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Hot Topic (More than 33 Replies) Die Alte Hl. Messe. (Gelesen: 24.139 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Die Alte Hl. Messe.
08.06.2007 um 22:41:09
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Warum ich für die alte Form der Hl. Messe bin.

*  Weil der Glaube der Gegenwart Jesu in der Hl. Eucharistie darin besser zum Ausdruck kommt.
  Auf der ganzen Welt sollte sie lateinisch gelesen werden,
  weil die lateinische Sprache Welt umfassend ist und man sich somit in jedem Land in der Heiligen Messe zu Hause fühlt.
  Der Lobpreis steigt   - einig -  zu Gott empor,
  wie vor dem Bau des Turmes in Babel –
  in  e i n e r  Sprache.
  Alle sollen EINS sein, sagt Jesus.

*  Wegen des reichlichen liturgischen Inhaltes, der Feierlichkeit,

*  Wegen des wahren Opfercharakters.

*  Wegen der ehrfürchtigen Gebetsformulierungen und aller übrigen reichlichen Ehrfurchtsformen.
  (Kniende Mundkommunion, häufigere Kniebeugen, Kreuzzeichen,
  tiefgehende Segensformeln,)

*  Wegen des großen Sinnes für das Heilige.

*  Weil die Marienverehrung, die Verehrung der Heiligen und der Heiligen Engel wieder mehr hervorgehoben wird.

*  Weil darin eine persönliche und rituelle Demut zum Ausdruck gebracht wird.
*  Weil der alte Ritus vor Missbräuchen schützt.
  größere Präzision und Klarheit der Rubriken,
  welche „Zweideutigkeiten, Freiheiten, Kreativitäten, Anpassungen und Reduktionen und Instrumentalisierungen“ –
  wie Papst Johannes Paul II. in ‘Ecclesia de Eucharistia’ beklagte – keinen Raum geben.

  Disco-Messen, Homosexuellengottesdienste, selbstgebastelte Hochgebete mit veränderten Wandlungsworten muss gestoppt werden durch unser inständiges Gebet,  
  zum anderen durch unseren persönlichen Einsatz für die Wiederausbreitung des alten Ritus so ein Priester.

 
  ein Ritus, der auf frühkirchliche Tradition zurückgeht, soll erhalten bleiben.

« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:54:30 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Gisela
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #1 - 09.06.2007 um 20:24:39
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   Hallo Brigitta: Ich bin ganz Deiner Meinung. Die alte Heilige Messe, die ich als Kind (jetzt53J.)
   erleben durfte, war viel andächtiger, als heute die moderne Hl. Messe. Am schlimmsten finde ich die
   Handkommunion, und die Priester,die die Mundkommunion verweigern. Das ist meinem Mann und  
   und mir schon passiert. Wenn sich der alte Ritus wirklich wieder durchsetzt, gibt es aber ein
   Problem - Die jungen Priester, die jetzt erst geweiht werden, kennen den alten Ritus garnicht
   mehr. Trotzdem bin ich auch für die alte Form der Heiligen Messe.  
   Gruß  Gisela  


                                            
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:54:41 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, Anna und Joachim. Ich liebe euch, rettet alle armen Seelen und alle Sterbenden.Hl. Pater Pio hilf mir durch deine Fürsprache.
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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #2 - 09.06.2007 um 23:07:41
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Das freut mich liebe Gisela, dass Du auch so denkst!

soviel ich weiss, darf die Mundkommunion nicht verweigert werden...

Ja habe heut eine Hl. Messe, erleben dürfen, so wie sie früher war,

Es war wunderbar!

man spürt die Gegenwart Gottes intensiver und der Glaube wird gestärkt.

Es soll ein Video für Priester geben, wo man die alte Hl. Messe wieder lernen kann...

nur weis ich noch nicht wo... hä?

Jetzt versteh ich auch besser warum die Hl. Messe nach Osten gefeiert werden soll.

http://www.alte-messe.de/02_osten.html

Hier noch ein paar Links..

http://www.introibo.net/index.html

http://www.introibo.net/download/orientierungshilfe.pdf



« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:55:26 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Margret FJM
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #3 - 10.06.2007 um 00:30:22
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Link: INSTRUKTION Redemptionis sacramentum

Hier ein Ausschnitt aus dieser Instruktion, bezüglich des Kommunionempfanges!

