des Sich- Öffnens um sich zu verschenken. Und seht – jeder Herzschlag ist dann im Einklang mit dem liebenden,
ewigen Vaterherzen. Dies ist die Wohnung, von der ich zu euch sprach: „Ich gehe, um euch eine Wohnung zu bereiten.
“ Freut euch, ihr, die ihr Anteil habt an der Herrlichkeit der Auserwählten, die ihr jetzt - durch den Glauben -
jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude.
Denn NICHTS UND NIEMAND kann euch von meiner Liebe trennen. Seid gewiss.

ICH BIN BEI EUCH ALLE TAGE BIS ZUM ENDE DER WELT.

(c)+(R)'2006 FJM
« Zuletzt geändert: 27.08.2013 um 22:42:51 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
Zum Seitenanfang
IP gespeichert