Kapitel IV

Die heilige Kommunion

2. Die Spendung der heiligen Kommunion

91. Bezüglich der Austeilung der heiligen Kommunion ist daran zu erinnern, daß «die geistlichen Amtsträger [...] die Sakramente denen nicht verweigern» dürfen, «die zu gelegener Zeit darum bitten, in rechter Weise disponiert und rechtlich an ihrem Empfang nicht gehindert sind».[177] Jeder getaufte Katholik, der rechtlich nicht gehindert ist, muß deshalb zur heiligen Kommunion zugelassen werden. Es ist also nicht gestattet, einem Christgläubigen die heilige Kommunion beispielsweise nur deshalb zu verweigern, weil er die Eucharistie kniend oder stehend empfangen möchte.

92. Obwohl jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl die heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen,[178] soll in den Gebieten, wo es die Bischofskonferenz erlaubt und der Apostolische Stuhl rekognosziert hat, auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden, der das Sakrament mit der Hand empfangen möchte. Man soll aber sorgfältig darauf achten, daß der Kommunikant die Hostie sofort vor dem Spender konsumiert, damit niemand mit den eucharistischen Gestalten in der Hand weggeht. Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf die Hand gegeben werden.[179]

93. Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen.[180]


« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:55:41 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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HWB
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"Mir persönlich wurde
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #4 - 10.06.2007 um 09:41:54
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Hallo ihr Lieben,

hier kommt ein schöner Link zur "Alten Messe":


http://www.pro-missa-tridentina.org/heilige-messen/standortkarte.htm

Gruß und Segen

HWB
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:56:07 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
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Inka
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #5 - 10.06.2007 um 13:48:52
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Der Friede des lieben Gottes sei mit Euch allen

es wäre wirklich schön wenn auf der ganze Welt wieder die alte Messe gefeiert würde. Ich selbst habe als ich in der Gemeinde wo ich jetzt bin neu hinzugekommen bin gefragt ob auch die Mundkommunion gemacht werden kann. Wäre sonst in diese Gemeinde nicht mehr gegangen. Wenn einem die Mundkommunion verweigert wird muss man schon der Kirche fern bleiben und viel für den Priester beten. Nur leider auch wenn wieder die alte Messe gefeiert wird sind viele Gemeindemitglieder sicherlich nicht besser bei der Sache in der Messe. War heute selbst in der Messe und das letzte Wort des Pfarrers war: hier vom Altar aus bekomme ich alles mit, wenn hier welche zu spät kommen und auch die Messe eher verlassen. Jetzt ist es Sommer und warm, da wird die Kirchentür geöffnet, offen gelassen vor der Tür mit dem Handy telefoniert und eine Zigarette geraucht Danach die Kirche wieder aufgesucht. Geben sie mir da mal einen Vorschlag wie ich als Pfarrer in solchen Situationen damit gelassener umgehen soll. Versteckt verpackt ohne jemanden anzugreifen hat er aufgezeigt was nicht gut ist. Nur so mancher Pfarrer schweigt und sagt nicht viel.
Möge der Himmel bald eingreifen und das unbefleckte Herz Mariens siegen.


Inka
  

Mt5/14
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hlux
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #6 - 10.06.2007 um 19:35:56
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Meist gehe ich zur Messe im alten Ritus, auch weil die Kirche direkt in meiner Nähe ist. Trotzdem hätte ich es nicht gerne, wenn es nur noch diesen Ritus gäbe. Ich schätze ihn sehr, aber ich schätze auch charismatische Gottesdienste und andere Formen, solange sie innerhalb der von der Kirche vorgegebenen Parameter bleiben. Um mich zuhause zu fühlen, muss nicht alles genau so sein wie ich es gewohnt bin. Wenn es nur noch den alten Ritus gäbe, würde mir was fehlen.

Handkommunion ist übrigens von der Kirche erlaubt. Wo ich die Wahl habe, praktiziere ich sie. Meist habe ich allerdings eben nicht die Wahl, weil sie im alten Ritus nicht vorgesehen ist.
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:56:21 von Brigitta B »  
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Inka
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #7 - 11.06.2007 um 08:11:29
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Der Friede des lieben Gottes sei mit Dir hlux

hier im Forum gibt es einige interessante Beiträge zum Thema Mundkommunion und Handkommunion. Früher gab es wohl nur die Mundkommunion und die Handkommunion wurde später in den Kirchen eingeführt. Am Anfang meines Glaubens als ich noch vieles nicht wusste hatte ich Jesus auch in die Hand genommen Jetzt käme es mir nicht mehr in den Sinn und praktiziere aus erfurcht vor Gott die Mundkommunion.

Liebe Grüße und Gottes reichen Segen

Inka
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:56:30 von Brigitta B »  

Mt5/14
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #8 - 11.06.2007 um 10:31:51
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Friede sei mit Euch!

Aus Ehrfurcht zu unserem großen Allmächtigen Gott und aus Liebe zu Jesus empfange ich IHN nur noch in kniender -Mundkommunion.
Mundkommunion ist für mich ein Kuß unseres liebenden Gottes!!!

Hier ein Link zum Thema Mundkommunion!!

LInk: Mundkommunion von Jesus selbst empfohlen!

Link: Der Kuss!!!
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:57:43 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #9 - 11.06.2007 um 10:51:18
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Hier noch ein Link zur heiligen Kommunion!!!

Liebe Grüße Gottes und Mariens reichen Segen
Margret
  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Brigitta B
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #10 - 23.08.2007 um 07:47:24
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Wegen der Richtung nach Osten....Hauptaltar

Gerade vor einem Monat bekannte ein Priester, dass es ihm extrem unangenehm sei, wenn alle Augen auf ihn gerichtet sind, besonders bei der Wandlung und priesterl. Kommunion ( bei der Vollziehung der Hl. Messe am Volksaltar)

dazu noch diese deutlichen Begründungen für die Hinwendung zum Hauptaltar  -  Zelebration nach Osten...


• Die traditionelle Gebetsrichtung ist Ausdruck einer gewissen Höflichkeit Gott gegenüber. Auch unter Menschen gehört es sich, dass man den anschaut, mit dem man spricht. Es ist selbstverständlich, dass der Priester sich zur Predigt, die an das Volk gerichtet ist, auch zum Volk hin wendet. Das Gebet aber richtet sich nicht an das Volk, sondern ist Erhebung der Seele zu Gott. Deshalb scheint es ebenso selbstverständlich, sich zum Gebet und zum Vollzug des eucharistischen Opfers auch äußerlich ganz Gott zuzuwenden.

• Die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk ist ein schönes und starkes Zeichen der Einheit. Es wäre ein Missverständnis, anzunehmen, Einheit sei nur dort, wo man einander anschaut. Eine viel stärkere Einheit entsteht, wenn man ein gemeinsames Ziel vor Augen hat und in eine Richtung schaut. Es geht ja in der Messe gar nicht darum, dem Priester zuzuschauen und noch viel weniger, ihn anzuschauen, sondern der Priester gleicht dem Hirten, der seiner Herde vorangeht dem Herrn entgegen.

• Nach der Deutung des hl. Thomas von Aquin (S. th. II,II,84,3 ad 3) drückt das Gebet nach Osten hin auch die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies aus, welches nach dem Zeugnis von Gen 2,8 ebenfalls im Osten lag.

• Es ist bedeutsam, dass man gerade im Moment der Wandlung das Gesicht des Priesters nicht sieht. So wird der objektive Charakter der Liturgie betont, denn der Priester am Altar handelt in persona Christi. Er ist nur Stellvertreter, denn der einzige und eigentliche Priester des Neuen Bundes ist Christus selbst. Für die Gläubigen wird es so viel leichter, von der Person des zelebrierenden Priesters abzusehen, um zum ewigen Hohenpriester aufzusehen.

• Große Vorzüge hat die traditionelle Zelebrationsrichtung schließlich auch für den zelebrierenden Priester selbst. Muss er es nicht als befreiend empfinden, im heiligsten Moment der Messe nicht angeschaut zu werden, sondern in trauter Intimität gleichsam mit Gott ‚allein’ zu sein? So ähnelt er dem Moses auf dem Berg Sinai: „Moses aber soll allein zum Herrn herantreten, die anderen dürfen nicht herantreten, und das Volk soll nicht mit ihm hinaufsteigen!“ (Ex 24,2) Ohne Zweifel wird der Zelebrant sehr viel leichter zu einer innigen Anteilnahme am Opfer Christi gelangen, wenn man ihm bei dessen Vollzug nicht ins Gesicht schaut.



Ausrichtung nach Osten

« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:14:33 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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stormi
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #11 - 26.08.2007 um 21:35:45
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Ich bin heute zu ersten Mal in diesem Forum, aber ich muß mich der Meinung Augustinus` anschließen, der sich gegen den
Ritualismus seiner Zeit ausgesprochen hat. Es geht nicht um die äußere Gestaltung der Gottesdienste, sondern, um das, was ich mitbringe. Was ich damit meine ist: Mein Ausgerichtetsein auf das Geschehen ist wichtig, unabhängig ob es jetzt um einen Gottesdienst handelt, wo rhytmische, gregorianische oder sonst welche Lieder gesungen werden. Die Begenung mit dem lebendigen Gott.

Herzliche Grüße stormi
  
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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #12 - 27.08.2007 um 00:08:56
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Liebe(r) stormi,
freut mich dass du hierhergefunden hast.
Weißt Du, mir hat anfangs auch das rythmische sehr gefallen... man kommt ins Schwingen und man möchte am liebsten Tanzen... aber  dann habe ich die tridentinische Messe erlebt und sie ist mir würdiger -  zu diesem Geschehn erschienen.
Ja ausgerichtet sein auf das Geschehen, -  find ich auch, -  das ist wichtig.
wir werden bei der Hl. Wandlung in die Zeitzone Golgotha versetzt.
Aber wenn ich mir jetzt unterm Kreuz die weinende Mutter Gottes vorstelle und daneben die Band mit den Rhythmischen Gesängen usw..... Traurig  es geht nicht....

bestätigt fühlte ich mich noch durch diese Zeilen einer Botschaft die ich in diesem Link gelesen habe...

unter  AKUELL weiter unten beim Mutter Gottesbild - aus der Zeitschrift Philomena.

Quote:
Glaubt nicht, während der Heiligen Messe müsse der Mensch im Mittelpunkt stehen, sondern unser Herr JESUS CHRISTUS der Gekreuzigte, der für uns alle Sein Leben dahingegeben hat. Da gibt es keinen Grund zum Tanzen, oder auch rhythmische Gesänge darzubringen, wo der Mensch nur befriedigt wird, in Schwung kommt für kurze Zeit. Denkt einmal darüber nach, wie früher das Heilige Meßopfer dargebracht wurde und wie heute. GOTT sei Dank, gibt es noch Priester und Ordensleute, die GOTT in tiefer Ehrfurcht das Heilige Meßopfer darbringen.


ich denke -  bei der alten Messe kann ich mein Herz besser Gott entgegen bringen...
aufmerksamer sein... ein tieferes  Hineinfühlen.... die Tiefe...

Ich bin nicht abgelenkt durch sinnliches Schwingen....das mich zu sehr an die Discozeit meines früheren Lebens erinnert...

Sorry das ist jetzt nur mein Empfinden...

Aber das Zitat vom Hl. Augustinus würde mich interessieren ... hast Du dies noch?

Wäre schön...
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:14:44 von Brigitta B »  

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stormi
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #13 - 27.08.2007 um 08:33:12
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Liebe Brigitta,

in der alten Kirche waren die Priester so weit theologisch gebildet, dass sie die liturgischen Gebete selber formulieren konnten. Im Frühmittelalter wurden Liturgiebücher eingeführt, d.h. wenn in einem Gebet nur ein Wort verändert wurde, oder wenn die Handhaltung nicht stimmte, glaubte man, es wäre alles ungültig. Dagegen spricht Augustinus: "Meistens überwindet die gute Gesinnung des Betenden den Fehler im Gebet, und sicherlich haben die biblischen Worte....so viel Kraft, dass durch sie alles, was in einem fehlerhaften Gebetstext gegen die Glaubensregel verstößt, bedeutungslos wird."

Aber worum es mir ging, war, dass alle Formen möglich sein können und es weder eine bessere noch schlechtere gibt. Ich bin gegen eine generelle Einführung des alten Ritus, aber dafür, dass der, der will, zu solchen Gottesdiensten geht.

Herzliche Grüße stormi
  
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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #14 - 27.08.2007 um 10:14:39
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Liebe (r) stormi,

Vergelts 'Gott  für das Zitat!

so lange die Wandlungsworte mit dem Lehramt übereinstimmen, denke ich, ist sie gültig,

aber ich glaube, dass die alte Hl. Messe viel gnadenreicher ist....

Ich denke, das der Hl. Augustinus mit seinem Zitat folgendes meinte:

Das Gott alles Fehlerhafte ersetzen kann,  

- ja, stimme ich zu.

Aber trotzdem kann ich doch die  „fehlerlosen Gebete“ u.  „Hl. Messe“  (d. h. welche Gott wohlgefälliger sind, -  wie in unzähligen vielen Botschaften schon offenbart) bevorzugen... Zwinkernd

natürlich kann jeder selber entscheiden, wohin er geht...

wollte hier nur zum Ausdruck bringen warum mir die alte Hl. Messe lieber ist  Smiley


Lieben Gruss und Gottes und Mariens reichsten Segen

Brigitta


Smiley Smiley Smiley





« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:14:55 von Brigitta B »  

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Margret FJM
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #15 - 27.08.2007 um 12:05:46
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Liebe "stormi"!

Friede sei mit Dir!!!

Sei herzlich willkommen hier im Forum!!!

Ich möchte auf die Texte der Instruktion 164 aufmerksam machen.

Hier ein Link zu:INSTRUKTIONRedemptionis sacramentumüber einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie,die einzuhalten und zu vermeiden sind

Vorwort

10. Die Kirche selbst hat keine Vollmacht über das, was von Christus festgesetzt worden ist und den unveränderlichen Teil der Liturgie bildet.[23] Wenn nämlich das Band zerrissen würde, das die Sakramente mit Christus verbindet, der sie eingesetzt hat, und mit den Ereignissen, auf denen die Kirche gegründet ist,[24] wäre dies in keiner Weise zum Nutzen der Gläubigen, sondern würde ihnen schweren Schaden zufügen. Die heilige Liturgie ist nämlich engstens mit den Grundsätzen der Lehre verbunden.[25] Folglich führt der Gebrauch von nicht approbierten Texten und Riten dazu, daß das notwendige Band zwischen der lex orandi und der lex credendi geschwächt wird oder verloren geht.[26]

Kapitel I

Die Regelung der heiligen Liturgie

2. Die Bischofskonferenz

27. Der Apostolische Stuhl hat seit dem Jahr 1970[62] das Aufhören aller Experimente bezüglich der Feier der heiligen Messe angemahnt und dies im Jahr 1988 von neuem bekräftigt.[63] Daher haben die einzelnen Bischöfe und Bischofskonferenzen keine Befugnis, Experimente bezüglich liturgischer Texte und anderer Dinge, die in den liturgischen Büchern vorgeschrieben sind, zu gestatten. Damit solche Experimente in Zukunft durchgeführt werden können, ist die Erlaubnis der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung erforderlich, die schriftlich gegeben und von den Bischofskonferenzen beantragt werden muß. Diese Erlaubnis wird jedoch nur aus einem schwerwiegenden Grund gewährt. Was die Bemühungen um Inkulturation im Bereich der Liturgie betrifft, sind die erlassenen besonderen Normen streng und zur Gänze einzuhalten.[64]


Kapitel III

Die rechte Feier der heiligen Messe


2. Das eucharistische Hochgebet

51. Nur jene eucharistischen Hochgebete dürfen verwendet werden, die im Römischen Meßbuch stehen oder rechtmäßig vom Apostolischen Stuhl approbiert worden sind, und zwar gemäß den Möglichkeiten und Grenzen, die der Apostolische Stuhl festgelegt hat. «Man kann es nicht hinnehmen, daß einige Priester sich das Recht anmaßen, eucharistische Hochgebete zusammenzustellen»[129] oder die von der Kirche approbierten Texte zu ändern oder andere von Privatpersonen verfaßte Hochgebete zu verwenden.[130]

3. Die übrigen Teile der Messe

57. Die Versammlung der Christgläubigen hat das Recht, daß vor allem bei der sonntäglichen Feier in der Regel eine geeignete und echte sakrale Musik und immer ein Altar, Paramente und sakrale Tücher da sind, die entsprechend den Normen in Würde, Schönheit und Sauberkeit erstrahlen sollen.

59. Aufhören muß die verwerfliche Gewohnheit, daß Priester, Diakone oder Christgläubige hier und da Texte der heiligen Liturgie, die ihnen zum Vortragen anvertraut sind, nach eigenem Gutdünken ändern oder entstellen. Wenn sie dies tun, nehmen sie der Feier der Liturgie ihre Festigkeit und verfälschen nicht selten den authentischen Sinn der Liturgie.

61. Bei der Auswahl der biblischen Lesungen, die in der Meßfeier vorzutragen sind, müssen die Normen befolgt werden, die sich in den liturgischen Büchern finden,[136] damit «den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet» und «die Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan»[137] werde.

62. Es ist nicht erlaubt, die vorgeschriebenen biblischen Lesungen aus eigenem Gutdünken wegzulassen oder zu ersetzen oder gar «die Lesungen und den Antwortpsalm, die das Wort Gottes enthalten, mit anderen nichtbiblischen Texten»[138] auszutauschen.

Liebe Grüße Gottes und Mariens reichen Segen
Margret
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:15:09 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Antwort #16 - 30.08.2007 um 16:20:29
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Friede sei mit Dir :stormi

Margret hat ja schon die PÄPSTLICHEN Schriften aufgezeigt, wo wir auch noch unter "Reinheit der Lehre" das Lehramt ausgewiesen haben.

Wir glauben, dass eben gerade am wichtigen Kern nicht jeder tun darf wie und was [er sie es] man will, sondern man eine NORM einzuhalten hat. Stell dir vor, ein jeder macht bei einem Hausbau, was er will ... das Gebäude wird nie fertig oder stürzt gar am Ende wieder ein.
Also muss ein Plan her und diesen Plan hat der Heilige Geist dem Lehramt offenbart.

Jetzt gibt es einen sehr gnadenreichen und einen weniger gnadenreichen Weg, so unterstelle ich es mal. Ich habe in unserer geplanten Schrift "Licht und Finsternis" dies so umschrieben:

Eine wunderschöne Torte, die aber nicht mehr vollständig konsumiert wird [nach dem 2. VK schon verkleinert]*, nun auch noch große Teile „weggeworfen“ werden und am Schluss wird auf der Mitte, dem Kern [der Hl. Eucharistie] selbst, herumgetanzt, und herumgesprungen.


Es gibt Menschen, oder auch Gläubige, denen ist alles egal. Sie machen halt so ihren Event mit. Für mich ist die heilige Messe was ganz besonderes, ganz heiliges. Weil ich weiß, dass es die Vergegenwärtigung des Leidens Christi, des Kreuzopfers ist. Und dieser Aspekt kommt in vielen Messen nicht mehr heraus. Es mag sein dass es schön ist für das Auge - die Materie - was ist aber mit unserer Seele.
Es leiden sehr viele an den Events der Effekte [Licht, Klänge und Herumgespringe]. Noch mehr leiden viele Seelen im Umgang mit der Eucharistie.
Und darum ist es gut, dass da jemand für Ordnung zu sorgen hat. Und wenn es der zuständige Bischof nicht tut, wenn ein Priester außerhalb dieser Ordnung liegt, dann sollte es der Vatican wissen. Nicht um Feindschaft zu säen, sondern um zu helfen, dass die vorgegebene Ordnung gelebt wird.
Dass das Heilige wieder im Vordergrund steht.

Alle die andächtig den trident. Ritus schon mal mitgefeiert haben, wissen was fehlt, wenn man das miterleben muss, was heute so geboten wird. Und glaube mir, in fast 200 Pfarreien ist es nicht zum Lachen, nicht Grund zur heiligen Freude, sondern man muss weinen - sehr weinen.


* = Es geht hier nicht um eine Aussage gegen das 2. Vatikanum, sondern was einige Bischöfe und Priester – insbesondere im deutschen Sprachraum – selbstständig daraus gemacht haben.
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:15:21 von Brigitta B »  

Eine Stimme ruft in der Wüste des Unglaubens: Kehrt um! Tut Buße! Das Reich Gottes ist nahe! Erhebt euch vom Schlaf, denn siehe euer König kommt!
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stormi
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #17 - 30.08.2007 um 20:48:08
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Lieber Br.JM, ich plädiere für Toleranz, nicht was den Kanon betrifft, aber sonst bin ich für alles offen, solange die Mitfeiernden das Geheimnis achten. In einem Punkt muß ich allen Schreibern Recht geben, es gibt Formen der Meßgestaltung, die mich mehr zu Tiefe führen, als andere. Was ich aber ablehne, ist die Verpflichtung zu der einen oder auch anderen Form. Genauso, wie es verschiedene Spirutalitäten gibt, die Menschen sind nun einmal verschieden, und ich es schrecklich finden würde, wenn ich in eine Gebetsform gezwungen wäre, die nicht die meine ist.

Alles Liebe Stormi


Der Schlüssel zu allem ist die Liebe
  
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Brigitta B
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #18 - 30.08.2007 um 21:34:11
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Liebe/r Stormi,

ja Du hast recht, die Liebe hat den ersten Rang!

Die Liebe zu Gott an erster Stelle...

So wird der Wunsch wach, Ihm so ehrfürchtig wie möglich zu begegnen. Alles zu tun was Ihm wohlgefällt!

Die Kirche ist Sein Haus.

Da darf ich Ihn anbeten...den großen Gott!!!

Durch Gebete die Ihm gefallen...

Musik die Ihm gefällt...

weil ich Ihn liebe...

Dann, - draussen ist es meine Pflicht für den Nächsten da zu sein, Gott in der Nächstenliebe zu dienen.

mein Kreuz zu tragen

weil ich Ihn liebe..

nichts für mich... wie es mir gefällt...

wie es Ihm gefällt...

aber keiner ist gezwungen...

nur man möchte halt, dass es alle für Ihn tun...  Traurig


  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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stormi
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #19 - 30.08.2007 um 21:46:23
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Ja du hast schon Recht liebe Brigitta, wir hätten gerne, dass es andere auch so sehen und spüren, wie Du. Aber ich habe einen anderen Weg gewählt, den, Seinem Wirken zu vertrauen. Wenn ich mich bemühe, mich voll und ganz auf Gott auszurichten, wird Er das Seinige tun! Mehr kann ich nicht.
Was ich meine ist, dass ich einfach anbiete und hoffe, dass so manch einer sich Gedanken macht. Aber ich denke, das Zwingen zu einer bestimmten Form, wird keine Früchte bringen.
Und immer, wenn ich mich bemühe und mir wünsche, dass sich was ändert, geschieht nichts. Wenn ich jedoch mich ganz auf meinen Gott verlasse, geschieht meistens etwas Smiley

Herzliche Grüße Stormi
  
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Margret FJM
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #20 - 30.08.2007 um 23:08:27
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Bei jeder heiligen Messe bitte ich:
Setze o wunderbare Mutter an Stelle meines sündigen Herzens Dein Unbeflecktes Herz.
Meine liebste Mutter, liebe Du Jesus für mich, empfange Du Jesus für mich.

Der hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort schreibt im Goldenen Buch:

Bei der heiligen Messe folge und ahme Maria nach. - Gute Mutter, führe mich auf den Kalvarienberg! Opfere mich mit Jesus auf! Lehre mich, mich zu opfern, wie Du es mit Jesus, in Jesus und nach dem Beispiel Jesu getan hast.

Bei der heiligen Kommunion vereinige dich mit den Gesinnungen Mariä. - Gute Mutter, gib mir meinen Jesus...! - Leihe mir Dein Herz und empfange ihn selbst in mir...! Bete ihn an in mir; mache, daß er in mir lebe, wachse, herrsche und handle.

Vor der heiligen Kommunion

Demütige dich tief vor Gott. Entsage allen deinen verderbten Neigungen und eigenen Vorbereitungen, wie gut sie deiner Eigenliebe auch erscheinen mögen........

LINK: Kommunionandacht v. Hl.Ludwig Maria Grignion!




« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:16:20 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #21 - 30.08.2007 um 23:14:57
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Quote:
...  wenn ich in eine Gebetsform gezwungen wäre, die nicht die meine ist.


Quote:
Aber ich denke, das Zwingen zu einer bestimmten Form, wird keine Früchte bringen.


Hallo lieber STORMI,

mit dieser deiner Aussage bestätigst du quasi die Aussagen der anderen Schreiber zur einheitl. Messform.
Stell dir vor: alle Priester würden so denken wie du, dann würde jeder Priester nach seinem eigenen Gutdünken die Gebete und Worte während der Messe lesen und aussprechen. Gerade so wird es immer mehr und mehr praktiziert, eben jeder tut was er will.
Derweil sind die Wandlungsworte sogar schon in der Bibel niedergeschrieben. (Siehe Mt. 26,26f.; Mk. 14,22f und Lk. 22,19f.)
Über die würdige Feier der Eucharistie kannst du mal bei 1. Kor. 11,17-34 lesen.
Wie du sicher erkennen kannst gab es auch schon damals eine gewisse Grundstruktur zur Abhandlung der Messfeier.
Klar, aus dem Urchristentum sind noch keine kompletten Gottesdienstordnungen bekannt, da sich die Gestaltung der Feiern noch in der Entwicklung befanden und je nach Gemeinde auch unterschiedlich ausfielen. Wahrscheinlich war der frühchristliche Gottesdienst mehr oder minder stark vom sich entwickelnden jüdischen Synagogen-Gottesdienst inspiriert und integrierte zentral die Lesung und Auslegung der kanonischen Schriften und das Brotbrechen. Wohl gab es auch einen Überlieferungsstrang der liturgischen Fußwaschung.

Es lassen sich aber in den neutestamentlichen Texten gebräuchliche liturgische Stilelemente herausarbeiten: so Christuslieder (Bsp. Phil. 2,5-11) oder auch Elemente eines Glaubensbekenntnisses in 1. Korinther 15; ebenso zitiert der Hl. Paulus in 1. Kor. 11,17f.  tradierte Einsetzungsworte zum Herrenmahl. Auch die Offenbarung des Johannes scheint Lieder aus dem Gottesdienst zu zitieren, Lieder, die im Messias von G. F. Händel zum Klingen kommen - wie z. B. "würdig ist das Lamm, das ...". In den frühen Schriften der Kirchenväter (z.B. Justin der Märtyrer) finden sich dann zahlreiche Hinweise auf die Abläufe liturgischer Handlungen bzw. Handlungsanweisungen. Zum Beispiel folgt das II. Hochgebet dem Konzept der Traditio Apostolica des Hippolyt von Rom (3. Jh.), das IV. Hochgebet ist an eine ostkirchliche Anaphora antiochenischer Tradition angelehnt.
Das seit 1570 am meisten verbreitete Messbuch ist das Missale Romanum für den Römischen Ritus, früher ganz in lateinischer Sprache.
Davor hieß das Messbuch „ Missale curiale“ und stammte von 1472. .

« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:17:26 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
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stormi
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #22 - 31.08.2007 um 07:42:10
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Nur kurze Antwort: im Schreiben vor diesem Schreiben steht ausdrücklich : mit Ausnahme des Kanon.

Alles liebe Stormi

So und jetzt muß ich mich eilen um rechtzeitig zur Hl. Messe zu kommen!
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:17:37 von Brigitta B »  
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Br.Johannes-Marcus (fjm)
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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #23 - 31.08.2007 um 07:46:21
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Quote:
Lieber Br.JM, ich plädiere für Toleranz, nicht was den Kanon betrifft, aber sonst bin ich für alles offen, solange die Mitfeiernden das Geheimnis achten. In einem Punkt muß ich allen Schreibern Recht geben, es gibt Formen der Meßgestaltung, die mich mehr zu Tiefe führen, als andere. Was ich aber ablehne, ist die Verpflichtung zu der einen oder auch anderen Form. Genauso, wie es verschiedene Spirutalitäten gibt, die Menschen sind nun einmal verschieden, und ich es schrecklich finden würde, wenn ich in eine Gebetsform gezwungen wäre, die nicht die meine ist.

Alles Liebe Stormi

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Ich hab natürlich jetzt keine Möglichkeit mehr etwas zu sagen, weil jedes weitere Wort von mir scheint lieblos und intolerant zu sein.
Ich erwarte ja von niemanden meinen Worten zu folgen. Wenn aber auch im Klerus der Gehorsam, die Liebe zum Gehorsam verloren gegangen ist, gegenüber dem päpstlichen Lehramt, gegenüber dem Papst; und wenn wir das alles hin und annehmen sollen, dann müssen wir auch alle die daraus erwachsenen Konsequenzen ertragen.
Denn es wird von GOTT her Konsequenzen geben für jede Eigenwilligkeit, auch die ich erduldet, erwünscht und mitgemacht habe.

Weshalb unser einem eine solche Toleranz nicht gewährt wird, das mag ich erst gar nicht fragen.

Ich werde an anderer Stelle mal das Thema Toleranz in den Raum stellen, denn dieser Hammer hat wirklich bei allen Diskussionen ein Ende, will ich nicht auch noch lieblos gegenüber den Mitschreibern hier wirken.
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:18:26 von Brigitta B »  

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Re: Die Alte Hl. Messe.
Antwort #24 - 31.08.2007 um 09:46:46
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Lieber Br.JH!

Ist das so schlimm was ich geschrieben habe?

Mir geht es darum, dass Menschen Gott begegnen, dem lebendigen Gott und aus dieser Begegnung ergibt sich automatisch Ehrfurcht.

Herzliche Grüße Stormi
« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 22:17:51 von Brigitta B »  
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